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	<title>Conchobar mac Nessa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:12:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Conchobar_mac_Nessa&amp;diff=240863&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kristbaum: Bild und Bildunterschrift hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-06-18T06:31:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild und Bildunterschrift hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Conchubar.jpg|mini|alternativtext=Malerei einer Figur|Ein Porträt von Conchubhair MacNeasa von Cormac McCann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conchobar mac Nessa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|&amp;#039;konxovar mak &amp;#039;Nʴesa}}], auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conchobor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conchobhor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conchobhar mac Nesa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Figur der [[frühmittelalter]]lichen [[Keltische Mythologie|keltischen Mythologie]] [[Irland (Insel)|Irlands]]. Im [[Ulster-Zyklus]] tritt er als König von [[Provinz Ulster|Ulster]] auf. Er wird als Bruder, aber auch als Vater [[Deichtire]]s und [[Finncháem]]s genannt. Sein Schwiegervater ist [[Eochaid Fedlech]], der Vater [[Mugain]]s, sein ältester Sohn ist [[Cormac Conn Longas]]. Sein Schwiegersohn als Gatte Finncháems ist [[Amairgin mac Ecit Salaig]], sein anderer Schwiegersohn als Gatte [[Fedelm Noíchride]]s ist [[Cairbre Nia-Fer]], sein Enkel [[Erc mac Cairbri Niad-Fer]]. [[Cú Chulainn]], Sohn von Deichtire, ist sein Neffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen um Conchobar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden Erzählungen von der „Empfängnis Conchobars“ (&amp;#039;&amp;#039;[[Compert Conchobuir]]&amp;#039;&amp;#039;) sind [[Nessa (Mythologie)|Nessa]] (auch Ness, Nes oder Nesa), die Tochter des Königs Eochu Sálbuide („Gelbferse“), und der Druide [[Cathbad]] die Eltern Conchobars. Nur in einer späteren Umgestaltung der zweiten Version der Sage ist Fachtna Fáthach sein Vater, dies ist wohl eine späte Anpassung an die irischen Königslisten, in denen Fachtna als [[Irische Hochkönige|Hochkönig von Irland]] genannt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur &amp;#039;&amp;#039;Compert Conchobuir&amp;#039;&amp;#039; vgl. [[Rudolf Thurneysen]], &amp;#039;&amp;#039;Die irische Helden- und Königsage bis zum 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Max Niemeyer, Halle 1921 (Nachdruck Olms, Hildesheim/New York 1980), S. 273–276.&amp;lt;/ref&amp;gt; Conchobar soll auch einst Medb beim Bad im Fluss [[Boyne]] überrascht und vergewaltigt haben. In der folgenden Schlacht gegen Medbs Vater, [[Eochaid Fedlech]], der einst Conchobars Vater Fachtna Fáthach vom Thron gestürzt hatte, schlug er diesen&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph O’Neill (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Cath Boinde&amp;#039;&amp;#039;, Ériu journal&amp;amp;nbsp;2, 1905, S.&amp;amp;nbsp;173&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. [[Furbaide Ferbend]], der Mörder der Königin [[Medb]] ist ein Sohn Conchobars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nessas Ehemann kurz nach der Heirat starb, warb dessen Halbbruder und Thronnachfolger [[Fergus mac Róich]] um sie. Sie willigte jedoch in die Heirat nur unter der Bedingung ein, dass ihr Sohn Conchobar ein Jahr lang Ulster regieren könne. Er wurde so populär, dass er die Königswürde auch nach Ablauf des Jahres behielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Besitztümern gehörte der Kessel &amp;#039;&amp;#039;Íarngulae&amp;#039;&amp;#039;, der 100 &amp;#039;&amp;#039;bruth&amp;#039;&amp;#039; Bier fasste (ein &amp;#039;&amp;#039;bruth&amp;#039;&amp;#039; war die Menge Bier, die man in einem Brauvorgang brauen konnte) und aus dem er alle Ulster-Krieger zugleich versorgen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Birkhan: &amp;#039;&amp;#039;Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;811.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein für seine Gerechtigkeit berühmter Richter an seinem Hofe ist der stets auf Ausgleich bedachte Dichter&amp;#039;&amp;#039;([[filid|fili]])&amp;#039;&amp;#039; [[Sencha mac Ailella]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte von der Verbannung der Söhne Uislius (&amp;#039;&amp;#039;[[Longas mac nUislenn]]&amp;#039;&amp;#039;) verliebt sich Conchobar in [[Deirdre]] (&amp;#039;&amp;#039;Derdriu&amp;#039;&amp;#039; „die Tobende“), die Tochter eines [[Barde]]n von Ulster, bei deren Geburt [[Cathbad]] prophezeit hatte, sie werde schönste Frau Irlands und Gattin eines Königs sein, aber Tod und Zerstörung im ganzen Land verursachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Deirdre das heiratsfähige Alter erreichte, war Conchobar bereits ein alter Mann. Sie wies seine Annäherungsversuche ab und floh mit der Hilfe ihrer Erzieherin [[Leborcham]] mit dem schönen jungen Krieger [[Naoise]]. Dieser soll ein Sohn Conchobars gewesen sein, da dieser bei seiner Mutter [[Elbha]] das &amp;#039;&amp;#039;[[Ius primae noctis]]&amp;#039;&amp;#039; ausgeübt habe. Der König begehrte Deirdre weiterhin und ließ Naoise durch [[Eogan mac Durthacht]] töten. Daraufhin stürzte sich Deidre vor einen fahrenden Wagen. Fergus Mac Róich, entsetzt über Conchobars Verhalten, trat daraufhin in die Dienste der Feinden Ulsters. Es entbrannte ein langer Krieg, dessen Geschichte in der &amp;#039;&amp;#039;[[Táin Bó Cuailnge]]&amp;#039;&amp;#039; erzählt wird. Conchobar, zunächst gemeinsam mit seinen Landsmännern auf Grund eines Fluches von einer weiblichen Schwäche kampfunfähig gemacht (&amp;#039;&amp;#039;[[Noínden Ulad]]&amp;#039;&amp;#039;), führt sein Heer nach der Warnung durch [[Sualtam]], den Vater [[Cú Chulainn]]s, am Ende erfolgreich in die Schlacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Fortsetzung dieser Erzählung ist &amp;#039;&amp;#039;[[Tochmarc Luaine acus aided Athirni]]&amp;#039;&amp;#039; („Die Werbung Luaines und der Tod Athirnes“). Mit Hilfe Leborchams findet Conchobar die Elfenprinzessin Luaine, die er heiraten will. Als Luaine den liebestollen [[Aithirne]] abweist, hext er ihr hässliche Beulen an, und das Mädchen stirbt aus Gram. Conchobar erschlägt Aithirne und seine Gefolgsleute und brennt seinen Wohnsitz nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;[[Scéla mucce Meic Dathó]]&amp;#039;&amp;#039; („Die Geschichte von Mac Dathós Schwein“) ist sein Sohn [[Cúscraid Menn Macha]] am Streit um den [[Heldenbissen]] beteiligt. Am Ende wird Conchobar vom Wagenlenker des [[Connacht]]-Königs [[Ailill mac Máta]] gefangen genommen und muss sich freikaufen, unter anderem mit zweien seiner besten Pferde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte vom „Tod Conchobars“ (&amp;#039;&amp;#039;[[Aided Chonchobuir]]&amp;#039;&amp;#039;) schleudert [[Cet mac Mágach]] (siehe auch &amp;#039;&amp;#039;[[Cath Étair]]&amp;#039;&amp;#039; [„Die Schlacht von Étar“]) den in Kalk verbackene Gehirnklumpen des von [[Conall Cernach]] getöteten Königs [[Mes Gegra]] von [[Leinster]] auf Conchobar. Das Geschoss bleibt in seinem Schädel stecken. Der Heiler Fingen&amp;lt;ref&amp;gt;Fingen heilte auch die schwere Bauchwunde von [[Cethern mac Fintain]]&amp;lt;/ref&amp;gt; befestigte ein Golddrahtnetz an seiner Kopfhaut und riet ihm, Anstrengung und Aufregung zu vermeiden. Nach einigen Jahren hatte der König jedoch einen Wutausbruch und verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste keltischer Götter und Sagengestalten]]&lt;br /&gt;
* [[Liste keltischer Mythen und Sagen#Mythen und Sagen aus Irland|Mythen und Sagen aus Irland]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Macgnímrada Con Culainn]]&amp;#039;&amp;#039; („Cú Chulainns Knabentaten“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Birkhan]]: &amp;#039;&amp;#039;Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2609-3.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Maier (Religionswissenschaftler)|Bernhard Maier]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der keltischen Religion und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 466). Kröner, Stuttgart 1994, ISBN 3-520-46601-5, S.&amp;amp;nbsp;85.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Irische Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythischer Herrscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Túatha Dé Danann]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kristbaum</name></author>
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