Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Bambusannalen – Wikipedia Zum Inhalt springen

Bambusannalen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Zhushu jinian)

Die Bambusannalen oder Bambuschronik (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), auch Annalen des Grabes von Ji (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), sind ein chinesisches Geschichtswerk in der Form einer Chronik, das während der Westlichen Jin-Dynastie von Grabräubern in einer antiken Grabstätte im Bezirk Ji – in der heutigen Provinz Henan – gefunden wurde.

Die Bambusannalen berichten von der frühesten legendären Zeit – in der Ära des Urkaisers Huáng Dì – bis 299 v. Chr. Die Originalversion der Annalen wurde während der Beerdigung des Wei-Königs Anli ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); † 299 v. Chr.), nach anderer Quelle, des Königs Xiang ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) oder des Königs Ai ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) niedergelegt und im Jahr 281 wiederentdeckt. Aus diesem Grund überlebte die Chronik die Große Bücherverbrennung unter Kaiser Shi der Qin-Dynastie. Die Bambusannalen sind neben dem Shiji das wichtigste Geschichtswerk des chinesischen Altertums.

Die Bambusannalen fielen bereits während der Han-Dynastie (von 206 v. Chr. bis 220 n. Chr.) auseinander. Im Jahr 279, während der Westlichen Jin-Dynastie, wurde ein Grabräuber festgenommen, und während des Urteilsspruchs konnten viele Bambusbücher aus dem bestohlenen Grab wiedergewonnen werden. Die Regierung schenkte dieser Angelegenheit große Aufmerksamkeit und schickte viele Beamte zur Übersetzung der Bambusbücher, weil die Siegelschrift ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) des Königreichs Wei sich von der relativ verbreiteten Siegelschrift der Qin-Dynastie unterschied. Während der Übersetzung fand der Krieg der Acht Prinzen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) statt, der den Fortgang der Übersetzung und Einordnung stark behinderte. Schließlich wurden die neu geordneten Bücher von den Beamten als „Bambusannalen“ bezeichnet.

Die Bambusannalen versetzten den Historikern einen großen Schock, weil ihre Aufzeichnungen nicht nur unterschiedlich zu denen im Shiji waren, sondern auch eine ganz gegenseitige inhaltliche Ausrichtung hatten. Darin berichten sie unverhüllt von Militärputschen und militärischen Konflikten der Xia-Dynastie bis zur Ära Zhan Guo der Östlichen Zhou-Dynastie und stellen damit die originalen Inhalte der Vier Bücher (berühmte konfuzianische Klassiker) vor den Korrekturen und der Überarbeitung des Konfuzius dar.

Während das Shiji die Ereignisse in biographischer Form berichtet, bedienen sich die Bambusannalen der chronologischen Methode zur Darstellung inhaltlicher Belege und Verweise.

Die in Jin-Dynastie geordneten Bambusannalen fielen während der Song-Dynastie nochmals auseinander. Nach der Gründung der Republik China kombinierten zahlreiche Historiker anhand von Zitaten aus anderen Literaturwerken der vorherigen Generationen und konstruierten eine „regenerierte“ Version der Bambusannalen. Diese wird als „Antike Bambusannalen“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) bezeichnet. Darüber hinaus gab es unter der Ming-Dynastie noch eine andere Version, aber ihre Chronologie stimmt nicht mit den Zitaten voriger Generationen überein. Deswegen wird diese Version für fiktiv betrachtet und als „Heutige Bambusannalen“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) bezeichnet.

Literatur

  • Zhu Yuanqing: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Altes Chronik-Geschichtswerk „Zhushu Jinian“ (Memento vom 26. April 2009 im Internet Archive) (auf chin.), Die nochmals auftauchende Zivilisation – Die freigelegten Literaturen und die traditionelle Akademie (auf Chinesisch). Verlag der Ostchinesischen pädagogischen Universität, China 2001
  • D.S. Nivison: „Chu shu chi nien“, M. Loewe (editor): Early Chinese Texts: a bibliographical guide. Society for the Study of Early China, Berkeley 1993, p. 39–47.
  • J. Legge: The Chinese Classics III: The Shoo King Prolegomena. Southern Materials Center, Taipei 1865. (This contains an English translation of the Annals.)

Weblinks