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	<title>Bergkiefer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergkiefer&amp;diff=101599&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-14T23:13:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Bergkiefer&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Pinus mugo&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Antonio Turra|Turra]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Kiefern&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Pinus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Pinoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kieferngewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Pinaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Koniferen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Coniferales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Coniferopsida&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Pinus montana Atlas Alpenflora.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;Atlas der Alpenflora&amp;#039;&amp;#039; der Latschenkiefer (&amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;mugo&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergkiefer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039;) ist eine vielgestaltige [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Kiefern]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Kieferngewächse]] (Pinaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Phänologie ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Bergkiefer wächst als immergrüne verholzende Pflanze.&lt;br /&gt;
Die paarweise an den [[Kurztrieb]]en stehenden [[Blatt (Pflanze)|Nadeln]] sind dunkelgrün, spitz und bis zu 5 Zentimeter lang. Ihre Lebensdauer beträgt 5 bis 10&amp;amp;nbsp;Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:A Pine Cone (147619221).jpeg|mini|hochkant|Männlicher Blütenstand der Legföhre (&amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;mugo&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinus mugo subsp. uncinata MHNT.BOT.2005.0.976.jpg|mini|Reife Zapfen und Samen der Spirke (&amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;uncinata&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Die Bergkiefer ist einhäusig getrenntgeschlechtig ([[Monözie|monözisch]]), es kommen somit männliche und weibliche [[Zapfen (Botanik)|Zapfen]] auf einem Individuum vor. Die Pollen werden am Grund junger Langtriebe gebildet, anstelle von beblätterten Kurztrieben in den Achseln von Schuppenblättern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samenanlagen sitzen offen auf schuppenförmigen Fruchtblättern, sind also nicht in einem Fruchtknoten eingeschlossen ([[Nacktsamer]]). Die harten und eiförmigen weiblichen Zapfen werden nahe dem Ende junger Langtriebe angesetzt. Die weiblichen Zapfen sind kaum länger als 10 Millimeter, sind blass-rosafarben bis rot und wachsen bis zum ersten Herbst kaum. Im zweiten Jahr wachsen sie und reifen; dann geben sie die geflügelten [[Same (Pflanze)|Samen]] frei. Diese sind 4 bis 5 Millimeter groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samenzapfen sind symmetrisch; die Spirke hat asymmetrische Zapfen. Der Zapfenstiel (sofern vorhanden) ist zentrisch und gerade, d.&amp;amp;nbsp;h. in der Zapfenachse liegend. Der Schild der Samenschuppen ist meist flach, selten etwas aufgewölbt bis kegelig. Die Zapfen sind 3 und 7 Zentimeter lang. Sind die Zapfen geöffnet, erreichen sie einen Durchmesser von 2 bis 5 Zentimetern. Auf die Blütezeit während der Sommermonate Juni und Juli folgt die Samenreife im Oktober. Die Entwicklung der Früchte erfolgt über einen Zeitraum von drei Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
=== Taxonomie ===&lt;br /&gt;
Die Erstveröffentlichung von &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1764 durch [[Antonio Turra]] in &amp;#039;&amp;#039;Giornale d&amp;#039;Italia spettante alla scienza naturale, e principalmente all&amp;#039;agricoltura, alle arti, ed al commercio&amp;#039;&amp;#039; Band 1, S. 152. Synonyme für &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Turra}} sind &amp;#039;&amp;#039;Pinus montana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Mill.}}, &amp;#039;&amp;#039;Pinus mughus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Scop.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten ===&lt;br /&gt;
Die Bergkiefer kommt in mindestens drei Unterarten und weiteren Zwischenformen vor, die sich insbesondere in ihrer Gestalt und ihrem Vorkommen deutlich unterscheiden. Alle drei Unterarten der Bergkiefer haben die [[Chromosomenzahl]] 2n = 24.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; Bei anderen Autoren haben sie den Rang von Arten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GymnospermDatabase&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterarten bilden [[Hybride|Bastarde]]: sie sind also hybridogen verbunden, und es gibt eine Reihe von [[Zwischensippe]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;mugo&amp;#039;&amp;#039; (Latsche, Legföhre, Krüppelkiefer) ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Latsche02.jpg|mini|links|[[Habitus (Biologie)|Habitus]] von &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;mugo&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Turra}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;mugo&amp;#039;&amp;#039;, auch Latsche, Latschenkiefer, Bergföhre, Legföhre, Legkiefer, Zunter, Krummholzkiefer oder Krüppelkiefer genannt: Diese Unterart wächst meist strauchartig und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 3 Metern. Sie ist gekennzeichnet durch ihren krummen Wuchs mit niederliegenden bis bogig aufsteigenden Stämmen und Ästen; diese bilden oft ein undurchdringliches Gewirr („Latschenfilz“ oder „Latschenfeld“). Der Stamm der Latsche ist lang, liegt aber am Boden und ist kaum erkennbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb_PinusMugoSstr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptvorkommen der Latschenkiefer liegen in den [[Alpen]], dem [[Erzgebirge]], den [[Karpaten]], sowie dem nördlichen [[Apennin]] und den Gebirgen der Balkanhalbinsel ([[Balkangebirge]], [[Dinariden]], [[Pirin]], [[Rhodopen]]) in Höhenlagen von 1000 bis 2700 Metern. In [[Österreich]] ist sie bis auf [[Wien]] und [[Burgenland]] in allen Bundesländern häufig vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Latschenkiefer wächst vor allem in der subalpinen [[Krummholzzone]] ozeanischer [[Hochgebirge]] und ist dort mit [[Gebirgs-Rose|Alpenrosen]] vergesellschaftet. Darüber hinaus besiedelt sie mäßig trockene, felsige, sehr nasse, kalte oder von zerstörerischen Schneebewegungen ([[Lawine]]n) geprägte Standorte. Latschen können wie [[Grünerle]]n selbst Hänge besiedeln, auf denen häufig Lawinen abgehen, die sämtliche andere Baumarten restlos zerstören. Von für das Baumwachstum günstigeren Standorten wird die Latsche von anspruchsvolleren und dort konkurrenzkräftigeren Klimaxbaumarten, wie etwa der Rotbuche, verdrängt, sofern die natürlichen Konkurrenzverhältnisse nicht durch Wildverbiss, Weidevieh, Alm- und Forstwirtschaft oder sonstige menschliche Aktivitäten verzerrt werden. Als Ziergehölz wird sie häufig in Gärten gepflanzt, wo sie in menschlicher Obhut vor Konkurrenzbaumarten (v.&amp;amp;nbsp;a. Lichtkonkurrenz) geschützt besser gedeiht als in ihrem natürlichen Lebensraum.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;uncinata&amp;#039;&amp;#039; (Spirke, Hakenkiefer, Aufrechte Bergkiefer) ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinus uncinata.jpg|mini|Spirke oder Aufrechte Bergkiefer (&amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;uncinata&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;uncinata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(DC.) Domin}}, auch Spirke, Hakenkiefer oder Aufrechte Bergkiefer genannt. Von manchen Botanikern wird sie als eine eigene Art &amp;#039;&amp;#039;Pinus uncinata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|DC.}} angesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; Die Spirke wächst baumförmig und erreicht Wuchshöhen bis zu 25 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb_PinusUncinata&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hakenkiefer kommt in den [[Pyrenäen]], dem französischen [[Zentralmassiv]], dem [[Schweizer Jura]], den West- und Schweizer Zentralalpen sowie den Nordalpen (z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Wimbachtal]], [[Friedergries]] und am [[Fernpass]] als größter Spirkenwald Österreichs) vor. Im Jura besiedelt sie Höhenlagen von 500 bis 1700 Metern und im [[Kanton Wallis|Wallis]] von 900 bis 2300 Metern. Die Spirke bildet teilweise ausgedehnte Reinbestände, wächst insbesondere in den unteren Lagen aber auch vergesellschaftet mit [[Europäische Lärche|Lärche]], [[Zirbelkiefer|Arve]] und [[Waldkiefer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== {{Anker|Moorspirke}} &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;rotundata&amp;#039;&amp;#039; (Moorspirke) ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinus mugo 2321.jpg|mini|Moorspirke (&amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;rotundata&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Link) Janch. &amp;amp; H.Neumayer}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;rotundata&amp;#039;&amp;#039;, auch Moor-Bergkiefer oder Moor-Spirke genannt, steht im [[Habitus (Biologie)|Habitus]] zwischen der Latsche und der Spirke. Je nach Standort ähnelt sie mit niederliegend-aufstrebenden Ästen ohne erkennbaren Hauptstamm der Leg-Föhre oder als aufrechter, oft mehrstämmiger Baum von 8 bis 10 Metern Wuchshöhe der Haken-Kiefer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb_PinusRotundata&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kommt in den Vogesen, im Schwarzwald, dem [[Alpenvorland]], dem [[Bayerischer Wald|Bayerischen Wald]], Südböhmen, dem [[Fichtelgebirge|Fichtel-]] und [[Erzgebirge]] sowie in der [[Lausitz]] vor. Die Moor-Spirke ist ein Gehölz der montanen Stufe und wächst vorwiegend in Höhen zwischen 800 und 1200 Metern. In den Allgäuer Alpen steigt sie auf dem Windecksattel am [[Gottesacker (Kleinwalsertal)|Gottesacker]] in eine Höhenlage von bis zu 1750 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herpotrichia juniperi Pinus mugo Höllengebirge 20250906a.jpg|mini|Durch &amp;#039;&amp;#039;Herpotrichia juniperi&amp;#039;&amp;#039; verursachter Schwarzer Schneeschimmel]]&lt;br /&gt;
Lange Schneebedeckung begünstigt den Parasitenbefall durch den Pilz &amp;#039;&amp;#039;[[Herpotrichia juniperi]]&amp;#039;&amp;#039; (Schwarzer Weberpilz, Schwarzer Schneeschimmel). Sein [[Mycel|Myzel]] findet in den feuchtkühlen Hohlräumen, welche die im Schnee steckenden nadelbesetzten Latschenzweige umgeben, gute Wachstumsbedingungen. Der Pilz dringt mit den [[Hyphe]]n in die Nadeln ein und bringt diese zum Absterben. Das umhüllende schwarzbraune Myzelgespinst verbleibt lange an den Ästen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herpotrichia juniperi&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Eberle |Titel= Alpenpflanzen, die im Regenschutz wachsen |Sammelwerk=Jahrbuch des Vereins zum Schutze der Alpenpflanzen und -tiere |Band=37_1972 |Ort=Wetzlar |Datum=1972 |Seiten=184 |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/Jb-Verein-Schutz-Alpenpfl-Tiere_37_1972_0183-0185.pdf}}&lt;br /&gt;
 |Abruf=2025-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elastischen Äste sind dem winterlichen Schneedruck der Hochlagen angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holz ==&lt;br /&gt;
Das [[Holz]] der Latsche ist hart und schwer spaltbar, d.&amp;amp;nbsp;h., es weist eine gute Querfestigkeit auf&lt;br /&gt;
und ist wenig elastisch. Aufgrund seines Harzgehaltes verströmt es Harzgeruch. Es hat einen rötlichen Kern, der unter Lichteinfluss nachdunkelt sowie einen [[Splintholz|Splint]], der 2 bis 4 Zentimeter breit und gelblich-weiß ist. Weiter typisch sind die seifige Oberfläche und relativ große Äste von dunkelbrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Die Verwendung des Holzes ist ähnlich wie bei der [[Waldkiefer]].&lt;br /&gt;
Da die Stämme und Äste nicht sehr dick werden, sind sie allenfalls als Drechsler- und Schnitzholz verwertbar sowie für einfache Möbel, als Hobelware im Innen- und Außenbau und im Fensterbau. Frisch geschnitten ist der Splint allerdings sehr anfällig auf Bläuepilze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus frischen Nadeln, Zweigspitzen und Ästen gewinnt man [[Latschenkiefernöl]] für kosmetische Produkte. In der [[Brennerei]] wird das Öl mittels [[Wasserdampfdestillation]] gewonnen. Als fertiges Latschenkiefernöl&lt;br /&gt;
kann es naturrein abgefüllt und zum Verkauf angeboten werden. Es dient zur äußerlichen sowie innerlichen Anwendung bei [[Rhinitis|Katarrhen]] der oberen und unteren Atemwege. In medizinischen Bädern wird es zur unterstützenden Behandlung bei Erkrankungen des [[rheuma]]tischen Formenkreises im nichtakuten Stadium eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auslesesorten ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Es wurden einige Sorten [[Auslesezüchtung|ausgelesen]] (Auswahl):&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; (Bergföhre) – breit kegelförmiger Wuchs, 4 bis 5 m hoch, vielseitig verwendbar, auch für Sichtschutz&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; ‘Alpenzwerg’ – kegelförmiger, kompakter, langsamer Wuchs, bis 1,5 m hoch, für Tröge und kleine Gärten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; ‘Carsten’ – kompakt, bis 3 m hoch und bis 6 m breit, Nadeln sind gelb bis hellgrün&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; ‘Gnom’ – dichtverzweigte, aufrecht und langsam wachsende Form, bis 3 m hoch und bis 2 m breit, Nadeln dicht gedrängt, dunkelgrün&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; ‘Henry’ – ausgesprochen zwergiger und langsamer Wuchs, dicht und kugelig, bis 40 Zentimeter hoch und 50 Zentimeter breit, sehr kurze Abstände zwischen den Verzweigungen, Jahreszuwachs nur 1 bis 3 Zentimeter, für kleinste Raumverhältnisse&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; ‘Humpy’ – breit kissenförmiger, dichter Wuchs, bis 30 Zentimeter hoch und 100 Zentimeter breit, sehr kurze, dicht gedrängte, grau-grüne Nadeln, für kleine Raumverhältnisse&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; ‘Mops’ – kugeliger Wuchs, bis 1,5 m hoch, langsam wachsend, Nadeln sind dunkelgrün, für Tröge gut geeignet,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; ‘Mini Mops’ – Zwergform, flach, bis 50 Zentimeter hoch und bis 1 m breit, sehr langsam wachsend&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; mughus (Legföhre) – weniger stark, aber breiter wachsend als Pinus mugo, 2 bis 3 m hoch und breit, zur Abdeckung und als niedriger Sichtschutz&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; pumilio (Kriechföhre) – dichter und langsamer Wuchs, zudem breit und niederliegend, bis 80 Zentimeter hoch und 150 Zentimeter breit, für kleine Räume&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; ‘Wintergold’ – breiter buschiger Wuchs, bis 80 Zentimeter hoch und 120 Zentimeter breit, Nadeln im Sommer leicht gelb und im Winter schön goldgelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pinus mugo &amp;#039;Carsten&amp;#039; kz01.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; ‘Carsten’&lt;br /&gt;
Pinus mugo Gnom 10320.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; ‘Gnom’&lt;br /&gt;
Pinus mugo Mops 0zz.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; ‘Mops’&lt;br /&gt;
Pinus mugo Wintergold-Malochyně.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; ‘Wintergold’&lt;br /&gt;
Swiss Mountain Pine Pinus mugo &amp;#039;Prostrata&amp;#039; Foliage.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;mugo&amp;#039;&amp;#039; ‘Prostrata’&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Christopher J. Earle, 2017: [https://www.conifers.org/pi/Pinus_mugo.php Beschreibung und Systematik &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; s. str. bei &amp;#039;&amp;#039;The Gymnosperm Database&amp;#039;&amp;#039;.] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Christopher J. Earle, 2017: [https://www.conifers.org/pi/Pinus_mugo.php Beschreibung und Systematik &amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039; s. str. bei &amp;#039;&amp;#039;The Gymnosperm Database&amp;#039;&amp;#039;.] (englisch)&lt;br /&gt;
* Johanna Graßmann, Renate Spitzenberger, Susanne Hippeli, Renate Vollmann, Erich F. Elstner: &amp;#039;&amp;#039;Ätherische Öle aus der Latschenkiefer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Naturwissenschaftliche Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, Band 55, Nr. 3, 2005, {{ISSN|0028-1050}}, S. 127–133.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Adler, Karl Oswald, Raimund Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora von Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: [[Manfred Adalbert Fischer|Manfred A. Fischer]]. Ulmer, Stuttgart/Wien 1994, ISBN 3-8001-3461-6.&lt;br /&gt;
* Ulrich Hecker: &amp;#039;&amp;#039;Bäume und Sträucher.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, blv, München 2012, ISBN 978-3-8354-0941-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pinus mugo|Bergkiefer (&amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2006&lt;br /&gt;
|ID=42385&lt;br /&gt;
|ScientificName=Pinus mugo&lt;br /&gt;
|YearAssessed=1998&lt;br /&gt;
|Assessor=Conifer Specialist Group&lt;br /&gt;
|Download=9. Mai 2006&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|14941|Pinus mugo subsp. mugo}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|4292|Pinus mugo agg., Berg-Kiefer (Artengruppe)}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|2311}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|4293}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=9993|WissName=Pinus mugo Turra s.&amp;amp;nbsp;l.}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [https://www.blumeninschwaben.de/Hauptgruppen/mugo_unter.htm#Berg-%20Kiefer Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb_PinusRotundata&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FloraWeb|4294|Pinus rotundata Link, Moor-Kiefer}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb_PinusUncinata&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FloraWeb|4295|Pinus uncinata DC. s. str., Haken-Kiefer}}&lt;br /&gt;
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