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	<title>Altmorschen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T22:51:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altmorschen&amp;diff=1551097&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hans Börsting: /* Persönlichkeiten */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altmorschen&amp;diff=1551097&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-10T12:36:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Altmorschen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Morschen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/04/02/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/36/56/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 191 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.546&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1430&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2014&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.morschen.de/index.php/home/ortsteile/kurzportraits-der-ortsteile |titel=Kurzportraits der Ortsteile |werk= Internetauftritt |hrsg=Gemeinde Morschen |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141219054023/http://www.morschen.de/index.php/home/ortsteile/kurzportraits-der-ortsteile |archiv-datum=2014-12-19 |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!-- akt. Seite hat noch immer die gleiche Zahlen!!! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34326&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05664&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altmorschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit 1974 ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Morschen]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Schwalm-Eder-Kreis]]. Der Ort entstand im Mittelalter und seine Entwicklung ist aufs Engste mit dem Zisterzienser-[[Kloster Haydau]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich im Osten des Kreisgebietes an den Ausläufern des [[Knüllgebirge]]s am Ostufer der [[Fulda (Fluss)|Fulda]]. Auf der gegenüberliegenden Flussseite liegt [[Neumorschen]]. Durch den Ort führen die [[Landesstraße]] 3225 und der [[Fulda-Radweg]]. Entlang der Fulda verlaufen die [[Bundesstraße 83]] und die [[Bahnstrecke Bebra–Baunatal-Guntershausen]]. Über die Fulda läuft die [[Fuldatalbrücke Morschen]] an der [[Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Gemarkung von Altmorschen befinden sich das ehemalige [[Kloster Haydau]], das Einzelgehöft Leimbachs Hof, die Wüstungen [[Geudelbach]] und [[Leimbach (Altmorschen)|Leimbach]] sowie die heute verschwundene [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] am [[Kapellberg (Morschen)|Kapellberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haydau01.jpg|mini|hochkant=1.35|{{center|Kloster Haydau}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Altmorschen erfolgte im Jahr 1235 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Aldenmorsene&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde, in der die Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Heide&amp;#039;&amp;#039; aus der Pfarrei Morschen gelöst wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies gilt als Gründungsakt des Zisterzienser-[[Kloster Haydau]] (&amp;#039;&amp;#039;Heide&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wechselvoll&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.monumente-online.de/de/ausgaben/2005/1/vom-konvent-zum-fluechtlingsheim.php | titel=Die wechselvolle Geschichte von Kloster Haydau in Altmorschen. Vom Konvent zum Flüchtlingsheim |datum=2005 |abruf=2020-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1238 hatte Altmorschen zusammen mit [[Konnefeld]] teil am [[Marktrecht]] von [[Wichte (Morschen)|Wichte]]. Die Pfarrei Altmorschen wurde 1270 von [[Treffurt (Adelsgeschlecht)|Hermann von Spangenberg]] an das Kloster Haydau übertragen; 1318 wurde sie dem Kloster einverleibt und zusammen mit ihrer [[Filialkirche]] Neumorschen nach [[Eubach]] eingepfarrt. 1318 schenkte die Familie von Leimbach, aus der die erste [[Abt|Äbtissin]] von Haydau, [[Gertrud von Leimbach]], stammte, dem Kloster Besitz in Altmorschen, und 1325 wurde durch weitere Schenkungen der Herren von Treffurt-Spangenberg das Kloster Besitzer des gesamten Dorfes. 1331 kaufte das Kloster von den Herren von Treffurt das [[Amt Spangenberg#Gründung|Gericht Altmorschen]]. 1350 verkauften die Herren von Treffurt die gesamte verbliebene Herrschaft Spangenberg an Landgraf [[Heinrich II. (Hessen)|Heinrich II.]] von [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In historischen Dokumenten ist der Ort unter folgenden [[Ortsname]]n belegt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Aldenmorsene&amp;#039;&amp;#039; (1235), &amp;#039;&amp;#039;Morsene&amp;#039;&amp;#039; (1235), &amp;#039;&amp;#039;Altenmorßen&amp;#039;&amp;#039; (1620), &amp;#039;&amp;#039;Alt-Morschen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. bis 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Bald nach der [[Reformation]] im 17. Jahrhundert wurden die Klostergebäude als [[Lustschloss]] für Jagdgesellschaften genutzt. Im Jahr 1830 wurden die Anlagen in eine [[Staatsdomäne]] überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der &amp;#039;&amp;#039;Raiffeisen-Verband&amp;#039;&amp;#039; Besitzer und Nutzer der Domäne. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden Kriegsgefangene in den historischen Klostergebäuden untergebracht. Sie mussten Zwangsarbeit in der Landwirtschaft, in Gewerbebetrieben und in nahe gelegenen Industriewerken verrichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wechselvoll&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Google&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kuladig.de/Objektansicht/P-TB-20121222-0002 Zusammengefasste Geschichte Altmorschen&amp;lt;!-- allerdings auch mit teilen dieses WP-textes--&amp;gt;], abgerufen am 7. März 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- müsste dringend erweitert werden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altmorschen in der NS-Zeit ===&lt;br /&gt;
In den Jahren 1933–1945 hinterließ das [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] (NS)-Regime auch im traditionell [[SPD]]-geprägten Altmorschen seine Spuren. Bei den Reichstagswahlen am 5. März 1933 verlor die SPD ihre lange zuvor gehaltene Mehrheit, die [[NSDAP]] konnte im Ort einen Stimmenanteil von 57,5 % erzielen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Wohlgemuth |Titel=Sozialdemokratie in Altmorschen |Ort=Altmorschen |Datum=2002 |Seiten=23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und für den Ort änderte sich einiges. Die [[Verein]]e wurden gleichgeschaltet, Arbeitersport- und Gesangvereine wurden abgeschafft. So gab es im Ort nur noch einen einzigen Gesang- und einen Sportverein, beide auf die NS-Ideologie ausgerichtet. Sozialdemokraten und Kommunisten wurden unter Druck gesetzt, jeglicher offener Widerstand gegen die Nationalsozialisten wurde schnell aufgegeben, da sonst die Unterbringung in der &amp;#039;&amp;#039;Erziehungsstätte&amp;#039;&amp;#039; Walkemühle bei Adelshausen drohte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Wohlgemuth |Titel=Morschen im 20. Jahrhundert |Ort=Altmorschen |Datum=2000 |Seiten=53}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der bisherige Bürgermeister Paul Frankfurth (SPD) trat Ende März 1933 zurück und seinen Posten nahm Wilhelm Meyer (NSDAP) ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Wohlgemuth |Titel=Sozialdemokratie in Altmorschen |Ort=Altmorschen |Datum=2002 |Seiten=25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Wiederanschluss des Saarlandes an das Deutsche Reich am 13. Januar 1935 bejubelten die Einwohner in Altmorschen mit Ansprachen, einem Fackelzug und einer Feier im Wickenhof-Saal. Am 3. Juni 1935 feierte das Dorf aus Anlass des 700-jährigen Bestehens des Klosters Haydau sowie des 60-jährigen Jubiläums des Männergesangvereins. Daran nahmen auch NSDAP-Gauleiter Weinrich und Regierungspräsident von Mombarth aus Kassel teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 gab der Melsunger NSDAP-Kreisleiter &amp;lt;!--Dr. &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;ak. titel nur in biografischen artikeln.--&amp;gt;Reinhardt bekannt, dass die Arbeitslosigkeit im Kreis, die 1933 noch 1600 Personen betroffen hatte, durch den Bau der Reichsautobahn restlos beseitigt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Handbuch des Kreises Melsungen 1937 |Verlag=Bernecker Verlag |Ort=Melsungen |Datum=1937 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen im März 1936 stimmten im gesamten Kreis Melsungen lediglich sieben Wähler gegen [[Adolf Hitler]]. In Altmorschen wurden drei Nein-Stimmen verzeichnet, und da nur Heinrich Wohlgemuth, Jakob Frankfurth und dessen Ehefrau vom geheimen Wahlrecht Gebrauch machten, waren sie schnell identifiziert und wurden per Aushang denunziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Wohlgemuth |Titel=Morschen im 20. Jahrhundert |Ort=Altmorschen |Datum=2000 |Seiten=57}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im ganzen Reich beginnende Judenverfolgung betraf Altmorschen nicht, da in den 1930er Jahren hier keine jüdischen Familien lebten. Allerdings wurden aus den Nachbarorten Binsförth und Neumorschen mehrere jüdische Familien deportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden Teile der Grenzbevölkerung zu ihrem Schutz ins Landesinnere umgesiedelt. So waren auch im Raum Morschen circa 300 Personen aus dem Kreis Pirmasens unterzubringen. Nach den anfänglichen Erfolgen der Wehrmacht in Polen und Frankreich kamen Heimatvertriebene aus den deutschen West- und Ostgebieten in den Ort. Im Jahr 1940 übernahm die Ortsverwaltung die verbliebene ehemalige Klosteranlage in ihr Eigentum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wechselvoll&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1942 war der Zugverkehr von Altmorschen aus stark eingeschränkt, es fuhren nur noch sechs Züge auf der Strecke Kassel-Bebra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Bombenangriffen, die die Region Melsungen hart trafen, bekam Altmorschen bis auf einen Luftangriff auf einen Güterzug kurz vor dem Ort nichts ab. Jedoch erlebten die Einwohner am 22. Oktober 1943 die Zerstörung Kassels mit, bei der sich der Himmel nachts rot gefärbt hatte. Etliche Altmörscher mussten um Verwandte und Freunde bangen und trauern. Von den nun obdachlosen Kasselanern suchten viele Zuflucht im Raum Morschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1945 wollten deutsche Truppen die herannahende [[United States Army|US-Army]] an der Fulda aufhalten und sprengten daher am Morgen des 31. März die Fuldabrücke zwischen Alt- und Neumorschen. Da mit Kampfhandlungen zu rechnen war, räumten die Einwohner das Dorf und zogen sich in Wälder und Felder zurück. Eine Kapitulation der Bewohner durch das Hissen weißer Betttücher verbot der kommandierende deutsche Offizier unter Androhung standrechtlicher Erschießung. Am späten Nachmittag begannen die Kampfhandlungen. Granaten trafen Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Auch Zivilisten in den Feldern wurden von den Amerikanern beschossen, elf Personen wurden dabei verletzt. Eine Frau und ein Mann erlagen später ihren Wunden. Vor der alten Schule wurde ein weiterer Einwohner erschossen. Zwei verwundete Amerikaner verbrannten in einer Scheune. Gegen Abend war das Gefecht beendet. Zwei Wohnhäuser, eine Scheune und ein Stall waren komplett zerstört worden, ein Wohnhaus und eine Scheune schwer beschädigt. Ein deutscher Panzer war getroffen worden, sein Kommandant starb dabei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Wohlgemuth |Titel=Morschen im 20. Jahrhundert |Ort=Altmorschen |Datum=2000 |Seiten=69-71}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Ostermontag, dem 2. April 1945, besetzten die [[USA]]-Truppen den Ort endgültig und er blieb bis zur Gründung der [[Bundesrepublik Deutschland]] 1949 unter amerikanischem Besatzungsrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
76 Altmörscher Männer starben als Soldaten an der Front, die Mehrzahl in den Jahren 1944 und 1945. Das Schicksal vieler vermisster Soldaten konnte erst Jahre nach Kriegsende geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit der Gebietsreform in Hessen ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Morschen wurde im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] am 1. Januar 1974 kraft [[Landesgesetz]] durch den [[Gemeindefusion|Zusammenschluss]] der bis dahin [[Selbständige Gemeinde|eigenständigen]] Gemeinden Altmorschen, Heina, Konnefeld und Neumorschen gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain (GVBl. II 330-22) |nr=25 |jahr=1973 |datum=1973-09-28 |seite=4 |seiten=356 |fundstelle=§§&amp;amp;nbsp;14 und 27 |kbytes=2210}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor waren bereits am 1. April 1972 auf freiwilliger Basis die Gemeinden Binsförth, am 1. Juli 1971 Eubach&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden |nr=28 |jahr=1971 |datum=1971-06-21 |seite=5 |seiten=1117 |fundstelle=Punkt 988; Abs. 9. |kbytes=4970}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 31. Dezember 1971 Wichte in die Gemeinde Altmorschen [[Eingemeindung|eingemeindet]] worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen in Hessen |nr=01 |jahr=1972 |datum=1971-12-14 |seite=5 |seiten=5 |fundstelle=Punkt 8; Abs. 35. |kbytes=4820}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Altmorschen wurde Sitz der Gemeindeverwaltung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Gleichzeitig mit dem Zusammenschluss zur Gemeinde Morschen kam diese aufgrund der Zusammenlegung der bisherigen Landkreise [[Landkreis Melsungen|Melsungen]], [[Landkreis Fritzlar-Homberg|Fritzlar-Homberg]] und [[Landkreis Ziegenhain|Ziegenhain]] in den neu gebildeten Schwalm-Eder-Kreis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=405–406}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für alle ehemaligen Gemeinden von Morschen wurden [[Ortsbezirk]]e mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.morschen.de/rathaus-politik/satzungen/ |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Morschen |format=PDF;&amp;amp;nbsp;4&amp;amp;nbsp;MB (download) |abruf=2020-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201026094209/https://www.morschen.de/rathaus-politik/satzungen/ |archiv-datum=2020-10-26 |offline=ja |archiv-bot=2023-06-08 08:33:54 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren ließ die Gemeindeverwaltung das Herrenhaus sanieren und machte es zu ihrem [[Rathaus]]. Bald darauf stand auch Geld zur Verfügung, um die [[Frühgotik|frühgotische]] Dorfkirche zu restaurieren. Fast alle historischen Gebäude wurden zu [[Baudenkmal|Baudenkmälern]] erklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wechselvoll&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Altmorschen 1524 Einwohner. Darunter waren 36 (2,4 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 273 Einwohner unter 18 Jahren, 591 zwischen 18 und 49, 309 zwischen 36 und 64 und 351 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 651 Haushalten. Davon waren 156 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 183 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 240 Paare mit Kindern, sowie 63 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 12 [[Wohngemeinschaft]]en. In 129 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 411 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1548: 96 [[Hausgesess]]e&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1747: 94 Haushaltungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Altmorschen |width=450|float=none|maxEinwohner=1600&lt;br /&gt;
|848|848|897|852|791|796|787|747|679|756|763|804|925|1007|1547|1601|1479|1514|1677&lt;br /&gt;
|vor1834=&lt;br /&gt;
|nach1967=(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,1524)(2014,1430)&lt;br /&gt;
|quelle=Gemeinde Morschen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Da der Ort zur [[Landgrafschaft Hessen]] gehörte, wurde seine Bevölkerung mit der Einführung der [[Reformation]] 1526 protestantisch. Erst im 20. Jahrhundert zogen die ersten Katholiken ins Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1895: || 657 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 100 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 1384 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 91,47 %), 113 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 7,46 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Altmorschen besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Altmorschen) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt; Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 58,50 %. Es erhielten die [[SPD]] mit 68,18 % vier Sitze und die [[Freie Demokratische Partei|FDP]] mit 25,48 % einen Sitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06634015/html5/Ortsbeiratswahl-Hessen-_366_-Ortsbezirk-Altmorschen.html |titel=Ortsbeiratswahl Altmorschen |werk=Votemanager |hrsg=Kommunales Gebietsrechenzentrum |abruf=2023-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Michael Arbert zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://morschen.ris.kommune-aktiv.de/seite/de/rathaus/023/1_G_14/Ortsbeirat_Altmorschen.html |titel=Ortsbeirat Altmorschen |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Morschen |abruf=2023-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Wilhelm Scheuch]] (1798–1872), Postmeister und Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung&lt;br /&gt;
* [[Paul Hartung]] (1811–1877), Landwirt und Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung&lt;br /&gt;
* [[Hans Joachim Brand]] (1927–2008), Rechtsanwalt und Notar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Gebäudekomplex des Hofs Raabe in Altmorschen, heute Rathaus der Gemeinde&lt;br /&gt;
* [[Kloster Haydau]]&lt;br /&gt;
* [[Feuerwehrmuseum]] an der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] Altmorschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Altmorschen |PPN=116316047 |GND=2028043-9}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Morschen-Altmorschen |GND=4596568-7}}&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital|Altmorschen |SBB=!}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.morschen.de/gemeindeportrait/ortsteile/ &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Morschen.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.morschen-kloster-haydau.de/iHauptseite.html |titel=Altmorschen |titelerg=Ortsgeschichte, Bilder |hrsg=Arbeitskreis Ortsgeschichte Morschen |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-10-20}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=4863|titel=Altmorschen, Schwalm-Eder-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|ID=4863|titel=Altmorschen, Schwalm-Eder-Kreis|datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=42 |seiten=38 und 94 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2023-02 |format=PDF; 1,8 MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=42 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Morschen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4596568-7|VIAF=238774641}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbezirk von Morschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Schwalm-Eder-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1235]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Schwalm-Eder-Kreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hans Börsting</name></author>
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