Wolfgang-Hahn-Preis Köln
Der Wolfgang-Hahn-Preis Köln (bis 2006 Wolfgang-Hahn-Preis<ref>art-in.de: Umbenennung des Hahn-Preis Köln auf https://www.art-in.de/incmeldung.php?id=1242 (aufgerufen: 2. Juni 2008)</ref>) ist eine Auszeichnung, die von der Gesellschaft für Moderne Kunst am Kölner Museum Ludwig seit 1994 jährlich vergeben wird. Der Preis im Gesamtwert von bis zu 100.000 Euro beinhaltet den Ankauf eines Werkes oder einer Werkgruppe, die dem Museum Ludwig als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt wird, und eine Präsentation sowie eine Publikation. Ausgezeichnet werden langjährige, international durch die Fachwelt anerkannte Künstler, deren Werk in Deutschland noch nicht bekannt genug ist. Die Jury besteht aus dem Direktor des Museums Ludwig, einem Gastjuror und den Vorstandsmitgliedern der Gesellschaft für Moderne Kunst.<ref name="gml">Eine besondere Auszeichnung. In: Gesellschaft für Moderne Kunst. Abgerufen am 12. Februar 2023.</ref>
Der Preis ist nach dem Kölner Sammler Wolfgang Hahn (1924–1987) benannt. Hahn war Gemälde- und Chefrestaurator am Wallraf-Richartz-Museum und am Museum Ludwig sowie Gründungs- und Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig.<ref name="gml" />
Der Preis wird jährlich im Vorfeld der Kunstmesse Art Cologne in Köln verliehen.
Preisträger
- 1994: James Lee Byars
- 1995: Lawrence Weiner
- 1996: Günther Förg
- 1997: Cindy Sherman
- 1998: Franz West
- 1999: Pipilotti Rist
- 2000: Hubert Kiecol
- 2001: Raymond Pettibon
- 2002: Isa Genzken
- 2003: Niele Toroni
- 2004: Rosemarie Trockel
- 2005: Richard Artschwager
- 2006: Mike Kelley
- 2007: (nicht vergeben)
- 2008: Peter Doig
- 2009: Christopher Wool
- 2010: Peter Fischli und David Weiss
- 2011: John Miller
- 2012: Henrik Olesen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Verleihung des Wolfgang-Hahn-Preises an Henrik Olesen ( des Vorlage:IconExternal vom 26. August 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- 2013: Andrea Fraser<ref name="Fraser">Wolfgang-Hahn-Preis 2013: Andrea Fraser. Museen Köln, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. August 2013; abgerufen am 9. März 2013.</ref>
- 2014: Kerry James Marshall<ref>Stefan Palm: 20. Wolfgang Hahn-Preis geht an Kerry James Marshall. Museum Ludwig präsentiert zum Jubiläum die Geschichte der Auszeichnung. Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 11. Februar 2014, abgerufen am 15. Februar 2014.</ref>
- 2015: Michael Krebber und R. H. Quaytman
- 2016: Huang Yong Ping
- 2017: Trisha Donnelly
- 2018: Haegue Yang
- 2019: Jac Leirner
- 2020: Betye Saar
- 2021: Marcel Odenbach<ref>monopol. Magazin für Kunst und Leben vom 19. September 2020: Auszeichnung: Künstler Marcel Odenbach erhält Wolfgang-Hahn-Preis, abgerufen am 21. September 2020</ref>
- 2022: Frank Bowling<ref>report-K.de vom 26. Oktober 2021: Wolfgang-Hahn-Preis 2022 geht an Frank Bowling, abgerufen am 26. Oktober 2021</ref>
- 2023: Francis Alÿs<ref>MuseenKöln Presseinformation: Francis Alÿs erhält den Wolfgang-Hahn-Preis 2023 Museum Ludwig, abgerufen am 30. August 2022</ref>
- 2024: Anna Boghiguian<ref>monopol. Magazin für Kunst und Leben vom 28. September 2023: Auszeichnung des Museums Ludwig Wolfgang-Hahn-Preis 2024 geht an Anna Boghiguian, abgerufen am 29. September 2023</ref>
- 2025: Evelyn Taocheng Wang
- 2026: Lee Ufan<ref>monopol. Magazin für Kunst und Leben vom 25. November 2025: Südkoreanischer Künstler Lee Ufan erhält den Wolfgang-Hahn-Preis, abgerufen am 29. November 2025</ref>
Literatur
- Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig Köln e. V. (Hrsg.): 20 Jahre Wolfgang-Hahn-Preis Köln. Köln 2014. (Zweisprachiges Begleitheft mit Fotos zur Präsentation erworbener Werke im Museum Ludwig vom 13. April bis 5. Oktober 2014)
Weblinks
- Wolfgang-Hahn-Preis Köln auf der Webpräsenz der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig Köln e. V.
Einzelnachweise
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