<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adolf_Schindling</id>
	<title>Adolf Schindling - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Adolf_Schindling"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Schindling&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T10:22:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Schindling&amp;diff=2014202&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Miriquidus0980: /* Weblinks */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_Schindling&amp;diff=2014202&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-13T18:38:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:AdolfSchindling.jpg|mini|Adolf Schindling (Mitte) bei seinem 70. Geburtstag am 10. November 1957 (links Frankfurts Oberbürgermeister Werner Bockelmann)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Adolf Andreas Schindling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. November]] [[1887]] in [[Frankfurt-Höchst|Höchst am Main]]; † [[22. August]] [[1963]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adolf Schindling war das jüngste von fünf Kindern einer alteingesessenen Fischerfamilie. Sein Vater Anton Peter Schindling (1848–1925) war Fischer und Fährmann in Höchst. Seine Mutter Catharina Schindling, geborene Sauer (1844–1920), war aus [[Fischbach (Bad Schwalbach)|Fischbach]] im Taunus. Adolf Schindling genoss eine kaufmännische Ausbildung in der Höchster Maschinenfabrik und Eisengießerei &amp;#039;&amp;#039;Breuer-Werke GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Danach arbeitete er in einer Gießerei in [[Kaiserslautern]]. Seinen Militärdienst bei der Marine-Artillerie verrichtete er bis 1910 unter anderem in der deutschen Kolonie [[Qingdao|Tsingtau]]. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er als Marineoffizier teil. Sein letzter Dienstgrad war [[Oberleutnant]]. 1921 heiratete Schindling &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Charlotte Paulus&amp;#039;&amp;#039; (1889–1959). Aus der Ehe ging eine Tochter [[Liselott Linsenhoff|Liselott]] (1927–1999) hervor.&lt;br /&gt;
[[Datei:VDO01-2.jpg|mini|Ehemalige [[VDO Automotive|VDO]]-Zentrale in Ffm-Bockenheim]]&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem aus dem elsässischen [[Bischwiller|Bischweiler]] stammenden Georg Häußler gründete Schindling 1920 die Firma &amp;#039;&amp;#039;OSA-Apparate GmbH&amp;#039;&amp;#039;. OSA ist ein [[Akronym]] von &amp;#039;&amp;#039;Otto Schulze Autometer&amp;#039;&amp;#039;. Schulze war ein [[Straßburg]]er Erfinder, der 1902 den Wirbelstrom[[tachometer]] zum Patent angemeldet hatte. Die von Schindling und seinem Partner gegründete Firma hatte zunächst nur den Geschäftszweck, die von Schulze produzierten Tachometer zu verkaufen. Nach einem Jahr wurde der Unternehmensname in &amp;#039;&amp;#039;OTA&amp;#039;&amp;#039; – für Offenbacher Tachometerwerke – geändert und 1923 begann dann das Unternehmen selbst mit der Produktion von Tachometern. Durch den Zusammenschluss mit dem Berliner Tachometer-Hersteller &amp;#039;&amp;#039;DEUTA&amp;#039;&amp;#039; (für Deutsche Tachometer-Werke GmbH) wurde 1929 das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[VDO Automotive|VDO Tachometer AG]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Das „V“ im Namen des neuen Unternehmens sollte ursprünglich für &amp;#039;&amp;#039;Andreas Veigel&amp;#039;&amp;#039;, einen Wettbewerber aus [[Bad Cannstatt|Cannstatt]], stehen. Veigel ließ aber die geplante Dreifach-Fusion im letzten Augenblick platzen (später ging sein Unternehmen in Konkurs). Die beiden übrigen Fusionäre ließen aber das „V“ im Namen des neuen Unternehmens und nannten es &amp;#039;&amp;#039;Vereinigte Deuta-Ota&amp;#039;&amp;#039; – VDO.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.deuta.com/uploads/media/Deuta_Festschrift_D_END1.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;100 Jahre DEUTA&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20130712025526}} (PDF-Datei; 552&amp;amp;nbsp;kB) DEUTA-WERKE GmbH (Herausgeber)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frankfurter Stadtteil [[Frankfurt-Bockenheim|Bockenheim]] errichtete Adolf Schindling 1929 ein neues Werk. 300 Mitarbeiter hatte das Unternehmen damals. Die [[Automobilindustrie]] hatte [[Konjunktur#Hochkonjunktur (Boom)|Hochkonjunktur]] und das Unternehmen entwickelte sich zu einem der wichtigsten Zulieferer der Automobil-, Schiffs- und Flugzeugindustrie. Schindling erweiterte das Produktportfolio um eine Vielzahl verschiedener Messinstrumente für Kraftfahrzeuge, wie Drehzahl-, Ölstands-, Bremsdruck-, Kraftstoffmesser, Uhren, Betriebsstundenzähler, [[Tachograph|Fahrtenschreiber]] und vieles andere mehr. Schindling war als Gesellschafter einer der drei Vorstände des Unternehmens. Schon vor 1938 stieg Häußler aus dem Unternehmen aus. Seine Anteile wurden unter Schindling und der Deuta aufgeteilt, so dass jeder der nun verbliebenen Partner 50 % am Unternehmen besaß. Als 1942 die Deuta-Gruppe als Teilhaber der Firma ausstieg, übernahm Schindling vollständig das Unternehmen, an dem außer ihm nur noch seine Frau und seine Tochter beteiligt waren. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nannte er das Unternehmen in &amp;#039;&amp;#039;VDO Adolf Schindling GmbH&amp;#039;&amp;#039; um.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1958 beschäftigte es 3000 Mitarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.aufbau-ffm.de/doku/Archiv/vdo.html | wayback=20130520153158 | text=&amp;#039;&amp;#039;vdo tachometer werke adolf schindling gmbh.&amp;#039;&amp;#039;}} zitiert von: F. Lerner: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurt am Main und seine Wirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Ammelburg-Verlag, 1958&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schindling war Pferdeliebhaber und hatte 1952 [[Tanneck (Elsdorf)|Haus Tanneck]] bei [[Köln]] gekauft und in Gestüt Asta (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;dolf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;chindling &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nneck) umbenannt. Seine Tochter Liselott, die nach seinem Tod zusammen mit ihrem Mann die Unternehmensleitung übernahm, war als Dressurreiterin international sehr erfolgreich, ebenso ihre Tochter [[Ann Kathrin Linsenhoff|Ann Kathrin]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Schindling-ffm001.jpg|mini|hochkant|Familiengrab auf dem Frankfurter Hauptfriedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1955: [[Senat#Hochschulbereich|Ehrensenator]] der [[Technische Universität Darmstadt|TH Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|22|793|794|Schindling, Josef Adolf Andreas|Ulrich Eisenbach|13957624X}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|793|794|Schindling, Josef Adolf Andreas|Ulrich Eisenbach|13957624X}}&lt;br /&gt;
* Hock, Sabine: &amp;#039;&amp;#039;Schindling, Adolf.&amp;#039;&amp;#039; Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: &amp;#039;&amp;#039;[https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1059 Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1059]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13957624X}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=13957624X|titel=Schindling, Josef Adolf Andreas|datum=2025-08-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13957624X|VIAF=101301441}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schindling, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Technischen Universität Darmstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schindling, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schindling, Josef Adolf Andreas&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. November 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt-Höchst]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. August 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
	</entry>
</feed>