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	<title>Burg Meiningen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Meiningen&amp;diff=1972619&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: HC: neuer Sortierschlüssel für Kategorie:Wehrbau in der Rhön: &quot;Meiningen&quot;</title>
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		<updated>2026-04-10T12:56:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: neuer Sortierschlüssel für &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Wehrbau_in_der_Rh%C3%B6n&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Wehrbau in der Rhön (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Wehrbau in der Rhön&lt;/a&gt;: &amp;quot;Meiningen&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Meiningen&lt;br /&gt;
|Bild = Meiningen-Schloss01.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Der 1861 umgebaute Hauptbau der Burg im Jahr 2009&lt;br /&gt;
|Alternativname =&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vor 1000&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Erhalten Haupthaus&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Ministerialen des Hochstifts Würzburg,&amp;lt;br /&amp;gt;Hoher Adel (ab 1542)&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Meiningen]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/34/13/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/24/46/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-TH&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate =290.0&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meiningen-1676.jpg|mini|Die Burg in einer Meininger Ansicht von 1676 (oben rechts, sichtbar Haupthaus und Turm)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Meiningen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Stadtburg]] in der heutigen Kreisstadt [[Meiningen]] und existierte bis 1682. Heute befindet sich an gleicher Stelle das [[barock]]e [[Schloss Elisabethenburg]]. Der [[Palas]] der Burg wurde als Nordflügel in die [[Dreiflügelanlage]] integriert und fortan „Altes Schloss“ genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Burg lag als eine [[Wasserburg]] am nordwestlichen Rand der [[Historische Altstadt (Meiningen)|historischen Altstadt]] von Meiningen am rechten Ufer der [[Werra]] an einer [[Furt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Burg Meiningen war eine Stadt- und Wasserburg und war in den nordwestlichen Teil der Stadtbefestigung integriert. Der [[Burggraben]] wurde von der Werra gespeist. Sie bestand aus einem Haupthaus, dem [[Zehnt|Centhaus]], Nebengebäuden, einem Turm und einer Burgmauer. Der Zugang lag im Süden und war durch eine [[Zugbrücke]] gesichert&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bechstein&amp;quot;&amp;gt;Ludwig Bechstein: &amp;#039;&amp;#039;Meiningen und seine Umgebungen.&amp;#039;&amp;#039; Kesselringsche Hofbuchhandlung, Meiningen/Hildburghausen 1842, S. 26 und 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der genaue Baubeginn der Burg ist nicht bekannt, wird aber aufgrund ihrer Schutzfunktion der Mark Meiningen und des Königsguts Meiningen sowie einer Werrafurt noch vor 1000 angenommen&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd W. Bahn: &amp;#039;&amp;#039;Meiningen vor der ersten urkundlichen Erwähnung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Stadtgeschichte Meiningens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Südthüringer Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 17, {{ISSN|0585-8720}}). Staatliche Museen, Meiningen 1982, S. 8–15.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zum Beweis fand man 2012 bei Bauarbeiten nahe dem heutigen Schloss hölzerne [[Pfahlgründung]]en aus dieser Zeit. Meiningen war vermutlich ebenso wie der nahe [[Burg Landeswehre|Landwehrberg]], [[Vachdorf]], [[Belrieth]] und andere Orte im ostfränkischen [[Grabfeld]]gau in der Zeit der [[Ungarneinfälle]]n von 899–955 mit einer einfachen Befestigungsanlage versehen worden&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Ender: &amp;#039;&amp;#039;Der Landsberg bei Meiningen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Stadtgeschichte Meiningens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Südthüringer Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 17, {{ISSN|0585-8720}}). Staatliche Museen, Meiningen 1982, S. 51–64, hier S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ausgleich von Gebietsverlusten durch die 1007 erfolgte Neugründung des [[Bistum Bamberg|Bistums Bamberg]] übergab 1008 [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] dem [[Hochstift Würzburg]] unter anderem das Königsgut Meiningen. Als Schutz dieser Exklave ließen die [[Liste der Bischöfe von Würzburg|Würzburger Bischöfe]] die bestehende Befestigungsanlage zu einer Wasserburg ausbauen. Als [[Burgmann]]en setzten die Bischöfe [[ministerial]] Lehnsherren aus dem niederen Adel ein, die oftmals auch für die ebenfalls würzburgische [[Burg Landeswehre]] zuständig waren. Zu den ersten urkundlich genannten Burgmannen gehörten Gumbert von Meiningen (1168), Berthold von M. (1206) und Otto von M. (1240).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1406 nahmen die [[Adel|Junker]] von der Tann die Burg als Lehen. Die zunehmend feindselige Haltung der Junker gegenüber dem [[Bistum Würzburg]] veranlasste 1418 Bischof [[Johann II. von Brunn]], die Burg gewaltsam stürmen, die Junker gefangen nehmen und absetzen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Sebastian Güth: &amp;#039;&amp;#039;Poligraphia Meiningensis.&amp;#039;&amp;#039; Reyher, Gotha 1676, [https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb10003290_00003.html Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem Bürgeraufstand am 10. August 1432 zerstörten die Meininger die Burg und vertrieben die Burgmannen, da diese sich durch Übergriffe auf die Bevölkerung den Zorn der Bürger zuzogen. Von 1509 bis 1511 ließ Bischof [[Lorenz von Bibra]] die Burg im Stil der [[Renaissance]] wieder aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1542 gelangten Burg und Stadt Meiningen zur [[Grafschaft Henneberg]]. Nach dem Aussterben der [[Grafen von Henneberg]] 1583 fiel die Grafschaft und somit auch die Burg Meiningen vertragsgemäß an die [[Ernestiner|ernestinische]] Linie des sächsischen Herrscherhauses [[Wettiner]]. Da sich diese mit anderen Herrscherhäusern, die ebenfalls Ansprüche auf das hennebergische Erbe erhoben, nicht auf eine Teilung der Grafschaft einigen konnten, wurde zunächst eine gemeinschaftliche &amp;#039;&amp;#039;Hennebergische Regierung&amp;#039;&amp;#039; gebildet. Man wählte Meiningen zum Verwaltungssitz, und die Regierung nahm ihr Domizil in der Burg Meiningen. 1615/16 erfuhr die Burg eine Vergrößerung um einen freistehenden Turm, Gärten und erweiterter Burgmauer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bechstein&amp;quot;/&amp;gt;. Den Dreißigjährigen Krieg überstand die Burg unbeschadet. Erst 1660 fand endgültig die Teilung der Grafschaft Henneberg und somit die Auflösung der hennebergischen Regierung statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1680 wurde durch eine Erbteilung das Herzogtum [[Herzogtum Sachsen-Meiningen|Sachsen-Meiningen]] gegründet, und die Burg kam in dessen Besitz. Der Herzog [[Bernhard I. (Sachsen-Meiningen)|Bernhard I.]] beschloss 1682 den Bau eines neuen Residenzschlosses an Stelle der Meininger Burg. Bis auf den Hauptbau als vorläufige Residenz wurde die Burg geschleift und auf den freien Flächen mit dem Schlossbau begonnen. Aus finanziellen Gründen konnte der Idealplan des Schlosses Elisabethenburg nicht realisiert werden, und der verbliebene Hauptbau der Burg wurde als Nordflügel in die Dreiflügelanlage integriert und fortan „Altes Schloss“ genannt. Von 1859 bis 1861 wurde der nun nach dem Bauherr Lorenz von Bibra genannte Schlossflügel „Bibrabau“ durch den Architekten und Baubeamten [[Otto Hoppe (Architekt)|Otto Hoppe]] umgebaut, bei dem er seine heutige Gestalt erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Status ==&lt;br /&gt;
Das verbliebene Hauptgebäude ist heute ein [[Kulturdenkmal]]. Es ist Sitz des Stadtarchivs Meiningen und des [[Staatsarchiv Meiningen|Staatsarchivs Meiningen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred Erck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Meiningen. Lexikon zur Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bielsteinverlag, Meiningen 2008, ISBN 978-3-9809504-4-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Meiningen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Schmalkalden-Meiningen|Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrbau in der Rhön|Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Altstadt Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss Elisabethenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg in Thüringen|Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Meiningen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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