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	<title>Blochingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hahnenkleer: /* Bauwerke */</title>
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		<updated>2025-06-25T13:18:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bauwerke&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil = Blochingen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Mengen&lt;br /&gt;
| Ortswappen = Wappen Blochingen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Blochingen&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 48/04/12.20/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 09/20/41.70/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe = 555 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von = 550&lt;br /&gt;
| Höhe-bis = 633&lt;br /&gt;
| Fläche = 7.55&lt;br /&gt;
| Einwohner = 902&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2010-12-20&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 88512&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2 =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 07572&lt;br /&gt;
| Vorwahl2 =&lt;br /&gt;
| Lagekarte =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Bild = Klippeneck 22.09.2006 Blochingen.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung = Blochingen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blochingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Teilort der Stadt [[Mengen]] mit 902 Einwohnern (Stand: 20. Dezember 2010&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kommunaldaten&amp;quot;&amp;gt;Angaben nach Sabine Reger, Hauptamtsleiterin der Stadt Mengen, vom 13. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;) im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Landkreis Sigmaringen]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Blochingen liegt am linken [[Donau]]ufer unweit des Zusammenflusses von [[Ablach (Donau)|Ablach]] und Donau am Fuße der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]], rund zwei Kilometer nördlich der Mengener Stadtmitte, auf einer Höhe zwischen 550 und {{Höhe|633|DE-NN}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort fließt der der von [[Heudorf (Scheer)|Heudorf]] herkommende Blochinger Mühlbach. In den renaturierten Donauauen haben sich in den letzten Jahren wieder [[Biber]] angesiedelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wanderbar 19&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Panoramaweg um Scheer&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;49f. In: &amp;#039;&amp;#039;Wanderbar …die schönsten Routen. Erlebnis Kreis Sigmaringen&amp;#039;&amp;#039;. [[Landratsamt Sigmaringen]], Druckerei Schönebeck, Meßkirch 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemarkungsfläche umfasst rund 755 Hektar&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Gemarkungsfläche 7.548.672 m²&amp;lt;/ref&amp;gt; (Stand: 23. Dezember 2010&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kommunaldaten&amp;quot;/&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
Im Norden befindet sich das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Blochinger Ried]] und das [[Landschaftsschutzgebiet]] [[Mühlbachtal (Landschaftsschutzgebiet)|Mühlbachtal]], beides Feuchtgebiete mit typischer [[Fauna]] und [[Flora]]. Im Osten liegt das Landschaftsschutzgebiet Binshalde, ein Südhang, der mit bis über 70 m Höhenunterschied direkt zur Donau abfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet [[Blochinger Sandwinkel]] ist als europäisches Pilotprojekt von internationalem Interesse als Donaurenaturierungsgebiet. 1992 begannen die Arbeiten und nach über zweijähriger Bauzeit wurden hier rund 120.000 m³ Boden und Kies abgefahren, um zwei Flussarme mit darin liegenden Inseln zu schaffen. Das Gebiet wird der natürlichen [[Sukzession (Biologie)|Sukzession]] überlassen. Am spektakulärsten ist bisher die selbständige Ansiedlung von [[Biber]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Endung „[[-ing#Ortsnamen|-ingen]]“ weist Blochingen eine [[Alemannen|alemannische]] Herkunft zu. Jedoch ist durch Grabfunde im Ort wie das Griffzungenschwert und Urnengräberbeigaben eine Besiedlung schon zum Ende der [[Bronzezeit]] (1200 bis 800&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.) durch die [[Kelten]] belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich ist Blochingen erstmals im Jahre 1231 genannt. Bis 1282 unterstand Blochingen den [[Grafschaft Veringen|Grafen von Veringen-Nellenburg]]. In einer Abschrift des Kaufbriefs vom 19. Mai 1282 in den [[Kopialbuch|Kopialbüchern]] der [[Landgrafschaft Nellenburg]] von 1758, wird vom Verkauf der Grafschaft Diengau (&amp;#039;&amp;#039;Diengoweu&amp;#039;&amp;#039;) und Ergau (&amp;#039;&amp;#039;Erregou&amp;#039;&amp;#039;) mit Blochingen durch den Grafen [[Mangold von Nellenburg]] an König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]] beurkundet. Blochingen war fortan Bestandteil der [[Herrschaft Scheer]] und habsburgischen Besitz. 1314 verpfändete Habsburg die Herrschaft an Graf [[Wilhelm von Montfort]] (den Reichen). Mit der Vereinigung der [[Grafschaft Friedberg]] mit der Herrschaft Scheer im Jahr 1369 war Blochingen Teil der [[Grafschaft Friedberg-Scheer]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Mengen, SIG - Blochingen v S, Donau.jpg|mini|Blochingen mit der Pfarrkirche St. Pelagius von Süden]]&lt;br /&gt;
Blochingen kam 1447 unter Herzog Albrecht von Österreich als Pfandschaft an Hans vom Stein von Ronsberg. Am 20.&amp;amp;nbsp;April 1452 überließ Herzog [[Siegmund (Österreich-Tirol)|Sigmund von Österreich]] wieder an Truchsess Eberhard [[Haus Waldburg|von Waldburg]] als Pfandschaft, drei Tage später mit Urkunde vom 23.&amp;amp;nbsp;April 1452 als Eigen. 1456 räumte der Pfandinhaber, Ritter Berthold vom Stein, die Grafschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erlöschen der Linie [[Waldburg-Scheer]] mit dem Tod Leopold Augustus am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1764 war die Grafschaft Friedberg-Scheer kam es im sogenannten Scheerer Rezess vom 23.&amp;amp;nbsp;Oktober 1764 zum Vertrag über Verkauf der Grafschaft an die Fürsten von [[Thurn und Taxis]] vom 22.&amp;amp;nbsp;Oktober 1785. 1806 fielen die Hoheitsrechte über die Grafschaft Friedberg-Scheer und somit Blochingen mit dem [[Friede von Pressburg|Preßburger Friedensvertrag]] an das Königreich Württemberg. Thurn und Taxis blieb Standesherrschaft; in Scheer blieben ein Pratrimonialamt und ein Rentamt bestehen. Blochingen gehört ab der Gebietsreform 1813 zum württembergischen [[Oberamt Saulgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18.&amp;amp;nbsp;Mai 1816 schwoll infolge schwerer Regenfällen der Blochinger Mühlbach so sehr an, dass er das Rathaus, das Schulhaus und vier Privathäuser fortriss und vier Menschen starben. Das als „Blochinger Sintflut“ bekannt gewordene Ereignis wurde in der Blochinger Narrenfigur der Wassermänner und Bloigeweible thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.narrenverein-blochingen.de/wir.html Narrenverein Blochingen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blochingen war nach der Umbenennung des Oberamts Saulgau im Jahr 1934 Teil des Kreises Saulgau. Seit 1938 war Blochingen selbstständige Gemeinde des neu gebildeten [[Landkreis Saulgau|Landkreises Saulgau]]. Im Zuge der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973]] wurde dieser zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1973 aufgelöst und Blochingen wurde dem ehemals preußischen [[Landkreis Sigmaringen]] zugeschlagen. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1975 erfolgte die Eingemeindung nach Mengen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=549}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen der ehemals selbständigen Gemeinde Blochingen zeigt in Silber über einem erniedrigten blauen [[Balken (Heraldik)|Wellenbalken]] eine nach oben geöffnete blaue Tucherschere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Die katholische &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St. Pelagius&amp;#039;&amp;#039; wurde 1820, das Pfarrhaus 1772 neugebaut. Im Innenraum der Kirche befinden sich Skulpturen aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und eine von [[Franz Joseph Christian]] (1739–1798) stammende spätbarocke St. Josefsfigur.&lt;br /&gt;
* Des Weiteren gibt es noch die &amp;#039;&amp;#039;St.-Verena-Kapelle&amp;#039;&amp;#039;, auf der Höhe gegen [[Beuren (Mengen)|Beuren]], und die &amp;#039;&amp;#039;Schächer-Kapelle&amp;#039;&amp;#039;, gegen Scheer.&lt;br /&gt;
* In Blochingen steht die Windkraftanlage Vestas V52-850 kW. Sie hat einen Rotordurchmesser von 52 m, und eine Nennleistung von 600 kW. Die Windkraftanlage wurde 2002 erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.repowermap.org/installations/353735557/de/Windenergie-Anlage-Blochingen Blochingen - Windkraftanlage Mengen], abgerufen am 25. Juni 2025 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mengen.de/wDeutsch/stadtportrait/ortsteile/blochingen.php?navid=105 Ortsteilinfo] auf der Internetpräsenz der [http://www.mengen.de Stadt Mengen]&lt;br /&gt;
* [http://www.blochingen.de/ Offizielle Internetseite des Teilortes Blochingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Mengen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sigmaringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Mengen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sigmaringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1231]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hahnenkleer</name></author>
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