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	<title>Coxa vara - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T19:31:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Coxa_vara&amp;diff=1148793&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Infobox ergänzt.</title>
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		<updated>2025-10-05T10:33:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = M21.15&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Varusdeformität, anderenorts nicht klassifiziert&amp;lt;br /&amp;gt;-Hüftgelenk&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = FA31.1&lt;br /&gt;
| Data-01 = Varusdeformität, anderenorts nicht klassifiziert&lt;br /&gt;
| Code-02 = LB74.3&lt;br /&gt;
| Data-02 = Angeborene Coxa vara&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Coxa vara&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|coxa|de=Hüfte}}, {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;varus&amp;#039;&amp;#039;|de=auswärts gebogen}}) ist ein deskriptiver Begriff für eine nicht normale und nicht altersgemäße Stellung des oberen Endes vom [[Oberschenkelknochen]]. Der (schwer messbare) [[CCD-Winkel]] liegt unter 126°. Steht der Femurkopf unter dem [[Trochanter major]] (CCD &amp;lt; 90°), spricht man von einer Hirtenstabdeformität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der CCD-Winkel im Gegenteil zu hoch, bei Erwachsenen über 140–145°, spricht man von einer [[Coxa valga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FemurAngles.jpg|mini|CCD-Winkel]]&lt;br /&gt;
Wie viele Bezeichnungen in der [[Orthopädie]] ist „Coxa vara“ ein unscharfer Begriff. Dabei erinnern nur die milden Formen des Femurdefekts an eine „Coxa vara“. Mit &amp;#039;&amp;#039;Congenital coxa vara&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen angelsächsische Orthopäden den proximalen Femurdefekt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinstein98&amp;quot;&amp;gt;Stuart Weinstein: &amp;#039;&amp;#039;Developmental coxa vara.&amp;#039;&amp;#039; In: John C. Callaghan, Aaron G. Rosenberg, Harry E. Rubash (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Adult Hip.&amp;#039;&amp;#039; vol. I. Lippincott-Raven Publishers, Philadelphia / New York 1998, ISBN 0-397-51704-1, S. 425–427.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Einzelfall entscheidend ist die Frage, ob eine [[Fehlbildung]] oder eine [[Systemische Erkrankung]] vorliegt. [[Rachitis]], [[Fibröse Dysplasie]],  [[Osteogenesis imperfecta]], [[Osteodystrophia deformans]] und andere können zur Hüftvarität führen; therapeutische (operative) Konsequenzen hat das aber so gut wie nie. Den proximalen Femurdefekt kann man bei Kindern nicht übersehen, bei Erwachsenen aber mit der [[Hüftdysplasie]] verwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per- oder subtrochantere Femurfrakturen – wie auch immer behandelt – können Varietäten (und Drehfehlstellungen) des oberen Femurendes nach sich ziehen. Ihre Korrektur ist aufwändig, komplikationsträchtig und im Ergebnis unsicher. [[Endoprothese]]n sind in aller Regel bessere Optionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beabsichtigt ist die leichte Varusstellung bei der intertrochanteren Varisierung. Bei jungen Erwachsenen mit [[Hüftdysplasie]] und &amp;#039;&amp;#039;Coxa valga&amp;#039;&amp;#039; hat sie sich seit Jahrzehnten bewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coxa vara bedingt immer ein (kompensatorisches)  [[Kniefehlstellung|Genu valgum]], die Coxa valga ein Genu varum – und umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Mikulicz-Linie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klinik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Intertrochantere Valgisierung.jpg|hochkant|mini|Intertrochantere Valgisierung]]&lt;br /&gt;
Sind die Verhältnisse auf der anderen Seite normal, resultiert eine funktionelle Beinverkürzung mit [[Hinken]].&lt;br /&gt;
Der relative Hochstand des [[Trochanter major]] bedingt die funktionelle Verkürzung der glutealen Abspreizmuskulatur ([[Musculus gluteus medius]]). Das führt zum [[Trendelenburg-Zeichen]] und zum schwankenden Gang des Duchenne-Hinkens.&amp;lt;ref&amp;gt;Beim Trendelenburg-Zeichen sinkt im Einbeinstand die gesunde Seite herab. Beim Duchenne-Zeichen neigt sich der Rumpf zur kranken Seite, um das Gleichgewicht zu wahren.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Untersuchung der passiven Beweglichkeit im Liegen zeigt eine verminderte Abspreizung der Beine. Die Anspreizung ist manchmal verstärkt. Die Drehfähigkeit der Hüften sollte nur in Bauchlage untersucht werden; meistens ist sie seitendifferent und in der Innendrehung eingeschränkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinstein98&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Röntgen ===&lt;br /&gt;
Zur Diagnose und Verlaufsbeurteilung reichen Röntgenaufnahmen. Bei der aussagekräftigen Beckenübersicht im Stand sollten die Füße geschlossen nebeneinander stehen; denn nur dann ist der Seitenvergleich des CCD-Winkels möglich. Die Rotation des Femurhalses ist am besten in der [[Computertomografie]] zu sehen. Der Femurkopf drängt  zur Pfannenmitte. Diese sog. Zentrierung gefährdet den Boden des [[Acetabulum (Anatomie)|Acetabulums]]. Nur die intertrochantere Valgisierung kann (bei gesundem Knochen) die [[Protrusio acetabuli]] verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rüdiger Döhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon orthopädische Chirurgie&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Berlin 2003, ISBN 3-540-41317-0, S. 23–24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese [[Korrekturosteotomie]] ist viel seltener sinnvoll als die intertrochantere Varisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;Developmental coxa vara&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Abduktionsosteotomie, Hüft-TEP.JPG|mini|Alte Abduktionsosteotomie und Endoprothese mit hoch implantierter Pfanne. Wahrscheinlich frühere „Coxa vara“ beiderseits]]&lt;br /&gt;
Neben den angeborenen und erworbenen Formen werden (seit 1928) „extrem seltene“ Störungen der [[Ontogenese]] unterschieden. Bezeichnet werden sie als &amp;#039;&amp;#039;Developmental coxa vara&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Infantile or cervical coxa vara&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Coxa vara infantum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinstein98&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. Serafin, W. Szulc: &amp;#039;&amp;#039;Coxa vara infantum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Clinical Orthopaedics and Related Research]].&amp;#039;&amp;#039; 272, 1991, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie entwickelt sich bei Kindern zwischen dem 3. und 7. Lebensjahr. Jungen und Mädchen sind gleichermaßen betroffen, in 30 % beiderseits.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinstein98&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Pathogenese]] ist unklar.&amp;lt;ref&amp;gt;C. F. A. Bos, R. J. B. Sakkers, J. L. Bloem u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Histological, biochemical and MRI studies on the growth plate in congenital coxa vara.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Pediatric Orthopaedics.&amp;#039;&amp;#039; 9, 1989, S. 660.&amp;lt;/ref&amp;gt; Charakteristisch ist das rechtwinklige obere Femurende mit einer weiten [[Epiphysenfuge]]. Obwohl sie senkrecht steht, ist der Femurkopf weder abgerutscht noch entrundet. Empfohlen wurde die Abduktionsosteotomie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinstein84&amp;quot;&amp;gt;J. N. Weinstein, K. N. Kuo, E. A. Miller: &amp;#039;&amp;#039;Congenital coxa vara. A retrospective review.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Pediatric Orthopaedics.&amp;#039;&amp;#039; 4, 1984, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kongenitale Spondyloepiphysäre Dysplasie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Leonard E. Swischuk, Susan D. John: &amp;#039;&amp;#039;Differential Diagnosis in Pediatric Radiology&amp;#039;&amp;#039;. Williams &amp;amp; Wilkins, 1995, ISBN 0-683-08046-6.&lt;br /&gt;
* Donald Resnick: &amp;#039;&amp;#039;Diagnosis of Bone and Joint Disorders.&amp;#039;&amp;#039; vol. V, Saunders, 1995, ISBN 0-7216-5071-6.&lt;br /&gt;
* Fritz Hefti: &amp;#039;&amp;#039;Kinderorthopädie in der Praxis&amp;#039;&amp;#039;. Springer, 1998, ISBN 3-540-61480-X.&lt;br /&gt;
* Stuart Weinstein: &amp;#039;&amp;#039;Developmental coxa vara.&amp;#039;&amp;#039; In: John C. Callaghan, Aaron G. Rosenberg, Harry E. Rubash (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Adult Hip.&amp;#039;&amp;#039; vol. I, Lippincott-Raven Publishers, Philadelphia / New York 1998, ISBN 0-397-51704-1, S. 425–427.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4148358-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in Orthopädie und Unfallchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fehlbildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikiHelper232</name></author>
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