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	<title>Absalon von Lund - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:29:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Absalon_von_Lund&amp;diff=504498&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CountDuke: /* Namensgeber der Schiffsklasse */ --~~~~</title>
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		<updated>2025-11-11T12:40:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Namensgeber der Schiffsklasse: &lt;/span&gt; --~~~~&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Doppeltes Bild|rechts|Grathe Hede - Froelich.jpg|225|Bishop Absalon topples the god Svantevit at Arkona.PNG|200|Zeichnung der Schlacht von Grathe Hede|&amp;#039;&amp;#039;Die Einnahme von Arkona 1169, König Waldemar und Bischof Absalon&amp;#039;&amp;#039;, Gemälde von [[Laurits Tuxen]]}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Copenhagen statue of Absalon.jpg|mini|Standbild von Absalon von Lund in [[Kopenhagen]] (Vilhelm Bissen, 1902)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordenskirker Stehag(59).jpg|mini|Wandbild in der Kirche von [[Stehag]] in Schweden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Absalon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1128]] in [[Fjenneslev]]; † [[21. März]] [[1201]] in [[Sorø]] auf [[Sjælland|Seeland]] in [[Dänemark]]) war ein [[Liste der Bischöfe von Roskilde|Bischof von Roskilde]] und [[Liste der Bischöfe und Erzbischöfe von Lund|Erzbischof von Lund]] (heute [[Schweden]]), Kirchen- und Klostergründer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war Absalon von Lund Heerführer und Berater der [[Liste der Könige Dänemarks|Dänenkönige]] [[Waldemar I. (Dänemark)|Waldemar I.]] der Große (1157–1182) und [[Knut VI.]] (1182–1202). Der auch als &amp;#039;&amp;#039;Axel von Lund&amp;#039;&amp;#039; bekannte [[Erzbischof]] ist als eine der bedeutendsten Gestalten der dänischen Kirchengeschichte des [[Mittelalter]]s in die [[Annalen]] eingegangen. Er trieb die dänischen Machtansprüche im [[Ostsee]]raum voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Absalon stammt aus dem einflussreichen Adelsgeschlecht der [[Hvide (Adelsgeschlecht)|Hvide]] (Weiss); sein Vater war Asser Rig (etwa 1080–1151), Freund von [[Knud Lavard]] und der mächtigste Mann des Reiches, seine Mutter, vermutlich dessen Ehefrau, war Inger (oder Ingerborg) Eriksdatter, eine Enkelin des später heiliggesprochenen Königs [[Knut IV. (Dänemark)|Knut IV.]] In seinem Elternhaus wuchs der spätere König [[Waldemar I. (Dänemark)|Waldemar I.]] auf. Mit ihm verband ihn eine lebenslange Ziehbrüder-Freundschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aksel&amp;quot; /&amp;gt; Absalons älterer Bruder war [[Esbern Snare]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absalon studierte in [[Paris]] Theologie und Kirchenrecht. Er schloss Freundschaft mit dem [[Kanoniker]] [[Wilhelm von Æbelholt|Wilhelm]] des Klosters [[Ste-Geneviève de Paris|St. Genoveva]], den er so schätzen lernte, dass er ihn später zum Abt erst über das [[Kloster Æbelholt#Kloster Eskilsø|Kloster Eskilsø]] berief, und später Land stiftete für den Umzug des Klosters nach [[Kloster Æbelholt|Æbelholt]]. 1157 war er im Gefolge Waldemars bei den Vergleichsverhandlungen zwischen den Mitkönigen [[Knut V. (Dänemark)|Knut]] und [[Sven III. (Dänemark)|Sven]] in [[Roskilde]] und entkam dort nur knapp dem Mordanschlag Svens. Später beteiligte sich Absalon und sein Bruder Esbern Snare an der [[Schlacht auf der Grathe Hede]] (bei [[Silkeborg]]), bei der Sven, der Konkurrent Waldemars um den Thron Dänemarks, getötet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 30 Jahren wurde Absalon Bischof von Roskilde und mit 50 [[Primas (römisch-katholisch)|Primas]] der dänisch-schwedischen Kirche und als Nachfolger [[Eskil von Lund|Eskils]] Erzbischof von [[Lund]] in [[Schonen]]. Dass er 1167 am [[Öresund]] ein Kloster gründete, aus dem die dänische Hauptstadt [[Kopenhagen]] erwuchs, ist inzwischen widerlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://videnskab.dk/kultur-samfund/kobenhavn-var-en-storby-laenge-absalon Kopenhagen war lange vor Absalon eine große Stadt]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Waldemar I. und Absalon erhielt das durch den „Prinzenkrieg“ geschwächte Dänemark wieder zwei fähige und energische Potentaten an der weltlichen und geistlichen Spitze des Reiches, die die dänische Hegemonie im Ostseeraum vorantrieben. Beide konzentrierten sich zunächst auf die Eroberung der slawischen Insel [[Rügen]] und der Vernichtung des heidnischen Götzenkults der einheimischen [[Ranen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1168 erwies sich der Zeitpunkt dafür reif. Eine vereinigte Flotten- und Heeresmacht der verbündeten Dänen, Mecklenburger und Pommern unter dem Oberbefehl Absalons landete an der Westküste [[Rügen]]s. Danach marschierten die Truppen unter Führung Waldemars und Absalons auf [[Kap Arkona]] zu. Eine wochenlange Belagerung des Hauptheiligtums der Insel begann. Die ranischen Verteidiger Arkonas unter ihren Fürsten [[Jaromar I.]] und [[Tezlaw]] kapitulierten angesichts der feindlichen Übermacht am 15. Juni 1168, nach anderen Quellen bereits zu Pfingsten (19.&amp;amp;nbsp;Mai 1168), ohne größeren Widerstand. Ranische Unterhändler unterbreiteten Absalon, der den großen hölzernen Götzen [[Svantovit]] verbrennen ließ, die Kapitulation und verhinderten damit die Erstürmung und Niederbrennung der Tempelburg. Die archäologische Stätte [[Jaromarsburg]] auf Arkona erinnert heute noch daran. Außerdem musste von der Priesterschaft der Tempelschatz ausgeliefert und die Annahme des [[Christentum]]s garantiert werden. Der Feldzug endete damit, dass [[Mecklenburg]] der deutschen und das [[Fürstentum Rügen]] der dänischen Herrschaft unterworfen wurde. Die Pommernherzöge [[Bogislaw I.]] und [[Kasimir I. (Pommern)|Kasimir I.]] sahen sich bei der Abfindung betrogen und zogen sich als Bündnispartner Dänemarks zurück. Absalon und sein König wurden nun entschiedene Gegner Pommerns.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Haas: &amp;#039;&amp;#039;Arkona im Jahre 1168.&amp;#039;&amp;#039; 1925, S. 28&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Erzbischof Eskil 1177 sein Amt niederlegte, bestimmte er Absalon gegen dessen Willen zu seinem Nachfolger. Absalon fürchtete, seine Machtbasis in Seeland zu verlieren. Deshalb erlaubte ihm der Papst, neben seinem Erzbischofsamt in Lund weiterhin Bischof von Roskilde zu bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DanskBio |Autor=A. D. Jørgensen |Lemma=Absalon |Band=1 |Seite=70 |SeiteBis=81 |Kommentar=Hier S. 79}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst 1191 wurde sein Cousin Peder Sunesen sein Nachfolger in Roskilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Drängen auf Abführung des [[Zehnt|Zehnten]] und strenge Durchführung des [[Zölibat|Priesterzölibats]] führte 1181 zum Bauern- und Priesteraufstand in [[Schonen]] und u.&amp;amp;nbsp;a. zur „Schlacht an der Dösjebro“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger (1201–1222) in Lund wurde sein Cousin [[Anders Sunesen|Andreas Sunonis]] (dän. Suneson), der Bruder des Roskilder Bischofs Peder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Absalons Veranlassung verfasste [[Saxo Grammaticus]] zwischen 1185 und 1208 die 16 Bücher der &amp;#039;&amp;#039;[[Gesta Danorum]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Historia Danica&amp;#039;&amp;#039;, eines der Quellenwerke zur nordischen Geschichts- und Sagenwelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karsten Friis-Jensen |Titel=A Companion to Saxo Grammaticus |Hrsg=Thomas K. Heebøll-Holm, Lars Boje Mortensen |Verlag=BRILL |Datum=2024-06-06 |ISBN=978-90-04-69691-4 |DOI=10.1163/9789004696914_005 |Kapitel=Kapitel 4: Saxo Grammaticus’s Portrait of Archbishop Absalon |Online=https://brill.com/view/title/62901 |Abruf=2025-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absalons älterer Bruder Esbern Asserson Snare ließ die Burg von [[Kalundborg]] errichten. 1179 baute oder erwarb er die Kirche von [[Ubby]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird als Seliger verehrt, sein Gedenktag ist der 21. März.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www2.bistum-augsburg.de/heilige-des-tages/kalender/absalon-von-lund_id754529 |titel=Absalon von Lund |werk=Bistum Augsburg |sprache=de |abruf=2025-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgeber der Schiffsklasse ==&lt;br /&gt;
Nach Absalon von Lund ist die [[Absalon-Klasse|Klasse von Kommando- und Unterstützungsschiffen der dänischen Marine]] (am 19. Oktober 2020 in ASW-[[Fregatte|Fregatten]] umklassifiziert) sowie das ihr zugehörige Schiff Absalon benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aksel E. Christensen: &amp;#039;&amp;#039;Absalon.&amp;#039;&amp;#039; In: [http://www.denstoredanske.dk/Dansk_Biografisk_Leksikon/Kirke_og_tro/%C3%86rkebiskop/Absalon?highlight=Absalon Dansk biografisk leksikon]. 3. Auflage, abgerufen am 11. Januar 2012.&lt;br /&gt;
* [[Alfred Haas (Volkskundler)|Alfred Haas]]: &amp;#039;&amp;#039;Arkona im Jahre 1168.&amp;#039;&amp;#039; Arthur Schuster, 2. Aufl., Stettin 1925.&lt;br /&gt;
* Hans Olrik: &amp;#039;&amp;#039;Absalon&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bde. Kopenhagen 1908/09.&lt;br /&gt;
* [[Lutz Mohr]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wikinger und ihre Zeit in der modernen bildenden Kunst. Zu den Historienbildern des Stralsunder Malers und Grafikers Eckhard Buchholz und der geschichtliche Hintergrund.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stier und Greif. Blätter zur Kultur- und Landesgeschichte in Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; Jahrg. 12, Schwerin 2001, S. 15–25.&lt;br /&gt;
* P. Norlund, C. M. Smidt: &amp;#039;&amp;#039;Sorø Klosteret.&amp;#039;&amp;#039; Skolen, Akademiet I, 1924.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Absalon|Absalon von Lund}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aksel&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aksel E. Christensen: &amp;#039;&amp;#039;Absalon.&amp;#039;&amp;#039; In: [http://www.denstoredanske.dk/Dansk_Biografisk_Leksikon/Kirke_og_tro/%C3%86rkebiskop/Absalon?highlight=Absalon &amp;#039;&amp;#039;Dansk biografisk leksikon.&amp;#039;&amp;#039;] 3. Auflage.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Bischöfe von Roskilde|Bischof von Roskilde]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1158–1191&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=Asker&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Peder Sunesen]]&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Liste der Bischöfe und Erzbischöfe von Lund|Erzbischof von Lund]]&lt;br /&gt;
|ZEIT2=1177–1201&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Eskil von Lund]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=[[Anders Sunesen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100935044|LCCN=nr/96/11292|VIAF=73751632}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Absalon #Lund}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Lund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Roskilde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1128]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1201]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Absalon von Lund&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Absalon Assersen&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Roskilde und Erzbischof von Lund&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1128&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fjenneslev]] in Dänemark&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. März 1201&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sorø]] auf Seeland in Dänemark&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CountDuke</name></author>
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