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	<title>Bernd Ulrich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Journalisten Bernd Ulrich. Zum Historiker siehe [[Bernd Ulrich (Historiker)]]; zum Musiker siehe [[Die Amigos]]. Zu anderen Personen siehe [[Bernd Ullrich]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernd Ulrich, 2015 (cropped).jpg|miniatur|Bernd Ulrich, 2015]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernd Ulrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Oktober]] [[1960]] in [[Essen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;Alles wird anders. Das Zeitalter der Ökologie.&amp;#039;&amp;#039; 2019, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Journalist]]. Er war von 2003 bis 2023 stellvertretender [[Chefredakteur]] der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werdegang ==&lt;br /&gt;
Bernd Ulrich ist Sohn einer [[Schildmacher (Beruf)|Schildermalerin]] und eines [[Garten- und Landschaftsbau|Landschaftsgärtners]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bern Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;Alles wird anders. Das Zeitalter der Ökologie.&amp;#039;&amp;#039; 2019, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abitur am Essener [[Carl-Humann-Gymnasium]] verweigerte er den [[Kriegsdienstverweigerung in Deutschland|Kriegsdienst]] und betätigte sich in der [[Friedensbewegung]] der 1980er Jahre. Ulrich studierte [[Politikwissenschaft]] und [[Philosophie]] in [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://reporter-forum.de/rw19/dozenten/bernd-ulrich/ |wayback=20190508105524 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bernd Ulrich: Vita.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Reporter-Workshop ’19&amp;#039;&amp;#039;, 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Soziologie]]. Er schloss sein Studium als [[Master of Arts|M.A.]] und Diplom-Politologe ab. Von 1988 bis 1990 war er Büroleiter beim Vorstand der [[Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen|Bundestagsfraktion der GRÜNEN]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete ab 1991 zunächst als [[freier Journalist]] unter anderem für die &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;. Von 1993 bis 1996 war er Parlamentskorrespondent der &amp;#039;&amp;#039;[[Wochenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, ab 1997 arbeitete er für den Berliner &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, zuletzt als Leitender Redakteur. Am 1. April 2003 wurde er Leiter des Hauptstadtbüros der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit|Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; und gleichzeitig stellvertretender Chefredakteur. Vom 1. August 2007 bis zum 30. Juni 2019 war er Leiter des Politikressorts.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://meedia.de/2019/05/06/aus-zwei-wird-eins-zeit-fusioniert-politik-ressort-und-hauptstadtbuero-bernd-ulrich-gibt-leitung-ab/ &amp;#039;&amp;#039;Aus zwei wird eins: Zeit fusioniert Politik-Ressort und Hauptstadtbüro, Bernd Ulrich gibt Leitung ab.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;meedia.de&amp;#039;&amp;#039;, 6. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Jahreswechsel 2023/2024 verließ er die Chefredaktion der [[Die Zeit|Zeit]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit-verlagsgruppe.de/pressemitteilung/charlotte-parnack-und-malin-schulz-werden-stellvertretende-chefredakteurinnen-der-zeit-malin-schulz-wird-visual-director-von-zeit-und-zeit-online/ |titel=Charlotte Parnack und Malin Schulz werden stellvertretende Chefredakteurinnen der ZEIT / Malin Schulz wird Visual Director von ZEIT und ZEIT ONLINE |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist dort seither Redakteur für besondere Aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Impressum Die Zeit |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2024-04-03 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/impressum/impressum-print |Abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seinen Essay &amp;#039;&amp;#039;Wer sind wir heute?&amp;#039;&amp;#039; über das Bild der Deutschen im Ausland erhielt Ulrich den [[Nannen Preis|Henri-Nannen-Preis]] des Jahres 2013.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.henri-nannen-preis.de/presse_2013.php?id=101 |wayback=20131110175045 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Preisträger des Henri Nannen Preises 2013&amp;#039;&amp;#039;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich ernährt sich seit 2017 [[Veganismus|vegan]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd Ulrich |url=https://www.zeit.de/zeit-magazin/2022/31/veganismus-oekologische-krise-freundschaft-gesellschaft-umweltschutz |titel=Veganismus. Verschärfte Welt |werk=Zeit Online |datum=2022-07-27 |abruf=2022-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Demokratie und Revolution. Wege aus der selbstverschuldeten ökologischen Unmündigkeit ([[Kiepenheuer &amp;amp; Witsch]] 2024)&lt;br /&gt;
: In dem Essay beschreiben [[Hedwig Richter]] und Bernd Ulrich den Konflikt zwischen der Dringlichkeit ökologischer Maßnahmen und der Langsamkeit aktueller Mentalitäten in den heutigen Demokratien. Ausgangspunkt ist der Klima-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts, der das Recht künftiger Generationen auf Freiheit betont. Die Autoren zeigen, wie sich die Demokratie unter fossilen Bedingungen entfaltet hat und fordern eine „ökologische Revolution“, die nicht gegen, sondern mit der Demokratie vollzogen werden soll. Ihr Buch ist zugleich Analyse und Aufruf, Freiheit als Verantwortung gegenüber der Zukunft zu begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Noch haben wir die Wahl – Ein Gespräch über Freiheit, Ökologie und den Konflikt der Generationen – mit Luisa Neubauer ([[Klett-Cotta Verlag]], 2021)&lt;br /&gt;
: Im Kapitel zur Rolle der Medien speziell in der [[Klimakrise]] stimmte Ulrich der Sicht [[Luisa Neubauer|Neubauers]], die eine diesbezüglich unzureichende Berichterstattung beklagte, im Kern zu. Er bot dafür auch Erklärungen und Thesen an. Deutsche Medien, anders als zum Teil in den USA, hätten den Ansätzen der [[Klimawandelleugnung]] mangels Bedeutung hierzulande wenig Platz eingeräumt. Ulrich wies darauf hin, dass das „vielleicht größte Ereignis der [[Menschheitsgeschichte]], die Klimakrise, kein Ereignis ist, sondern ein Prozess“, erdgeschichtlich rasant verlaufend, für das menschliche Auge jedoch „extrem langsam“. Menschen hätten aber eine Gier nach starken Ereignissen; das gehöre zum Kern des Politischen. Die Klimakrise ins Zentrum zu hieven sei eine gewaltige Aufgabe. „Daran haben auch viele Journalist:innen jahrzehntelang gearbeitet.“ Ökologische Themen seien vom Publikum aber kaum nachgefragt worden. „Die Befürchtung, dass Ökologie Kassengift sein könnte, hielt sich faktenbasierend recht lange.“ (S. 62–66)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Bei seinen älteren Berufskollegen käme noch „etwas Tieferes“ hinzu, indem man es als vordringlichste Aufgabe oder Ideal angesehen habe, „die großen Schrecken des 20. Jahrhunderts nicht wieder zu erleben.“ Unter diesem Blickwinkel seien etwa der [[Nahostkonflikt]], das [[Beziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten|Verhältnis zu den USA]], die [[Geopolitik]] und die freie [[Marktwirtschaft]] besonders relevant. „Jetzt kommt mit der Klimakrise auf einmal eine neue Grammatik, die überhaupt nicht zu der des 20. Jahrhunderts passt und die uns ganz etwas anderes abverlangt.“ Das sei im Aufwand nicht vergleichbar etwa mit einer kurzen Einarbeitung in die Gesundheitspolitik – zwar auch kompliziert, aber den bekannten Logiken unterliegend. (S. 66 f.) Das letztlich größte Problem des Journalismus mit der Ökologie- und Klimakrise ist für Ulrich die Wiederholung. Die ersten Berichte über die Verlangsamung des [[Golfstrom]]s habe er vor gut zwei Jahrzehnten gelesen; aber das passiere nur allmählich. Für den Journalismus, der auch eine [[Infotainment|Unterhaltungsbranche]] sei, bestehe folglich ein Problem und eine herausfordernde Aufgabe darin, das ökologische Thema im Wochen- oder Tagesrhythmus interessant zu halten (S. 73).&amp;lt;ref&amp;gt;Luisa Neubauer, Bernd Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;Noch haben wir die Wahl – Ein Gespräch über Freiheit, Ökologie und den Konflikt der Generationen.&amp;#039;&amp;#039; Tropen, Stuttgart 2021, ISBN 978-3-608-50520-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sagt uns die Wahrheit! Was die Politiker verschweigen und warum ([[Kiepenheuer &amp;amp; Witsch]], 2015)&lt;br /&gt;
: Ausgangspunkt waren Ulrichs Beobachtungen aus vielen Hintergrundgesprächen, dass Politiker vieles ungesagt lassen oder nicht thematisieren wollen. Das „neue Lebensgefühl der Politiker“ sei von Umsturz, Unübersichtlichkeit und Bedrohung gekennzeichnet. Krisen seien zur Normalität geworden und ließen sich nicht mehr verdrängen oder beschönigen. Der „Strategie des Beschweigens“ der Politiker, der Versuch ihre eigene Verunsicherung für sich zu behalten, um die Bevölkerung nicht aus ihrer Wohlstandsruhe aufzuschrecken, sei zum Scheitern verurteilt. Die multipolare und anarchistische Medienlandschaft mit ihrer Schwarmintelligenz verhindere zudem die frühere „paternalistische“ Orientierung der Öffentlichkeit. Angesichts dieser Situation plädierte Ulrich für eine neue Kultur der Offenheit und eines furchtlosen Dialogs mit der Bevölkerung auf Augenhöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Ulrich vermutete ein „journalistisches Eingebettetsein“ von Journalisten in eine „amerikanische Denkart der Außenpolitik“ durch die Mitwirkung in amerikanischen Thinktanks als Grund für an angebliche „Einseitigkeit und Gleichförmigkeit der Leitmedien“.&lt;br /&gt;
:: „Durch dieses journalistische Eingebettetsein hat die außenpolitische Debatte hierzulande zuweilen einen merkwürdigen amerikanischen Akzent, oft gewinnt man beim Lesen den Eindruck, als würde einem in Leitartikeln etwas beigebogen, als gäbe es Argumente hinter den Argumenten, fast glaubt man, eine Souffleur-Stimme zu hören. Das spüren auch jene, die von der Atlantik-Brücke gar nichts wissen, und das macht sie misstrauisch. Insofern sind auch die Journalisten in der Bringschuld, wenn es um einen neuen realistischen und ehrlichen Diskurs in der Außenpolitik geht und darum, Leservertrauen zurückzugewinnen: Sie müssen sich aus diesen Institutionen verabschieden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Bern Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;Sagt uns die Wahrheit! Was die Politiker verschweigen und warum.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2015, ISBN 978-3-462-04857-5, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Das Buch &amp;quot;Demokratie und Revolution&amp;quot;, das Bernd Ulrich mit der Historikerin [[Hedwig Richter]] schrieb, wurde in der überregionalen Presse insgesamt sehr positiv aufgenommen. Sowohl [[Joachim Käppner]] ([[Süddeutsche Zeitung]], 17. April 2024) als auch [[Philipp Krohn]] ([[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], 11. Juni 2024) würdigen den Band als eindringlichen Weckruf, der die Demokratien angesichts der ökologischen Krise zu einem radikalen politischen Umdenken auffordert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/demokratie-und-revolution-ein-plaedoyer-fuer-oekopolitische-zumutungen-19637864.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/kultur/hedwig-richter-bernd-ullrich-demokratie-und-revolution-rezension-klimapolitik-loesungen-1.6556369?reduced=true&amp;lt;/ref&amp;gt; Gelobt wird insbesondere die schonungslose Analyse des eigenen Milieus und die Klarheit, mit der Richter und Ulrich das „Weiterwurschteln“ als Quelle der ökologischen Katastrophe benennen. Krohn kritisiert die unzureichende Behandlung ökonomischer Fragen und vermisst konkrete Lösungsvorschläge. In der Welt empört sich [[Jakob Hayners]] darüber, dass ein gut dotierter Redaktionshierarch der ZEIT und eine bestimmt ebenfalls gut abgesicherte Münchner Universitätsprofessorin eine ökologischere Lebensweise anmahnen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.welt.de/kultur/plus251056460/Hedwig-Richter-und-Bernd-Ulrich-Demokratie-von-oben-herab.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Im RBB meint [[Arno Ozessek]]: &amp;quot;Eine Empfehlung, weil sie den politisch-mentalen Rahmen der Krise gut abstecken, weil sie scharf argumentieren, scharf formulieren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über &amp;#039;&amp;#039;Wofür Deutschland Krieg führen darf. Und muss: Eine Streitschrift&amp;#039;&amp;#039; schrieb [[Andreas Fanizadeh]] im Oktober 2011 für [[Die Tageszeitung]]: „Doch vor allem die westliche Friedensbewegung vertrat einen prinzipiellen Pazifismus, da sie eine aktive deutsche Militärpolitik mit einer Wiederkehr des deutschen Faschismus gleichsetzte. Zeit-Redakteur Bernd Ulrich versucht nun in (...) &amp;#039;&amp;#039;Wofür Deutschland Krieg führen darf. Und muss&amp;#039;&amp;#039; diese bis heute wirkenden Debatten zu skizzieren.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://taz.de/Sachbuch-ueber-Deutsche-Kriege/!5109521/ |titel=Was sagen, Mr. Minister? |autor=Andreas Fanizadeh |hrsg=[[Die Tageszeitung]] |datum=2011-10-19 |sprache=de |abruf=2014-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Rulff rezensierte in der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039; die [[Joschka Fischer|Fischer]]-Biografie von Bernd Ulrich und [[Matthias Geis]]&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Geis, Bernd Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;Der Unvollendete. Das Leben des Joschka Fischer&amp;#039;&amp;#039;, Alexander Fest Verlag, Berlin 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; und schrieb, diese [[Biografie]] werde Fischer besser gerecht als die vorangegangenen. Die beiden Autoren hätten &amp;#039;&amp;#039;die „Konstruktionsweise“ dieses Kunstwerks auf „kluge“ und „reiche“ Art beleuchtet&amp;#039;&amp;#039;. [[Nico Fried]] hob in seiner Rezension in der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|SZ]]&amp;#039;&amp;#039; die analytische Klarheit hervor, mit der Geis und Ulrich die Entwicklungslinien von Fischers erstaunlicher Karriere nachzeichneten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.perlentaucher.de/buch/matthias-geis-bernd-ulrich/der-unvollendete.html Rezensionsnotiz bei Perlentaucher.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Rezensentin seines Buchs &amp;#039;&amp;#039;Alles wird anders. Das Zeitalter der Ökologie&amp;#039;&amp;#039; (2019) schrieb der &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, dieses sei „eher eine Anregung zur Gesellschafts- und Selbstreflexion als eine Sammlung konkreter Erkenntnisse“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/kultur/klimapolitik-ende-der-illusionen-1.4633652 &amp;#039;&amp;#039;Ende der Illusionen&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;sz.de&amp;#039;&amp;#039;, 14. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein mit der Klimaaktivistin [[Luisa Neubauer]] vor der [[Bundestagswahl 2021]] veröffentlichtes Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Noch haben wir die Wahl|Noch haben wir die Wahl – Ein Gespräch über Freiheit, Ökologie und den Konflikt der Generationen]]&amp;#039;&amp;#039; wurde vereinzelt kritisiert. [[Jan Fleischhauer]] schrieb im [[Focus]]: „Dass Journalisten den Drang verspüren, sich der guten Sache zu verschreiben, kennt man. Dass ein leitender Redakteur der ‚Zeit‘ im Wahlkampf mit einer von ihm favorisierten Lobbyistin über die ideelle auch eine wirtschaftliche Verwertungsgemeinschaft begründet, darf man als Neuerung sehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jan Fleischhauer |url=https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-weisheit-der-strasse_id_14151237.html |titel=Weisheit der Straße: Was die Bundestagswahl am Ende wirklich entscheidet |werk=FOCUS online |datum=2021-08-14 |sprache=de |abruf=2023-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2013: Henri-Nannen-Preis in der Kategorie „Essay“&lt;br /&gt;
* 2015: [[Theodor-Wolff-Preis]] in der Kategorie „Meinung/Leitartikel/Kommentar/Glosse“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/kultur/literatur/theodor-wolff-preis-bdvz-zeichnet-sechs-journalisten-aus-a-1033520.html |titel=Theodor-Wolff-Preis: Autoren von „Zeit“, „FAS“ und „SZ-Magazin“ geehrt |werk=Spiegel.de |datum=2015-05-12 |sprache=de |abruf=2015-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021: [[Deutscher Reporter:innenpreis]] in der Kategorie „Bester Essay“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* mit [[Hedwig Richter]]: Demokratie und Revolution. Wege aus der selbstverschuldeten ökologischen Unmündigkeit. Köln: Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, 2024.&lt;br /&gt;
* mit [[Ursel Sieber]]: &amp;#039;&amp;#039;Der quotierte Mann. Zwischenlösungen im Geschlechterkampf&amp;#039;&amp;#039;. Rotbuch Verlag, Berlin 1990, ISBN 3-88022-027-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/1997/17/Kriegszitterer „Kriegszitterer“. Mobilmachung der Seelen. Eine kurze Geschichte der deutschen Militärpsychiatrie].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsch, aber glücklich. Eine neue Politik in Zeiten der Knappheit&amp;#039;&amp;#039;. Alexander Fest Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-8286-0010-7.&lt;br /&gt;
* mit Matthias Geis: &amp;#039;&amp;#039;Der Unvollendete. Das Leben des Joschka Fischer&amp;#039;&amp;#039;. Alexander Fest Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-8286-0175-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wofür Deutschland Krieg führen darf. Und muss. Eine Streitschrift&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt Berlin, Berlin 2011, ISBN 3-498-06890-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sagt uns die Wahrheit! Was die Politiker verschweigen und warum.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2015, ISBN 978-3-462-04857-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Guten Morgen, Abendland – Der Westen am Beginn einer neuen Epoche. Ein Weckruf.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2017, ISBN 978-3-462-05049-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alles wird anders. Das Zeitalter der Ökologie.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2019, ISBN 978-3-462-05365-4.&lt;br /&gt;
* mit [[Luisa Neubauer]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Noch haben wir die Wahl|Noch haben wir die Wahl – Ein Gespräch über Freiheit, Ökologie und den Konflikt der Generationen]].&amp;#039;&amp;#039; Tropen Verlag, Stuttgart 2021, ISBN 978-3-608-50520-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120647567}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm2195660}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/autoren/U/Bernd_Ulrich/index.xml &amp;#039;&amp;#039;Bernd Ulrich&amp;#039;&amp;#039;], Artikelverzeichnis bei Zeit Online&lt;br /&gt;
* Lou Marin: [https://www.graswurzel.net/364/ulrich.shtml &amp;#039;&amp;#039;Bernd Ulrich&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Graswurzelrevolution]], Dezember 2011&lt;br /&gt;
* [https://www.perlentaucher.de/autor/bernd-ulrich-w3.html Rezensionen zu den Büchern Bernd Ulrichs] auf der Webseite von [[Perlentaucher|perlentaucher.de – Das Kulturmagazin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120647567|LCCN=n91089856|VIAF=165704791}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ulrich, Bernd}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Die Zeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bündnis-90/Die-Grünen-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nannen Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Theodor-Wolff-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ulrich, Bernd&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Oktober 1960&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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