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	<title>Albert Schiffner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Schiffner&amp;diff=1651227&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maimaid: /* Werke */ erg.</title>
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		<updated>2025-09-29T08:38:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Albert Schiffner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Februar]] [[1792]] in [[Leipzig]]; † [[6. Mai]] [[1873]] in [[Dresden]]) war ein deutscher Geograph, Schriftsteller und [[Lexikografie|Lexikograph]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Christian Albert Schiffner war Sohn von Heinrich Gotthold Schiffner, einem Leipziger [[Kram|Krämer]]. Schiffner verbrachte seine Kinder- und Jugendjahre in Leipzig und besuchte hier die [[Alte Nikolaischule (Leipzig)|Nicolaischule]]. Von 1810 bis 1813 schloss sich ein [[Theologie]]studium an, das Schiffner mit Bestnoten abschloss. Nach dem Studium folgte Schiffner seinem älteren Bruder Wilhelm und zog nach [[Glauchau]]. Von 1815 bis 1817 arbeitet er als Hauslehrer bei der Familie [[Czettritz]] im schlesischen [[Chełmiec (Męcinka)|Kolbnitz]] bei [[Jawor|Jauer (Jawor)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an diese Anstellung übersiedelte Schiffner nach [[Dresden]], wo er sich Studien der [[Geographie]], [[Topografie (Kartografie)|Topographie]] und [[Geschichte Sachsens]] zuwandte. Sein erstes Werk war der 10. Band von Dankegott Immanuel Merkels &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung von Kursachsen und den ietzt dazu gehörenden Ländern&amp;#039;&amp;#039;. Der Band umfasste allerdings die [[Niederlausitz]], welche nach dem [[Wiener Kongress]] 1815 von Sachsen an Preußen abgetreten wurde, so dass es nie zu einer Veröffentlichung des Titels kam. Das einzig erhaltene gedruckte Exemplar befindet sich heute im Bestand der [[Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden|Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später beteiligte sich Schiffner auch an der Abfassung und Herausgabe von [[August Schumann]]s 18-bändigem &amp;#039;&amp;#039;Vollständigen Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, das er nach Schumanns Tod (1826) zum Abschluss brachte. Als erstes größeres eigenständiges Werk verfasste Schiffner 1835 eine &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der gesammten sächsisch-böhmischen Schweiz in ihrer neuesten Gestalt&amp;#039;&amp;#039; in zwei Bänden. Der sächsische König [[Friedrich August II. (Sachsen)|Friedrich August&amp;amp;nbsp;II.]] soll beide Bände bei seinen Wanderungen in der [[Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]] immer bei sich getragen haben. 1838 erschien als zweites Hauptwerk die &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung von Sachsen und der Ernestinischen, Reußischen und Schwarzburgischen Lande&amp;#039;&amp;#039;. Nahezu zeitgleich erstellte Schiffner auch das zweibändige &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Geographie, Statistik und Topographie des Königreiches Sachsen&amp;#039;&amp;#039;. Angesichts der damaligen Verkehrsverhältnisse ist es bemerkenswert, dass Schiffner die von ihm beschriebenen Örtlichkeiten meist selbst besuchte und Erkundigungen vor Ort einholte. Wenig bekannt ist, dass Schiffner auch auf dem Gebiet der Musik als Kritiker und Autor tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1846 zog Schiffner wieder nach Glauchau und übernahm die Stelle des [[Redakteur]]s beim &amp;#039;&amp;#039;Schönburgschen Anzeiger&amp;#039;&amp;#039;. Seine konservative Einstellung rief jedoch Anfeindungen hervor, infolge derer er 1852 wieder nach Dresden zurückkehrte. Als Konservativer konnte er sich mit den sich veränderten Ansichten nach der [[Deutsche Revolution 1848/1849#Sachsen|Revolution von 1848/49]] nicht anfreunden und wurde zunehmend verbittert, barsch und abweisend. Auch in seiner wissenschaftlichen Forschung konnte er sich nicht neuen Erkenntnissen zuwenden, was ihm zunehmend Kritik eintrug. Schiffners Lebensabend wurde wahrscheinlich von [[Demenz]] geprägt. Er starb am 6.&amp;amp;nbsp;Mai 1873 in Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiffner blieb zeitlebens Junggeselle. Er hinterließ keine Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verdienst ==&lt;br /&gt;
Albert Schiffner gilt heute als bedeutender geographischer Autor Sachsens im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Seine exakt dokumentierten und reich bebilderten Werke geben einen tiefen Einblick in die Lebens-, Arbeits- und Naturverhältnisse seiner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-b 0590066 Reinhardtsdorf-Schöna-Schöna. Hirschmühle, aus- Schiffner, Albert, Beschreibung.jpg|mini|Schöna. Hirschmühle, aus: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung von Sachsen&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines deutsches Sach-Wörterbuch aller menschlichen Kenntnisse und Fertigkeiten&amp;#039;&amp;#039;. Meissen, 1825–1836.&lt;br /&gt;
* 5 Supplementbände zu [[August Schumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Zwickau 1827–1833&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Sächsisch-Böhmischen Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Meißen 1835, 2 Bände ([https://digital.slub-dresden.de/id377601128 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haus- und Schulbedarf der Kunde Sachsens: für höhere Lehranstalten, etc.&amp;#039;&amp;#039; 1836 ({{archive.org |bub_gb_gkINAAAAYAAJ |Blatt=n4}}).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Das Opernhaus in Dresden |Hrsg=Paul Gottlob Hilscher |Sammelwerk=Der Sammler für Geschichte und Alterthum, Kunst und Natur im Elbthale |Band=1 |Verlag=Ch. F. Grimmer |Datum=1837 |Seiten=118 |Online={{Google Buch|BuchID=Cco7AQAAMAAJ|Seite=118}}}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Geographie, Statistik und Topographie des Königreiches Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1839.&lt;br /&gt;
** Erste Lieferung, den Zwickauer Kreisdirectionsbezirk enthaltend, bei Friedrich Fleischer Leipzig 1839 ([https://books.google.de/books?id=DQcPAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** Zweite Lieferung, den Dresdener Kreisdirectionsbezirk enthaltend, bei Friedrich Fleischer Leipzig 1840 ({{archive.org |bub_gb_E4EAAAAAcAAJ |Blatt=n2}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Höhen-Charte des Königreichs Sachsen und des anstossenden Theiles von Böhmen&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1839 ([https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/70402915/df_dk_0006232 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung von Sachsen und der Ernestinischen, Reußischen und Schwarzburgischen Lande&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Stuttgart 1840 ({{archive.org |bub_gb_oB0pAAAAYAAJ}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sebastian Bach’s geistige Nachkommenschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeitschrift für Musik]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 12, Nr. 23–34 (17. März–24. April 1840), S. 89–90; 93–94; 97–99; 101–102; 105–106; 109–111; 121–122; 125–126; 133–135.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Noch ein Wort über die Kindheit der deutschen Oper&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine musikalische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1843, Sp. 577 ({{archive.org |bub_gb_Z-EqAAAAYAAJ |Blatt=n301}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Führer im Muldenthale, von des Voigtlands Höhen bis zur Vereinigung beider Mulden&amp;#039;&amp;#039;. Mit 37 Ansichten auf 32 Tafeln, nach der Natur aufgenommen von Gustav Täubert, lithographiert von J. Riedel, Verlag Gustav Täubert, Dresden 1848 ([https://digital.ub.uni-leipzig.de/mirador/index.php#0a2d5e6d-173f-4a9d-8cf0-6007406dbfed Digitalisat in der Universitätsbibliothek Leipzig])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;König [[Friedrich August II. (Sachsen)|Friedrich August]]’s musikalischer Stammbaum&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeiner Anzeiger der Deutschen]]&amp;#039;&amp;#039;, Gotha 1861/1862, Nr. 143.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Uralte Bäume in den sächsischen Landen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Archiv für sächsische Geschichte|Archiv für Sächsische Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1863, S. 158 ({{archive.org |bub_gb_UlwAAAAAcAAJ |Blatt=n168}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117233927}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|31|195|196|Schiffner, Albert|[[Franz Schnorr von Carolsfeld]]|ADB:Schiffner, Albert}}&lt;br /&gt;
* {{Pierer-1857 |Lemma=Schiffner |Band=15 |Seite=171 |SeiteBis=172 |zenoID=20010842950}}&lt;br /&gt;
* Christian Preiss: &amp;#039;&amp;#039;Christian Albert Schiffner (1792–1873). Topograph, Journalist, Musikfreund und -kritiker&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungsheft des Arbeitskreises Sächsische Schweiz im [[Landesverein Sächsischer Heimatschutz]]&amp;#039;&amp;#039;, 2009, Band 8, S. 52–57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117233927|LCCN=n85818583|VIAF=8160386}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schiffner, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1792]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schiffner, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schiffner, Christian Albert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geograph, Schriftsteller und Lexikograph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1792&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Mai 1873&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maimaid</name></author>
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