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	<title>Alfred Merton - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Merton&amp;diff=562155&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: Die letzte Textänderung von ~2026-33132-0 wurde verworfen und die Version 259803935 von Hadi wiederhergestellt. Bitte Beleg angeben</title>
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		<updated>2026-02-28T13:44:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-33132-0&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-33132-0&quot;&gt;~2026-33132-0&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/259803935&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/259803935&quot;&gt;259803935&lt;/a&gt; von Hadi wiederhergestellt. Bitte Beleg angeben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alfred_Merton_(Zeitgenossen,_9)_-_Rudolf_Großmann_-_G_58_004_i_M_f_Neue_Kunst_Freiburg.png|mini|Alfred Merton, Grafik von Rudolf Großmann (1925)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Merton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juni]] [[1878]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[4. April]] [[1954]] in [[Bad Nauheim]]) war ein deutscher Unternehmer. Er war [[Aufsichtsrat]]svorsitzender der [[GEA Group|Metallgesellschaft]] und Präsident des [[Deutscher Golf Verband|Deutschen Golf-Verbandes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alfred Merton war der älteste von vier Söhnen von [[Wilhelm Merton]], dem Gründer der [[GEA Group|Metallgesellschaft]], und Emma Ladenburg (* 1859 in Frankfurt), der Tochter von [[Emil Ladenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|17|184|187|Merton, Wilhelm|Ursula Ratz|119228386}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besuchte, wie sein Vater und sein jüngerer Bruder [[Richard Merton|Richard]], das [[Lessing-Gymnasium (Frankfurt am Main)|Städtische Gymnasium]] in Frankfurt. 1902 trat er in die Unternehmensleitung der Metallgesellschaft ein und wurde später unter anderem Aufsichtsratsvorsitzender der Metallgesellschaft und zahlreicher Tochtergesellschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] bemühte er sich, die Folgen des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrags]] für die deutsche Wirtschaft zu bewältigen, etwa als Kuratoriumsmitglied der [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften]]. Er finanzierte unter anderem maßgeblich die Versuche [[Fritz Haber]]s, das im Meerwasser enthaltene Gold zu gewinnen, um davon die drückenden [[Deutsche Reparationen nach dem Ersten Weltkrieg|Reparationszahlungen]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]] an die Siegermächte erfüllen zu können. Merton gehörte 1925 zu den finanzierenden Gründern der I.G. Farben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.handelsblatt.com/politik/international/100-jahre-weltkrieg/wirtschaft-und-finanzen/geschichte-der-ig-farben-die-gruendung-der-ig-farben/4428986-2.html Geschichte der IG Farben – Der Konzern, der Hitler den Weltkrieg ermöglichte] Handelsblatt vom 28. Juli 2011, dort: „Jüdische Manager“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er ein großer [[Mäzen]] nicht nur für die Stadt Frankfurt war, wurde er 1933 von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] aufgrund seiner jüdischen Abstammung gezwungen, seine öffentlichen Ämter aufzugeben, unter anderem als Präsident des [[Deutscher Golf Verband|Deutschen Golf-Verbandes]]. Die Person Mertons, der aus einer jüdischen Familie stammte, bildete Mitte 1933 eine eigenartige „Verhandlungsmasse“ zwischen der deutschen NS-Regierung und der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (KWG) unter [[Max Planck]]. Merton, [[Franz von Mendelssohn der Jüngere]] und [[Paul Schottländer]] durften noch im „Senat“ bleiben, da sie seit langer Zeit und mit großen Summen die Gesellschaft gefördert hatten; zum Ausgleich stimmten Planck und die anderen Verhandlungsführer den Nationalsozialisten zu, dass weitere Senatsmitglieder jüdischer Herkunft, namentlich [[Leopold Koppel]] und [[Paul von Schwabach]], aus dem Gremium ausgeschlossen wurden. Auch gaben sie ihre Zustimmung, dass über 100 Mitarbeiter der Gesellschaft mit jüdischem Hintergrund, ebenso wie die in der Diktion der Nationalsozialisten „[[jüdisch versippt|jüdisch Versippten]]“ durch strikte Anwendung des sog. „[[Arierparagraph]]en“  ausgeschlossen wurden. Aber auch die oben genannten drei Senatsmitglieder blieben letztlich nur für eine kurze Zeit auf ihren Ehrenposten, bis die gesamte KWG als „[[judenfrei]]“ galt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Rürup]] u. a. Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Schicksale und Karrieren. Gedenkbuch für die von den Nationalsozialisten aus der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft vertriebenen Forscherinnen und Forscher.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2008, ISBN 3-89244-797-7, zu diesem Komplex S. 37. Merton wurde Anfang 1937 aus der Gesellschaft gedrängt, Schottländer 1936, Mendelssohn war zwischenzeitlich verstorben.&amp;lt;/ref&amp;gt; Merton war insgesamt von 1922 bis 1937 Mitglied des Senats der KWG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 musste Merton in die USA emigrieren. 1937 erhielt er die Staatsbürgerschaft des [[Liechtenstein|Fürstentums Liechtenstein]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.e-archiv.li/D44806; [Protokoll der nichtöffentlichen Sitzung des [[Landtag des Fürstentums Liechtenstein|Landtages des Fürstentums Liechtenstein]] vom 4. November 1937 zum Einbürgerungsgesuch Dr. Alfred Merton und Frau]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[GEA Group|Metallgesellschaft]] wurde [[Arisierung|„arisiert“]]. Nach seiner Rückkehr aus dem Exil trat er nur noch selten in der Öffentlichkeit hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Merton, Alfred&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur 1980, S. 492&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten des Deutschen Golf Verbandes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133606996|VIAF=35650169}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Merton, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Handel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Merton, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juni 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. April 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Nauheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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