<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Burg_Prunn</id>
	<title>Burg Prunn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Burg_Prunn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Prunn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T14:06:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Prunn&amp;diff=165846&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Gröbner: Änderung 266058647 von ~2026-22063-08 rückgängig gemacht; außerhalb der Fachsprache ist lt. Duden auch der Genitiv „Rokokos“ möglich, also ist WP:KORR anzuwenden. Jedenfalls ist er kein Quatsch, wie in der unfreundlichen Zusammenfassungszeile behauptet.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Prunn&amp;diff=165846&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-11T07:26:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/266058647&quot; title=&quot;Spezial:Diff/266058647&quot;&gt;266058647&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-22063-08&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-22063-08&quot;&gt;~2026-22063-08&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; außerhalb der Fachsprache ist lt. Duden auch der Genitiv „Rokokos“ möglich, also ist &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:KORR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:KORR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:KORR&lt;/a&gt; anzuwenden. Jedenfalls ist er kein Quatsch, wie in der unfreundlichen Zusammenfassungszeile behauptet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Prunn Sued.jpg|mini|hochkant=1.2|Burg Prunn von Süden gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of Burg Prunn (view from the southeast).jpg|mini|hochkant=1.2|Burg Prunn von Südosten aus der Luft gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Prunn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht in [[Schloßprunn]] auf einem steil abfallenden Kalkfelsen aus der Zeit des [[Jura (Geologie)|Jura]] etwa vier Kilometer südöstlich der [[Niederbayern|niederbayerischen]] Stadt [[Riedenburg]] im [[Landkreis Kelheim]]. Sie ist unter der [[Liste der Baudenkmäler in Riedenburg|Aktennummer D-2-73-164-132 als Baudenkmal]] verzeichnet. Die Anlage wird als [[Liste der Bodendenkmäler in Riedenburg|Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7036-0231]] mit der Beschreibung „untertägige Befunde im Bereich der mittelalterlichen Burg Prunn“ geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Burg]]anlage kann kostenpflichtig besichtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ihrem Burghof bietet sich ein guter Blick über das [[Altmühltal]] mit dem [[Main-Donau-Kanal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BurgPrunn1600.jpg|mini|hochkant|Älteste erhaltene Abbildung der Burg Prunn; Ausschnitt aus einer Grenzkarte des Herzogtums Pfalz-Neuburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste bekannte Besitzer war [[Herren von Prunn, Laber und Breitenegg|Wernherus de Prunne]], der mitsamt seiner Burg 1037 erstmals urkundlich erwähnt wurde. 1147 ging die Burg an die [[Herren von Prunn, Laber und Breitenegg|Herren von Laaber]] aus der Seitenlinie der Praiteneck, von denen zahlreiche Bautätigkeiten ausgingen. Auf sie geht die älteste erhaltene Bausubstanz, bestehend aus [[Bergfried]] und [[Palas]], zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;weithmann-s218&amp;quot;&amp;gt;M. Weithmann: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Bayern&amp;#039;&amp;#039;, S. 218.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1288 wurde die Burg an Herzog [[Ludwig der Strenge|Ludwig II. von Bayern]] verkauft, der sie dem Verkäufer Wernherr von Praiteneck als [[Lehnswesen|Lehen]] zurückgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwähnung eines Hauses Fraunberger zu Prunn 1311 lässt darauf schließen, dass die Burg Prunn im frühen 14. Jahrhundert den Besitzer gewechselt hatte. 1338 wurde die Anlage der Familie [[Fraunberg (Adelsgeschlecht)|Fraunberger vom Haag]] verkauft. Sie ließ das noch sichtbare „Gurrenwappen“ an der südlichen, zum Tal zeigenden Fassade anbringen. Hans VI. von Fraunberg ließ die Anlage [[Gotik|spätgotisch]] in der Zeit von 1426 bis 1476 erweitern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;weithmann-s219&amp;quot; /&amp;gt; Als Wolf Fraunberger dem [[Löwlerbund]] beitrat, soll dies der bayerische [[Herzog]] [[Albrecht IV. (Bayern)|Albrecht IV.]] zum Anlass genommen haben, die Burg im Dezember 1491 durch seine Truppen erstürmen zu lassen. Sollte die Erstürmung tatsächlich stattgefunden haben, muss sie ohne Beschädigung oder gar [[Schleifung]] der Burg vonstattengegangen sein, denn Nachrichten über einen Wiederaufbau in der Folgezeit sind nicht überliefert. (Der Fraunberger ist kein Gründungsmitglied des Löwlerbundes. Er taucht in den Auseinandersetzungen mit Herzog Albrecht IV. nirgends in den Quellen auf und war am Löwlerkrieg wohl nicht beteiligt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war Burg Prunn vorübergehend im Besitz des Geschlechts [[Gumppenberg (Adelsgeschlecht)|von Gumppenberg]], kehrte jedoch in den Besitz der Fraunberger zurück. Mit dem Erlöschen des Hauses Fraunberg vom Haag zu Prunn fiel die Burg an den bayerischen Herzog zurück, der sie schon 1570 für 18.000 [[Gulden]] an Karl Köckh zu Mauerstetten und Bodenmais verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1567 oder 1569&amp;lt;ref name=&amp;quot;weithmann-s219&amp;quot;&amp;gt;M. Weithmann: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Bayern&amp;#039;&amp;#039;, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt; fand [[Wiguleus Hund]], Humanist und Geschichtsschreiber Herzog [[Albrecht V. (Bayern)|Albrechts V. von Bayern]], auf der Burg eine Pergamenthandschrift des [[Nibelungenlied]]es und der [[Nibelungenklage|Klage]], den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Prunner Codex&amp;#039;&amp;#039;, und schenkte sie 1575&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. L. Hager: &amp;#039;&amp;#039;Burg Prunn&amp;#039;&amp;#039;, S. 10–11.&amp;lt;/ref&amp;gt; seinem Arbeitgeber. Die Handschrift (BSB-Hss Cgm 31) befindet sich in der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]] in [[München]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://handschriftencensus.de/2641 München, Staatsbibl., Cgm 31] im [[Handschriftencensus]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeit um 1600 stammt die erste erhaltene Abbildung der Burganlage. Ihre Südseite ist auf einer Grenzkarte des Herzogtums [[Pfalz-Neuburg]] zu sehen. Die Köckhs zu Mauerstetten erweiterten die Burg in der Zeit ab 1604 durch einen neuen [[Schloss (Architektur)|schlossartigen]] Anbau, der den Palas mit dem Bergfried verband. Dabei wurde die romanische [[Ringmauer]] als östliche Außenmauer des neuen Gebäudes genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Instandsetzungsarbeiten folgten 1631 im Stil der [[Renaissance]], wobei weniger auf Authentizität als auf Wohnlichkeit Wert gelegt wurde. Von diesen Arbeiten, die vor allem im Inneren vorgenommen wurden, zeugt eine Inschrift sowie das Allianzwappen Christoph von Köckhs zu Prunn und seiner Frau Maria am gotischen Wohnbau.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Hager: &amp;#039;&amp;#039;Burg Prunn&amp;#039;&amp;#039;, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Burg Prunn nahm in dieser Zeit immer mehr einen Schlosscharakter an. Heute wird deshalb oft auch der Name &amp;#039;&amp;#039;Schloss Prunn&amp;#039;&amp;#039; gebraucht, obwohl die Anlage wegen der [[mittelalter]]lichen Entstehung und der ursprünglichen Bausubstanz eindeutig eine Burg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] setzte dem finanziellen Wohlstand der Köckhschen Familie ein Ende, und so ging die verschuldete [[Hofmark]] 1646 in den Besitz des [[Feldmarschallleutnant]]s Georg von Truckmiller über, der die beschädigten Gebäude reparieren ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Prunn.JPEG|mini|Burg Prunn auf einem Kupferstich von [[Michael Wening]] um 1700]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1672 fand ein erneuter Besitzerwechsel statt: Die [[Jesuiten]] aus [[Ingolstadt]] kauften „Schloss und Hofmark“. Der Orden führte weitere Umgestaltungen und Erweiterungen am Baubestand durch. Nach [[Aufhebung des Jesuitenordens]] 1773 wurde Burg Prunn den [[Johanniterorden|Johannitern]] überlassen. Deren [[Kommende]] wurde jedoch 1822 aufgelöst, womit die Burg ein weiteres Mal an die Krone [[Bayern]]s zurückfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1827 setzte sich König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I. von Bayern]] in der Epoche der [[Romantik]] für den Erhalt der Burganlage als historisches [[Denkmal (Zeugnis)|Denkmal]] ein, indem er Sicherungsarbeiten durchführen ließ. Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erfolgten weitere Instandsetzungsmaßnahmen. Trotzdem verwahrloste die Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 fand ein Pfadfindertreffen statt, das durch das &amp;#039;&amp;#039;Prunner Gelöbnis&amp;#039;&amp;#039; der [[Bund Deutscher Neupfadfinder|Neupfadfinder]] prägend für die gesamte [[Pfadfindergeschichte im deutschsprachigen Raum|Pfadfinderbewegung]] in Deutschland wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 kam die Burg in den Besitz der [[Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen|Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen]]. Sie ließ 1950/51 Restaurierungsarbeiten durchführen. Dabei wurden spätgotische Merkmale wiederhergestellt und zahlreiche Bauelemente aus der Zeit des 19. Jahrhunderts entfernt. Vereinzelt wurden [[Putz (Baustoff)|Putzspuren]] mit nachgeahmten Mauerfugen entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit von 2007 bis Mai 2010 wurde die Anlage für rund 2,7&amp;amp;nbsp;Millionen Euro vom bayerischen Staat [[Sanierung (Bauwesen)|saniert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelia Oelwein: &amp;#039;&amp;#039;Baudenkmale gefährdet - Baudenkmale gerettet. Bayern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burgen und Schlösser]].&amp;#039;&amp;#039; Jg.&amp;amp;nbsp;51, Nr.&amp;amp;nbsp;2, 2010, {{ISSN|0007-6201}}, S.&amp;amp;nbsp;124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Prunn Suedoestlich.jpg|mini|Burg Prunn von Südosten]]&lt;br /&gt;
[[File:Burg Prunn-1.PNG|mini|Lageplan von Burg Prunn auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
Die [[Höhenburg]] steht auf einem Felsplateau, das an der Nordseite durch einen 20&amp;amp;nbsp;Meter breiten und 9&amp;amp;nbsp;Meter tiefen [[Halsgraben]] vom Berg getrennt ist. Auf der gegenüberliegenden Seite lag früher eine [[Vorburg]]. Als Schutz vor Angriffen von der überhöhten Bergseite diente im Norden der Anlage der [[Romanik|romanische]] Bergfried aus dem 13. Jahrhundert. Er erhebt sich auf einem quadratischen Grundriss mit einer Kantenlänge von sechs Metern und ist 31&amp;amp;nbsp;Meter hoch. Seine Geschosse sind von einem mit [[Schindel]]n gedeckten [[Zeltdach]] abgeschlossen, das dem Turm erst später hinzugefügt wurde und den einstigen [[Zinne]]nkranz ersetzte. Die [[Buckelquader]]mauern aus Kalkstein haben im unteren Bereich eine Stärke von drei Metern und verjüngen sich nach oben auf 2,5&amp;amp;nbsp;Meter. An der Westseite ist im zweiten Geschoss noch der ehemalige [[Hocheingang]] des Bergfrieds zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anordnung der übrigen Bauten der Burg ist durch den Grundriss des schmalen Felsplateaus vorgegeben und daher sehr unregelmäßig. Westlich des Bergfrieds schließt sich ein [[Torbau]] mit einer Wachstube im Erdgeschoss und einer [[Kemenate]] sowie der sogenannten Frauenküche im Obergeschoss an. Östlich des Bergfrieds steht ein kleiner Bau mit der sogenannten Trinkstube im Obergeschoss. Ebenso wie der Torbau besitzt er ein kleines Erkertürmchen an der Ecke mit Fenster- und [[Gewände|Türgewänden]] aus [[Ihrlersteiner Grünsandstein|Grünsandstein]] und eine geschweifte [[Haube (Architektur)|Haube]] als Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Innenhof der Burg mit seinem in den Fels gehauenen [[Brunnen#Ziehbrunnen|Ziehbrunnen]] ist im Westen von einer Mauer abgeschlossen, die früher beträchtlich höher war und erst im 19. Jahrhundert abgetragen wurde. In der nordwestlichen Hofecke steht ein polygonaler [[Treppenturm]] aus dem frühen 17. Jahrhundert. Seine steinerne [[Wendeltreppe]] im Inneren bildet den Zugang zum Obergeschoss des Köckhschen Torbaus. In seinem Türsturz befinden sich die Wappen der Familien von Köckh und [[Lerchenfeld (Adelsgeschlecht)|von Lerchenfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GrundrissBurgPrunn.jpg|mini|Grundrisse der Burganlage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seiner südöstlichen Seite begrenzt der ursprünglich romanische Palas mit einem großen gotischen Saal im Erdgeschoss den Burghof. In einem an der Außenwand vorspringenden, turmartigen Bau befindet sich eine weitere Wachstube, in der Fragmente von [[Fresko|Fresken]] und Ochsenblut-Malereien an den Deckenbalken aus dem 14. Jahrhundert zu sehen sind. Im nördlichen Teil des Palas befindet sich die Prunner [[Burgkapelle]], die der Orden der Jesuiten um 1700 im Stil des [[Rokoko]]s neu gestalten ließ. Sie geht vermutlich auf einen romanischen Vorgänger an gleicher Stelle zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schloesserland-s91&amp;quot;&amp;gt;Bayer. Staatsministerium d. Finanzen: &amp;#039;&amp;#039;Schlösserland Bayern&amp;#039;&amp;#039;, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser wird im [[Gewölbe]] unter der heutigen Kapelle vermutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;weithmann-s218&amp;quot; /&amp;gt; Die östliche Außenmauer des rechteckigen Raums wird von der ehemaligen Ringmauer gebildet. Dort steht, flankiert von zwei hohen Rundbogenfenstern, der Altar, dessen [[barock]]er Aufbau mit üppigem Schnitzwerk aus [[Akanthus (Ornament)|Akanthusornamenten]] verziert ist. Neben zwei geschnitzten Figuren des [[Jakobus der Ältere|heiligen Jakobus]] und des heiligen [[Christophorus]] weist die [[Predella]] des Altars sechs kleine [[Relief]]figuren aus der Zeit um 1500 auf. Sie stammen vermutlich vom Altar der Vorgängerkapelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schloesserland-s91&amp;quot; /&amp;gt; Der heutige Raum besitzt eine [[stuck]]ierte Flachdecke und eine [[Empore]] an der westlichen Schmalseite.&lt;br /&gt;
{{Panorama|Burg Prunn 05.jpg|780|Innenhof, Panoramablick, August 2014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
An dem Felsen unterhalb der Burg darf geklettert werden. Dort gibt es zwölf Routen im Felsen mit teilweise etwas anspruchsvoller Absicherung bis zum [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsgrad]] 9 (UIAA). Wegen Vogelbrut ist der Felsen jährlich vom 1. Februar bis 30. Juni gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Burg wurde im Jahr 1992 der Jugendfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Fall für TKKG – Drachenauge|TKKG – Drachenauge]]&amp;#039;&amp;#039; gedreht. Im Film diente die Burg als Kulisse der Schreckensburg des Ritters Albrecht von Zehrenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg liegt in dem vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] ausgewiesenen [[Naturschutzgebiet Schloss Prunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, Pressereferat (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlösserland Bayern. Staatliche Schlösser, Residenzen, Burgen und Festungen mit Karten des Bayerischen Landesvermessungsamts&amp;#039;&amp;#039;. Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, München [1989], S. 90–91.&lt;br /&gt;
* Luisa Hager: &amp;#039;&amp;#039;Burg Prunn. Amtlicher Führer&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Bayerische Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, München 1996.&lt;br /&gt;
* Uwe A. Oster: &amp;#039;&amp;#039;Burgen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Primus, Darmstadt 2006, ISBN 3-89678-561-3, S. 174–175.&lt;br /&gt;
* Michael Weithmann: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Bayern. Ober- und Niederbayern, Oberpfalz und Schwaben&amp;#039;&amp;#039;. NP Verlag, St. Pölten [u. a.] 2003, ISBN 3-85326-175-2, S. 218–219.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schloesser.bayern.de/deutsch/schloss/objekte/prunn.htm Burg Prunn auf der Website der Bayerischen Schlösserverwaltung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Kelheim}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/57/01/N |EW=11/44/22.50/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4116120-8|VIAF=239036385}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Kelheim|Prunn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Riedenburg|Burgprunn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Riedenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Prunn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Gröbner</name></author>
	</entry>
</feed>