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	<title>Baining - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Baining&amp;diff=750434&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kachelus: /* Initiationszeremonien */</title>
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		<updated>2026-03-16T20:49:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Initiationszeremonien&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bainings Fire Dance.jpg|mini| Feuertänzer der Baining mit einer &amp;#039;&amp;#039;kavat&amp;#039;&amp;#039; in den Bergen der [[Gazelle-Halbinsel]] (2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Warangoi River.png|mini| Die Baining leben in den Bergen, die die Halbinsel vom Rest Neubritanniens abtrennen, die [[Tolai]] besiedeln die fruchtbare Tiefebene (rechts oben in Grün)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neubritannien Maske Baining EthnM.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Kavat&amp;#039;&amp;#039;-Maske des Baining-Volkes: Rindenbast mit Grasbehang (1915)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baining&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baininger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind ein [[Indigene Völker|indigenes Volk]] im Osten der Insel [[Neubritannien]] (New Britain, ehemals Neupommern) im [[Bismarck-Archipel]] von [[Papua-Neuguinea]]. Ihr angestammtes Gebiet sind die [[Bainingberge]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kolonial-Lexikon 1920-Bainingberge&amp;quot; /&amp;gt; auf der nordöstlich gelegenen [[Gazelle-Halbinsel]], wohin sie als vermutliche Urbevölkerung von den aus dem Osten einwandernden [[Tolai]] vor geschätzten 250 Jahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kolonial-Lexikon 1920-Neupommern&amp;quot; /&amp;gt; verdrängt wurden. Selbst nennen sie sich &amp;#039;&amp;#039;Chachet&amp;#039;&amp;#039; („Menschen“), von den benachbarten Tolai werden sie noch heute teilweise abschätzig als &amp;#039;&amp;#039;kaulong&amp;#039;&amp;#039; (primitiv) bezeichnet, auch die frühen [[Europäer]] übernahmen diese Einstellung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hiery 2007-vii–viii&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baininger sind in Nord- und Südbaininger mit insgesamt drei Lokalbehörden (Nordbaining, Sinivit, Lassulbaining) aufgeteilt. Die anhaltende [[Landnahme]] angestammten Baining-Gebietes durch Tolai ist ein grundlegendes Problem für die traditionell lebenden Baininger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hiery 2007-vii–viii&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baining-Sprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Kairak, Makolkol, Mali, Qaqet, Simbali, Taulil-Butam, Ura)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ethnologue 2013-Baining&amp;quot; /&amp;gt; werden nur auf der Gazelle-Halbinsel gesprochen, zählen zu den [[Papuasprachen|Ostpapuasprachen]] und wurden 2013 von insgesamt etwa 12.000 bis 13.000 Menschen gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeit und Spiel bei den Baining ==&lt;br /&gt;
Arbeit und Spiel nehmen bei den Baining besondere Rollen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.psychologytoday.com/blog/freedom-learn/201207/all-work-and-no-play-make-the-baining-the-dullest-culture |titel=All Work and No Play Make the Baining the &amp;quot;Dullest Culture&amp;quot; |werk=[[Psychology Today]] |abruf=2016-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies rührt anscheinend daher, dass ihr Alltag als Kleinbauern von repetitiver Tätigkeit beherrscht wird. Spiel wird von ihnen als kindlich, peinlich und eines Erwachsenen unwürdig bezeichnet. Ihre Kultur wurde als „die Ödeste“ bezeichnet. Verschiedene Versuche, ihre Kultur zu erforschen, scheiterten. Mythen, Rituale und Religion waren nicht aufzufinden. Selbst den rituellen Maskentänzen wurde keine symbolische Bedeutung zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Initiationszeremonien ==&lt;br /&gt;
Die Baining messen, wie viele andere Gruppen Ozeaniens, den Lebensphasen, in denen der Mensch sich wandelt, besondere Bedeutung zu. Hierzu gehört vor allem der Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen. In dieser Zeit halten die Baining den Jugendlichen für besonders verletzlich und den bösen Mächten ausgeliefert. Sie können, laut den Baining, nur durch Rituale vor der Versuchung geschützt werden. Um die Jugendlichen nun verantwortungsbewusst in die Gemeinschaft eintreten zu lassen, ist es für die ganze Familie wichtig, dass sie einer [[Initiation]]szeremonie unterzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon Monate vorher beginnen die Männer der Familie hierbei mit der Herstellung des [[Tapa-Rindenbaststoff|Rindenbaststoffes]], welcher für die bei den Zeremonien getragenen Masken benötigt wird. Die Frauen fertigen derweil den passenden Tanzschmuck an. Die Initianden werden zudem durch Paten durch die Zeremonien begleitet. Hier zeigt sich die Verbindung der Initiationszeremonien zu den Heiratsregeln der Baining. Die angestrebte Heiratsform der Baining ist nämlich die [[Schwesternheirat]], das heißt ein Mann, dessen Schwester in eine Familie einheiratet, sollte später eine Schwester seines Schwagers heiraten. Diese Eheschließungen werden schon früh beschlossen, sodass der ältere Schwager und der zukünftige Schwiegervater die Rolle des Paten übernehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Zeremonie führt nur der Schwager seinen Patensohn zum Geheimplatz im Busch, an dem die für die Zeremonien nötigen Masken und Musikinstrumente hergestellt werden. Diese sieht der Initiant zum ersten Mal. Der Schwager fertigt zudem die Maske für den ersten Auftritt seines Patensohns an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Auftakt der Feiern bildet der nächtliche Feuertanz mit drei verschiedenen Maskentypen. Alle drei Maskentypen bestehen aus einem Rattangestell, welches mit Rindenbaststoff bezogen wird. Dieser wird anschließend mit rot-schwarzen Mustern bemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;kavat&amp;#039;&amp;#039;-Masken stellen Gesichter dar. Die Maske bedeckt hierbei nur den Kopf des Trägers. Die Tänzer sind zudem am ganzen Körper mit schwarzer, weißer und roter Farbe bemalt. Die Waden des Tänzers werden mit Gras und Blättern umwickelt. Dazu trägt der Tänzer einen Schurz und einen Penisaufsatz aus Rindenbaststoff. Die &amp;#039;&amp;#039;kavat&amp;#039;&amp;#039; sind die Kinder der &amp;#039;&amp;#039;vungvung&amp;#039;&amp;#039; und stellen aggressive Geister dar, die die Menschen bedrohen und sie in Versuchung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;vungvung&amp;#039;&amp;#039;-Masken sind wesentlich größer als die &amp;#039;&amp;#039;kavat&amp;#039;&amp;#039;. Sie bestehen wie die &amp;#039;&amp;#039;kavat&amp;#039;&amp;#039; aus einem großen Kopfteil. Zusätzlich ragt den Masken eine mit Rindenbaststoff verkleidete Bambustrompete aus dem Rachen. Die Masken weisen zudem breite mit Blättern und [[Rattan]] verkleidete Seitenbehänge auf, sodass die eigentliche Maske kaum sichtbar ist. Die &amp;#039;&amp;#039;vungvung&amp;#039;&amp;#039; sind freundliche Masken, sie stellen die Ahnengeister dar. Die Masken stehen im Rang über den &amp;#039;&amp;#039;kavat&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;lingen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den letzten Maskentyp stellen die &amp;#039;&amp;#039;lingen&amp;#039;&amp;#039;-Masken dar. Die Tänzer tragen ebenfalls Körperbemalungen und Wadenwickel. Die Maske ist ein spitzer Hut mit unterschiedlichen Schmuckaufsätzen. Die &amp;#039;&amp;#039;lingen&amp;#039;&amp;#039; verkörpern Geister. Sie sind die jüngsten Söhne der &amp;#039;&amp;#039;kavat&amp;#039;&amp;#039;. Sie fungieren als Festordner und führen die anderen Tänzer während des Tanzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den nächtlichen Maskentanz wird nun ein Feuer entfacht, um das sich die Zuschauer versammeln. Dann beginnen Trommeln und Flöten zu spielen. Die Frauen beginnen mit Tanz und Gesang, ziehen sich aber zurück, sobald die ersten &amp;#039;&amp;#039;kavat&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;lingen&amp;#039;&amp;#039; erscheinen. Diese tauchen einer nach dem anderen auf, präsentieren sich dem Orchester und tanzen ums Feuer. Sobald alle Tänzer den Platz betreten haben, wird der Rhythmus der Musik langsamer und die Tänzer stellen sich in einer Reihe auf. Anschließend kommen die &amp;#039;&amp;#039;vungvung&amp;#039;&amp;#039; unter Dröhnen ihrer Bambustrompeten zum Vorschein. Sie tanzen ebenfalls ums Feuer, allerdings langsamer, da die Tänzer in den Masken weniger beweglich sind. Nun wird die Musik wieder schneller, die Masken tanzen mit heftigen Bewegungen in alle Richtungen. Die &amp;#039;&amp;#039;kavat&amp;#039;&amp;#039; laufen ins Feuer, treten in die Glut, stoßen Holzscheite um und wirbeln Funken auf, um die Zuschauer zu erschrecken. Der Tanz wird bis zu seinem Höhepunkt kurz vor Sonnenaufgang immer wilder, schließlich ertönt ein Signal, die Masken verlassen den Platz und die Musik bricht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem Nachttanz leben die Initianden einige Zeit in Klausur, während der sie die Herstellung der Masken sowie die Gesetze der Gemeinschaft lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Abschluss der Initiation bildet der Tanz der &amp;#039;&amp;#039;madask&amp;#039;&amp;#039;-Masken. Diese bestehen ebenfalls aus Rotang und Rindenbast, sind aber wesentlich höher als die anderen Masken. Sie haben ein den &amp;#039;&amp;#039;kavat&amp;#039;&amp;#039; ähnliches Gesicht, über dem ein breiter Rindenbastschlauch aufragt. Es existieren zwei Arten &amp;#039;&amp;#039;madask&amp;#039;&amp;#039;: die erste besteht aus einem Hut, in den oben ein hohes aufgespannten Stück Rindenbast eingesteckt wird, die andere wird aus einem Stück hergestellt. Die Masken sind dabei so hoch, dass sie während des Tanzens von Bambusstäben und Rotangschnüren abgestützt werden müssen. Infolgedessen handelt es sich bei dem Tanz der &amp;#039;&amp;#039;madask&amp;#039;&amp;#039; um einen langsamen und würdigen Auftritt. Der Tagtanz der &amp;#039;&amp;#039;madask&amp;#039;&amp;#039; symbolisiert die Erschaffung der Welt durch die urzeitlichen Ahnen. Durch die Wiederholung dieses Ereignisses soll der Fortbestand und die Fruchtbarkeit der Gemeinschaft gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit existierte zudem eine Initiationszeremonie für Mädchen, die dabei gemeinsam unter einer großen kuppelförmigen Maske auftraten. Diese Zeremonie wird jedoch nicht mehr durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiationszeremonien der Baining unterscheidet sich im Inhalt kaum von denen anderer benachbarter Gesellschaften, besonders ist allerdings die Ungewöhnlichkeit und Größe der Masken. Sie stellen vor allem einen Kontrast zu dem sonst so einfachen Leben der Baining dar. Heute werden die Feuertänze auch bei anderen Gelegenheiten, wie der Eröffnung eines Ladens aufgeführt. Dies bietet den Baining zudem die Gelegenheit mit dem Verkauf von Eintrittskarten Geld zu verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtsdestoweniger sind die Tänze für die Baining ein religiöses Ritual, über das sie mit Außenstehenden nur ungern sprechen. Mit dem &amp;#039;&amp;#039;Kavet&amp;#039;&amp;#039;-Tanz bilden sie das ab, was die „echten“ &amp;#039;&amp;#039;Kavet&amp;#039;&amp;#039;-Geister in der „wahren“ Welt tun (denn die materielle Welt ist nur ein Abbild der „wahren“ Welt): Durch den Sprung ins Feuer und das dadurch produzierte Auflodern der Flammen füttern die „echten“ &amp;#039;&amp;#039;Kavet&amp;#039;&amp;#039;-Geister die Sonne, so dass sie weiterhin Kraft hat, aufzugehen. Geleitet wird die „echte“ Zeremonie durch die oberste [[Gottheit]] der Baining, die sich in unserer Welt als [[Rautenpython|Pythonschlange]] abbildet. Aus diesem Grund werden beim Tanz Pythonschlangen umhergetragen, die am nächsten Tag geschlachtet, gekocht und verspeist werden. Weitere Einzelheiten haben die Baining bisher nicht verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--sortiert nach Relevanz und Aktualität:--&amp;gt;&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Karl Hesse (Bischof)|Karl Hesse]]&lt;br /&gt;
   |Titel=A Jos! Die Welt, in der die Chachet-Baininger leben – Sagen, Glaube und Tänze von der Gazelle-Halbinsel Papua-Neuguineas&lt;br /&gt;
   |Reihe=Quellen und Forschungen zur Südsee&lt;br /&gt;
   |BandReihe=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=Harrassowitz Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Wiesbaden&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-447-05662-5&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Hesse war 1990–2011 Erzbischof von [[Rabaul]] auf der Gazellen-Halbinsel&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |Land=DE |BuchID=rlFcFYuAbWEC |Linktext=Leseprobe}}; Einleitung von [[Hermann Joseph Hiery]] als Fließtext ohne Seitenzahlen oder Einzelnachweise: [http://www.neueste.uni-bayreuth.de/02%20Publikationen/heseinfuehr.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Baininger. Einige historische Anmerkungen zur Einführung.&amp;#039;&amp;#039;] PDF, 108&amp;amp;nbsp;kB, 19&amp;amp;nbsp;Seiten}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=(Pater) [[Matthäus Rascher]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Bernhard Bley&lt;br /&gt;
   |Titel=Baining (Neu-Pommern): Land und Leute&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Aus der deutschen Südsee&lt;br /&gt;
   |Band=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Aschendorffsche Buchhandlung&lt;br /&gt;
   |Ort=Münster&lt;br /&gt;
   |Datum=1909&lt;br /&gt;
   |ISBN=}}&amp;lt;!--keine Google-Leseprobe!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=(Pater) Matthäus Rascher&lt;br /&gt;
   |Hrsg=R. Lange, A. Forke&lt;br /&gt;
   |Titel=Grundregeln der Bainingsprache&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Mitteilungen des Seminars für Orientalische Sprachen zu Berlin, Erste Abteilung – Ostasiatische Studien&lt;br /&gt;
   |Verlag=Georg Reimer Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1904&lt;br /&gt;
   |ISBN=}}&amp;lt;!--keine Google-Leseprobe!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Eva Ch. Raabe: &amp;#039;&amp;#039;Kreativität und Übergang: Initiationsmasken bei den Baining, Gazellehalbinsel, Neubritannien.&amp;#039;&amp;#039; In: Mythos Maske – Ideen, Menschen, Weltbilder, Roter Faden zur Ausstellung 19, Museum für Völkerkunde 1992, Frankfurt am Main, Hrsg.: Eva Ch. Raabe, S. 131–150.&lt;br /&gt;
* Matthias Gretzschel: &amp;#039;&amp;#039;Geister der Südsee&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg: Koehler, 2017, ISBN 978-3-7822-1280-9.&amp;lt;!-- In diesem Buch geht es um die Gazelle-Halbinsel in Neubritannien, ihre Bewohner, die koloniale deutsche Vergangenheit, und um die Ethnologin Antje Kelm vom Museum in Völkerkunde in Hamburg, die Fotografien der vor 100 Jahren in Neubritannien gesammelten oder geklauten Tanzmasken in die alte Heimat bringt. So können die heutigen Maskenbauer die Masken erklären. Die meisten Masken hätten in Neuguinea keine 100 Jahre überstanden oder wären nach Gebrauch entsorgt worden. In einem Fall hat ein Maskenbauer eine alte Maske erst durch das Foto bauen gelernt und so den Maskengeist nach 100 Jahren wieder tanzen lassen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Englisch:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jane Fajans: &amp;#039;&amp;#039;They Make Themselves – Work and Play Among the Baining of Papua New Guinea.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Worlds of Desire – The Chicago Series on Sexuality, Gender and Culture&amp;#039;&amp;#039;, University of Chicago Press, Chicago 1997, ISBN 978-0-226-23444-1 ({{Google Buch |Land=DE |BuchID=EFWFYKTtTLYC |Linktext=Leseprobe}}).&lt;br /&gt;
* Tonya N. Stebbins: &amp;#039;&amp;#039;Mali (Baining) Grammar: A Language of the East New Britain Province, Papua New Guinea.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pacific linguistics&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;623,  Australian National University, 2011, ISBN 978-0-85883-629-7.&amp;lt;!--keine Google-Leseprobe--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kolonial-Lexikon 1920-Bainingberge&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Ersatz für fehlenden Artikel zu &amp;quot;Baining-Berge&amp;quot;:--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Karl Sapper]], Krauß: {{Webarchiv |url=http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/php/suche_db.php?suchname=Bainingberge |text=&amp;#039;&amp;#039;Bainingberge.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20210821195219 |archiv-bot=2023-03-15 23:44:01 InternetArchiveBot}} In: [[Heinrich Schnee]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Kolonial-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, Quelle und Meyer, Leipzig 1920, Band&amp;amp;nbsp;1, S.&amp;amp;nbsp;117&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zitat:&amp;#039;&amp;#039; »Bainingberge, noch wenig bekanntes Hauptgebirge der Gazellehalbinsel, Neupommern (Deutsch-Neuguinea), bis ca. 1500 m hoch, dicht bewaldet und von den Baining schwach bevölkert; es scheint aus älteren und jüngeren Eruptivgesteinen sowie (bis 525 m Höhe hinauf) gehobenem Korallenkalk aufgebaut zu sein. Die bisher bestimmten älteren Eruptivgesteine sind Monzonit, Augitdiorit, Augitdioritporphyrit und Augitporphyrit. Am Nordrand der Bainingberge, südlich von Lassulbucht und Massawa, liegen die Pflanzungen einiger Deutsch-Queensländer. Neuerdings haben sich auch noch einige weitere Ansiedler niedergelassen. Vor kurzem sind auch zwei kleine Fabriken für die Herstellung von Pfeilwurz entstanden, die sich mit der Ausfuhr dieses Produktes befassen wollen. Auch die Neuguinea-Kompagnie hat hier eine Niederlassung, und zwar baut sie vor allen Dingen Kakao […]«.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kolonial-Lexikon 1920-Neupommern&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Georg Thilenius]]: {{Webarchiv |url=http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/php/suche_db.php?suchname=Neupommern |text=&amp;#039;&amp;#039;Neupommern – 5. Bevölkerung.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20210419075020 |archiv-bot=2023-03-15 23:44:01 InternetArchiveBot}} In: [[Heinrich Schnee]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Kolonial-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, Quelle und Meyer, Leipzig 1920, Band&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;638&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zitat:&amp;#039;&amp;#039; »Die Melanesier zerfallen in zwei Gruppen, die eine steht mehr unter dem Einfluß Neumecklenburgs, von wo sie vor vielleicht 150 Jahren (?) einwanderte […] lassen vermuten, daß früher ein heute ausgestorbenes oder noch nicht bekanntes Volk die ganze Insel bewohnte. Vielleicht stehen die Baining ihm nahe. […] 1. Toleute (Nordosten- der Gazellehalbinsel) […] 4. Nordwestbaining, 5. Südostbaining (westlicher Teil der Gazellehalbinsel, Neupommern) […]«.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hiery 2007-vii–viii&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Hermann Joseph Hiery&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Baininger. Einige historische Anmerkungen zur Einführung&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=&amp;#039;&amp;#039;[[Karl Hesse (Bischof)|Karl Hesse]]:&amp;#039;&amp;#039; A Jos! Die Welt, in der die Chachet-Baininger leben. Sagen, Glaube und Tänze von der Gazelle-Halbinsel Papua-Neuguineas&lt;br /&gt;
 |Reihe=Quellen und Forschungen zur Südsee&lt;br /&gt;
 |BandReihe=2&lt;br /&gt;
 |Verlag=Harrassowitz Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Wiesbaden&lt;br /&gt;
 |Datum=2007&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-447-05662-5&lt;br /&gt;
 |Seiten=VII–XXIX&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |Land=DE |BuchID=rlFcFYuAbWEC |SeitenID=PR7}}}}&amp;lt;br /&amp;gt;Zitate (S. VII): „Der Name ‚Baining‘, auf Deutsch ‚Baininger‘, ist von den Europäern übernommen worden und wird heute auch von jenen, die sich selbst ‚Chachet‘, d.&amp;amp;nbsp;h. ‚Menschen‘ nennen, im Verkehr mit der Außenwelt akzeptiert. […] Bis heute bezeichnen viele Tolaileute die Baininger abschätzig als ‚Kaulong‘. Der Begriff bedeutet ‚primitiv, unwissend, unmenschlich/tierisch‘ und ist voll von rassistischen Konnotationen. […] Das größte Problem der Gegenwart ist zweifellos die Okkupation von traditionellem Land der Baininger durch Tolai ohne Rücksichtnahme auf die Rechte der Baininger.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--bitte mehr aus dieser Quelle in den Text einbauen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ethnologue 2013-Baining&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ethnologue-Eintrag: [http://www.ethnologue.com/subgroups/baining &amp;#039;&amp;#039;Baining (Untergruppen).&amp;#039;&amp;#039;] In: M. Paul Lewis u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Ethnologue|Ethnologue: Languages of the World]].&amp;#039;&amp;#039; 17. Ausgabe, SIL International, Dallas Texas 2013, abgerufen am 13. August 2013 (englisch).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neubritannien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Papua-Neuguinea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Australien und Ozeanien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kachelus</name></author>
	</entry>
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