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	<title>Binnenstaat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:38:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Binnenstaat&amp;diff=107214&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dandelo: /* Weblinks */ + commonscat</title>
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		<updated>2025-11-04T19:38:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; + commonscat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Landlocked countries.svg|mini|hochkant=2.2|Weltkarte mit {{Farbe|1=#008800}} Binnenstaaten und {{Farbe|1=#800080}} Binnenstaaten, die nur von anderen Binnenstaaten umgeben sind ([[Liechtenstein]] und [[Usbekistan]])]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Binnenstaat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein [[Staat]] bezeichnet, der keine direkte Verbindung zum offenen [[Meer]] hat. Weltweit gibt es 44 Binnenstaaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten einzelner Binnenstaaten ==&lt;br /&gt;
Unter den Binnenstaaten sind zwei Staaten, [[Liechtenstein]] und [[Usbekistan]], ausschließlich von weiteren Binnenstaaten umgeben und somit doppelte Binnenstaaten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Weltweite-Präsenz/Asien/Usbekistan/?query=*%3A*&amp;amp;page=1&amp;amp;rows=10&amp;amp;sortBy=relevance&amp;amp;sortOrder=desc&amp;amp;facet.filter.language=de&amp;amp;dymFailover=true&amp;amp;groups=1 &amp;#039;&amp;#039;Usbekistan.&amp;#039;&amp;#039;] [[KfW-Entwicklungsbank]], Abruf am 6.&amp;amp;nbsp;März 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei Binnenstaaten, [[Lesotho]], [[San Marino]] und [[Vatikanstadt]], sind jeweils von einem einzigen Nachbarstaat umgeben ([[Enklave]]) und sieben Staaten, [[Andorra]], [[Bhutan]], [[Eswatini]], Liechtenstein, [[Republik Moldau|Moldau]], die [[Mongolei]] und [[Nepal]], liegen jeweils zwischen genau zwei Nachbarstaaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der flächenmäßig größte Binnenstaat ist [[Kasachstan]]. Zudem sind Kasachstan und – je nach Definition der [[Innereurasische Grenze|innereurasischen Grenze]] – auch [[Aserbaidschan]] die einzigen Binnenstaaten, die auf zwei [[Kontinent]]en liegen. Es gibt keinen Binnenstaat auf einer [[Insel]]. Der bevölkerungsreichste Binnenstaat ist [[Äthiopien]]. Die Mongolei ist flächenmäßig der zweitgrößte Binnenstaat der Welt und gehört zu den am dünnsten besiedelten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugang zum Welthandel ==&lt;br /&gt;
Die geographische Lage von Binnenstaaten erschwert deren Teilnahme am [[Welthandel]], da dieser auf große Entfernung hauptsächlich zur See abgewickelt wird. So müssen Binnenstaaten laut einem Bericht der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] durchschnittlich 15 % ihrer [[Export]]&amp;amp;shy;erlöse für Transport aufwenden. Besondere Bedeutung hat dies in [[infrastruktur]]ell schwachen Gebieten der Dritten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31 der international anerkannten Binnenstaaten gelten als [[Entwicklungsland|Entwicklungsländer]], 17 von ihnen werden zu den [[Am wenigsten entwickelte Länder|am wenigsten entwickelten Ländern]] gezählt (siehe: [[Entwicklungsländer ohne Meereszugang]]).&lt;br /&gt;
Acht der zwölf laut [[Index der menschlichen Entwicklung]] am wenigsten entwickelten Länder weltweit sind Binnenstaaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Binnenwasserstraße]]n dienen oft als Zugang zum Meer. So wird über 10 % des Güterimports ([[Erdöl]], Bergbauerzeugnisse, Nahrungsmittel, Schwergüter) in die [[Schweiz]] von [[Rotterdam]] über den Rhein nach [[Basel]] abgewickelt. Für [[Österreich]] gilt dasselbe über den [[Rhein-Main-Donau-Kanal]] bis nach [[Linz]], [[Krems an der Donau|Krems]] oder [[Wien]] und zuvor schon donauaufwärts vom Schwarzen Meer her. Die [[Donau]] ist auch für die Binnenstaaten [[Slowakei]], [[Ungarn]] und [[Serbien]] der zentrale Transportweg. Für die Anrainerstaaten des [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meeres]], darunter [[Kasachstan]], [[Turkmenistan]] und [[Aserbaidschan]], bietet der [[Wolga-Don-Kanal]] einen Zugang zu den Weltmeeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Auswirkungen ===&lt;br /&gt;
Durch politische Ereignisse hat sich die Landkarte immer wieder verändert und mit ihr der Zugang zum Meer:&lt;br /&gt;
* Durch die Unabhängigkeit [[Eritrea]]s wurde [[Äthiopien]] zum Binnenstaat. Diese Tatsache war einer der Gründe für den Widerstand Äthiopiens gegen die Unabhängigkeit Eritreas, der im [[Eritreischer Unabhängigkeitskrieg|Eritreischen Unabhängigkeitskrieg]] mündete.&lt;br /&gt;
* Der sogenannte [[Polnischer Korridor|Polnische Korridor]], der nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zwischen [[Ostpreußen]] und dem [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] entstand, war für das neubegründete [[Zweite Polnische Republik|Polen]] auf Grund des Zugangs zur [[Ostsee]] von größter Wichtigkeit. Der Hafen in [[Gdynia]] (vor dem Ersten Weltkrieg ein eher unbedeutender Ort) entstand, weil Polen sich nicht auf die [[Freie Stadt Danzig]] beim Güterexport verlassen konnte und wollte.&lt;br /&gt;
* Für Konflikte sorgte aus dem Grund des Meereszuganges auch die [[Internationale Konflikte der Nachfolgestaaten Jugoslawiens#Die Meeresgrenze zwischen Slowenien und Kroatien|slowenisch-kroatische Meeresgrenze]] in der [[Bucht von Piran]].&lt;br /&gt;
* Durch [[Montenegro]]s Entscheidung, aus der Staatenunion [[Serbien und Montenegro]] auszutreten, wurde [[Serbien]] zum Binnenstaat.&lt;br /&gt;
* Im [[Salpeterkrieg]] von 1879 musste [[Bolivien]] seine Küste zum [[Pazifischer Ozean|Pazifischen Ozean]] an [[Chile]] abtreten, sodass Bolivien zum Binnenstaat wurde. Bis heute erhebt Bolivien Forderungen auf den verlorenen Küstenstreifen. Sogar der [[Internationaler Gerichtshof|Internationale Gerichtshof]] wurde in diesem Fall schon angerufen. Durch einen Vertrag wird es heutzutage möglich, dass 70 % der bolivianischen Exporte über chilenische Häfen abgewickelt werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Hafen von [[Arica]], der seit 1913 mit dem bolivianischen Regierungssitz [[La Paz]] durch die [[Bahnstrecke Arica - La Paz]] verbunden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Vogt |Titel=Grenzkonflikt Bolivien und Chile: Der alte Streit um das Meer |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2017-03-22 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Grenzkonflikt-Bolivien-und-Chile/!5391612/ |Abruf=2017-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Österreich]] hatte – bis auf kurzzeitige Unterbrechungen – [[Triest#Unter österreichischer Krone|von 1382 bis 1918]] durch den Hafen von [[Triest]] im heutigen [[Italien]] direkten Zugang zum [[Mittelmeer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.reise-nach-italien.de/triest.html |titel=Triest (Trieste) – touristische Informationen. |werk=reise-nach-italien.de |abruf=2017-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1956 schlossen Italien und Österreich ein Abkommen, das den diskriminierungsfreien Zugang zum Hafen Triest und dessen Nutzung als Freihafen für österreichische Schiffe, Züge und Güter regelte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1956_19_0/1956_19_0.html (Website abgerufen am 11. September 2017)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der [[Südsudan]] wurde durch seine Unabhängigkeit vom [[Sudan]] zum Binnenstaat, während der Sudan im Norden über einen direkten Zugang zum [[Rotes Meer|Roten Meer]] verfügt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.transafrika.org/pages/laenderinfo-afrika/sudan/geographie.php |titel=Sudan: geographische Beschreibung und Karte |werk=transafrika.org |abruf=2017-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/01-Nodes_Uebersichtsseiten/Suedsudan_node.html |titel=Südsudan |abruf=2017-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Einige [[Zentralasien|zentralasiatische]] Staaten, wie [[Kasachstan]], waren als Teil der [[Sowjetunion]] Küstenstaaten, wurden allerdings durch den [[Zerfall der Sowjetunion]] zu Binnenstaaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolle der UN ===&lt;br /&gt;
Im [[Seevölkerrecht|Internationalen Seerecht]] der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] wurde auch Binnenstaaten ein Zugang zum Meer rechtlich zugesagt. Dabei dürfen auf den Transport von Waren zum Meer durch andere Staaten keine Steuern erhoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20171115015519/https://www.uni-erfurt.de/forschung/einblicke/text-beitraege/meere-und-ozeane/das-internationale-seerecht/&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Grund des Entwicklungsrückstandes vieler Binnenstaaten hat die UN ein Programm zur Unterstützung dieser Staaten ins Leben gerufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.un.org/special-rep/ohrlls/lldc/default.htm |titel=Office of the High Representative for the Least Developed Countries, Landlocked Developing Countries and Small Island Developing States (OHRLLS) Home |datum=2011-09-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110928015547/http://www.un.org/special-rep/ohrlls/lldc/default.htm |archiv-datum=2011-09-28   |abruf=2017-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am 20. April 1921 wurde im [[Erklärung über die Anerkennung des Flaggenrechtes der Staaten ohne Meeresküste|Abkommen von Barcelona]] [[Multilateralität|multilateral]] vereinbart, dass Binnenstaaten zivile Handelsschiffe unter ihrer eigenen Flagge registrieren dürfen. Zusätzlich wurde mit dem [[Übereinkommen und Statut über das Regime der schiffbaren Wasserwege von internationaler Bedeutung|Abkommen über die Freiheit der Binnenwasserstrassen]] beschlossen, dass die nach dem Ersten Weltkrieg zu Binnenstaaten gewordenen Länder [[Österreich]], [[Tschechoslowakei]] und [[Ungarn]] z. B. via [[Rhein]] und [[Donau]] Zugang zu Nordsee und Schwarzen Meer und damit die Möglichkeit zum Aufbau eigener Handelsflotten erhalten. Diesen Vereinbarungen folgend traten nach dem Zweiten Weltkrieg auch viele Binnenstaaten der Sonderorganisation der Vereinten Nationen für Schifffahrtsfragen, der [[Internationale Seeschifffahrts-Organisation|IMO]], bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Binnenstaaten ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
! [[Europa]]&lt;br /&gt;
! [[Asien]]&lt;br /&gt;
! [[Afrika]]&lt;br /&gt;
! [[Südamerika]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Europäischer Cluster (8 (9))&amp;#039;&amp;#039; &amp;amp;nbsp;  &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
* {{Kosovo}}&lt;br /&gt;
* {{Liechtenstein}}**/***&lt;br /&gt;
* {{Nordmazedonien}}&lt;br /&gt;
* {{Österreich}}&lt;br /&gt;
* {{Schweiz}}&lt;br /&gt;
* {{Serbien}}&lt;br /&gt;
* {{Slowakei}}&lt;br /&gt;
* {{Tschechien}}&lt;br /&gt;
* {{Ungarn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;einzelne Binnenstaaten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Andorra}}**&lt;br /&gt;
* {{Belarus|2=Belarus}}&lt;br /&gt;
* {{Luxemburg}}&lt;br /&gt;
* {{Moldau}}**&lt;br /&gt;
* {{San Marino}}*&lt;br /&gt;
* ({{PMR|Transnistrien}}**)&lt;br /&gt;
* {{Vatikanstadt}}*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zentralasiatischer Cluster (6)&amp;#039;&amp;#039; &amp;amp;nbsp;  &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
* {{Afghanistan}}&lt;br /&gt;
* {{Kasachstan}}&lt;br /&gt;
* {{Kirgisistan}}&lt;br /&gt;
* {{Tadschikistan}}&lt;br /&gt;
* {{Turkmenistan}}&lt;br /&gt;
* {{Usbekistan}}***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Kaukasischer Cluster (2)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Armenien}}&lt;br /&gt;
* {{Aserbaidschan}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;einzelne Binnenstaaten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Bhutan}}**&lt;br /&gt;
* {{Laos}}&lt;br /&gt;
* {{Mongolei}}**&lt;br /&gt;
* {{Nepal}}**&lt;br /&gt;
* ({{SOS|Südossetien}}**)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zentralafrikanischer Cluster (10)&amp;#039;&amp;#039; &amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
* {{Äthiopien}}&lt;br /&gt;
* {{Burkina Faso}}&lt;br /&gt;
* {{Burundi}}&lt;br /&gt;
* {{Mali}}&lt;br /&gt;
* {{Niger}}&lt;br /&gt;
* {{Ruanda}}&lt;br /&gt;
* {{Südsudan}}&lt;br /&gt;
* {{Tschad}}&lt;br /&gt;
* {{Uganda}}&lt;br /&gt;
* {{Zentralafrikanische Republik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Südafrikanischer Cluster (4)&amp;#039;&amp;#039; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
* {{Botswana}}&lt;br /&gt;
* {{Malawi}}&lt;br /&gt;
* {{Sambia}}&lt;br /&gt;
* {{Simbabwe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;einzelne Binnenstaaten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Eswatini}}**&lt;br /&gt;
* {{Lesotho}}*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Südamerikanischer Cluster (2)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Bolivien}}&lt;br /&gt;
* {{Paraguay}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Legende:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;* Innerhalb eines einzigen anderen Staates&amp;lt;br /&amp;gt;** Zwischen zwei anderen Staaten&amp;lt;br /&amp;gt;*** Nur von Binnenstaaten umgeben&amp;lt;br /&amp;gt;( ): De-facto-Regime ohne bzw. mit umstrittener völkerrechtlicher Eigenständigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Nordamerika]] und [[Australien]] gibt es keine Binnenstaaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zu korrelierenden Begriffen  ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
Das Gegenteil eines Binnenstaates ist ein [[Küstenstaat]]. Ein [[Inselstaat]] ist ein Staat, der aus einer oder mehreren Inseln oder Teilen von Inseln besteht. Als „[[Binnenland]]“ wird die Landfläche im Inneren eines Kontinents bezeichnet, zumeist ohne Bezug zu staatlichen Grenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küsten- und Binnenländer unter den deutschen Bundesländern ===&lt;br /&gt;
In Deutschland werden die [[Land (Deutschland)|Bundesländer]] [[Schleswig-Holstein]], [[Mecklenburg-Vorpommern]], [[Niedersachsen]], [[Freie Hansestadt Bremen|Bremen]] und [[Hamburg]] ([[Neuwerk]], sowie die Inseln [[Nigehörn]] und [[Scharhörn]] als Teil des [[Bezirk Hamburg-Mitte|Bezirks Hamburg-Mitte]]) als Länder mit Küstenanteil an Nord- und/oder Ostsee als „[[Norddeutschland#Länder an der Küste|Küstenländer]]“ bezeichnet, es ist jedoch nicht üblich, alle anderen Bundesländer als „Binnenländer“ zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Binnenkantone der Schweiz ===&lt;br /&gt;
Die [[Schweiz]] als Ganzes ist ein Binnenstaat. Ihre [[Kanton (Schweiz)|Kantone]] werden dann als „Binnenkantone“  bezeichnet, wenn sie nicht ans Ausland grenzen. Es gibt elf Binnenkantone: [[Appenzell Ausserrhoden]], [[Appenzell Innerrhoden]], [[Kanton Bern | Bern]], [[Kanton Freiburg|Freiburg]], [[Kanton Glarus|Glarus]], [[Kanton Luzern|Luzern]], [[Nidwalden]], [[Obwalden]], [[Kanton Schwyz|Schwyz]], [[Kanton Uri|Uri]] und [[Kanton Zug|Zug]]. Nid- und Obwalden sind ausschließlich von Binnenkantonen umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Landlocked countries|Binnenstaat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* Jonas Hagen, {{Webarchiv |url=http://www.un.org/Pubs/chronicle/2003/issue4/0403p13.asp |text=Trade Routes for Landlocked Countries |wayback=20070718142658}} // UN Chronicle 2003, issue 4&lt;br /&gt;
* [http://www.unece.org/trade/ctied6/trd-02-23e.doc LANDLOCKED COUNTRIES: OPPORTUNITIES, CHALLENGES, RECOMMENDATIONS] ([[Microsoft Word|MS Word]]; 262&amp;amp;nbsp;kB) // Economic and Social Council, United Nations, 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4132789-5|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binnenstaat| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Geographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsmodell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marinegeschichte (Binnengewässer)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dandelo</name></author>
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