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	<title>Bernhard Rehm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T21:24:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Rehm&amp;diff=1279770&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Naronnas: +Kategorie:Bayer</title>
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		<updated>2024-06-09T20:53:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bayer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bayer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bayer&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Rehm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Februar]] [[1909]] in [[München]]; † [[14. Juli]] [[1942]] bei [[Woronesch]]) war ein deutscher [[Klassische Philologie|klassischer Philologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Rehm war der Sohn des klassischen Philologen und Pädagogen [[Albert Rehm]]. Nach dem Gymnasialabschluss 1927 auf dem Maximiliansgymnasium in München bestand er die Zugangsprüfung für das [[Stiftung Maximilianeum|Maximilianeum]], verzichtet dann jedoch auf die Aufnahme. An der Münchner Universität studierte er bei [[Eduard Schwartz]], [[Rudolf Pfeiffer (Philologe)|Rudolf Pfeiffer]], [[Johannes Stroux]], [[Ferdinand Sommer (Philologe)|Ferdinand Sommer]], [[August Heisenberg]] und [[Paul Lehmann (Altphilologe)|Paul Lehmann]]. In Göttingen hörte er 1928 [[Richard Reitzenstein]] und in Berlin 1929–1930 [[Werner Jaeger]], [[Eduard Norden]], [[Wilhelm Schulze (Sprachwissenschaftler)|Wilhelm Schulze]] und [[Ulrich Wilcken]]. 1931 legte er die Lehramtsprüfung in den alten Sprachen, Deutsch und Geschichte ab und promovierte im gleichen Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Schumak: &amp;#039;&amp;#039;Neubeginn nach dem Dritten Reich. – Die Wiederaufnahme wissenschaftlichen Arbeitens an der Ludwig-Maximilians-Universität und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Tagebuchaufzeichnungen des Altphilologen Albert Rehm 1945 bis 1946.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dr. Kovac, Hamburg 2009, S.&amp;amp;nbsp;295, ISBN 978-3-8300-4469-7&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war nach seiner Promotion 1931 bei Johannes Stroux über ein Thema aus [[Vergil]] kurzfristig an der Schule tätig, wechselte aber schon 1933 zum &amp;#039;&amp;#039;[[Thesaurus Linguae Latinae]]&amp;#039;&amp;#039;, dessen Generalredaktor er bereits am 5. September 1936 wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Stroux: &amp;#039;&amp;#039;Thesaurus Linguae Latinae. Unternehmung des Reichsverbandes Deutscher Akademien. Bericht Stroux.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Jahrgang 1942.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Akademie der Wissenschaften, Berlin 1943, S.&amp;amp;nbsp;85–60.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den neun Jahren Tätigkeit brachte er neben den Aufgaben als Redaktor ungefähr 400 Spalten des Lexikons zum Druck (darunter den Artikel „ex“ mit 49 Spalten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der lexikalischen Tätigkeit befasste Bernhard Rehm sich mit einem völlig anderen Thema. Auf Anregung von Eduard Schwartz widmete er sich für die [[Habilitation]] 1939 den frühchristlichen Texten, die dem Papst [[Clemens von Rom|Clemens&amp;amp;nbsp;I.]], dem dritten Nachfolger des Apostels [[Simon Petrus|Petrus]] zugeschrieben wurden. Zunächst klärte er die Überlieferung, dann bereitete er für das Corpus „[[Die Griechischen Christlichen Schriftsteller]]“ eine Ausgabe der so genannten [[Pseudo-Klementinen]] vor. Diese war bei seinem Tod so gut wie druckreif, konnte aber erst nach dem Krieg erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Leben und weiteren Plänen ist wenig bekannt. Im Rahmen der Herausgabe der Tagebücher des Vaters hat Richard Schumak einige Informationen auch über den Sohn mitgeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;S. 269 Anm. 503 berichtet er von einer gescheiterten Berufung auf den Lehrstuhl von [[Ernst Kapp (Altphilologe)|Ernst Kapp]] in [[Universität Hamburg|Hamburg]] aus politischen Gründen&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anhang ist die Ansprache abgedruckt, die Rehms Nachfolger als Generalredaktor, [[Hans Rubenbauer]], am 6. Oktober 1942 in der Bibliothek des Thesaurus zum Andenken an seinen Vorgänger gehalten hat. Auch ein Porträtfoto ist aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernhard Rehm fiel 1942 im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Philologus: &amp;#039;&amp;#039;[http://pao.chadwyck.co.uk/articles/displayItemFromId.do?QueryType=articles&amp;amp;ItemID=0215-1954-098-00-000001 Albert Rehm zum Gedächtnis]&amp;#039;&amp;#039; In: Philologus, 98 (1954/1955) p.3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das geographische Bild des alten Italien in Vergils Aeneis&amp;#039;&amp;#039;. Dieterich, Leipzig 1932 (Philologus-Supplementband 24,2) Dissertationsschrift&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Schumak: &amp;#039;&amp;#039;Neubeginn nach dem Dritten Reich. – Die Wiederaufnahme wissenschaftlichen Arbeitens an der Ludwig-Maximilians-Universität und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Tagebuchaufzeichnungen des Altphilologen Albert Rehm 1945 bis 1946.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dr. Kovac, Hamburg 2009, S.&amp;amp;nbsp;295–302, ISBN 978-3-8300-4469-7&amp;lt;/ref&amp;gt; ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:355-ubr27680-1 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bardesanes in den Pseudoclementinen&amp;#039;&amp;#039; In: [[Philologus]] Bd. 93, 1938, S,&amp;amp;nbsp;218–247.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Entstehung der pseudoclementinischen Schriften&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Zeitschrift für die Neutestamentliche Wissenschaft]] Bd. 37, 1939, S.&amp;amp;nbsp;77–184&lt;br /&gt;
* Bernhard Rehm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Pseudoklementinen&amp;#039;&amp;#039;. Akademie-Verlag, Berlin (Die griechischen christlichen Schriftsteller der ersten drei Jahrhunderte; 42; 51: N.F. 16)&lt;br /&gt;
** 1. Homilien. 1953. 2., verb. Aufl., 1969. 3., verb. Aufl. 1992. ISBN 3-05-000575-0&lt;br /&gt;
** 2. Rekognitionen in Rufins Übersetzung. 1965. 2., verb. Aufl. ISBN 3-05-001002-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Herausgeber=Richard Schumak&lt;br /&gt;
   |Titel=Neubeginn nach dem Dritten Reich. – Die Wiederaufnahme wissenschaftlichen Arbeitens an der Ludwig-Maximilians-Universität und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Tagebuchaufzeichnungen des Altphilologen Albert Rehm 1945 bis 1946&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kovac&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Jahr=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8300-4469-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116392797}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Generalredaktoren TLL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116392797|LCCN=n/88/196572|VIAF=8138181}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rehm, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rehm, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher klassischer Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Februar 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juli 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Woronesch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Naronnas</name></author>
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