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	<title>Almosen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:01:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Almosen&amp;diff=37149&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Gröbner: Änderungen von ~2026-21043-02 (Diskussion) auf die letzte Version von EdSPaP zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-05T16:16:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-21043-02&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-21043-02&quot;&gt;~2026-21043-02&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-21043-02&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-21043-02 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:EdSPaP&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:EdSPaP (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;EdSPaP&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die materielle Gabe, für die Katastralgemeinde in Niederösterreich siehe [[Almosen (Gemeinde Göpfritz an der Wild)]].}}&lt;br /&gt;
{{QS-Christentum}}&lt;br /&gt;
[[Datei:KH St Elisabeth RV 2013 Statue Hl Elisabeth.jpg|mini|hochkant|Die hl. [[Elisabeth von Thüringen]] verteilt Brot an Arme und Hungernde ([[Krankenhaus St. Elisabeth (Ravensburg)|Elisabethkrankenhaus Ravensburg]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Capella dels Infants Orfes, almoiner.jpg|mini|hochkant|Almosenopferkasten an der Kapelle eines spanischen Waisenhauses. Die Inschrift bittet um mildtätige Spenden für die Armen des Hospitals unserer Lieben Frau von den Waisenkindern.]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Almosen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|ἐλεημοσύνη|eleēmosýnē}} „[[Mitleid]], Mildtätigkeit, Erbarmen“; daher auch „milde Gabe“ genannt) ist eine materielle Gabe an einen bedürftigen Empfänger ohne Erwartung einer materiellen Gegenleistung dieses Empfängers. Es unterscheidet sich von einer [[Spende]] durch den Beweggrund des Mitleids mit dem Empfänger. Je nach Kultur oder Religion kann sich mit einem Almosen die Erwartung eines geistlichen Vorteils oder das Ableisten einer [[Buße (Religion)|Buße]] verbinden, sodass in diesem Fall weniger das Verhältnis von Geber und Beschenktem im Vordergrund steht, sondern die Beziehung zwischen dem Almosengeber und einer höheren Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Die Gabe von Almosen gilt in vielen Religionen als erwünscht oder als Pflicht der Gläubigen und wird meist in Geld gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Schmied |Titel=Schenken Über eine Form sozialen Handelns |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=VS Verlag für Sozialwissenschaften |Ort=Wiesbaden |Datum=1996 |ISBN=3-322-93699-6 |Seiten=42}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buddhismus ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dāna}}&lt;br /&gt;
Im [[Theravada]]-Buddhismus erhalten die [[Buddhistisches Mönchtum|Mönche]] ihren Lebensunterhalt nur durch Almosen. Die Gebenden betrachten ihr Schenken als eine Glück bringende Gunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judentum ===&lt;br /&gt;
Im [[Judentum]] ist die Almosengabe, die als [[Zedaka]] bezeichnet wird, ein Ausdruck der [[Nächstenliebe]] und eine Verpflichtung im [[Glaube (Religion)|Glauben]]. Der Umfang und die Höhe sollen den sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Gebers entsprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Payer: [http://www.payer.de/judentum/jud516.htm#8. Materialien zur Religionswissenschaft; Judentum als Lebensform: Lebensführung: Mildtätigkeit], abgerufen am 16. Oktober 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
Das [[Christentum]] begründet das Almosengeben [[Neues Testament|neutestamentlich]]. Im [[Markusevangelium]] belehrt [[Jesus Christus|Jesus]] den reichen Jüngling über das, was über das Halten der jüdischen [[Thora]] hinaus zu seiner engeren Nachfolge gehöre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!&amp;#039;&amp;#039; |Autor={{B|Mk|10|21}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sei es unangebracht, damit zu prahlen, wie Jesus in der [[Bergpredigt]] ([[Evangelium nach Matthäus|Matthäusevangelium]]) mitteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Wenn du Almosen gibst, lass es also nicht vor dir herposaunen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.&amp;#039;&amp;#039; |Autor={{B|Mt|6|2}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urchristentum gab es neben der Unterstützung der [[Apostel]] auch Sammlungen für Bedürftige in der Gemeinde in Jerusalem. Die weit über das gewöhnliche Almosen hinausgehende Sorge für die Bedürftigen war ein grundlegender Zug der frühesten Gemeinden. Ein großer Teil der materiellen Güter der frühchristlichen Gemeinden war zur Versorgung der Armen bestimmt (z.&amp;amp;nbsp;B. Witwen und Waisen). Der [[Diakon]] [[Laurentius von Rom|Laurentius]] erlitt das [[Märtyrer|Martyrium]], weil er die für die Armen bestimmten Gelder der Gemeinde nicht an den römischen Kaiser Valerian herausgeben wollte. Durch den Wandel zur Reichskirche im 4. Jahrhundert kamen neue Herausforderungen in diesem Bereich auf die Kirche zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konsequenz dieser Grundhaltung, dass die materielle Gabe nur ein Teil der christlichen [[Nächstenliebe]] sei, sind bei dem [[Kirchenvater]] [[Johannes Chrysostomos]] im 4. Jahrhundert Forderungen, die Sklaven nicht einfach freizukaufen und sich selbst zu überlassen, sondern ihnen erst das Erlernen eines Handwerks zu finanzieren, damit sie auch in Würde die Freiheit leben und ihre Familien versorgen können. Diese wechselseitige Verbindung und Verantwortung ist es, was christlichen Liebesdienst wesentlich von dem reinen Almosengeben unterscheidet. In der [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] gehört das Almosengeben wie auch das [[Gebet]] und die [[Wallfahrt]] zu den Möglichkeiten, um unter bestimmten Voraussetzungen einen [[Ablass]] zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der englische Theologe [[Robert Grosseteste]] beschreibt die Sitte, [[Speisereste]] für Arme und Kranke aufzuheben, im 13. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;„Command that your alms be faithfully gathered and kept, nor sent from the table to the grooms, nor carried out of the hall, either at supper or dinner, by good-fornothing grooms ; but freely, discreetly, and orderly, without dispute and strife, divided among the poor, sick, and beggars.“ Robert Grosseteste: &amp;#039;&amp;#039;The Rules of Saint Robert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Walter of Henley’s Husbandry&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Elizabeth Lamond. Royal Historical Society, London 1890, S. 135 ([[iarchive:walterofhenleysh00henlrich/page/134/mode/2up|Digitalisat]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Almosentafel im Basler Münster.jpg|mini|Almosentafel im Basler Münster]] &lt;br /&gt;
In der [[Reformation]]szeit entstanden unter Beteiligung von [[Philipp Melanchthon]] und des Wittenberger Stadtpfarrers [[Johannes Bugenhagen]] [[Kirchenordnung]]en wie z.&amp;amp;nbsp;B. 1523 die &amp;#039;&amp;#039;[[Leisniger Kastenordnung]]&amp;#039;&amp;#039;. Gelder der Kirchengemeinde, die aus dem „Kasten“, einer Art Geldtruhe kamen, dienten dazu, Bedürftige durch Almosen zu unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://kirche-leisnig.de/index.php/leisnig/leisniger-kastenordnung |autor=Evangelische Kirchengemeinde Leisnig |titel= Leisniger Kastenordnung |abruf=2020-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der [[Aufklärung]] gab es vielerorts unterschiedliche Haltungen zum Almosengeben. In einigen protestantischen Ländern und Territorien war das Almosengeben nicht gern gesehen, mancherorts sogar verboten,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Hettinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus Welt und Kirche. Bilder und Skizzen&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und Frankreich&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg, vierte Aufl. 1897, S. 369.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso wie das [[Bettler|Betteln]], da man fürchtete (oder zumindest behauptete), dass das Almosengeben die Armen zur Faulheit verleite. Vielen Katholiken hingegen galt das Almosengeben weiterhin als eines der [[Gute Werke|Guten Werke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Islam ===&lt;br /&gt;
Im [[Islam]] ist das Almosen ([[Zakat]]) eine der [[Islam#Fünf Säulen|fünf Säulen]] des gottgefälligen Lebens, also eine Pflicht. Außerdem lebten in der Vergangenheit einige [[Sufismus|Sufis]] (islamische [[Mystik]]er) ausschließlich von Almosen. Der Sufismus sieht das Almosengeben als eine Form des Sieges über die Selbstsucht und den Geiz. Es zeigt die Vergegenwärtigung der Zusammengehörigkeit aller Geschöpfe. Es wird verglichen mit dem „Fasten der [[Seele]]“ und dem [[Fasten]] des Leibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Es heißt, dass die Armen fünfhundert Jahre vor den Reichen ins Paradies eingehen werden. Durch Almosen kauft man den Armen etwas vom Paradies ab.&amp;#039;&amp;#039; |Autor=[[Elias Canetti]] (&amp;#039;&amp;#039;Die Stimmen von Marrakesch&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Almosen verderben die Seele des Gebers wie des Nehmers und verfehlen zu alledem ihren Zweck, denn sie verschlimmern die Armut.&amp;#039;&amp;#039; |Autor=[[Fjodor Dostojewski]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Armenvogt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RGG|1|753|763|Armenfürsorge|[[Udo Tworuschka]], [[Jürgen Ebach]], John G. Gager, Kimmy Caplan, [[Tilman Nagel]], Justin J. Meggitt, [[Wolfgang Wischmeyer]], [[Jochen-Christoph Kaiser]], [[Theodor Strohm]]}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schüler-Duden. Die Religionen, Ein Lexikon aller Religionen der Welt&amp;#039;&amp;#039;. Mannheim 1977, ISBN 3-411-01369-9.&lt;br /&gt;
* {{LexMA|1|450|451|Almosen|[[Johannes Gründel]]}}&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Schmied]]: &amp;#039;&amp;#039;Schenken. Über eine Form sozialen Handelns&amp;#039;&amp;#039;. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 1996, ISBN 3-322-93699-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Almosen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Almosen}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alms}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4383122-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialethik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Armut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales Engagement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion und Wirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Gröbner</name></author>
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