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	<title>Adele Hartmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adele_Hartmann&amp;diff=669771&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maimaid: HC: Ergänze Kategorie:Träger des König Ludwig-Kreuzes</title>
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		<updated>2025-08-16T13:42:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Tr%C3%A4ger_des_K%C3%B6nig_Ludwig-Kreuzes&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Träger des König Ludwig-Kreuzes (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Träger des König Ludwig-Kreuzes&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adele Caroline Auguste Hartmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Januar]] [[1881]] in [[Neu-Ulm]]; † [[15. Dezember]] [[1937]] in [[München]]) war eine deutsche Ärztin und die erste [[Habilitation|habilitierte]] Frau im [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christiane Wilke |Titel=Adele Hartmann – die erste Professorin |Sammelwerk=Forschen, Lehren, Aufbegehren : 100 Jahre akademische Bildung von Frauen in Bayern |Verlag=Utz |Ort=München |Datum=2003 |ISBN=3-8316-0273-5 |Seiten=33 |Online={{Webarchiv |url=http://www.utzverlag.de/buecher/40273all.pdf |text=utzverlag.de |wayback=20160310185708}} |Format=PDF |KBytes=3000 |Abruf=2014-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Personenlexikon&amp;quot;&amp;gt;[http://www.personenlexikon.net/d/hartmann-adele/hartmann-adele.htm &amp;#039;&amp;#039;Hartmann, Adele.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;personenlexikon.net&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Tochter einer Offiziersfamilie wurde 1887 in München eingeschult und besuchte von 1888 bis 1892 die [[Volksschule]] in [[Speyer]] sowie 1892/1893 eine Privatschule in [[Berlin]]. Nach Umzug der Familie nach München beendete sie ihre Schulausbildung 1898 am dortigen [[Max-Josef-Stift|Max-Joseph-Stift]] mit einem Lehrerinnenabschluss für Französisch. Anschließend war sie zwei Jahre als Erzieherin in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] tätig. Nach ihrer Rückkehr nach [[Königreich Bayern|Bayern]] erwarb sie im Jahr 1900 in Speyer den Lehrerinnen-Abschluss für Englisch. Da sich ihr Vater ihrem Wunsch, das [[Abitur]] abzulegen, widersetzte, musste sie bis zur [[Volljährigkeit]] im Jahr 1903 warten, bevor sie ihre Ausbildung entsprechend fortsetzen konnte. Die Abiturprüfung legte sie 1906 am [[Ludwigsgymnasium (München)|Ludwigsgymnasium]] in München erfolgreich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss immatrikulierte sie sich an der [[Ludwig-Maximilians-Universität]] im [[Studium der Medizin|Fach Medizin]], wo sie am 19. Dezember 1911 die medizinische Staatsprüfung bestand. Nach dem praktischen Jahr erhielt sie am 20. Dezember 1912 ihre [[Approbationsordnung|Approbation]]. Als Bewertung erhielt sie am Ende ihres Studiums die Note „sehr gut“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihres Engagements, was sie neben dem Umstand, dass damals nur wenige Frauen studierten, aus der Masse der Studenten hervorhob, erhielt sie am 1. Mai 1909 eine Hilfsassistentenstelle an der Anatomischen Anstalt für Histologie und Embryologie der LMU. Ab dem 1. Juni 1913 wurde die Hilfsassistentenstelle in eine Assistentenstelle umgewandelt. Ebenfalls 1913 legte Hartmann ihre Dissertation „Zur Entwicklung der Bindegewebsknochen“ vor, für die sie die Note [[summa cum laude]] erhielt. Ab 1915 arbeitete sie an ihrer Habilitationsschrift „Die Entstehung der ersten Gefäßbahnen bei Embryonen urodeler Amphibien bis zu Rückbildung des Dotterkreislaufes“. Diese verfasste sie bereits bevor die Weimarer Reichsverfassung dahingehend geändert wurde, dass Frauen habilitieren dürfen.&amp;lt;ref&amp;gt;W. E. Eckart, C. Gradmann: &amp;#039;&amp;#039;Ärzte Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Springer Verlag, 2006, ISBN 3-540-29584-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] musste Hartmann zusätzlich Aufgaben von Kollegen übernehmen, die kriegsbedingt ausgefallen waren. Für ihren Einsatz wurde sie 1917 mit dem [[König Ludwig-Kreuz]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Habilitationsschrift wurde 1918 von der medizinischen Fakultät der LMU angenommen – zum ersten Mal war damit einer Frau im Deutschen Reich die Lehrbefähigung für Hochschulen bescheinigt worden. Gegen die politische Vereinnahmung – ihre Habilitation war vom [[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]] als Ergebnis der Revolution interpretiert worden – setzte sie sich zur Wehr. Am 20. Dezember 1918 hielt sie ihre Antrittsvorlesung und ab 1919 war sie als [[Privatdozent]]in an der LMU tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1927 erkrankte sie an [[Brustkrebs]] und musste daher ihre Lehrtätigkeit unterbrechen. Im Jahr 1932 wurde sie [[Konservator]]in der Anatomischen Anstalt in München. Nachdem sie bereits 1935 einen längeren Erholungsurlaub im Ausland verbracht hatte, starb Adele Hartmann am 15. Dezember 1937 in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartmann forschte unter anderem auf dem Gebiet der [[Nierenentwicklung]] sowie der Wirkung von [[Röntgenstrahlung|Röntgen-]] und Kathodenstrahlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die Stadt München würdigte sie mit der Benennung der Adele-Hartmann-Straße im Jahr 2002. In der Stadt [[Illertissen]] ist die Adele-Hartmann-Straße nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.illertissen.de/strassenwidmungen |titel=Straßenwidmungen |hrsg=Stadt Illertissen |abruf=2021-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ludwig-Maximilians-Universität München hat ein „Adele-Hartmann-Programm“ zur Steigerung ihrer Attraktivität bei der Berufung von herausragenden W2-Professorinnen aufgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sebastian Krass |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/medizin-den-koerper-im-blick-1.2738223 |titel=Den Körper im Blick |hrsg=Süddeutsche Zeitung |datum=2015-11-15 |abruf=2021-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*&amp;lt;!-- Raberg Ulm --&amp;gt;{{BibISBN|978-3-7995-8040-3|Seite=145 f}}&lt;br /&gt;
*Adelheid Schmidt-Thomé: &amp;#039;&amp;#039;Adele Hartmann.&amp;#039;&amp;#039; In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Ich war die Erste. Bayerische Pionierinnen im Porträt&amp;#039;&amp;#039;. Allitera Verlag, München 2022, ISBN 978-3-96233-307-2, S. 40f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102810257|VIAF=12385752}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hartmann, Adele}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Frauengeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des König Ludwig-Kreuzes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hartmann, Adele&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hartmann, Adele Caroline Auguste (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Ärztin und die erste habilitierte Frau im Deutschen Reich&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Januar 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neu-Ulm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Dezember 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maimaid</name></author>
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