Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Öskemen – Wikipedia Zum Inhalt springen

Öskemen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Ust-Kamenogorsk)
Öskemen
Өскемен (kas.) | Усть-Каменогорск (rus.)
Wappen
Wappen
Flagge
Flagge
Basisdaten
Staat: KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Kasachstan
Oblys: Ostkasachstan
Gegründet: 1720
 
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Kasachstan/Gebiet zu ISO Code_type:city 49° 59′ N, 82° 37′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Kasachstan/Gebiet zu ISO Code_type:city 49° 59′ 0″ N, 82° 37′ 0″ O
 {{#coordinates:49,983333333333|82,616666666667|primary
dim=10000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in Kasachstan/Gebiet zu ISO Code type=city
  }}
Höhe: 298 m
 
Fläche: 540 km²
Einwohner:
Bevölkerungsdichte: – Einwohner je km²
 
Telefonvorwahl: (+7) 7232
Postleitzahl: 070001-070019
Kfz-Kennzeichen: 16 (alt: F, U)
KATO-Code: 631010000
 
Äkim (Bürgermeister): Schaqsylyq Omar
Website:
Lage in Kasachstan
Datei:Church oskemen.jpg
Die St.-Andreas-Kathedrale ist die Kathedrale der Stadt
Datei:Dramteatr-oskemen.jpg
Das Schauspielhaus der Stadt

Öskemen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)/Ust-Kamenogorsk) ist eine Stadt im Osten Kasachstans und die Hauptstadt des Gebiets Ostkasachstan.

Datei:New ulba bridge.JPG
Die neue Brücke über den Fluss Ulba mit dem Altai-Gebirge im Hintergrund

Geographische Lage

Die Stadt liegt im westlichen Teil des Altai-Gebirges an der Mündung des Flusses Ulba in den Irtysch am Absperrbauwerk des Buchtarma-Stausees. Sie befindet sich knapp 100 km südlich der Grenze zu Russland und 280 km westlich der Grenze zu China.

Bevölkerung

Öskemen hat 333.113 Einwohner (2020). Die Ethnie der Russen stellt dabei die Bevölkerungsmehrheit. Knapp 58 Prozent der Stadtbevölkerung ist russischer Abstammung. Die Deutschen stellen nach den Kasachen die drittgrößte Ethnie der Stadt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />stat.gov.kz (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. November 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stat.gov.kz</ref>

Geschichte

Die Stadt wurde am 20. August 1720 als russische Militär- und Poststation gegründet und bekam im Jahre 1868 die Stadtrechte verliehen. 1939 wurde sie zum Verwaltungszentrum der Oblast Ostkasachstan und entwickelte sich zu Zeiten der UdSSR zu einem Zentrum des Bergbaus und der Metallurgie. Sie hieß bis 1993 Ust-Kamenogorsk, was auf Russisch so viel wie Steinberg an der Mündung bedeutet. Der heutige Name Öskemen ist eine Kasachisierung dieses Namens. In Öskemen bestand das Kriegsgefangenenlager 45, Ust-Kamenogorsk, für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs.<ref>Erich Maschke (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.</ref>

Kalter Krieg

Zwischen 1949 und 1989 wurden rund 500 Kernwaffentests auf dem etwa 300 Kilometer westlich von Ust-Kamenogorsk gelegenen Testgelände Semipalatinsk durchgeführt – oftmals mit dramatischen Folgen für die im Umfeld lebende Bevölkerung. So zog nach einem Test im August 1956 eine radioaktive Wolke direkt über die Stadt. Über 600 Menschen mussten mit Symptomen der Strahlenkrankheit behandelt werden. Die Öffentlichkeit wurde über die Katastrophe nicht in Kenntnis gesetzt und alle Informationen beispielsweise über die Anzahl vermutlicher Todesopfer geheim gehalten.<ref>Wudan Yan: The nuclear sins of the Soviet Union live on in Kazakhstan. Auf nature.com, 3. April 2019, abgerufen am 12. Januar 2022 (englisch).</ref>

Sehenswürdigkeiten

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehört die russisch-orthodoxe St.-Andreas-Kathedrale im Stadtzentrum. Nordöstlich des Zentrums liegt die Sinowjew-Kirche. Ebenfalls im Zentrum von Öskemen befindet sich die neue 2003 erbaute Moschee. Um sie herum ist der große „Ethno Park“ angelegt, in dem sich unter anderem ein Zoo, Nachbauten von traditionellen Häusern verschiedener ethnischer Gruppen und militärische Anlagen und Fahrzeuge aus dem Kalten Krieg befinden.

Verkehr

Flughafen

In elf Kilometer Entfernung befindet sich der Flughafen Öskemen.

Eisenbahn

Die Stadt liegt am Ende der Turksib-Abzweigung Schar-Ust-Kamenogorsk und ist Ausgangspunkt weiterer Eisenbahnstrecken nach Schemonaicha, nach Ridder sowie nach Syrjanowsk.

Fernstraßen

Durch die Stadt verläuft die Europastraße 40. In Öskemen endet die A3, die in der ehemaligen kasachischen Hauptstadt Almaty ihren Anfang hat. In der Stadt beginnen die A9 und die A10, die in nördlicher Richtung zu der russischen Grenze führen.

Wirtschaft

In Öskemen hat sich vor allem die Metallindustrie angesiedelt. Bereits 1947 wurde der metallurgische Betrieb Ulba in der Stadt eröffnet. Die Gründung des Ust-Kamenogorsk Titan-Magnesium Kombinats erfolgte 1965. Ein weiterer großer Arbeitgeber in Öskemen ist das Unternehmen Kazzinc.

Sport

Der Fußballverein Wostok spielt in der höchsten kasachischen Fußball-Liga. Nach einem Skandal um ein „geschobenes“ Spiel gegen Schachtjor Qaraghandy wurde er für die Saison 2008 ausgeschlossen.

Die Eishockeymannschaft Torpedo nimmt neben der Kasachischen Meisterschaft am Spielbetrieb der Wysschaja Hockey-Liga teil, der zweithöchsten russischen Spielklasse.

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt

Öskemen ist Geburtsort zahlreicher Eishockeyspieler und prominenter Persönlichkeiten.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Öskemen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Städte

Altai | Öskemen (Verwaltungszentrum) | Ridder | Saissan | Schemonaicha | Serebrjansk

Weitere Bezirkszentren

Glubokoje | Kürschim | Qalbatau | Qarauyl | Qassym Qaissenow | Ülken Naryn

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein