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	<title>Carsten Volquardsen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Prüm: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2022-12-10T18:32:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carsten Volquardsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. April]] [[1902]] in [[Flensburg]]; † [[23. Mai]] [[1941]] in [[Chania|Kania]], auf [[Kreta]]&amp;lt;ref&amp;gt;Todesdatum und -ort nach dem Eintrag zu Volquardsen in der Datenbank des [https://www.volksbund.de/graebersuche.html Volksbundes Kriegsgräberfürsorge]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher politischer Funktionär und SA-Führer, zuletzt im Rang eines [[NS-Ranggefüge|Brigadeführers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Volquardsen trat 1917 in die [[Unteroffiziervorschule]] in [[Mölln]] ein. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er in die [[Reichswehr]] übernommen, der er bis zum 30. September 1931 angehörte. Während dieser Zeit wurde er am 1. April 1927 zum [[Leutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
Ende 1931 schloss Volquardsen sich der [[Sturmabteilung]] und der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei]] an. 1932 wurde er [[Adjutant]] der SA-Standarte 85. Vom Herbst 1932 bis Frühjahr 1933 leitete er das [[Lockstedter Lager]], das vom [[Reichskuratorium für Jugendertüchtigung]] betrieben wurde. Ende 1934 wurde Volquardsen mit dem Aufbau und der Leitung der SA-Gruppenschule Nordsee auf Gut Stift in [[Altenholz]] beauftragt. Im Januar 1935 wurde er zum Stabsführer der von [[Joachim Meyer-Quade]] geführten SA-Gruppe Nordsee (auch häufig als Gruppe Nordmark bezeichnet) ernannt. Diesen Posten bekleidete er bis zu seinem Tod. Ende Januar 1941 stieg er in der SA bis zum Brigadeführer auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der [[Reichstagswahl 1938]] kandidierte Volquardsen erfolglos auf der „Liste des Führers zur Wahl“ für den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]]. Am Abend des 9. November 1938 wurde Volquardsen von Meyer-Quade, der mit dem Gauleiter [[Hinrich Lohse]] in München war, telefonisch beauftragt, die antijüdischen Pogrome im Rahmen der [[Reichskristallnacht]] in [[Schleswig-Holstein]] einzuleiten. Als Hauptorganisator instruierte er dazu um Mitternacht die wichtigsten schleswig-holsteinischen SA-Führer bei einer  eilends einberufenen Versammlung. Außerdem wies er die [[Feuerwehr Kiel]] vorab an, die [[Synagoge Goethestraße]] nicht zu löschen, sondern nur ein Übergreifen zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Bästlein: Die Judenpogrome am 9./10. November 1938 in Schleswig-Holstein, in: Grenzfriedensbund (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Leben und die Novemberpogrome 1938 in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, 1988, S. 18; Bernd Biege: &amp;#039;&amp;#039;Helfer unter Hitler. Das Rote Kreuz im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem arrangierte Volquardsen eine Besprechung von Vertretern der Gau- und Kreisleitung, der SA, der [[Schutzstaffel|SS]], des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]] und der [[Kriminalpolizei]], in der beschlossen wurde, dass für den ermordeten [[Ernst Eduard vom Rath|Ernst vom Rath]] „mindestens zwei Juden aus Kiel mit dem Tode zu büßen hätten.“ Dazu wurden die Herren Lask und Lewen ausgewählt, auf die je ein gemischtes Kommando aus SA und SS angesetzt wurde. Die Männer wurden laut einem von Volquardsen verfassten Bericht am Morgen nach dem Pogrom in schwerverletztem Zustand in die Universitätsklinik Kiel eingeliefert, überlebten aber.&amp;lt;ref&amp;gt;Bästlein: Die Judenpogrome am 9./10. November 1938 in Schleswig-Holstein, in: Grenzfriedensbund (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Leben und die Novemberpogrome 1938 in Schlewisg-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, 1988, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem [[Überfall auf Polen]] meldete Volquardsen sich als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]]. Er fiel als [[Oberleutnant]] und Kompaniechef eines Fallschirmjägerregiments bei der [[Schlacht um Kreta]]. Sein Grab befindet sich auf dem [[Deutscher Soldatenfriedhof Maleme|Deutschen Soldatenfriedhof Maleme]].&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben zur Grabstätte beim [https://www.volksbund.de/graebersuche.html Volksbundes Kriegsgräberfürsorge]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Philipsen: &amp;#039;&amp;#039;„…völlig überflüssige Versammlungshäuser“. Die Pogromnacht vom 9./10. November 1938 in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]], [[Miriam Gillis-Carlebach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Menora und Hakenkreuz. Zur Geschichte der Juden in und aus Schleswig-Holstein, Lübeck und Altona (1918–1998).&amp;#039;&amp;#039; Wachholtz, Neumünster 1998, ISBN 3-529-06149-2, S. 469–480.&amp;lt;!-- in der DNB wird die ISBN als falsch gekennzeichnet, formal ist sie aber richtig aufgebaut, nur hatte diese ISBN schon ein früheres Buch bei Wachholtz --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erich Stockhorst: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; [[Siegfried Kappe-Hardenberg|blick + bild Verlag S. Kappe]], Velbert/Kettwig 1967, S. 432.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Volquardsen, Carsten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fallschirmjäger (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Volquardsen, Carsten&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher NS-Funktionär und SA-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Flensburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Mai 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kreta]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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