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	<title>Coronie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Coronie&amp;diff=284047&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RaveDog: audio erg.</title>
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		<updated>2025-11-12T05:32:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;audio erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Verwaltungsgliederung in Lateinamerika&lt;br /&gt;
|NAME = Distrikt Coronie &lt;br /&gt;
|STAAT = [[Suriname]]&lt;br /&gt;
|KARTE = Coronie in Suriname (+claims).svg&lt;br /&gt;
|KARTE-IMAGEMAP = Imagemap Suriname1&lt;br /&gt;
|HAUPTSTADT = [[Totness]] &lt;br /&gt;
|EINWOHNERZAHL = 3391 &amp;lt;small&amp;gt;([[Volkszählung|Census]] 2012)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 3902&lt;br /&gt;
|BEVÖLKERUNGSDICHTE = 0,9&lt;br /&gt;
|GOUVERNEUR = &lt;br /&gt;
|ANZAHL_PROVINZEN = 3 Ressorts&lt;br /&gt;
|GROSSSTÄDTE = &lt;br /&gt;
|STÄDTE = &lt;br /&gt;
|HÖCHSTE_ERHEBUNG = &lt;br /&gt;
|FLÜSSE = [[Nickerie (Fluss)|Nickerie]]&lt;br /&gt;
|ISO 3166-2 = &lt;br /&gt;
|OFFIZIELLE_WEBSEITE = &lt;br /&gt;
|ANMERKUNGEN = &lt;br /&gt;
|BILD1= Tropenmuseum Royal Tropical Institute Objectnumber 1138-7 Riviergezicht met gebouwen van een kato2.tif&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG = Baumwollplantage Moy im Distrikt Coronie. Tuschezeichnung aus den 1860er Jahren&lt;br /&gt;
|BILD2= Coronie.jpg&lt;br /&gt;
|BILD2-BESCHREIBUNG = Kokospalmen in Coronie&lt;br /&gt;
|BILD3= Coronie resorts.png&lt;br /&gt;
|BILD3-BESCHREIBUNG = Ressorts von Coronie&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Coronie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{audio|Nl-Coronie.ogg}}) ist ein Distrikt in [[Suriname]] und liegt an der Küste des [[Atlantischer Ozean|Atlantik]]. Im Westen grenzt der Distrikt [[Nickerie]], im Osten der Distrikt [[Saramacca]] und im Süden der Distrikt [[Sipaliwini]] an Coronie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Distrikt liegt in der Küstenebene und reicht nur wenige Meter über das Meeresniveau. Die Böden bestehen fast ausschließlich aus [[Lockersediment|Sedimenten]] der sog. Jüngeren Küstenebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Der Distrikt Coronie, der früher die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Opper-Nickerie&amp;#039;&amp;#039; besaß, wurde am 10. Oktober 1851 eingerichtet. Die Geschichte der Landwirtschaft begann in der Zeit des englischen Protektorats (1799–1802) als unter Gouverneur [[Jurriaan François de Friderici]] große Flächen für die Einrichtung von Plantagen zur Verfügung gestellt wurden. Der [[Schottland|Schotte]] A. Cameron begann hier als erster Pflanzer 1808 mit der Baumwollplantage Burnside. Es entwickelte sich eine blühende Plantagenwirtschaft mit [[Baumwolle]] und [[Zuckerrohr]]. Höhepunkt der Baumwollkultur war die Zeit zwischen 1825 und 1830. Besonders nach 1860 war ein starker Rückgang dieser Kultur zu verzeichnen bis hin zur völligen Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1870 entwickelte sich der Anbau von [[Mais]], [[Kokospalmen]] und [[Zitrusfrüchte]]n. Seine heutige Bedeutung hat der Distrikt den Kokospalmen zu verdanken, die zu einer bedeutenden Produktion von [[Kokosöl]] führte. Im Zusammenhang mit den ausgepressten Resten der Kokosfrüchte, die sich zur Schweinemast eignen, hat sich die Schweinezucht in diesem Distrikt entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1950 ging dann die Bedeutung der Kokoskultur deutlich zurück. Heute wird stellenweise [[Reis]] angebaut. Lokale Bedeutung haben die [[Honig]]gewinnung und die [[Fischerei]] in den Sumpfgewässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
Bei der Volkszählung 1972 betrug die Einwohnerzahl 3251; die damalige Fläche lag bei nur 1622 km², so dass die Bevölkerungsdichte bei 2 Einwohnern/km² lag. Die ethnische Zusammensetzung sah 1971 wie folgt aus: 2841 [[Kreolen]], 325 [[Javaner]], 27 [[Hindustanen]], 24 [[Han-Chinesen|Chinesen]], 15 Europäer, 4 [[Maroons]], 2 [[Indigene Völker Südamerikas|Indigene]] und 13 Sonstige. An dem kreolischen Charakter des Distrikts hat sich seither nicht viel geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 lag die Bevölkerungszahl bei 2700, 1950 bei 4000 und 1964 bei 3800. Abwanderung der Bevölkerung erfolgte vor allem nach [[Paramaribo]] oder in die Umgebung der Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung konzentriert sich entlang der sog. Ost-West-Verbindung; dabei lebt etwa die Hälfte der Bevölkerung in den beiden Orten Totness und Friendship.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Distrikt Coronie ist seinerseits wiederum in folgende drei [[Ressort (Suriname)|Ressorts]] gegliedert (dezentralisiert):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johanna Maria&lt;br /&gt;
* [[Totness]]&lt;br /&gt;
* Welgelegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Nationalversammlung von Suriname|Parlament]] (&amp;#039;&amp;#039;De Nationale Assemblée&amp;#039;&amp;#039;) ist der Distrikt Coronie mit 2 Abgeordneten vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erosionsgefahr ==&lt;br /&gt;
Vor der Küste liegen die beiden Schlammbänke &amp;#039;&amp;#039;Coronie-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Potosibank&amp;#039;&amp;#039;. Diese Bänke verlagern sich fast permanent und begleiten die [[Erosion (Geologie)|Erosions]]- und [[Akkumulation (Geowissenschaften)|Akkumulationsvorgänge]] an der Küste. Der Abstand zwischen der Küste und der sog. Ost-West-Verbindung hat in der Vergangenheit zwischen 1 und 4 km betragen. Die Verschiebung der Küstenlinie ist für das gesamte Land typisch, im Distrikt Coronie allerdings am stärksten ausgeprägt. Seit 1957 sind verstärkte Erosionsprozesse festzustellen, wodurch ganze [[Koog|Polder]] in ihrer Existenz bedroht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Der Distrikt Coronie ist klimatisch gesehen besonders auffällig durch seine relativ geringen Niederschläge von nur 1600 bis 1700 mm pro Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C.F.A. Bruijning und J. Voorhoeve (Hauptredaktion): &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedie van Suriname&amp;#039;&amp;#039;, [[Elsevier]], Amsterdam u. Brussel 1977, ISBN 90-10-01842-3, S. 129–131.&lt;br /&gt;
* Heinrich E. Helstone, Okke ten Hove, Wim Hoogbergen: &amp;#039;&amp;#039;Surinaamse Emancipatie 1863 Coronie&amp;#039;&amp;#039;, Rozenberg Publishers (Bronnen voor de studie van Suriname, deel 28), Amsterdam 2009, ISBN 978-90-361-0131-8.&lt;br /&gt;
* Fineke van der Veen, Dick ter Steege, Chandra van Binnendijk: &amp;#039;&amp;#039;Dromers, Doemdenkers en Doorzetter. Verhalen van mensen en gebouwen in Coronie&amp;#039;&amp;#039;, [[Königliches Tropeninstitut|KIT]] Publishers, Amsterdam 2010, ISBN 978-94-6022116-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Coronie District|Coronie}}&lt;br /&gt;
*[http://www.decentralisatie.org/ Dezentralisation in Suriname], unter anderem Finanzierungspläne von Projekten in den Distrikten (niederländisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Distrikte in Suriname}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=5/45/49/N |EW=56/16/40/W |type=adm1st |region=SR-CR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Distrikt in Suriname]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Coronie| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RaveDog</name></author>
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