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	<title>Alfred Slawik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Slawik&amp;diff=1664179&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Gabriele Anderl; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-10T20:49:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Gabriele Anderl; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Slawik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Oktober]] [[1913]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[11. Mai]] [[1973]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;Taufbuch Wien St. Anton, tom. XXVI, fol. 738 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/10-st-anton-von-padua/01-26/?pg=243 Faksimile]).&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein österreichischer [[SS-Oberscharführer]] (1943) und Mitarbeiter der [[Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Wien]], die praktisch dem [[Eichmannreferat]] im [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA) unterstellt war. Slawik war an der [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|Deportation]] von [[Jude]]n aus Wien, der [[Slowakei]], [[Griechenland]] und [[Ungarn]] in die [[Vernichtungslager]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Slawik, von Beruf [[Räuchern|Selcher]], war bereits vor dem [[Anschluss (Österreich)|Anschluss von Österreich]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945| Deutsche Reich]] Mitglied der zu diesem Zeitpunkt in [[Österreich]] verbotenen [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und [[Schutzstaffel|SS]]. Ab Anfang Februar 1939 war er in der Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Wien tätig, wo er zunächst Wach- und Telefondienst verrichtete. Ab Oktober 1939 begleitete er Deportationstransporte von Juden nach [[Nisko#Zeit des Nationalsozialismus|Nisko]]. Danach war Slawik zeitweise Aufseher in den der Zentralstelle angegliederten Wiener Umschulungslagern [[Umschulungslager Doppl|Doppl]] und [[Umschulungslager Sandhof|Sandhof]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOEW&amp;quot;&amp;gt;[[Gabriele Anderl]]: {{Webarchiv|url=http://doewweb01.doew.at/thema/sandhof_doppl/anderl5.html |wayback=20160121033421 |text=Die „Umschulungslager“ Doppl und Sandhof der Wiener Zentralstelle für jüdische Auswanderung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Frühjahr 1942 war Slawik Angehöriger eines Kommandos unter [[Dieter Wisliceny]] in der [[Slowakei]], welches die Deportation der dortigen Juden in die Vernichtungslager organisierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Safrian: &amp;#039;&amp;#039;Eichmann und seine Gehilfen&amp;#039;&amp;#039;, S. 177f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem Frühjahr 1943 war Slawik in gleicher Funktion in [[Saloniki]] und ab Herbst/Winter 1943 in [[Athen]] ebenfalls unter Wisliceny Angehöriger von Deportationskommandos.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Safrian: &amp;#039;&amp;#039;Eichmann und seine Gehilfen&amp;#039;&amp;#039;, S. 233f., 270.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach gehörte Slawik noch von März bis Dezember 1944 dem [[Eichmann-Kommando|Sonderkommando Eichmann]] in [[Budapest]] an. Dort war er an der Deportation der ungarischen Juden in das [[KZ Auschwitz]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Safrian: &amp;#039;&amp;#039;Eichmann und seine Gehilfen&amp;#039;&amp;#039;, S. 295f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende April 1945 gelangte Slawik gemeinsam mit [[Adolf Eichmann]], [[Anton Burger (SS-Mitglied)|Anton Burger]], [[Otto Hunsche]], [[Franz Novak]] und [[Richard Hartenberger]] in das [[Salzkammergut]]. Anfang Mai 1945 versteckten sie dort Kisten unbekannten Inhalts – wahrscheinlich [[Raubgold]] und andere Vermögenswerte –, und tauchten unter. Gemeinsam mit Novak und Hartenberger floh Slawik nach [[Braunau am Inn]], wo sie inkognito als Knechte auf einem landwirtschaftlichen Gut bei [[Burgkirchen (Oberösterreich)|Burgkirchen]] arbeiteten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Safrian: &amp;#039;&amp;#039;Eichmann und seine Gehilfen&amp;#039;&amp;#039;, S. 321f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Mauerkirchen]] wurde Slawik 1946 verhaftet und war für kurze Zeit im [[Anhaltelager]] [[Glasenbach]] inhaftiert. Durch den [[Counter Intelligence Corps|CIC]] wurde er im März 1947 an die österreichische Justiz ausgeliefert. Aufgrund von Misshandlungen und seiner Beteiligung an den Deportationen wurde Slawik am 20. September 1949 zu fünf Jahren schwerem Kerker bei Vermögensverfall verurteilt. Durch Anrechnung der seit September 1946 verbüßten Haft wurde er bereits im Mai 1950 aus dem Gefängnis entlassen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;DOEW&amp;quot;/&amp;gt; Danach war er als Magazinmeister in Wien tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 586.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge des [[Eichmann-Prozess]]es erregte Slawik erneut die Aufmerksamkeit der Justiz. Aufgrund des Tatvorwurfs, gemeinsam mit Eichmann einen Mord an einem jüdischen Gefangenen in [[Budapest]] begangen zu haben, wurde Slawik im Juni 1961 in [[Untersuchungshaft]] genommen. Da die Aussagen der Zeugen widersprüchlich waren und nach Meinung der Staatsanwaltschaft wenig Aussicht auf eine Verurteilung boten, stellte sie das Verfahren ein und Slawik wurde im Februar 1962 aus der Haft entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Blank: &amp;#039;&amp;#039;Gefährdung von Menschenleben durch den Eisenbahn-Transport nach Auschwitz. Die österreichische Justiz und die Geschworenenprozesse gegen die Eichmann-Gehilfen Franz Novak und Erich Rajakowitsch von 1961 bis 1987.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Wien 2010, S. 57f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über seinen weiteren Lebensweg ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Safrian]]: &amp;#039;&amp;#039;Eichmann und seine Gehilfen&amp;#039;&amp;#039;. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-596-12076-4.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=134164604131837910004|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-11-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Slawik, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Griechenlands 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Erste Slowakische Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Nationalsozialismus (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Eichmann-Kommandos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Slawik, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer SS-Oberscharführer und Täter des Holocaust&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Oktober 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Mai 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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