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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Chymotrypsin_B</id>
	<title>Chymotrypsin B - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:42:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chymotrypsin_B&amp;diff=155582&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Antonsusi: /* top */ Vorlagenfix: Entferne veraltete Parameter mit AWB</title>
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		<updated>2026-03-01T15:14:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;top: &lt;/span&gt; Vorlagenfix: Entferne veraltete Parameter mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Protein&lt;br /&gt;
|Name            = &lt;br /&gt;
|Bild            = Chymotrypsin 4cha.png&lt;br /&gt;
|Bild_legende    = Bändermodell von Chymotrypsin nach {{PDB|4cha}}. Die katalytische Triade – Aspartat-102, Histidin-57, Serin-195 – und ein Ausschnitt des Inhibitors [[Eglin C]] (violett) sind hervorgehoben&lt;br /&gt;
|PDB             = &amp;lt;!-- {{PDB2|1YY1}}, {{PDB2|ABCD}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Groesse         = 241 = 13+131+97&amp;amp;nbsp;[[Aminosäuren|AA]]&lt;br /&gt;
|Kofaktor        = &lt;br /&gt;
|Precursor       = Chymotrypsinogen&amp;amp;nbsp;B (245&amp;amp;nbsp;AA)&lt;br /&gt;
|Struktur        = &lt;br /&gt;
|Isoformen       = &lt;br /&gt;
|HGNCid          = 2521&lt;br /&gt;
|Symbol          = CTRB1&lt;br /&gt;
|AltSymbols      = &lt;br /&gt;
|OMIM            = 118890&lt;br /&gt;
|UniProt         = P17538&lt;br /&gt;
|MGIid           = 1913723&lt;br /&gt;
|CAS             = &lt;br /&gt;
|CASergänzend    = &lt;br /&gt;
|ATC-Code        = {{ATC|B06|AA04}}, {{ATC|S01|KX01}}&lt;br /&gt;
|DrugBank        = &lt;br /&gt;
|Wirkstoffklasse = &lt;br /&gt;
|TCDB            = &lt;br /&gt;
|EC-Nummer       = 3.4.21.1&lt;br /&gt;
|Kategorie       = Serinprotease&lt;br /&gt;
|Peptidase_fam   = S01.152&lt;br /&gt;
|Reaktionsart    = &lt;br /&gt;
|Substrat        = Tyr-+-Xaa, Trp-+-Xaa, Phe-+-Xaa, Leu-+-Xaa&lt;br /&gt;
|Produkte        = &lt;br /&gt;
|Homolog_fam     = Trypsin&lt;br /&gt;
|Taxon           = [[Lebewesen]]&lt;br /&gt;
|Taxon_Ausnahme  = &lt;br /&gt;
|Orthologe       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chymotrypsin B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Verdauungsenzym]], das in seiner Struktur dem [[Trypsin]] sehr ähnlich ist, sich aber von ihm insbesondere durch seine milchgerinnende Wirkung unterscheidet. Die humanen Chymotrypsine B und C gehören zu den [[Serinproteasen]] und sind innerhalb der [[Höhere Säugetiere|Höheren Säugetiere]] nahezu identisch. Mehrere andere [[Chymotrypsine]] von Meereslebewesen und Insekten wurden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chymotrypsin B wird im [[Pankreas]] in Form einer inaktiven [[Zymogen]]-Vorstufe (Chymotrypsinogen) gebildet. Die Spaltung von Chymotrypsinogen in drei Untereinheiten erfolgt durch Trypsin im [[Dünndarm]], der Zusammenbau der Untereinheiten wandelt es zur aktiven Form (Chymotrypsin) um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Moses Kunitz]] (1887–1978) und [[John Howard Northrop]] stellten Chymotrypsin 1935 kristallin her; 1947 erkannte C. Jacobsen, dass es verschiedene [[Polytypie|Modifikationen]] gibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Wolf-Dieter Müller-Jahncke]], [[Christoph Friedrich (Pharmaziehistoriker)|Christoph Friedrich]], Ulrich Meyer|Titel=Arzneimittelgeschichte|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=2., überarbeitete und erweiterte Auflage|Verlag=Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH|Ort=Stuttgart|Datum=2005|Seiten=115|ISBN=978-3-8047-2113-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 nutzte [[T. L. Shields]] es zur Therapie von [[Herpes Zoster]] und auch [[A. Rosanova]] erzielte 1967 Erfolge bei der Behandlung von Herpes Zoster, [[Lungenentzündung|Viruspneumonie]] und [[Erkältung|grippalem Infekt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Medizin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chymotrypsin ist als Wirkstoff Bestandteil von Enzympräparaten, die bei [[Thrombophlebitis]] und anderen Entzündungen angewendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird es in der [[Augenheilkunde]] als [[Proteolytikum]] lokal verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestimmung von Chymotrypsin im [[Stuhlgang|Stuhl]] kann Aufschluss über verschiedene Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse geben, insbesondere die [[exokrine Pankreasinsuffizienz]]. Die Bestimmung der [[Pankreas-Elastase]] im Stuhl gilt aber als [[Empfindlichkeit (Analytik)|empfindlicher]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/c/Chymotrypsin_Stuhl.htm |autor=Olav Hagemann |titel=Chymotrypsin im Stuhl |werk=laborlexikon.de |zugriff=2016-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biochemie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chymotrypsin B spaltet bevorzugt an [[Peptidbindung]]en, deren [[Carbonylgruppe]] von einer aromatischen Aminosäure (&amp;lt;small&amp;gt;L&amp;lt;/small&amp;gt;-[[Tyrosin]]-, &amp;lt;small&amp;gt;L&amp;lt;/small&amp;gt;-[[Tryptophan]]- oder &amp;lt;small&amp;gt;L&amp;lt;/small&amp;gt;-[[Phenylalanin]]) oder von &amp;lt;small&amp;gt;L&amp;lt;/small&amp;gt;-[[Leucin]] stammt. Es gehört damit zu den [[Endopeptidase]]n. Aufgrund des Wirkmechanismus mit der [[Katalytische Triade|katalytischen Triade]] aus &amp;lt;small&amp;gt;L&amp;lt;/small&amp;gt;-[[Aspartat]], &amp;lt;small&amp;gt;L&amp;lt;/small&amp;gt;-[[Histidin]] und &amp;lt;small&amp;gt;L&amp;lt;/small&amp;gt;-[[Serin]] wird es den [[Serinprotease]]n zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei polaren und in Serinproteasen hochkonservierten Aminosäuren finden sich auch in [[Trypsin]] und in der [[Elastase]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wahrscheinlicher enzymatischer Mechanismus ist in den unteren Abbildungen dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albert Gossauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Struktur und Reaktivität der Biomoleküle: Eine Einführung in die Organische Chemie&amp;#039;&amp;#039;. Helvetica Chimica Acta / Wiley-VCH 2006; ISBN 978-3-906390-29-1; S. 453.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei bindet das zu spaltende [[Polypeptid]] an Chymotrypsin B, wobei die im Substrat enthaltene [[hydrophob]]e Aminosäure (in der Abbildung ein [[Phenylalanin]], rot) spezifisch in einer Bindungstasche gelangt. Dieses wird auch von einem [[Glycin]] (Gly193) durch [[Wasserstoffbrückenbindung]]en stabilisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Reaktionsschritt (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) erfolgt ein [[nukleophil]]er Angriff des katalytischen Serins (Ser195) an die Peptidbindung, die gespalten werden soll. Das Histidin-57 (His-57) fungiert hierbei als [[Basen (Chemie)|Base]], da es ein Proton von Ser195 entzieht. Dabei entsteht ein kurzlebiger, tetraedrischer Übergangszustand, bei dem anschließend eine Bindungsspaltung zum restlichen Substratpeptid erfolgt (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;). Dieses verlässt das Enzym. Das übriggebliebene Acyl-Enzym-Intermediat ist hingegen stabil und kann auch mit Hilfe von Substratanaloga isoliert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Reginald Garrett und Charles M. Grisham: &amp;#039;&amp;#039;Biochemistry&amp;#039;&amp;#039;. (International Student Edition). Thomsom Learning Inc.; 3. Auflage 2005; ISBN 0-534-41020-0; S. 434ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Einlagerung von Wasser (Schritt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, blau) reagiert dieses als nukleophiles Agens und greift den Carbonylkohlenstoff des Intermediates an. His57 fungiert hierbei als Base und nimmt ein [[Proton]] des Wassers auf. Es bildet sich wieder ein [[Tetraeder|tetraedrischer]] Übergangszustand (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;). Dieser ist kurzlebig (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;). Dieser setzt das restliche Polypeptid frei und regeneriert infolgedessen das Ser195. Ein neuer Zyklus kann beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mechanism chymotrypsin part 1.png|700px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mechanism chymotrypsin part 2.png|700px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Jennifer McDowall/Interpro: [http://www.ebi.ac.uk/interpro/potm/2003_5/Page1.htm Protein Of The Month: &amp;#039;&amp;#039;Trypsin and Chymotrypsin.&amp;#039;&amp;#039;] (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peptidase]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauchspeicheldrüse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdauungsphysiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Antonsusi</name></author>
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