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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bromhidrosis</id>
	<title>Bromhidrosis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:47:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bromhidrosis&amp;diff=438864&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Ursache Darm */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2024-05-13T14:32:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ursache Darm: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = L75&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Krankheiten der apokrinen Schweißdrüsen&lt;br /&gt;
| 02-CODE = L75.0&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Bromhidrosis&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bromhidrosis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bromhidrose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Altgriechische Sprache|griech.]] {{lang|grc|βρῶμος}} (&amp;#039;&amp;#039;brômos&amp;#039;&amp;#039;) ‚Bocksgestank der Tiere‘; {{lang|grc|ἱδρώς}}  (&amp;#039;&amp;#039;hidrós&amp;#039;&amp;#039;) ‚Schweiß‘&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemoll&amp;quot;&amp;gt;[[Wilhelm Gemoll]], Karl Vretska: &amp;#039;&amp;#039;Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. Verlag Hölder-Pichler-Tempsky, Wien 2008, ISBN 978-3-230-03321-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Osmidrose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Altgriechische Sprache|altgriech.]] {{lang|grc|ὀσμή}} &amp;#039;&amp;#039;{{lang|grc-Latn|osmē}}&amp;#039;&amp;#039; ‚Geruch‘) ist eine Erkrankung, bei der es zu starkem Körpergeruch der Betroffenen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden zwei Formen unterschieden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Bromhidrose (Übersicht) - Altmeyers Enzyklopädie - Fachbereich Dermatologie |Datum=2016-03-06 |Online=https://www.enzyklopaedie-dermatologie.de/dermatologie/bromhidrose-ubersicht-730 |Abruf=2018-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Apokrine Bromhidrose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ekkrine Bromhidrose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Apokrine Bromhidrose ==&lt;br /&gt;
Der aus den Duftschweißdrüsen stammende [[apokrin]]e Schweiß oder Talg wird durch Bakterien in Fettsäuren und Amine ver[[stoffwechsel]]t, was zu einem starken Geruch führt. Je nach Zusammensetzung riecht es muffig, ranzig, säuerlich und ist für die Betroffenen stark belastend und führt häufig zu psychischen Problemen. Obwohl sie sich mehrmals am Tag waschen, bleibt die Angst „zu riechen“, was sich bis zu Geruchswahnvorstellungen als besonderer Form einer [[Dysmorphophobie]] steigern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apokrine Duftdrüsen werden von [[Adrenalin|adrenergen]] [[Sympathisches Nervensystem|Nervenfasern]] innerviert, so dass besonders bei Stress eine erhöhte Schweißproduktion zu bemerken ist, womit die Aussage verständlich wird, dass man „[[Angst]] riechen“ könne, wobei es sich hier um eine Signalverarbeitung unterhalb der bewussten Wahrnehmungsschwelle und somit nicht um eine Bromhidrose handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ekkrine Bromhidrose ==&lt;br /&gt;
Bei der ekkrinen Bromhidrose sind die ekkrinen Schweißdrüsen in die Geruchsverursachung involviert. Es wird weiterhin unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Keratogene ekkrine Bromhidrose als eine Sonderform der [[Hyperhidrose]], bei der der vermehrt produzierte [[Schweiß]] die [[Hornschicht]] der Haut ständig durchfeuchtet und die Vermehrung der ortsständigen [[Hautflora|Keimflora]] begünstigt. Mit dem Abbau des [[Keratin]]s der [[Hornschicht|Hornhaut]] entstehen kurzkettige [[Fettsäuren]] und [[Amine]] und damit ein unangenehmer Körpergeruch, vor allem im Bereich der [[Leistenregion]], Achselhöhlen und Füße (Zehenzwischenräume) wie auch anderen [[Intertrigo|intertriginösen]] Arealen. Auch die Kopfhaut kann einen unangenehmen Geruch aufweisen, der meist weniger stark wahrgenommen wird, vermutlich weil sich hier die entsprechenden „Duftstoffe“ trotz der Behaarung noch relativ schnell verflüchtigen.&lt;br /&gt;
* Stoffwechselbedingte ekkrine Bromhidrose, bei der ein Stoffwechselleiden zum Ausscheiden von übelriechenden chemischen Komponenten wie kurzkettigen Fettsäuren (schweißartig), Ammoniak (urinartig) und Amine als auch [[Dimethylsulfoxid]] (DMSO; mit einem knoblauchartigen Geruch) führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Therapeutisch wirksam können im Falle der keratogenen ekkrinen Bromhidrose hygienische Maßnahmen in Verbindung mit einer lokalen Antisepsis z.&amp;amp;nbsp;B. mit 70%igem [[Ethanol|Alkohol]] sein, was zu einer Dezimierung der Problemkeime und damit zumindest zu einer Verbesserung der Geruchsbildung führen kann. Beim großen Teil der Fälle ist diese Form der Therapie jedoch unwirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Behandlung von [[Botulinumtoxin]] können nur die ekkrinen Schweißdrüsen temporär funktionslos gemacht werden.&lt;br /&gt;
Allerdings können durch eine [[Hyperhidrose#Chirurgische Therapie|Saugkürettage]] eine Menge, aber nicht alle der Schweißdrüsen (sowohl apokrine als auch ekkrine) dauerhaft entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychische Belastung ==&lt;br /&gt;
Da von Außenstehenden ein starker Schweiß- oder Körpergeruch in der Regel als mangelnde [[Hygiene]] interpretiert wird, kommt es bei Betroffenen meist zu extremen psychischen Belastungen in der Freizeit als auch am Arbeitsplatz. Die Folge ist häufig soziale Isolation bis hin zu Jobverlust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursache Darm ==&lt;br /&gt;
Bei chronischem Körpergeruch wendet sich die neuere Forschung vermehrt dem Darm und dem Darmmetabolismus als potentielle Ursache zu&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Izabella Mogilnicka, Pawel Bogucki, Marcin Ufnal |Titel=Microbiota and Malodor—Etiology and Management |Sammelwerk=International Journal of Molecular Sciences |Band=21 |Nummer=8 |Datum=2020-04-20 |ISSN=1422-0067 |DOI=10.3390/ijms21082886 |PMC=7215946 |PMID=32326126}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patientenorganisationen ist der starke Zusammenhang mit dem Darm keine Unbekannte. So haben sich dort bereits erste Begriffe, wie IMBS etabliert, die genau diesen Zusammenhang in den Vordergrund rücken&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.imbs-alliance.org/#patient_information |titel=Intestinal Metabolism Bromhidrosis Syndrome Alliance |abruf=2021-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Angelehnt ist der Begriff IMBS auch an die englische Abkürzung IBS (Irritable Bowel Syndrome), das auf Deutsch &amp;#039;[[Reizdarmsyndrom]]&amp;#039; bedeutet, da nicht nur eine relevante Untergruppe der Bromhidrosepatienten im späteren Verlauf auch Reizdarmsymptome zeigt, sondern da auch neuere Forschungsuntersuchungen auf dem Gebiet des Reizdarms die Brücke zum [[Fischgeruch-Syndrom|Fischgeruchsyndrom]] schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Untersuchungen fanden u.&amp;amp;nbsp;a. erhöhte Dimethylglycin-Werte im Urin von Reizdarmpatientengruppen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mai Yamamoto, Maria Ines Pinto-Sanchez, Premysl Bercik, Philip Britz-McKibbin |Titel=Metabolomics reveals elevated urinary excretion of collagen degradation and epithelial cell turnover products in irritable bowel syndrome patients |Sammelwerk=Metabolomics: Official Journal of the Metabolomic Society |Band=15 |Nummer=6 |Datum=2019-05-20 |ISSN=1573-3890 |Seiten=82 |DOI=10.1007/s11306-019-1543-0 |PMID=31111238}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Erkrankung Dimethyglycinuria&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. H. Moolenaar, J. Poggi-Bach, U. F. Engelke, J. M. Corstiaensen, A. Heerschap |Titel=Defect in dimethylglycine dehydrogenase, a new inborn error of metabolism: NMR spectroscopy study |Sammelwerk=Clinical Chemistry |Band=45 |Nummer=4 |Datum=1999-04 |ISSN=0009-9147 |Seiten=459–464 |PMID=10102904}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine bekannte Erkrankung, bei der es zu erhöhten [[Dimethylglycin]]-Werten im Urin kommt und die ebenfalls zu einem Fischgeruchsyndrom führen kann. Dimethylglycin liegt nämlich biochemisch im Abbauverlauf von [[Cholin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.genome.jp/kegg-bin/show_pathway?map00260+C01026 |titel=KEGG PATHWAY: Glycine, serine and threonine metabolism - Reference pathway |abruf=2021-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dieses wird im Darm zu dem stark nach Fisch riechenden [[Trimethylamin]] verstoffwechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.imbs-alliance.org/ Offizielle Seite der IMBS Patientenorganisation]&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hautkrankheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[pt:Bromidrose]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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