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	<title>Albert Thumb - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T15:18:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-31T14:09:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Professor Albert Thumb 18.05.1865 bis 14.08.1915 Sohn von Ida Schanzenbach und Albert Alois Thump.jpg|mini|Albert Thumb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albert Joseph Gustav Thumb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Mai]] [[1865]] in [[Freiburg im Breisgau]]; † [[14. August]] [[1915]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Sprachwissenschaftler]] und [[Neogräzistik|Neogräzist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Albert Thumb war der Sohn des [[Architekt]]en&amp;lt;ref&amp;gt;Die Thumb stammten aus einer [[Vorarlberg|vorarlbergischen]] [[Thumb (Architektenfamilie)|Architektenfamilie]]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Albert Alois Thumb]] (* 10. Juli 1838 [[Stockach]], † 26. August 1886 ebenda).&lt;br /&gt;
Seine Mutter war Ida geb. Schanzenbach (* 24. Oktober 1839 in [[Bad Schönborn|Mingolsheim]]) eine [[Verwandtschaftsbeziehung#Cousin und Cousine|Cousine]] zum [[Prälat]]en [[Leonhard Schanzenbach]]. Die Trauung wurde am 26. April 1864 in Mingolsheim vorgenommen.&lt;br /&gt;
Alberts Großvater Alois Thumb ist als Stiftungsbaumeister in den Urkunden erwähnt und dessen Frau als Anna Barbara Bader. Weitere familiäre Daten sind nicht bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ortsfamilienbuch|OFB]] Mingolsheim&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des [[Berthold-Gymnasium Freiburg|humanistischen Gymnasiums in Freiburg im Breisgau]] (1875–1884) studierte Thumb vom Wintersemester 1884/1885 bis Ende des Wintersemesters 1885/1886 ebenda bei [[Karl Brugmann]]. Im Sommersemester [[1886]] ging er nach [[Heidelberg]], wo er im Wesentlichen [[Indogermanische Sprachwissenschaft]] bei [[Hermann Osthoff (Linguist)|Hermann Osthoff]] studierte, und wechselte zum Wintersemester 1886/1887 für zwei Semester nach [[Leipzig]], wo er wiederum bei Karl Brugmann studierte. Im Sommersemester 1888 erfolgte die Promotion in Vergleichender Sprachwissenschaft und [[Klassische Philologie|Klassischer Philologie]] bei [[Rudolf Thurneysen]] in Freiburg im Breisgau. Im Sommersemester 1889 ging er ans Berliner [[Seminar für Orientalische Sprachen]], um [[Neugriechisch]] zu lernen. Im Februar 1889 legte er in [[Karlsruhe]] das [[Staatsexamen]] in Klassischer Philologie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Oktober 1889 begab er sich auf seine erste [[Grand Tour|Studienreise]] nach [[Griechenland]], die vor allem der Vertiefung und Verbesserung seiner Neugriechischkenntnisse diente. Darüber hinaus machte er Sprachstudien, deren Ergebnisse in sein „Handbuch der neugriechischen Volkssprache“ ebenso einflossen, wie in die [[Habilitationsschrift]] und den Habilitationsvortrag, die er nach der Rückkehr nach Deutschland im Juli 1890 verfertigte. Der Griechenlandreise folgte ein [[Praktikum]] als Mittelschullehrer an einem Freiburger Gymnasium und die Habilitation (1891) in den Fächern [[Vergleichende Sprachwissenschaft]] und [[neugriechische Sprache]]. Ab 1891 lehrte er zunächst als [[Privatdozent]] und später als außerordentlicher [[Professor]] (ab 1895) [[Sprachwissenschaft]] und Neugriechisch an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] und war darüber hinaus bis 1901 als [[Gymnasiallehrer]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Orientreise unternahm er von März bis Mai 1894. Sie diente im Wesentlichen der Sammlung von Material zur [[Volkskunde]] und Sprache der Neugriechen. Im Jahr 1901 wurde Thumb außerordentlicher Professor in [[Marburg]]; zum Wintersemester 1909/1910 folgte er einem Ruf auf die Professur für Vergleichende Sprachwissenschaft an der &lt;br /&gt;
[[Universität Straßburg|Kaiser-Wilhelms-Universität Straßburg]]. Der &amp;#039;&amp;#039;Philologisch-Historische Verein Straßburg&amp;#039;&amp;#039; im [[Deutscher Wissenschafter-Verband|Naumburger Kartellverband]] ernannte ihn zum Ehrenmitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Göbel, A. Kiock, Richard Eckert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Herren und Ehrenmitglieder des Naumburger Kartell-Verbandes Klassisch-Philologischer Vereine an deutschen Hochschulen&amp;#039;&amp;#039;, A. Favorke, Breslau 1913, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1915 kehrte er schwerkrank ins heimatliche Freiburg zurück, wo er am 14. August 1915 verstarb. Sein wissenschaftlicher Nachlass wurde von einem Freund aufgekauft und dem Sprachwissenschaftlichen Seminar der Universität Freiburg geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thumbs Werk umfasst Untersuchungen zur Allgemeinen Sprachwissenschaft, zur Quantitativen Linguistik&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Best: &amp;#039;&amp;#039;Rhythmische Einheiten im Altgriechischen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Beiträge zur Sprachwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; 13, 2006, Seiten 73–76. Die Tests beruhen auf Daten von Thumb.&amp;lt;/ref&amp;gt;, zu den indogermanischen Sprachen (hier ist vor allem [[Sanskrit]] zu nennen) und Studien zur neugriechischen Sprache und Volkskunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (bis jetzt nur kleiner Ausschnitt) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schriftenverzeichnis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Schriften von Albert Thumb.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Indogermanisches Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 8 (1920/1921), S. 272–277 (ohne Verfasserangabe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachwissenschaftliche Arbeiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*zusammen mit [[Karl Marbe]]: &amp;#039;&amp;#039;Experimentelle Untersuchungen über die psychologischen Grundlagen der sprachlichen Analogiebildung.&amp;#039;&amp;#039; Engelmann, Leipzig 1901. (Neudruck mit einer Einleitung von David D. Murray, John Benjamins, Amsterdam 1978. ISBN 90-272-0971-5.)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die experimentelle Psychologie im Dienste der Sprachwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Gesellschaft zur Beförderung der gesamten Naturwissenschaften zu Marburg&amp;#039;&amp;#039;, No. 2, Februar 1907, Seiten 11–23. Universitätsdruckerei Joh. Aug. Koch, [[Gießen|Giessen]] 1908. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Experimentelle Psychologie und Sprachwissenschaft. Ein Beitrag zur Methodenlehre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Germanisch-Romanische Monatsschrift&amp;#039;&amp;#039; 3, 1911, Seiten 1–15; 65–74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neogräzistische Arbeiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der neugriechischen Volkssprache. Grammatik, Texte, Glossar.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Karl J. Trübner, Strassburg 1895, [https://archive.org/details/handbuchderneug00thumgoog (online)]. Zweite, verbesserte und erweiterte Auflage. Verlag von Karl J. Trübner, Strassburg 1910, [https://archive.org/details/handbuchderneugr00thum (online)].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grammatik der neugriechischen Volkssprache.&amp;#039;&amp;#039; G. J. Göschen, Berlin 1915. 2., völlig neubearbeitete und erweiterte Auflage von [[Johannes E. Kalitsunakis]]. Walter de Gruyter, Berlin 1928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Georgios N. Chatzidakis]]: &amp;#039;&amp;#039;Albert Thumb.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Indogermanisches Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; IV (1916). S. 235–241.&lt;br /&gt;
*Brita Kotrasch: &amp;#039;&amp;#039;Albert Thumb – Sein Leben und sein Werk: Das &amp;quot;Handbuch der neugriechischen Volkssprache&amp;quot; in seinen Briefen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Beiträge zur Byzantinischen und Neugriechischen Philologie&amp;#039;&amp;#039; 4-5 (2004-2005), S. 121–149. {{Webarchiv | url=http://home.arcor.de/b.kotrasch/thumb_gbbnp.pdf | wayback=20071001004130 | text=online}} (PDF; 25&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Best]] und Brita Kotrasch: &amp;#039;&amp;#039;Albert Thumb (1865–1915).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Glottometrics&amp;#039;&amp;#039; 9 (2005), S. 82–84 (PDF [https://www.ram-verlag.eu/wp-content/uploads/2018/08/g9zeit.pdf#page=85 Volltext]). {{Webarchiv | url=http://www.uni-trier.de/uni/fb2/ldv/ldv_wiki/index.php/Albert_Thumb | wayback=20070926220552 | text=online}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource| Albert Thumb}}&lt;br /&gt;
*{{DNB-Portal|117360120}}&lt;br /&gt;
*[https://titus.uni-frankfurt.de/personal/galeria/thumb.htm TITUS-Galeria: Bild von Albert Thumb]&lt;br /&gt;
*[http://www.glottopedia.de/index.php/Albert_Thumb_(de) glottopedia.de: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Albert Thumb&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://wiki-lingua.uni-trier.de/index.php/Albert_Thumb Albert Thumb und die Quantitative Linguistik] in [http://wiki-lingua.uni-trier.de/index.php/Hauptseite WikiLingua]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=117360120|titel=Thumb, Albert Joseph|datum=2020-08-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117360120|LCCN=nr/94/12950|VIAF=163810212}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thumb, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neogräzist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quantitative Linguistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thumb, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Thumb, Albert Joseph Gustav (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sprachwissenschaftler und Neogräzist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Mai 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. August 1915&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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