<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bad_Faulenbach</id>
	<title>Bad Faulenbach - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bad_Faulenbach"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bad_Faulenbach&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T04:26:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bad_Faulenbach&amp;diff=71928&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Adalbertriehl: bavarikon</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bad_Faulenbach&amp;diff=71928&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-05T10:08:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bavarikon&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = [[Füssen]]&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47/33/55/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/41/34/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1921-11-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 87629&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Füssen - Ortskern mit Kirche Bad Faulenbach.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortskern mit Kirche (2008)&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = ja, bitte&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bad Faulenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Füssen]] im [[Schwaben (Bayern)|schwäbischen]] [[Landkreis Ostallgäu]]. Der Ort wurde 1921 eingemeindet und 1968 als [[Kneippkurort]] anerkannt. Heute ist Bad Faulenbach ein Kur- und Urlaubsort mit vielen kleinen Kurhotels und Ferienhäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Faulenbacher Tal ist eine Senke am westlichen Ende des [[Falkensteinkamm]]s bei Füssen, durch die der Faulenbach vom [[Alatsee]] durch den Mittersee und Obersee fließt. Die nördliche Begrenzung bildet der Kobel, der einen künstlichen Durchbruch für die Zufahrtsstraße von Füssen besitzt: die Morisse. Zwei künstliche Weiher zeugen vom ehemaligen Gipsabbau: der Gipsbruchweiher und das Gipsloch. Der Gipsbruchweiher ist dafür bekannt, während der Blüte der dort vorkommenden [[Purpurbakterien#Schwefelpurpurbakterien|Purpurbakterien]] eine lilafarbene Tönung des Wassers zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/nachrichten/bayern/gipsbruchweiher-im-allgaeu-warum-der-weiher-lila-leuchtet www.br.de Naturschauspiel: Warum ein Allgäuer Weiher lila leuchtet], 3. April 2024, abgerufen am 3. April 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal ist eine [[Karst]]landschaft mit schwefelhaltigen Quellen und durch [[Subrosion]] entstandenen [[Doline]]n. Vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] wird es als geowissenschaftlich sehr bedeutend und wertvoll eingestuft. Es ist als [[Landschaftsschutzgebiet]], [[FFH-Gebiet]] und [[Vogelschutzgebiet]] geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Funde in einer Höhle am Ländeweg belegen, dass das Faulenbacher Tal schon in der [[Steinzeit]] besiedelt war. Im [[Römisches Reich|Römischen Reich]] wurde die [[Via Claudia Augusta]] angelegt, die durch das Tal führte und den Lech auf einer wenig flussaufwärts gelegenen Brücke überquerte. Mit dem Ende des Römischen Reichs ging Faulenbach in den Besitz des Papstes über, der es 1014 an Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] übereignete, der es kurze Zeit später dem [[Hochstift Bamberg]] schenkte. Die Verwaltung oblag vermutlich schon damals dem [[Kloster St. Mang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wirtschaftliche Reichtum von Faulenbach wurde begründet durch die Heilquellen, Fischzucht in Weihern entlang des Faulenbachs und Forstwirtschaft. Vom Anfang des 16. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in Faulenbach [[Gips]] abgebaut. Der Faulenbach betrieb mehrere Getreide- und Gipsmühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Klosters Sankt Mang ging dessen Besitz an das Fürstenhaus [[Oettingen-Wallerstein]], 1839 dann an den Freiherrn von [[Ponickau (Adelsgeschlecht)|Ponickau]]. Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Tourismus zur wirtschaftlichen Grundlage von Faulenbach. 1848 wurde ein dreistöckiges Kurhaus an der Stelle errichtet, wo bereits ein zum Kloster gehöriges Badhaus gestanden hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ettelt: Geschichte der Stadt Füssen, S. 85&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bau des Wasserwerks im [[Baumgarten (Füssen)|Baumgarten]] 1875 lieferte Faulenbach Trinkwasser nach Füssen. 1909 erwarb die Stadt Füssen das ehemalige Kloster und damit auch das Faulenbacher Tal. 1921 wurden am Mittersee und Obersee Naturbäder angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ettelt: Geschichte der Stadt Füssen, S. 246&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr, am 1. November 1921, wurde Faulenbach in die Stadt Füssen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=468}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1968 wurde Bad Faulenbach als [[Kneippkurort]] anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Freizeitangebote ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A057942.jpg|mini|hochkant=1.15|Der Obersee mit Freibad]]&lt;br /&gt;
Im Faulenbacher Tal befinden sich außer den ganzjährig für Trainings- und Wettkampfzwecke nutzbaren [[Skisprungschanze]]n [[Faulenbach-Schanzen]] zwei [[Freibad|Freibäder]] am Mittersee und am [[Obersee (Bad Faulenbach)|Obersee]] sowie sechs [[Tennis|Tennisplätze]]. Direkt neben den Seen finden sich Kletterwände, die mit ihrer Nordausrichtung im Sommer die Möglichkeit zum [[Freiklettern]] in hohen Schwierigkeitsgraden bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Faulenbacher Tal gelegen sind eine [[Wassertreten|Kneippanlage]], ein [[Minigolf|Minigolfplatz]] und das &amp;#039;&amp;#039;Tal der Sinne&amp;#039;&amp;#039; mit dem &amp;#039;&amp;#039;Pfad der Sinne&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.fuessen-badfaulenbach.de/478.0.html#pfad |wayback=20151121041822 |text=Der Pfad der Sinne}} auf fuessen.de, abgerufen am 20. November 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele [[Wanderweg]]e führen durch das Faulenbacher Tal und die angrenzenden bewaldeten Hänge.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Wandern im Sommer |url=http://www.fuessen.de/sommer/wandern.html |wayback=20151121034131 }} auf fuessen.de, abgerufen am 20. November 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Fischer (Stuckateur)|Joseph Fischer]] (1704–1771), Rokoko-Stuckateur, geboren in Faulenbach.&lt;br /&gt;
* [[Maximilian von Lingg]] (1842–1930), Bischof von Augsburg, starb am 31. Mai 1930 in dem von ihm auf dem elterlichen Anwesen gegründeten Priestererholungshaus „Ulrichsheim“ in Bad Faulenbach. Zu seinem 50-jährigen Priesterjubiläum ließ er 1915 in Bad Faulenbach die Kirche St. Max erbauen.&lt;br /&gt;
* [[Oskar Freiwirth-Lützow]] (1862–1925), Künstler, der im Stil des bürgerlichen Realismus um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert malte, lebte über zehn Jahre bis zu seinem Tod in Faulenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Füssen#Bad Faulenbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudibert Ettelt]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Füssen vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zum Jahr 1945.&amp;#039;&amp;#039; Füssen 1979 ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:355-ubr21798-0 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|autor=Magnus Peresson|url=https://www.kreisbote.de/lokales/fuessen/hangrutsch-alatseestrasse-historiker-peresson-blickt-geschichte-faulenbacher-tals-13831933.html|titel=Der Füssener Alatsee: Heilwasser und wertvolle Mineralien|werk=[[Kreisbote|Kreisbote Füssen]]|datum=2020-07-15|abruf=2021-05-30}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://stadt-fuessen.org/wp-content/uploads/2021/02/3._Die_Muehlen_in_Faulenbach.pdf|titel=Die Mühlen in Faulenbach|hrsg=Stadt Füssen|format=PDF|abruf=2021-05-30}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=777R002&lt;br /&gt;
|titel=Sulfatkarstlandschaft Faulenbachtal / Faulenbacher Seen|hrsg=[[Bayerisches Landesamt für Umwelt]]|format=PDF|abruf=2021-06-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fuessen-badfaulenbach.de/ Stadtteil Bad Faulenbach]&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Bad Faulenbach |ID= ODB_S00006328 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Füssen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7641780-3|VIAF=241255026}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ostallgäu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Füssen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moorheilbad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ostallgäu)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1921]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Adalbertriehl</name></author>
	</entry>
</feed>