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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Cauchy-Relationen</id>
	<title>Cauchy-Relationen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T20:44:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cauchy-Relationen&amp;diff=1453686&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2021-03-12T20:17:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cauchy-Relationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beschreiben [[Symmetrie (Physik)|Symmetrieeigenschaften]] des [[Hookesches Gesetz#Verallgemeinertes hookesches Gesetz|Elastizitätstensors]] eines Materials.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Cauchy-Relationen geben häufig näherungsweise vorhandene Symmetrieeigenschaften des Elastizitätstensor wieder: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;c_{iijk} = c_{ijik}&amp;lt;/math&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit &amp;lt;math&amp;gt;i \neq j,k&amp;lt;/math&amp;gt;. Dabei ist der [[Elastizitätstensor]] &amp;lt;math&amp;gt;c_{ijkl}&amp;lt;/math&amp;gt; ist folgendermaßen über ein verallgemeinertes [[Hookesches Gesetz]] definiert, das Spannungen (Spannungstensor &amp;lt;math&amp;gt;\sigma_{ij}&amp;lt;/math&amp;gt;) mit Verformungen (Verzerrungstensor &amp;lt;math&amp;gt;\varepsilon_{ij}&amp;lt;/math&amp;gt;) verknüpft: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\sigma_{ij} = \sum_{kl} c_{ijkl}\varepsilon_{kl}&amp;lt;/math&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit &amp;lt;math&amp;gt;i,j,k,l = 1,2,3&amp;lt;/math&amp;gt;. Allgemein ist der Elastizitätstensor ein [[Tensor]] 4. Stufe mit 81 Komponenten. Durch die Cauchy-Relationen kann die Anzahl zu bestimmenden Komponenten reduziert werden. Nach der (Kristall-)Gittertheorie haben die Cauchy-Relationen Gültigkeit, wenn folgende Voraussetzungen mehr oder weniger (siehe [[#Einschränkungen|Einschränkungen]]) erfüllt sind:&lt;br /&gt;
# es wirken reine Zentralkräfte zwischen den Bausteinen,&lt;br /&gt;
# die einzelnen Bausteine sitzen innerhalb des Kristallgitters in einem Symmetriezentrum,&lt;br /&gt;
# es sind keine Anharmonizitäten vorhanden, d.&amp;amp;nbsp;h., bei der Bildung des Gitterpotentials nach den Bewegungen/Verschiebungen der Bausteine verschwinden Glieder höherer Ordnung (größer 2. Ordnung),&lt;br /&gt;
# die thermische Energie der Substanzen ist vernachlässigbar und&lt;br /&gt;
# fehlende Initialspannungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einschränkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine strenge Gültigkeit der Cauchy-Relationen ist nicht zu erwarten, da insbesondere Punkt 4. nicht exakt erfüllt werden kann. Sogar bei tiefen Temperaturen werden die Cauchy-Relationen von keiner Substanz erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abweichungen von den Cauchy-Relationen &amp;lt;math&amp;gt;g_{mn}&amp;lt;/math&amp;gt; sind ein Tensor 2. Stufe mit neun Komponenten und lassen sich als&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;c_{iijk} - c_{ijik} = g_{mn}(-1)^{m \cdot n(m-n)/2}&amp;lt;/math&amp;gt; &lt;br /&gt;
mit &amp;lt;math&amp;gt;m \neq i,j&amp;lt;/math&amp;gt; sowie &amp;lt;math&amp;gt;n \neq i,k&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;m,n,i,j,k = 1,2,3&amp;lt;/math&amp;gt; beschreiben. Die Transformation des Tensors liefert beim Wechsel des kartesischen Bezugssystems mit den Grundvektoren &amp;lt;math&amp;gt;e_{p}&amp;lt;/math&amp;gt; direkt den Beweis dafür. So ist &lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;g&amp;#039;_{mn} = \sum_{p,q} a_{mp}a_{nq}g_{pq}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit &amp;lt;math&amp;gt;g&amp;#039;_{mn}&amp;lt;/math&amp;gt; als Komponenten dieses Tensors in einem neuen Bezugssystem mit den Grundvektoren &amp;lt;math&amp;gt;e&amp;#039;_{m}&amp;lt;/math&amp;gt;, die sich aus den Grundvektoren &amp;lt;math&amp;gt;e_{p}&amp;lt;/math&amp;gt; anhand von&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;e&amp;#039;_{m} = \sum_{p} a_{mp}e_{p}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
ergeben.&lt;br /&gt;
Daraus folgen physikalisch wichtige Invarianzeigenschaften aus den Abweichungen der Cauchy-Relationen. Die Komponenten &amp;lt;math&amp;gt;g_{mm}&amp;lt;/math&amp;gt; mit &amp;lt;math&amp;gt;m = 1,2,3&amp;lt;/math&amp;gt; verhalten sich z.&amp;amp;nbsp;B. [[Symmetrie (Physik)|invariant]] gegenüber einer Drehung des kartesischen Bezugssystems um die Achse &amp;lt;math&amp;gt;e_{m}&amp;lt;/math&amp;gt;. &amp;lt;math&amp;gt;g_{mm}&amp;lt;/math&amp;gt; ist daher eine charakteristische Größe der Ebene, die senkrecht auf &amp;lt;math&amp;gt;e_{m}&amp;lt;/math&amp;gt; steht. Folglich finden die Bindungsmerkmale der atomaren Bausteine einer homogenen und quasihomogenen Substanz Ausdruck in der skalaren Invariante &amp;lt;math&amp;gt;G = g_{11} + g_{22} + g_{33}&amp;lt;/math&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise werden [[kristallin]]e Materialien mit [[Kubisches Kristallsystem|kubischer]] [[Symmetrie (Geometrie)|Symmetrie]] und isotrope Substanzen (wie Glas) nur durch eine unabhängige Komponente &amp;lt;math&amp;gt;g&amp;lt;/math&amp;gt; beschrieben.&lt;br /&gt;
Bei Substanzen mit vorherrschender Ionen-, Metall-, [[Van-der-Waals-Kräfte|Van-der-Waals]]- und [[Wasserstoffbrückenbindung]]en ist der Querkontraktionskoeffizient &amp;lt;math&amp;gt;c_{iijj}&amp;lt;/math&amp;gt; größer als der entsprechende Scherwiderstand &amp;lt;math&amp;gt;c_{ijij}&amp;lt;/math&amp;gt; und somit &amp;lt;math&amp;gt;g_{mm} &amp;gt; 0&amp;lt;/math&amp;gt;. Oft besitzen diese Substanzen Strukturen mit maximaler [[Packungsdichte (Kristallographie)|Packungsdichte]] der atomaren Bausteine. Gerichtete Bindungsanteile sprich [[kovalent]]e Bindungen oder eine beträchtliche richtungsabhängige Überlappung der [[Elektronenwolke]]n in Substanzen zeigen &amp;lt;math&amp;gt;g_{mm} &amp;lt; 0&amp;lt;/math&amp;gt;. Beispiele hierfür sind [[Gerüstsilikate]], [[Magnesiumoxid]], [[Beryllium]], [[Aluminiumoxid]] ([[Korund]]), Gläser reich an [[Siliciumdioxid]]  (je größer der Siliciumdioxid-Gehalt, desto kleiner &amp;lt;math&amp;gt;g&amp;lt;/math&amp;gt;) und [[Lithiumfluorid]].&lt;br /&gt;
[[Kovalent]]e Bindungen tragen zu höheren Scherwiderständen und zu niedrigen Querkontraktionskoeffizienten bei. Strukturell und chemisch verwandte Kristallarten und [[Strukturtyp#Isotypie|isotype]] Stoffreihen zeigen folgende Merkmale:&lt;br /&gt;
# Durch die Substitution von Hauptgruppenelementen durch Nebengruppenelemente oder durch Bausteine mit geringerer Symmetrie innerhalb von Strukturen einer Substanz nimmt &amp;lt;math&amp;gt;g_{mm}&amp;lt;/math&amp;gt; zu. Dies wird verursacht durch steigende Querkontraktionskoeffizienten und sinkende Scherwiderstände.&lt;br /&gt;
# Ist die Polarisierbarkeit der substituierten Bausteine größer, so nimmt &amp;lt;math&amp;gt;g_{mm}&amp;lt;/math&amp;gt; leicht zu.&lt;br /&gt;
# Da für Substanzen mit simpler Struktur &amp;lt;math&amp;gt;\mathrm d \log(g_{mm}) / \mathrm dT&amp;lt;/math&amp;gt; oftmals positiv ist, erhöht sich mit zunehmender Temperatur die Abweichung der Cauchy-Relationen. Stoffe mit asymmetrischen Bausteinen folgen nicht diesem Verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festzuhalten ist noch die Tatsache, dass auch nur feine Unterschiede in der Struktur einiger Stoffe sich auf die &amp;lt;math&amp;gt;g&amp;lt;/math&amp;gt;-Werte niederschlagen. Diese Werte dienen somit als Indikator für Strukturdifferenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*G. Leibfried: &amp;#039;&amp;#039;Mechanische und thermische Eigenschaften der Kristalle.&amp;#039;&amp;#039; In: S. Flügge (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Physik.&amp;#039;&amp;#039; Band VII, 1. Auflage, Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955.&lt;br /&gt;
*{{Literatur|Autor=S. Haussühl|Titel=Die Abweichungen von den Cauchy-Relationen|Sammelwerk=Physik der kondensierten Materie|Band=6|Nummer=3|Jahr=1967|Seiten=181–192|ISSN=0722-3277|DOI=10.1007/BF02422715}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassische Mechanik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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