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	<title>Carl Strempel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Strempel&amp;diff=1900077&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Privat-User: /* Einzelnachweise */ + kat</title>
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		<updated>2026-02-16T22:03:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; + kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Strempel Litho.jpg|mini|Carl Strempel ([[Josef Kriehuber]], 1841)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Carl Friedrich Strempel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Johannes Karl Friedrich Strempel&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. August]] [[1800]] in [[Bössow]]; † [[29. August]] [[1872]] in [[Ludwigslust]]) war ein deutscher Ophthalmologe. Er gründete das Rostocker Universitätsklinikum. Auch interessierte er sich für Botanik, sein [[Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen|botanisches Autorenkürzel]] lautet „{{Person|Strempel}}.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{IPNI|Strempel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carl Strempel wurde geboren als Sohn des Pastors Gabriel Strempel (1757–1831) und dessen Frau Magdalene Maria, geb. Gröning (1759–1842), einer Kaufmannstochter aus Wismar. Er studierte an der [[Universität Rostock]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://purl.uni-rostock.de/matrikel/100027103 Immatrikulation von Carl Friedrich Strempel] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]] Naturwissenschaften und Medizin. In Berlin war er seit 1819 Mitglied des Corps Vandalia I.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1910, 17/31.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1822 wurde er in Berlin zum [[Dr. med.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Filicum Berolinensium synopsis&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er kurze Zeit in [[Schwerin]] praktiziert hatte, siedelte er 1825 nach [[Rostock]] über. In der Praxis glänzend ausgewiesen und [[Habilitation|habilitiert]], trat er als [[Privatdozent]] in die akademische Laufbahn ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://purl.uni-rostock.de/matrikel/400080940 Rezeption von Carl Friedrich Strempel] im Rostocker Matrikelportal&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon zu Ostern 1826 übertrug ihm der Rat der Stadt Rostock eine [[Lehrstuhl|o. Professur]] und eröffnete ihm so einen ausgedehnten Wirkungskreis; dieser erweiterte sich noch, als 1827 das [[Schirmherrschaft|Patronat]] der Hochschule gänzlich auf den Landesherrn, Großherzog [[Friedrich Franz I.]], überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fehlte der Universität an allem, was zur Förderung und Anwendung der naturwissenschaftlichen und medizinischen Forschung dienen konnte. Eine kleine naturwissenschaftliche Sammlung und ein sehr bescheidenes anatomisches Institut war alles; nicht einmal ein Krankenhaus stand der Universität zur Verfügung, da die Stadt selbst nur ein kleines, für klinische Zwecke ungeeignetes Armen-Krankenhaus besaß. Strempels Verdienst ist es, unermüdlich auf die Notwendigkeit besonderer Institute hingewiesen zu haben. In Rostock waren ihm nicht nur so gut wie alle medizinischen Universitätseinrichtungen, sondern auch das Naturhistorische Museum, ein chemisches Laboratorium und das [[Observatorium]] zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er sich 1841 nach einer [[Obduktion]]sverletzung in [[Baden bei Wien]] erholte, nahm er in [[Wien]] einige dort bis dahin noch unbekannte Operationen vor. Sein Freund [[Johann Friedrich Dieffenbach]] und andere Kollegen wollten ihn in Wien halten; auch auf Wunsch von Großherzog [[Paul Friedrich (Mecklenburg)]] kehrte er aber nach Rostock zurück. Zugunsten seiner klinischen Arbeit gab er die einträgliche Stadtpraxis auf. 1842 wurde er auch Angehöriger des [[Corps Vandalia Rostock]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, 122/371.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rostock Lindenpark Strempel 2011-10-07.jpg|hochkant|mini|Strempels Grabstein steht heute im Rostocker Lindenpark.{{FN|Anm.}}]]&lt;br /&gt;
Er trat im Alter nach und nach von der Leitung der Kliniken zurück und überließ sie jüngeren, von ihm ausgesuchten Kollegen, die ebenfalls [[Corpsstudent]]en waren: 1855 gab er die Medizinische Klinik an [[Theodor Thierfelder]], 1861 die Chirurgische Klinik an [[Gustav Simon (Mediziner, 1824)|Gustav Simon]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz zurückgezogen, starb er kurz nach dem Tod seiner Frau Julie Elisabeth, geb. Röper, und seinem 50-jährigen Doktorjubiläum und wurde auf dem Friedhof in [[Bentwisch]] beigesetzt. Sein Grabstein wurde später nach Rostock versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter [[Elisabeth Strempel]] wurde als Porträtmalerin bekannt. Der Rostocker Professor der Naturgeschichte und Botanik [[Johannes August Christian Röper|Johannes Röper]] war sein Schwager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Obermedizinalrat (1838)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des Corps Vandalia Rostock&lt;br /&gt;
* Strempel-Straße im [[Hansaviertel (Rostock)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Erloschene Corps#Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
{{FNZ|Anm.|Strempels Grab befindet sich nicht in Rostock, sondern auf dem Friedhof [[Bentwisch]], wobei lediglich der Grabsteinsockel 1988 in den Rostocker Lindenpark umgesetzt wurde. Seit 2017 ist der Grabstein Teil des neu errichteten [[Lapidarium]]s im Lindenpark.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|184958160|Dr Carl Johann Friedrich Strempel|Abruf=2024-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[August Blanck]]: &amp;#039;&amp;#039;Die mecklenburgischen Aerzte von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Schwerin 1874, S. 151 (mit Strempels Schriftenverzeichnis); 1901&lt;br /&gt;
* {{ADB|36|573|575|Strempel, Johann Karl Friedrich|[[Adolf Hofmeister (Historiker)|Adolf Hofmeister]]|ADB:Strempel, Johann Karl Friedrich}}&lt;br /&gt;
* [[Julius Uffelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Hygienische Topographie der Stadt Rostock&amp;#039;&amp;#039;. Rostock 1889, S. 138 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|235632724|NAME=Carl Strempel}}&lt;br /&gt;
* {{CPR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121167534|VIAF=47610887}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strempel, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augenarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtphysicus (Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1800]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mecklenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied eines Corps]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strempel, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Strempel, Karl; Strempel, Johann Carl Friedrich (vollständiger Name); Strempel, Johann Karl Friedrich (vollständiger Name); Strempel, Carl Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ophthalmologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. August 1800&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT= [[Bössow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. August 1872&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ludwigslust]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Privat-User</name></author>
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