<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alois_Gabl</id>
	<title>Alois Gabl - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alois_Gabl"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alois_Gabl&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T23:34:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alois_Gabl&amp;diff=453579&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alois_Gabl&amp;diff=453579&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-25T14:42:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alois Gabl - Maler.jpg|mini|190px|Alois Gabl]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alois Gabl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. September]] [[1845]] in [[Wenns]] bei [[St. Leonhard im Pitztal|St. Leonhard]] im Tiroler [[Pitztal]]; † [[2. März]] [[1893]] in [[München]]) war ein [[Österreich|österreichischer]] [[Malerei|Maler]] und [[Zeichnung (Kunst)|Zeichner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gabl entstammte einer Bäckerfamilie und hatte mehrere Geschwister. Nach einem nur kurzen Schulbesuch verdiente er sich seinen Lebensunterhalt im Geschäft seines Onkels. Da er sich kaum Privatstunden leisten konnte, versuchte Gabl, sich das Zeichnen [[autodidakt]]isch beizubringen. Als der Fürstbischof von [[Brixen]] [[Vinzenz Gasser]] auf ihn aufmerksam wurde, setzte dieser Gabl ein Stipendium von 100 [[Gulden]] jährlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1862 konnte Gabl mit 17 Jahren als Schüler an die [[Akademie der Bildenden Künste München|Kunstakademie]] nach München gehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Matrikeldatenbank der Akademie der Bildenden Künste |Titel=01887 Alois Gabl |Sammelwerk=Matrikelbuch |Band=Band 2: &amp;#039;&amp;#039;1841–1884&amp;#039;&amp;#039; |Ort=München |Datum= |Online=[https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1841-1884/jahr_1862/matrikel-01887?searchterm=gabl matrikel.adbk.de], [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&amp;amp;fip=217.237.113.238&amp;amp;no=&amp;amp;seite=192 digitale-sammlungen.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Lehrer waren dort u.&amp;amp;nbsp;a. [[Johann von Schraudolph]], [[Arthur von Ramberg]] und [[Carl Theodor von Piloty|Karl Theodor von Piloty]]. Nach dem Wunsch seines [[Mäzen]]s sollte Gabl bei Schraudolph sich speziell in der [[Kirchenmalerei]] ausbilden lassen. Später wechselte Gabl zu Ramberg und dann zu Piloty, da ihm die [[Historienmalerei|Historien-]] und [[Genremalerei]] wesentlich mehr zusagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigenem Bekunden hatten die Landsleute und Maler [[Franz Defregger (Maler)|Franz Defregger]] und [[Mathias Schmid (Maler)|Mathias Schmid]] großen Einfluss auf ihn. Gabl nahm sogar Defreggers Bild &amp;#039;&amp;#039;Speckbacher&amp;#039;&amp;#039; zum Vorbild für sein Bild &amp;#039;&amp;#039;Haspinger, die Tiroler zum Kampfe anfeuernd&amp;#039;&amp;#039;; mit diesem Werk sorgte Gabl 1872 anlässlich einer Ausstellung in [[Wien]] für erhebliches Aufsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 33 Jahren stellte die Kunstakademie in München Gabl zunächst als Hilfslehrer ein, ernannte ihn 1880 zum &amp;#039;&amp;#039;Professor&amp;#039;&amp;#039; und betraute ihn mit einem [[Hochschullehrer|Lehrauftrag]]. Hier wurde [[Simon Hollósy]] einer seiner Schüler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://matrikel.adbk.de/lehrer/gabl-alois |titel=Gabl, Alois Zeitraum: 1880–1882, Fach: Malerei |werk=adbk.de |hrsg=Matrikeldatenbank der Akademie der Bildenden Künste München |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2020-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber bereits 1882 musste Gabl krankheitshalber alle Ämter niederlegen. Durch seine [[Depression]]en und sein Nervenleiden nicht mehr Herr über sich, versuchte Gabl sich während eines Aufenthalts in seiner Tiroler Heimat selbst zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rest seines Lebens lebte Gabl in München, nur unterbrochen von mehreren Krankenhaus- und Kuraufenthalten. Während dieser Zeit entstanden kaum noch Gemälde und nur noch sehr wenige Zeichnungen. Im Alter von 47 Jahren tötete sich der Maler am 2. März 1893 in München. Der Zeitpunkt des Todes ist nicht exakt feststellbar (möglicherweise auch der 27.&amp;amp;nbsp;Februar 1893&amp;lt;ref&amp;gt;{{ThiemeBecker |Autor=Kunibert Zimmeter |Lemma=Gabl, Alois |Band=13 |Seite=7 |SeiteBis=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), da man die Leiche erst am 4. März 1893 fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Auch wenn das gesamte künstlerische Werk Gabls als nicht sehr umfangreich gilt, fand es doch weite Verbreitung. Viele [[Zeitschrift]]en und [[Zeitung]]en wie [[Die Gartenlaube]] oder die Leipziger [[Illustrirte Zeitung]] illustrierten mit [[Holzstich]]en nach Gabls Bildern ihre Ausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominierte in Gabls Frühwerk noch reine Farbenfreude, wurde diese später zugunsten der Effekte von Licht und Schatten aufgegeben. Thematisch spannt sich Gabls Werk von [[Historienmalerei|historischen Bildern]] mit fast schon politischer Aussage bis hin zu netten [[Genremalerei|Genrebildern]] und gefälligen [[Porträtmalerei|Porträts]]; letztere waren aber wahrscheinlich zum Großteil Auftragsarbeiten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Alois Gabl - Streithanseln.jpg|mini|250px|&amp;#039;&amp;#039;Streithanseln&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rekrutenaushebung in Tirol&amp;#039;&amp;#039; (1873)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einsegnung des Brautbettes&amp;#039;&amp;#039; (1875)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die verbotene Tanzmusik&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochwürden als Schiedsrichter&amp;#039;&amp;#039; (1876)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Nähmaschinenprobe&amp;#039;&amp;#039; (1878)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Flur eines Münchener Bierhauses&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Impfstube&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Raub der Gräfin Olga&amp;#039;&amp;#039;, aquarellierte Tuschezeichnung (1881)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leo Andergassen]]: &amp;#039;&amp;#039;“Darf ich Ihnen einen Bandwurm anbieten?” Künstler des Defregger-Kreises im Allotria-Modus&amp;#039;&amp;#039;. In: Leander Moroder, [[Hannes Obermair]], Patrick Rina (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lektüren und Relektüren – Leggere, riflettere e rileggere – Nrescides letereres y letures critiches. Studia Prof. Ulrike Kindl septuagenariae die XVI mensis Oct. anni MMXXI dicata.&amp;#039;&amp;#039; Istitut Ladin „Micurá de Rü“, San Martin de Tor 2021. ISBN 978-88-8171-141-3, S. 69–101, hier S. 83 (Abb.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die heiligen drei Könige&amp;#039;&amp;#039; (1883)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haspinger, die Tiroler zum Kampfe anfeuernd&amp;#039;&amp;#039; (1872)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|6|820|spezialkapitel=Gabl|kapiteltext=Gabl, Aloys|retrobID=106262}}&lt;br /&gt;
* {{Boetticher |Wikisource=Gabl, Alois |Band=1 |Teilband=1 |Seite=349}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|49|236|237|Gabl, Alois|[[Hyacinth Holland]]|ADB:Gabl, Alois}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Anthony Winkler Prins]], Henri Zondervan&lt;br /&gt;
   |Titel=Gabl, Aloys&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Winkler Prins|Winkler Prins’ Geïllustreerde encyclopædie]]&lt;br /&gt;
   |Verlag=Elsevier&lt;br /&gt;
   |Ort=Amsterdam&lt;br /&gt;
   |Datum=1905&lt;br /&gt;
   |Seiten=631&lt;br /&gt;
   |Sprache=nl&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org |winklerprinsgel04pringoog |Blatt=n697}}}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=[[Kunibert Zimmeter]] |Lemma=Gabl, Alois |Band=13 |Seite=7 |SeiteBis=8}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|386||Gabl Alois|}}&lt;br /&gt;
* {{AKL|46|529|||[[Gert Ammann]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116326565|VIAF=47035706}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gabl, Alois}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historienmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der Bildenden Künste München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1845]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gabl, Alois&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gabl, Aloys&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Maler und Zeichner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. September 1845&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wenns]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. März 1893&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
	</entry>
</feed>