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	<title>Bergungstod - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:24:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergungstod&amp;diff=515689&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ToBeFree: /* Prominente Fälle und Lehren daraus */ das lässt sich bestimmt enzyklopädischer formulieren. Aber die &quot;Lehre&quot; kann ja nicht den späteren Zustand im Präsens beschreiben.</title>
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		<updated>2026-03-04T20:25:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Prominente Fälle und Lehren daraus: &lt;/span&gt; das lässt sich bestimmt enzyklopädischer formulieren. Aber die &amp;quot;Lehre&amp;quot; kann ja nicht den späteren Zustand im Präsens beschreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergungstod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man das Phänomen, dass vermeintlich gerettete [[Katastrophenopfer]], die manchmal Stunden und Tage&lt;br /&gt;
in misslicher Lage überlebt hatten, Minuten nach der [[Bergung (Technische Hilfe)|Bergung]] plötzlich doch sterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergungstod bei Unterkühlung ==&lt;br /&gt;
Der Bergungstod bei [[Hypothermie|Unterkühlung]] von Personen hat physiologische Ursachen: Der Mensch gibt die vom Körper produzierte Wärme über die Körperoberfläche ab. Verliert er mehr Wärme an die Umgebung, als die [[Thermoregulation]] generieren kann, ziehen sich die Blutgefäße der Körperoberfläche zusammen und verringern deren Durchblutung. Das warme Blut konzentriert sich auf die lebenswichtigen [[Organ (Biologie)|Organe]], den sogenannten Körperkern. Die Temperatur der Körperschale (Haut, Arme, Beine) sinkt dabei noch weiter ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der Patient jetzt aktiv erwärmt, weiten sich die Blutgefäße und das kalte Schalenblut fließt zurück zum Kern. Dies kann auch durch abrupte Lageveränderung beim Transport geschehen. Ist der Temperaturunterschied zwischen Kern und Schale zu groß, kommt es zum so genannten [[Afterdrop]] und eventuell – etwa im Aufwärmungsbad&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Fritz Lick]], Heinrich Schläfer: &amp;#039;&amp;#039;Unfallrettung. Medizin und Technik&amp;#039;&amp;#039;. Schattauer, Stuttgart / New York 1973, ISBN 978-3-7945-0326-1; 2., neubearbeitete und erweiterte Auflage, ebenda 1985, ISBN 3-7945-0626-X, S. 229 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; – zum &amp;#039;&amp;#039;Wiedererwärmungskollaps&amp;#039;&amp;#039;, wodurch es zu [[Herzrhythmusstörung]]en und einem Erliegen jeglicher Herz-Kreislauftätigkeit kommen kann. Aufgrund der Unterkühlung sind dann Wiederbelebungsmaßnahmen äußerst schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist nach Möglichkeit eine Flachlagerung und [[Immobilisation (Medizin)|Immobilisation]] des Patienten anzustreben. Patienten mit mittelgradiger Hypothermie können durch eine [[Hibler-Wärmepackung]] erwärmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Ursachen ==&lt;br /&gt;
Bei Katastrophenopfern, wie zum Beispiel bei verschütteten Personen, ist der Bergungstod häufig darauf zurückzuführen, dass nach dem Wegräumen von auf den Verschütteten lastenden Trümmern gequetschte Gliedmaßen wieder durchblutet werden und somit verletzte Strukturen wieder zu bluten anfangen. Bei allen Katastrophenopfern besteht zudem die Gefahr, dass die noradrenagene [[Stressreaktion]] aussetzt. Vor der Rettung befinden sich nicht bewusstlose Personen in einer extremen Stresssituation. Dabei bewirken die Stresshormone [[Adrenalin]] und [[Cortisol]] ein Aufrechterhalten der lebenswichtigen Organfunktionen. Nach der Rettung reduziert sich dieser Stressmechanismus und der von den Stresshormonen aufrechterhaltene Blutkreislauf bricht zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Schiffbruch|Schiffbrüchigen]], die aus dem Wasser gerettet werden, kommen zwei weitere Gefahren hinzu: Schiffbrüchige treiben meist annähernd senkrecht im Wasser, wobei durch den Wasserdruck schon unmittelbar unterhalb der Wasseroberfläche ein gewisser Druck auf den Körper ausgeübt wird. Werden nun Schiffbrüchige z.&amp;amp;nbsp;B. von einem Hubschrauber an einer Seilwinde aus dem Wasser gezogen, fällt der [[Wasserdruck]] weg, die Gefäße erweitern sich und das Blut sackt in die Beine, wodurch es zu einer Unterversorgung der lebenswichtigen Organe im Rumpf kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prominente Fälle und Lehren daraus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild des Schiffbrüchigen Frank Ferris, dessen Boot 1979 beim [[Fastnet Race]] untergegangen ist, ging durch die Weltpresse. Es wurde aus einem Hubschrauber der Royal Navy aufgenommen und zeigt, wie sich ein Retter zum im Wasser treibenden Ferris abseilt. Ferris starb Minuten später an Bord des Hubschraubers. Daraus zog man die Lehre, dass Rettungsboote für Schiffbrüchige Türen am Rumpf haben sollten, um eine möglichst schonende, waagerechte Bergung zu ermöglichen. Bei Hubschraubern werden seitdem Rettungstragen oder [[Rettungskorb|Rettungskörbe]] eingesetzt, um Schiffbrüchige ebenfalls in waagerechter Position aus dem Wasser ziehen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/sport/article106893872/Die-Lehren-der-Todesregatta.html |titel=Die Lehren der Todesregatta |werk=Hamburger Abendblatt |datum=2004-08-07 |abruf=2015-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hängetrauma]]&lt;br /&gt;
* [[Rettungskollaps]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Rotes Kreuz e.&amp;amp;nbsp;V., Handbuch für den Sanitätsdienst. Deutsches Rotes Kreuz – Zentrale Beschaffungsstelle, Bonn 1994, S. 119–122.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Notfallmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rettungsdienst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ToBeFree</name></author>
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