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	<title>Atemschutzunfall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T19:48:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Atemschutzunfall&amp;diff=65597&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2023-03-11T09:52:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Atemschutzunfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine spezifische [[Notfall]]situation, bei der ein oder mehrere [[Feuerwehrmann|Träger]] von [[Atemschutzgerät]]en zu Schaden kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atemschutzunfälle bei den Feuerwehren ==&lt;br /&gt;
Immer wieder kommen [[Feuerwehr]]einsatzkräfte bei Einsätzen zu Schaden. Atemschutzeinsätze sind dabei in besonderem Maße gefährlich, da meist eine nur sehr begrenzte Anzahl von Einsatzkräften schwierige Aufgaben in einer Umgebung durchführen, die nur unter der richtigen Anwendung des Atemschutzes zu keinen [[gesundheit]]lichen Schäden führt. Schon der „normale“ [[Brandbekämpfung|Brandeinsatz]] birgt eine Vielzahl von [[Gefahren der Einsatzstelle|Gefahren]] (beispielsweise giftiger und sichtbehindernder [[Rauch|Brandrauch]], Absturzgefahr oder [[Flash-Over]]-Gefahr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Befolgung der strengen Vorschriften für den Atemschutzeinsatz und der grundsätzlichen Benutzung von umluftunabhängigen Atemschutzgeräten wird eine Gefahr für die Atemwege wesentlich minimiert. Der Einsatz an sich birgt allerdings immer eine Gefahr zu verunfallen. Das Beachten der Einsatzgrundsätze minimiert aber auch diese Gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notruf ==&lt;br /&gt;
In Deutschland machen bei einem Atemschutzunfall die in Not geratenen Einsatzkräfte durch mehrmaliges Wiederholen des „[[Mayday (Notruf)|Mayday]]“-Notrufes auf sich aufmerksam. Sobald dieser Notruf gehört wurde, muss sämtlicher Funkverkehr unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
Der Aufbau dieses Notrufes ist seit 2002 auch in der [[Feuerwehr-Dienstvorschrift]] 7 beschrieben und hat seitdem Einzug in die Grund- und Führungsausbildung genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ausschuss „Feuerwehrangelegenheiten, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung“ (AFKzV) |url=https://hlfs.hessen.de/sites/hlfs.hessen.de/files/2022-09/FwDV%207%20-%20Homepage.pdf |titel=Feuerwehr-Dienstvorschrift 7 |titelerg=Atemschutz (Stand 2002 mit Änderungen März 2005) |hrsg=Hessische Landesfeuerwehrschule |werk=hlfs.hessen.de |datum=2002-09 |abruf=2023-01-28 |format=PDF; 7,46 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schema des Notrufes:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; | Inhalt&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; | Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; | Kennwort&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Mayday, Mayday, Mayday&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; | Lage&lt;br /&gt;
|Hier &amp;lt;Trupp&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Standort&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Lage&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Hier 33-42-Angriffstrupp&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
sind im 1. OG&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Truppkollege mit Luftnot&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; | Gesprächsabschluss&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Mayday - kommen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faktoren für mehr Sicherheit ==&lt;br /&gt;
Folgende Maßnahmen sollen dazu beitragen, folgenschwere Unfälle zu vermeiden oder abzumildern:&lt;br /&gt;
* Strikte Einhaltung taktischer Grundsätze und Führungsstrukturen&lt;br /&gt;
* Tragen entsprechender [[Persönliche Ausrüstung von Feuerwehrangehörigen|Schutzbekleidung]] mit ausreichendem Schutz (Jacke und Hose nach EN 469 oder in Deutschland &amp;#039;&amp;#039;HuPF-Bekleidung&amp;#039;&amp;#039; nach [[HuPF|Herstellungs- und Prüfungsbeschreibung für eine universelle Feuerwehrschutzbekleidung (HuPF)]]), sowie [[Flammschutzhaube]]&lt;br /&gt;
* praxisnahe Aus- und Fortbildung (z.&amp;amp;nbsp;B. unter einsatzähnlichen Bedingungen, Verhalten in Unfallsituation (sog. Atemschutznotfalltraining), Brandsimulation),&lt;br /&gt;
* ständiges sportliches Training bzw. Belastungsübungen&lt;br /&gt;
* regelmäßige ärztliche Kontrollen (in Deutschland nach der [[Berufsgenossenschaftliche Vorsorgeuntersuchung G26|G26.III]])&lt;br /&gt;
* Durchführung einer [[Atemschutzüberwachung]] (auch bei Übungen)&lt;br /&gt;
* Anschaffung und Nutzung von [[Totmannmelder]]n&lt;br /&gt;
* Vorhaltung und Training geeigneter [[Atemschutzgeräteträger#Sicherheit beim Atemschutzeinsatz|Sicherheitstruppkonzepte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Ländern versucht man, die Sicherheit zu erhöhen. Die Wege und Anschauungen sind jedoch oft verschieden. So bestehen in Österreich Atemschutztrupps üblicherweise aus mindestens drei Einsatzkräften, da im Falle eines Unfalles einer Person zwei weitere notwendig sind, die verunfallte Person aus dem Gefahrenbereich zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Unfälle haben aber auch gezeigt, dass bei einem Unfall oft der gesamte Trupp betroffen ist (z.&amp;amp;nbsp;B. Rückweg abgeschnitten). Aus diesem Grund wird in Deutschland ein Vorgehen im 3-Mann-Trupp nach den gängigen Ausbildungs- und Dienstvorschriften abgelehnt, zumal es durchaus angezweifelt wird, ob ein 3-Mann-Trupp tatsächlich ein Mehr an Sicherheit darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Cimolino u.&amp;amp;nbsp;a.: Atemschutz, 4. Aufl., Landsberg 2004 (Reihe Einsatzpraxis, hg. v. Ulrich Cimolino)&lt;br /&gt;
* Ulrich Cimolino u.&amp;amp;nbsp;a.: Atemschutz Notfallmanagement, 1. Aufl., Landsberg 2010 (Reihe Einsatzpraxis, hg. v. Ulrich Cimolino)&lt;br /&gt;
* Lothar Kloß: Notfall und Rettung, 1. Aufl., Berlin 2006&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karl-Heinz Knorr |Titel=Die Roten Hefte, Heft 15 – Atemschutz |Verlag=Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=2008 |Auflage=14., überarbeitete |Seiten= |ISBN=978-3-17-020379-2}}&lt;br /&gt;
* Christian Spielvogel, Markus Rüsenberg: Die Roten Hefte - Ausbildung kompakt (Band 210): Notfalltraining für Atemschutzgeräteträger, 3. überarbeitete und erweiterte Auflage, 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.atemschutzunfaelle.de Atemschutzunfälle.eu], Unfalldatenbank für Atemschutzunfälle mit Downloads zur theoretischen und praktischen Ausbildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atemschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feuerwehreinsatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feuerwehrausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unfallart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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