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	<title>Basilius Axt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-05-23T15:01:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Basilius Axt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1486]] in [[Frankfurt (Oder)]]; † [[9. März]] [[1558]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]) war ein deutscher Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Axt studierte – ohne Einschreibungsgebühren zu entrichten – seit 1506 an der [[Brandenburgische Universität Frankfurt|Universität Frankfurt (Oder)]] und wechselte am 21. Mai 1520 an die [[Universität Wittenberg]]. In Wittenberg fand er am 3. Juni 1521 als [[Bachelor|Baccalaureus]] der Medizin Zugang zur medizinischen Fakultät und betätigte sich aufgrund seiner Mittellosigkeit als Apotheker bei [[Lucas Cranach der Ältere|Lucas Cranach dem Älteren]]. Am 9. Dezember 1523 erwarb er unter [[Augustin Schurff]] das [[Lizentiat]] der Medizin und wurde am 5. Dezember 1524 in den Senat der medizinischen Fakultät aufgenommen. Daraufhin empfahl ihn [[Philipp Melanchthon]] am 25. Dezember 1524 als Stadtarzt für Nürnberg und [[Martin Luther]] setzte sich für ihn 1525 für einen Lehrstuhl der Chirurgie an der Wittenberger Hochschule ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da diese Vermittlungen fehlschlugen, fand Axt 1525 eine Anstellung beim [[Torgau]]er Rat für 30 Gulden als Arztapotheker. Zum Abschluss seines akademischen Werdegangs promovierte er in Wittenberg am 22. Juli 1527 zum [[Doktor]] der Medizin. Nachdem er sich mit dem Apotheker in Torgau überworfen hatte, schied er 1528 aus seiner Stellung und war vorübergehend in [[Gotha]] tätig. Im August 1531 wurde er [[Leibarzt]] des Herzogs [[Albrecht (Preußen)|Albrecht I. von Brandenburg-Ansbach]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]. Der Herzog unterstützte den Umzug mit 20 Gulden, finanzierte 1542 die Einrichtung eines chemischen Laboratoriums und unternahm 1545 eine Deutschlandreise mit Axt, der ihn auch auf Reisen nach [[Polen]] begleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Axts Leichnam wurde in der Löbenichtschen Kirche beigesetzt. Dort wurde ihm ein [[Epitaph]] errichtet, das mit einem Gedicht von [[Matthias Stoius|Mathias Stojus]] (1526–1583) versehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Axt hatte 1524 [[Ave von Schönfeld]] († 1541) geheiratet, auf die unter anderem auch Martin Luther schon ein Auge geworfen hatte. Sie war eine der Nonnen, die mit [[Katharina von Bora]] aus dem [[Kloster Nimbschen]] entflohen waren, und brachte in dieser Ehe drei Söhne und eine Tochter zur Welt. Die Tochter ehelichte 1544 [[Stanislaus Rapagelanus]]. Bekannt ist auch sein Sohn, der Mediziner Theobald Axt (* um 1520 in Wittenberg, † 1585 in Elbing). 1542 heiratete Axt erneut, seine zweite Frau starb 1549 an der [[Pest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Bahr (Historiker)|Ernst Bahr]], Gerd Brausch: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Marburg 1989, S. 24.&lt;br /&gt;
* Thomas Anselmino: &amp;#039;&amp;#039;Medizin und Pharmazie am Hof Herzog Albrechts von Preußen (1490–1568)&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 2003&lt;br /&gt;
* Oskar Erhardt: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Laurentius Wilde, Leibarzt des Herzogs Albrecht, und die Anfänge der medizinischen Wissenschaft in Preussen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1905&lt;br /&gt;
* Martin Granzin: &amp;#039;&amp;#039;Die Torgauer Stadtärzte im 16. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Ekkehard&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 13 (1937), H. 6, S. 229&lt;br /&gt;
* Heinz Scheible, Corinna Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Melanchthons Briefwechsel&amp;#039;&amp;#039;, Band 11: Personen A–E, S. 102&lt;br /&gt;
* Hans Axt: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Basilius Axt, ein Freund Martin Luthers&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Roland&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 3 (1918)&lt;br /&gt;
* Hans Theodor Koch: &amp;#039;&amp;#039;Die Wittenberger Medizinische Fakultät (1502–1652) – Ein biobibliographischer Überblick&amp;#039;&amp;#039;, in: Stefan Oehmig: &amp;#039;&amp;#039;Medizin und Sozialwesen in Mitteldeutschland zur Reformationszeit&amp;#039;&amp;#039;, Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2007, ISBN 978-3-374-02437-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-05-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Axt, Basilius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Reformation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Leucorea)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1486]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1558]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Axt, Basilius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1486&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt (Oder)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 1558&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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