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	<title>Ambros Opitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T21:05:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ambros_Opitz&amp;diff=1685077&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln am 25. August 2023 um 15:53 Uhr</title>
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		<updated>2023-08-25T15:53:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ambros Opitz.jpg|mini|180px]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ambros Opitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. September]] [[1846]] in Leopoldsruh bei [[Velký Šenov|Groß Schönau]], [[Kaisertum Österreich]]; † [[27. September]] [[1907]] in [[Varnsdorf|Warnsdorf]], [[Österreich-Ungarn]]) war ein böhmischer katholischer Theologe, [[Christlichsoziale Partei (Österreich)|christlich-sozialer]] Politiker, Volksbildner, Publizist und Verleger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opitz stammte aus einer Textilkaufmannsfamilie. 1859–1866 besuchte er das Jesuiten-Gymnasium in [[Bohosudov|Mariaschein]]. Nach dem Studium der Theologie am Priesterseminar in [[Litoměřice|Leitmeritz]] erhielt er 1870 die Priesterweihe. Als Kaplan wirkte Opitz bis 1874 in Warnsdorf. Dann machte er sich selbständig, indem er eine Buchdruckerei erwarb und journalistisch wie auch politisch tätig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1873 leitete er die erste katholische Zeitung Böhmens, das &amp;#039;&amp;#039;Nordböhmische Volksblatt&amp;#039;&amp;#039; (später seit 1884 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Warnsdorfer Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039;, seit 1887 &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039;, seit 1918 &amp;#039;&amp;#039;Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039;). Weitere Periodika, die von ihm begründet oder übernommen wurden, waren die &amp;#039;&amp;#039;Warnsdorfer Hausblätter&amp;#039;&amp;#039; (1884, seit 1897 in [[Wien]] als &amp;#039;&amp;#039;Christliches Familienblatt zur Unterhaltung und Belehrung&amp;#039;&amp;#039;), die &amp;#039;&amp;#039;Hausblätter für die Pfarrgemeinden Blottendorf und Falkenau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Egerland&amp;#039;&amp;#039; (1897 in [[Cheb|Eger]]), &amp;#039;&amp;#039;Immergrün&amp;#039;&amp;#039; (1893), die Broschürenreihe &amp;#039;&amp;#039;Volksaufklärung&amp;#039;&amp;#039; (1898), &amp;#039;&amp;#039;Landbote&amp;#039;&amp;#039; (1901), vor allem aber die Wiener [[Reichspost (Zeitung)|Reichspost]] (1894, seit 1907 als Tageszeitung), die als bedeutendstes katholisches Medium in der Monarchie galt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Opitz´sche Buchdruckerei in Warnsdorf.jpg|mini|180px|Die erste Buchdruckerei in Varnsdorf (deutsch: Warnsdorf)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opitz organisierte die ersten deutschen [[Katholikentag]]e in Nordböhmen, aus denen sich später die böhmischen Katholikentage entwickelten. Ihre Programmatik prägte auch die gesamtösterreichischen Katholikentage in [[Linz]] und [[Salzburg]]. Auf dem Katholikentag in Linz erreichte Opitz 1892 eine Reform des katholischen Pressewesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1895 und 1901 war Opitz christlich-sozialer Landtagsabgeordneter im [[Böhmischer Landtag|böhmischen Landtag]]. Er zählte zu den wichtigsten Vertretern des [[Politischer Katholizismus|politischen Katholizismus]] in Österreich. Er war ein Gegner von [[Georg von Schönerer]], des liberalen Kapitalismus und des antiklerikalen Sozialismus. 1897 begründete er den Christlich-sozialen Verband für Deutsch-Böhmen. Sein soziales Engagement (er gründete zahlreiche Vereine zur Bildung und Selbsthilfe für Arbeiter, Männer und Frauen, sowie Raiffeisenvereine) verband sich mit einem Eintreten für ein Großösterreich, aber auch mit deutschnationalen und antisemitischen Tendenzen, wodurch die nationalen Gegensätze in Böhmen gesteigert wurden (so war er gegen den Zweisprachigkeitserlass für böhmische Beamte der Regierung [[Kasimir Felix Badeni|Badeni]] im Jahre 1897). Seine Initiativen waren einflussreich und wirkten auch nach seinem Tode noch fort. Seine klerikalen Anhänger wurden &amp;#039;&amp;#039;Opitzianer&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ambros Opitz´sche Ruhestätte.jpg|mini|180px|Grabstätte von A. Opitz im tschechischen Vilemov u Sluknova (ehemals: Wölmsdorf bei Schluckenau)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindungen [[KDStV Ferdinandea (Prag) Heidelberg|KDStV Ferdinandea Prag]], [[KaV Norica Wien]] und [[KÖStV Austria Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 benannte man die &amp;#039;&amp;#039;Opitzgasse&amp;#039;&amp;#039; in Wien-[[Hietzing]] nach ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verkehr mit Gott. Andachtsbuch für das christliche Jahr&amp;#039;&amp;#039;. Opitz, Warnsdorf 1897&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schulfrage. Rede und Replik des Ambros Opitz im böhmischen Landtage im März 1897 nach dem stenographischen Protokoll&amp;#039;&amp;#039;. Opitz, Warnsdorf 1897&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der böhmische Streit&amp;#039;&amp;#039;, 1898&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jesus mein Alles! Gebet- und Erbauungsbuch&amp;#039;&amp;#039;, 1900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Joseph Gürtler: &amp;#039;&amp;#039;Ambros Opitz. Ein Streiter für Wahrheit, Freiheit und Recht&amp;#039;&amp;#039;. Opitz: Warnsdorf 1908&lt;br /&gt;
* Augustin Kurt Huber: &amp;#039;&amp;#039;Ambros Opitz 1846-1907. Ein Bahnbrecher der katholischen Bewegung Altösterreichs&amp;#039;&amp;#039;. Königsteiner Institut für Kultur und Geschichte Ostmitteleuropas, Königstein/Taunus 1961&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|549|550|Opitz, Ambros|Otfried Pustejovsky|137658222}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|7|233|234|Opitz Ambros|E. Lebensaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137658222|LCCN=|NDL=|VIAF=176971043}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Opitz, Ambros}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Böhmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Opitz, Ambros&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=böhmischer katholischer Geistlicher, christlich-sozialer Politiker und Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. September 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Leopoldsruh, [[Velký Šenov|Groß Schönau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. September 1907&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Varnsdorf|Warnsdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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