Kraulberge
Die Kraulberge (Vorlage:EnS) sind eine Gebirgskette im von Norwegen beanspruchten Sektor der Antarktis. Auf den norwegischen Karten des Königin-Maud-Landes trägt dieser Gebirgszug den Namen Vestfjella (norwegisch für Westgebirge). Diese Nunatakker wurden von der deutschen Antarktisexpedition 1938/39 bei einem Erkundungsflug entdeckt und nach dem Eislotsen der Expedition, Kapitän Otto Kraul (1892–1972), benannt.<ref>Vorlage:Cite book</ref>
Die Kraulberge verlaufen vom Gletscher Veststraumen etwa 110 km in nordwestlicher Richtung und bestehen aus etwa 20 Nunatakkern; die höchste Erhebung bildet der Dagvola mit Vorlage:Höhe. Geologisch werden die Kraulberge aus jurassischen Basaltlaven aufgebaut. Nur im östlichsten Nunatak, Fossilryggen, finden sich permische Sandsteine und Tonsteine mit gut erhaltenen Pflanzenfossilien.<ref>Vorlage:Cite journal</ref>
In den Kraulbergen liegen die schwedische Forschungsstation Wasa und die finnische Forschungsstation Aboa. Beide Stationen wurden im Südsommer 1988/89 in unmittelbarer Nähe des Nunataks Basen bei Vorlage:Coordinate errichtet. Sie werden nur als Sommerstationen genutzt.
Siehe auch
Weblinks
- Vorlage:Gnis
- Kraul Mountains auf geographic.org (englisch)
Einzelnachweise
<references/>