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	<title>Ambi-Budd - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:44:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ambi-Budd&amp;diff=1060368&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leuni: /* Unternehmensgeschichte */</title>
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		<updated>2026-04-20T14:39:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Unternehmensgeschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Ambi-Budd&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = Gesellschaft&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1926&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1945&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = [[Demontage (Reparation)|Demontage]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Berlin-Johannisthal]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Stand            = &lt;br /&gt;
| Branche          = Produktionsunternehmen&lt;br /&gt;
| Website          = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ambi-Budd&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein 1926 gegründetes deutsch-amerikanisches Produktionsunternehmen von Kraftfahrzeug-Aufbauten und -[[Karosserie]]n im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Johannisthal|Johannisthal]]. Es wurde nach 1945 [[Demontage (Reparation)|demontiert]] und damit aufgelöst.&lt;br /&gt;
[[Datei:MHV Adler Standard 6S 1928 01.jpg|mini|Adler Standard&amp;amp;nbsp;6 mit Ambi-Budd-Karosserie (1928)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BMW 327, Bj. 1940 (2009-10-13) Heck.JPG|mini|BMW 327, Baujahr 1940]]&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte ==&lt;br /&gt;
Edward Gowan Budd entdeckte 1912, wie sich Blechtafeln durch [[Tiefziehen]] in nahezu jede Form pressen lassen, und entwickelte Schweißverfahren, um diese Bleche zu selbsttragenden Strukturen zu verbinden. Edward G. Budd meldete im Juni 1914 sein Pressverfahren zum Patent an. Ebenfalls 1914 bauten die [[Dodge|Brüder Dodge]] nach ihrem Zerwürfnis mit [[Henry Ford]] das erste Serienfahrzeug mit einer Ganzstahlkarosserie mit Blechen von Budd. Da Budd vorerst keine Lizenzen vergab, waren alle Autohersteller bei den immer wichtiger werdenden Ganzstahlkarosserien auf Budd angewiesen. Sogar die Versuche von Henry Ford, dem Erfinder der modernen Massenproduktion, eine Lizenz zu erwerben scheiterten. Budd beherrschte den amerikanischen Karosseriebau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Edward G. Budd in den USA sein Imperium aufbaute, wütete in Europa der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] und durch den [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrag]] durften in Deutschland ab 1919 keine Flugzeuge mehr hergestellt werden. Für Arthur Müller, den Gründer und Direktor des ersten deutschen Flugplatzes in Berlin-Johannisthal, der außerdem an den Flugzeugwerken LVG (Luft-Verkehrs-Gesellschaft AG) beteiligt war, bedeutet das den Verlust seiner Existenzgrundlage. Die Flugzeugproduktion der LVG hatte 1918 ein Jahresvolumen von etwa 1800 Doppeldecker-Flugzeugen und war damit zweitgrößter Flugzeughersteller Deutschlands. Auf der Suche nach neuen Geschäftsideen ging Arthur Müller auf Bildungsreise in die USA und kehrte mit einer Lizenz für das Tiefziehen von großen Blechteilen der Budd Manufacturing Company nach Berlin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1926 errichtete der [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] Karosseriehersteller [[Budd (Unternehmen)|Edward G. Budd Manufacturing Co.]] zusammen mit den [[Arthur Müller (Unternehmer)|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;rthur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;üller &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;auten und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ndustriewerken]] (kurz: AMBI) auf dem Gelände der ehemaligen [[Rumpler-Werke]] am [[Flugplatz Johannisthal]] ein modernes Karosserie- und Presswerk. Ambi hielt 51 % und Budd die restlichen 49 % des Unternehmens. Zur Erschließung des Werkes führte man den bereits vorhandenen [[Groß-Berliner Damm]] weiter und gab diesem Verkehrsabschnitt die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Verlängerter Groß-Berliner Damm&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1928|7050|Verlängerter Groß-Berliner Damm|Teil=Teil 4, Johannisthal|Seite=1906}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits die Parzellen Groß-Berliner Damm&amp;amp;nbsp;95–99 befanden sich im Besitz der Ambi-Gesellschaft, die hier Wohnungen für ihre Angestellten vorhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1926|6741|Groß-Berliner Damm 95–99|Teil=Teil 4, Johannisthal|Seite=1865}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Absatz der Karosserien zu sichern, erwarb das Unternehmen 26 % Aktienanteile der [[Adlerwerke]]. Budd hatte die Technik der Ganzstahlkarosserie nach Deutschland gebracht, die die Karosserien in Gemischtbauweise (Holzgerippe mit Blechbeplankung) weitgehend ablöste. Erste Modelle mit Ambi-Budd-Karosserie waren der [[Adler Standard&amp;amp;nbsp;6]] und –&amp;amp;nbsp;mit baugleicher Karosserie&amp;amp;nbsp;– der [[Cyklon Maschinenfabrik GmbH#Automobile (1902–1923, 1927–1931)|Cyklon&amp;amp;nbsp;9/40&amp;amp;nbsp;PS]]. Bei [[NSU Motorenwerke|NSU]] und [[Alfred Ley|Ley]] entstanden weitere Fahrzeuge mit diesem Aufbau. 800&amp;amp;nbsp;Arbeiter stellten pro Tag 200&amp;amp;nbsp;Karosserien her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 kaufte Ambi-Budd den Stellmacherbetrieb [[Gottfried Lindner AG|Lindner]] in [[Ammendorf/Beesen|Ammendorf]] und das Karosseriewerk der [[Harmstorf-Gruppe#Deutsche Industrie-Werke|Deutschen Industriewerke AG]] in [[Berlin-Spandau]]. Dadurch stieg die Belegschaft auf 2500&amp;amp;nbsp;Mitarbeiter. Als neue Kunden konnten [[Ford-Werke|Ford]], [[BMW]] und [[Hanomag]] gewonnen werden. Ab 1930 wurden außer den Limousinen auch [[Cabriolet]]s angeboten, und zwar in der (eigentlich veralteten) Gemischtbauweise mit Holzgerippe.&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] wurde Arthur Müller aufgrund seiner jüdischen Abstammung 1933 enteignet und Ambi-Budd verstaatlicht. Er erlag 1936 einem Herzinfarkt. Der Name Ambi-Budd blieb zwar erhalten, aber die Kontrolle über das Werk hatte nun der NS-Staat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1936 stellte Ambi-Budd Karosserien für die [[Einheits-PKW der Wehrmacht]] her, die bei [[Horch]] in Zwickau, dem [[Opelwerk Brandenburg]] und den [[Ford-Werke]]n in Köln gebaut wurden. Von hier aus veränderte Ambi-Budd zusammen mit den anderen europäischen Budd-Lizenznehmern [[Citroën]] und [[Morris Motor Company|Morris]] die gesamte europäische Autoindustrie. Ambi-Budd lieferte fertige Rohkarossen für Adler, BMW, Citroën, Fiat, Hanomag, Mercedes, Stoewer, man könnte sagen für fast alle namhaften europäischen Autohersteller. Bereits 1930 hatte Ambi-Budd etwa 3000 Mitarbeiter und war das größte Presswerk Europas. Die Produktion ging derweil weiter und während der Herrschaft des Nationalsozialismus wurden bei Ambi-Budd, wie bei vielen anderen Unternehmen zu dieser Zeit, [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] beschäftigt. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fertigte Ambi-Budd unter anderem den [[Wehrmacht-Einheitskanister]], für das [[Volkswagenwerk Wolfsburg]] die Aufbauten für den [[VW&amp;amp;nbsp;Typ&amp;amp;nbsp;82]] („[[Kübelwagen]]“), [[Volkswagen Typ 166 Schwimmwagen|Schwimmwagen]] (VW&amp;amp;nbsp;Typ&amp;amp;nbsp;166) und die [[Lafette]] der [[2,8-cm-schwere Panzerbüchse 41|2,8-cm-schweren Panzerbüchse&amp;amp;nbsp;41]]. Zum Ende des Krieges wurden unter anderem auch Teile für die V1 Raketen montiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende 1945 lag das Werk in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] und wurde komplett demontiert. Die Presswerkzeuge für die [[BMW 321]]/[[BMW 326|326]] gelangten zu [[Awtowelo]] in [[Eisenach]], wo die Wagen als [[Automobilwerk Eisenach|EMW]] 321 und [[EMW 340]] weiterhin gebaut wurden. Die Werkzeuge für die Karosserie des [[Ford Taunus G93A|Ford Taunus]] gingen in den [[Westzone|Westen]] zu [[Ford-Werke|Ford]], der Rest wurde als [[Reparation]]sleistung in die [[Sowjetunion]] verbracht. Bis auf ein paar Bemerkungen über die Herkunft verschiedener Karosserien in einigen Oldtimer-Büchern ist kaum eine Erinnerung an das Ambi-Budd-Presswerk geblieben. Die allermeisten Gebäude sind inzwischen verfallen oder wurden abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Werner Oswald (Automobilhistoriker)|Werner Oswald]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Deutsche Autos 1920–1945&lt;br /&gt;
   |Auflage=10.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Motorbuch-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1996&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-87943-519-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ambi-Budd coachwork|Ambi-Budd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5200265-2|VIAF=148603057}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Karosseriehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstungshersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automobilindustrie (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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