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	<title>Burg Freckleben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Freckleben&amp;diff=305866&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2025-07-31T14:54:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Freckleben&lt;br /&gt;
|Bild = Freckleben15.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Bergfried von 1200, Hofseite&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 900 bis 1000&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adlige, Grafen, Klerikale&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Freckleben]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/41/50/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11/32/47/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-ST&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Freckleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Romanik|romanische]] [[Höhenburg]] in [[Freckleben]] im [[Salzlandkreis]], [[Sachsen-Anhalt]]. Es sind bedeutende Reste von wahrscheinlich [[Karolinger|karolingischen]] Wallanlagen und gut erhaltene romanische Gebäude aus der Zeit um 1200 zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehung der ersten [[Befestigung]]sanlage in Freckleben ist zeitlich noch nicht genau einzuordnen. Eine erste urkundliche Erwähnung des Ortes 762 im [[Bistum Fulda|Fuldaer Stiftungsbuch]] als &amp;#039;&amp;#039;Frekenlevo&amp;#039;&amp;#039; bestätigt das hohe Alter des Ortes. Möglicherweise sind die umfangreichen bis heute erhaltenen Wallanlagen noch auf diese Zeit zurückzuführen. Die Ausdehnung der Wallanlage umfasst eine Fläche von der mehrfachen Größe der späteren [[mittelalter]]lichen Burg. Das etwa ovale Burgareal hat in seinen größten Abmessungen eine Ausdehnung von 300&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;600&amp;amp;nbsp;Metern. Das in [[Spornburg|Spornlage]] gelegene Terrain ist an drei Seiten durch steile Hänge geschützt. Die Südseite wurde durch ein System von drei hintereinander gelegenen Wällen mit dazwischen gelegenem doppeltem [[Burggraben|Graben]] geschützt. Ein weiterer äußerer Wall liegt etwa 120&amp;amp;nbsp;Meter südlich davon am natürlichen Abfall des Geländes. Das Erscheinungsbild der Wallanlage lässt eine karolingische Burg möglich erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Freckleben23.jpg|mini|hochkant|links|Der Rundturm der Unterburg stammt aus der ersten Hälfte des 12. Jh.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Oktober 973 bestätigt Kaiser [[Otto II. (HRR)|Otto II.]] einen Gütertausch zwischen Erzbischof [[Adalbert von Magdeburg]] und [[Abt]] [[Werner von Fulda]], in dem Adalbert Freckleben erhält. Adalbert starb dort im Jahr 981. Man wird wohl annehmen können, dass zu dieser Zeit ein repräsentativer Adelssitz vorhanden war.&amp;lt;!-- Einzelnachweis erforderlich --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12. Jahrhundert waren die [[Markgraf]]en der [[Nordmark]] aus dem [[Graf]]engeschlecht von [[Stade]] Eigentümer der Burg. Aus der Zeit ihrer Herrschaft stammt der [[Rundturm]] der [[Vorburg|Unterburg]] ([[Bergfried]] 1). Stilistisch ist er in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts einzuordnen, worauf seine wuchtige Baumasse, aber auch die einfachen romanischen Bauelemente hinweisen. Bemerkenswert ist, dass der Turm in einer zweiten Bauphase durch einen äußeren Mantel verstärkt wurde. (Mauerstärke: drei Meter, Innendurchmesser: vier Meter, Mantelmauer: 1,3&amp;amp;nbsp;Meter, erhaltene Höhe: 16&amp;amp;nbsp;Meter) Neben dem Turm sind Teile der [[Ringmauer]] und das Kellergeschoss eines Wohngebäudes im Südosten der Burg aus der Zeit der Markgrafen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Vertreter der Familie von Stade, Graf [[Udo IV.|Udo von Freckleben]], wurde am 15. März 1130 von den Mannen [[Albrecht I. (Brandenburg)|Albrechts des Bären]] in [[Aschersleben]] erschlagen. Der spätere [[Kaiser]] [[Lothar III. (HRR)|Lothar III.]] zog die [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] als herrenloses [[Lehnswesen|Lehen]] ein und vergab sie als Reichslehen. 1135 wurden ein Eckerich von Frakenleve und ein Otto von Frakenleve urkundlich genannt. Im Rahmen eines Gütertausches erwarb Erzbischof [[Wichmann von Seeburg]] Freckleben 1166 von Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I.]] An einer wichtigen Straße von [[Halle (Saale)|Halle]] nach Aschersleben und [[Halberstadt]] gelegen, war sie ein wichtiges Bindeglied zwischen den erzbischöflichen Besitzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1200 wurde der Bergfried 3 errichtet. Der in den unteren vier Geschossen rechteckige Turm geht im vierten Obergeschoss in einen achteckigen Grundriss über. Das dritte und das vierte Obergeschoss sind mit Kamin und [[Aborterker]] zu Wohnzwecken erbaut. Die nach außen weisende Front weist in diesen Etagen romanische Zwillingsfenster auf. Auch die übrigen Gebäude der [[Kernburg|Oberburg]] entstanden in dieser Zeit. Der Hof der Oberburg muss allseitig bebaut gewesen sein, da der [[Hocheingang|hochgelegene Zugang]] zum Turm einen Anschlag für eine [[Zugbrücke]] hat. Das setzt ein gegenüberliegendes Gebäude voraus. Nördlich des Bergfrieds 1 entstand ein Gebäude, das sich durch stärkere Mauern auszeichnet und wahrscheinlich ein Wohnhaus war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1296 wurde die Burg von [[Burggraf]]en verwaltet. Als der letzte Burggraf Walter V. von Arnstein in diesem Jahr in den [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] eintrat, wurde das Amt nicht wieder besetzt. Die Herrschaft wurde an verschiedene [[Adel]]sfamilien als Lehen vergeben. Dabei wurde die Herrschaft mehrfach geteilt. 1479 kauften die [[Fürst]]en Waldemar und Georg von Anhalt den Familien Dorstädt und Strobart die Herrschaft ab und nahmen sie vom [[Bistum Magdeburg|Erzbistum Magdeburg]] zu Lehen. Seit dem 16. Jahrhundert war die Herrschaft Freckleben eine Domäne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der anhaltischen Teilung im 17. Jahrhundert kam Freckleben an die Dessauer Linie. Zur Zeit der Domänenwirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert wurden die Wirtschaftsgebäude vielfach umgebaut und verändert. 1896 fiel die Domäne an den Staat. Um 1900 wurde ein großer Rundturm (Bergfried 2) in der Unterburg abgebrochen. 1945 wurde die Domäne aufgeteilt und es entstanden mehrere Neubauernhöfe in den Burggebäuden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besichtigung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FrecklebenBurgblick4.JPG|mini|Burghof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenbereiche sind frei zugänglich, die Besteigung des Bergfrieds ist über Leitern möglich. Die obersten zwei Etagen sind mit Drehspindelleitern ausgestattet, die in Deutschland einmalig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Karl Heinz Kukla: &amp;#039;&amp;#039;Die Burg Freckleben und ihre Baugeschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Beiträge der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Gesellschafts- und Sprachwissenschaften VIII/3&amp;#039;&amp;#039;. S. 461–478.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=884/ Rekonstruktionszeichnung im mittelalterlichen Zustand]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Salzlandkreis|Freckleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karolingische Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) der Vorromanik|Freckleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Sachsen-Anhalt|Freckleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Aschersleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Aschersleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Aschersleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa|Freckleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Freckleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Sachsen-Anhalt|Freckleben]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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