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	<title>Carl Hunnius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;BergwachtBern: Kaiserlichen Universität Dorpat</title>
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		<updated>2024-07-18T03:38:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kaiserliche_Universit%C3%A4t_Dorpat&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kaiserliche Universität Dorpat (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kaiserlichen Universität Dorpat&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Abraham Rudolf Hunnius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juni]] [[1873]] in [[Viru-Nigula|Maholm]], [[Gouvernement Estland]]; † [[25. April]] [[1964]] in [[Wyk auf Föhr]]) war ein deutsch-baltischer Theologe, Philologe und Pädagoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Carl Hunnius wurde 1873 in Maholm als Sohn des Pastors Frommhold Hunnius geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hunnius war ein Nachfahre des Mediziners [[Carl Abraham Hunnius]] (1797–1851), Neffe der Schriftstellerin [[Monika Hunnius]] (1858–1934) und ein entfernter Vetter des Schriftstellers [[Hermann Hesse]], mit dem er in den 1950er Jahren im Briefwechsel stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
Seine Schulzeit verbrachte er auf dem [[Gustav Adolfi Gümnaasium|Gouvernementsgymnasium Reval]], auf dem Volckschen Privatgymnasium in [[Dorpat]] und auf dem Städtischen Gymnasium in [[Liepāja|Libau]], wo er 1893 sein Abitur machte. Im Anschluss studierte er bis 1898 [[Evangelische Theologie]] an der [[Kaiserliche Universität Dorpat|Kaiserlichen Universität Dorpat]]. Dort wurde er Mitglied der [[Baltische Corporation Estonia Dorpat|Baltischen Corporation Estonia Dorpat]], der er 1897 als [[Senior (Studentenverbindung)|Senior]] vorstand. 1899 ging er ins Examen. Ab 1900 studierte er an der [[Universität Straßburg|Kaiser-Wilhelms-Universität Straßburg]] und der [[Georg-August-Universität Göttingen]]. 1904 wurde er in Göttingen zum [[Dr. phil.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Dabei studierte er auch die [[Syrische Sprache|Syrische]], [[Arabische Sprache|Arabische]] und [[Persische Sprache]]. Er war Herausgeber der scheinbar unentzifferbaren Pariser Handschrift des [[Alexanderlied]]es, das dem syrischen Bischof [[Jakob von Sarug]] (451–521) zugeschrieben wird. In den Folgejahren unterrichtete Hunnius als Lehrer an den deutschen Kirchenschulen in [[Sankt Petersburg]] sowie als Bibliothekar an der dortigen [[Russische Akademie der Wissenschaften|Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1907 war Hunnius Direktor der Landesschule der [[Kurländische Ritterschaft|Kurländischen Ritterschaft]] in [[Mitau]], die bis 1919 bestand. 1910 heiratete er die Mitauer Bankierstochter Else Westermann. Sie hatten vier Kinder: Otto (gefallen im Zweiten Weltkrieg), Elisabeth, Irmingard und Waltraut. Irmingard Hunnius heiratete den Arzt [[Fritz Nödl]], 1960–1980 Ordinarius für Dermatologie an der Universität des Saarlandes, Waltraut Hunnius den Staats- und Völkerrechtler [[Hermann von Mangoldt]]. Mit seiner Familie flüchtete Hunnius nach [[Misdroy]] in [[Pommern]], wo er für die Kinder seiner geflüchteten Landsleute die [[Baltenschule Misdroy]] gründete, der sich bald das vom Baltischen Roten Kreuz gegründete &amp;#039;&amp;#039;Ostsee-Internat Dünenschloß&amp;#039;&amp;#039; angliederte. Ende 1944 wurde die Schule als nationalsozialistische Deutsche Heimschule verstaatlicht, die nur wenige Monate bestand. Im März 1945 floh er nach [[Wyk auf Föhr]], wo er mit [[Walther von Roth]] die nach ihm benannte Schule als erste Oberschule in Wyk auf Föhr und das damit verbundene [[Carl-Hunnius-Internat]] gründete. 1949 wurde die Oberschule vom Land Schleswig-Holstein als Staatliche Oberschule  übernommen. Später erhielt sie den Namen [[Eilun Feer Skuul]]. Hunnius verfasste bis ins hohe Alter theologische Schriften und leitete Vortragszirkel. Mit 91 Jahren gestorben, wurde er auf dem [[St. Nicolai (Wyk auf Föhr)|St. Nicolai]] in [[Boldixum]] beerdigt. Sein Grab ist erhalten (2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* [https://www.worldcat.org/title/syrische-alexanderlied/oclc/1072107893&amp;amp;referer=brief_results &amp;#039;&amp;#039;Das syrische Alexanderlied&amp;#039;&amp;#039;]. Diss. Univ. Göttingen 1904.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Erinnerungen. Schriftenreihe der Studentengeschichtlichen Vereinigung im CC&amp;#039;&amp;#039;. Starnberg 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chronik. Personalien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;DIE ZEIT.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 27, 2. Juli 1953 (zum 80. Geburtstag).&lt;br /&gt;
* Friederike-Juliane Cornelßen und Christoph-Friedrich von Lowtzow: &amp;#039;&amp;#039;Das Carl-Hunnius-Internat in Wyk auf Föhr. Beispiel einer Internatserziehung der Nachkriegszeit.&amp;#039;&amp;#039; Pinneberg 2001.&lt;br /&gt;
* Gerhard Brugmann: &amp;#039;&amp;#039;Misdroy – Wyk – Hemmelmark. Drei christlich-konservative Internate.&amp;#039;&amp;#039; Buchholz 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{BBLD|0000000014144110|NAME=Hunnius,Carl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12401786X|VIAF=50150102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hunnius, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wyk auf Föhr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter in Estland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hunnius, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hunnius, Carl Abraham Rudolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe, Philologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juni 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Viru-Nigula|Maholm]], Gouvernement Estland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wyk auf Föhr]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BergwachtBern</name></author>
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