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	<title>Communicatio idiomatum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T12:20:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Communicatio_idiomatum&amp;diff=1368497&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Geschichte; Quellennachweis; passenderes Wort; irreführende Verlinkung berichtigt; Genus ist hier kein grammatischer Begriff; Satzumstellung gemäß der chronologischen Abfolge; kleine Präzisierung; Literaturverzeichnis ergänzt und sortiert; Tempus: Präteritum statt Perfekt</title>
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		<updated>2025-09-02T11:27:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Geschichte; Quellennachweis; passenderes Wort; irreführende Verlinkung berichtigt; Genus ist hier kein grammatischer Begriff; Satzumstellung gemäß der chronologischen Abfolge; kleine Präzisierung; Literaturverzeichnis ergänzt und sortiert; Tempus: Präteritum statt Perfekt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Communicatio idiomatum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Austausch der Eigenschaften“) ist in der christlichen Theologie eine Ergänzung der Lehre von den zwei Naturen [[Jesus Christus|Christi]] in einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Christologie#Die Zwei-Naturen-Lehre|Zwei-Naturen-Lehre]] wurde auf dem [[Konzil von Chalcedon]] 451 formuliert und besagt, dass Jesus Christus zugleich wahrer Mensch und wahrer Gott ist – „unvermischt“ (ἀσυγχύτως, asynchytos) und „unverwandelt“ (ἀτρέπτως, atreptos), aber auch „ungetrennt“ (ἀδιαιρέτως, adiairetos) und „unzerteilt“ (ἀχωρίστως, achoristos). Nach der Lehre der &amp;#039;&amp;#039;Communicatio idiomatum&amp;#039;&amp;#039; haben beide Naturen Anteil an den Eigenschaften der jeweils anderen Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Lehre wurde zuerst von [[Leo der Große|Leo dem Großen]] in seinem [[Tomus ad Flavianum|Lehrschreiben an das Konzil von Ephesus 449]] formuliert, später vor allem von [[Johannes von Damaskus]] entwickelt und im Mittelalter unter anderem von [[Thomas von Aquin]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre größte Bedeutung erlangte sie jedoch in den Abendmahlsstreitigkeiten der Reformationszeit. [[Martin Luther]] hielt – im Gegensatz zum Schweizer Reformator [[Zwingli]] – an der Auffassung fest, dass Jesus Christus im Heiligen Abendmahl leibhaft gegenwärtig ist ([[Realpräsenz]]). Das ist aber nur möglich, wenn auch die menschliche Natur Christi die göttliche Eigenschaft der Allgegenwart hat (s. [[Ubiquitätslehre]]). Deshalb war Martin Luther ein engagierter Vertreter der &amp;#039;&amp;#039;Communicatio idiomatum&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beschreibung der Idiomenkommunikation entwickelten [[Martin Chemnitz (Theologe)|Martin Chemnitz]] (beispielsweise in der [[Konkordienformel]])&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Wiedenroth: &amp;#039;&amp;#039;Krypsis und Kenosis. Studien zu Thema und Genese der Tübinger Christologie im 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Mohr Siebeck, Tübingen 2011, ISBN 978-3-16-150873-8, S. 384–386.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Lutherische Orthodoxie|orthodox-lutherischen]] Theologen drei Leitsätze:&lt;br /&gt;
# [[Genus idiomaticum]]: Die Eigenschaften der menschlichen Natur als auch die Eigenschaften der göttlichen Natur werden der ganzen Person Jesu Christi zugelegt.&lt;br /&gt;
# [[Genus maiestaticum]]: Die menschliche Natur Jesu Christi hat real Anteil an den Eigenschaften der göttlichen Natur.&lt;br /&gt;
# [[Genus apotelesmaticum]]: Jede der beiden Naturen ist an den besonderen Werken der anderen Natur beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Philosoph [[Johann Georg Hamann]] (1730–1780) verwendete den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Communicatio idiomatum&amp;#039;&amp;#039; nicht nur für Christus, sondern für ein von ihm auch andernorts wahrgenommenes Zusammenwirken von Göttlichem und Menschlichem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Martin Seils]]: &amp;#039;&amp;#039;Idiomatum communicatio.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Historisches Wörterbuch der Philosophie]], Bd. 4. Schwabe Verlag, Basel 1976, Sp. 186 f.&lt;br /&gt;
* {{RGG|2|433|434|Communicatio idiomatum|[[Notger Slenczka]]}}&lt;br /&gt;
* Friedemann Fritsch: &amp;#039;&amp;#039;Communicatio idiomatum. Zur Bedeutung einer christologischen Bestimmung für das Denken Johann Georg Hamanns&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin 1999, ISBN 3-11-016238-5.&lt;br /&gt;
* Richard Cross: &amp;#039;&amp;#039;Communicatio idiomatum: Reformation Christological debates&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, Oxford 2019, ISBN	978-0-19-884697-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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