Newe Schalom
| Newe Schalom | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| ||||||
| Basisdaten | ||||||
| hebräisch: | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) | |||||
| arabisch: | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) | |||||
| Staat: | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Israel | |||||
| Bezirk: | Jerusalem | |||||
| Gegründet: | 1969 | |||||
| Koordinaten: | 31° 49′ N, 34° 59′ O
{{#coordinates:31,817666666667|34,979805555556|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Newe Schalom | region=IL-JM | type=city
}} |
| Einwohner: | 310 (Stand: 2022)<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Census estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026. </ref> | |||||
| Gemeindecode: | 1259 | |||||
| Zeitzone: | UTC+2 | |||||
| Postleitzahl: | {{#property:P281}} | |||||
| Website: | ||||||
Newe Schalom / Wahat al-Salām ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), arabisch واحة السلام, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. „Stätte des Friedens“; Umschrift auf {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Friedensdorf in der Mitte Israels, etwa gleich weit entfernt von Tel Aviv-Jaffa und Jerusalem.
Gründung und Aufgabe
Newe Schalom wurde in den frühen 1970ern von Bruno Hussar auf dem Land gegründet, das ihm vom benachbarten Kloster in Latrun zur Pacht überlassen worden war. Das Dorf wird von jüdischen und arabischen Israelis bewohnt. „Sie setzen sich miteinander für Gleichberechtigung und Verständigung zwischen beiden Völkern ein.“<ref>Zitat aus „Oase des Friedens“, abgerufen am 29. August 2012.</ref> Bis 2012 ist das Dorf auf über 60 Familien angewachsen, mit gleicher Anzahl von Juden und Arabern. Geplant ist eine Einwohnerzahl von 140 Familien. Im Jahr 2022 hatte das Dorf 310 Einwohner.<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Census estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026.</ref>
Der Name leitet sich von Vorlage:Bibel/Link ab: „Mein Volk wird an einer Stätte des Friedens wohnen, in sicheren Wohnungen, an stillen und ruhigen Plätzen.“ Heute wird durch die Koexistenz im Friedensdorf gezeigt, dass friedliche Partnerschaft zwischen Juden und Arabern in einer auf Toleranz, gegenseitiger Achtung und Zusammenarbeit beruhenden Gemeinschaft möglich ist. Die Gemeinschaft wird demokratisch verwaltet und gehört den Mitgliedern, daher ist sie unabhängig von politischen Parteien und Bewegungen.
Auszeichnungen
- Buber-Rosenzweig-Medaille 1987
- Bruno Kreisky Preis für Verdienste um die Menschenrechte 1988
- Beyond War Award 1989
- Marcus Sieff Award 1991
- Niwano-Friedenspreis 1993
- Pfarrer-Georg-Fritze-Gedächtnisgabe 1994
- Paul Harris Prize 1997
- Festival of Excellence Award 2000
- Mount Zion Award 2001 für Reuven Moskovitz (Mitgründer von Neve Schalom / Wahat Salam)
- Peacemaker Award 2002
- Friedenspreis der Deutsch-Israelischen Gesellschaft 2003
- fünf Nominierungen zum Friedensnobelpreis
- Aachener Friedenspreis 2003 für Reuven Moskovitz (Mitgründer von Neve Schalom / Wahat Salam)
Literatur
- Evi Guggenheim-Shbeta, Eyas Shbeta: Oase des Friedens. Wie eine Jüdin und ein Palästinenser in Israel ihre Liebe leben. Heyne, 2004, ISBN 3-453-12008-6.
- Dennis Halft OP: „Seeking Fullness of Life in an ‘Oasis of Peace’: Bruno Hussar’s Vision of a Shared Jewish-Palestinian Community“, in: Ellen Van Stichel, Thomas Eggensperger, Manuela Kalsky und Ulrich Engel (Hrsg.), Fullness of Life and Justice for All: Dominican Perspectives, ATF Theology, Adelaide 2020, ISBN 978-1-9256-7941-0, 33–43 (Digitalisat).
- Besprechung von Die Oase des Friedens bei hagalil.com
Weblinks
- Website von Newe Schalom
- School for Peace
- Neve Schalom/Wahat al Salam: Erfahrungen des jüdisch-arabischen Friedensdorfes in Israel
- Protest durch Präsenz Beitrag von Philipp Eins, Stern.de vom 18. Juli 2006
- Besprechung von Die Oase des Friedens
- Felix Wellisch: Wo Frieden möglich scheint, taz, 18. Februar 2026.
Einzelnachweise
<references />