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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dipolmagnet</id>
	<title>Dipolmagnet - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T01:25:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dipolmagnet&amp;diff=366120&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;OS: Linkfix</title>
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		<updated>2025-06-13T19:28:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dipolmagnet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Magnet mit einem positiven oder Nord- und einem negativen oder Südpol (siehe [[Magnetismus]]). Die meisten Magnete ([[Dauermagnet]]e und [[Elektromagnet]]e) sind Dipolmagnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung wird hauptsächlich auf dem Gebiet der [[Teilchenbeschleuniger]] benutzt, wo auch andere Magnetkonfigurationen, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Quadrupolmagnet]]e eingesetzt werden. Dipolmagnete in Beschleunigern sind aus einem U-förmigen Eisenjoch gefertigte Elektromagnete. Um die Enden des Joches sind [[Spule (Elektrotechnik)|Spulen]] gewickelt. Im Spalt zwischen den Enden entsteht ein durch den [[elektrischer Strom|Strom]]fluss regelbares Magnetfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dipole de.png|miniatur|Skizze eines Dipolmagneten, wie er in der Beschleunigerphysik verwendet wird]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hetdipole.jpg|miniatur|Dipolmagnet-Anordnung der &amp;#039;&amp;#039;Advanced Photon Source&amp;#039;&amp;#039; im [[Argonne National Laboratory]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:VFPt flat magnets gap.svg|mini|Berechnetes Magnetfeld eines Dipolmagneten. In der Lücke zwischen den beiden Zylindermagneten entsteht ein relativ homogenes und starkes Feld.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Teilchenbeschleuniger]]n werden Dipolmagnete genutzt, um ein Magnetfeld zur Strahlablenkung zu erzeugen, man spricht daher auch von [[Ablenkmagnet]]en. Das Feld kann homogen (d.&amp;amp;nbsp;h. räumlich konstant) oder zu Fokussierungszwecken inhomogen sein; ausschlaggebend dafür ist die Oberfläche der Polschuhe mit parallelen oder nicht parallelen Ebenen. Die Teilchenbewegung unter der [[Lorentzkraft]] erfolgt auf einer Bahn, deren Krümmung senkrecht zum Feld verläuft. Ist das Feld homogen wie beispielsweise im [[Zyklotron|klassischen Zyklotron]], ist die Bahn ein Kreisbogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Beschleunigern für hohe Teilchenenergien wie [[Synchrotron]]s und [[Speicherring]]en wird aufgrund der technischen Realisierbarkeit nicht ein einziger großer Magnet verwendet, sondern viele kleinere Magnete, sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Sektormagnete&amp;#039;&amp;#039;. In solchen Anlagen ergibt sich keine Kreisbahn, sondern es gibt zwischen den Magneten feldfreie gerade Strecken. Diese bieten Platz für Beschleunigungselemente, Wechselwirkungszonen in [[Colliding-Beam-Experiment]]en oder für [[Wiggler]] oder [[Undulator (Synchrotron)|Undulatoren]] zur Erzeugung von [[Synchrotronstrahlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenkerne der Magnete gehen bei einer magnetischen Flussdichte von ca. 2&amp;amp;nbsp;[[Tesla (Einheit)|Tesla]] in Sättigung. Werden höhere [[magnetische Flussdichte]]n benötigt, etwa, weil aus Platzgründen kein größerer Krümmungsradius möglich ist, müssen  [[Supraleiter|supraleitende]] Magnete ohne Kerne eingesetzt werden. Die Stromdichten in supraleitenden Magneten können Werte von mehreren kA/mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; erreichen. Obwohl ein Teil des Leiterquerschnitts für Kupfer (zur &amp;#039;&amp;#039;Stabilisation&amp;#039;&amp;#039; des Supraleiters) und Wärmeisolation benötigt wird, ist die Nettostromdichte gemittelt über den gesamten Querschnitt der Wicklung wesentlich höher als bei konventionellen Kupferwicklungen. Die ohmschen Verluste ([[Stromwärme]], Kupferverluste) sinken auf null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei supraleitenden Magneten formen keine durch Polschuhe oder Jochenden nahezu festgelegten [[Äquipotentialfläche]]n das Feld. Stattdessen müssen die Supraleiter in der Spule so angeordnet sein, dass die mittlere Stromverteilung in ihr proportional zum [[Kosinus|Cosinus]] des Winkels um die Strahlachse ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenhänge ==&lt;br /&gt;
Die für den Ablenkwinkel und damit den Bahnradius geladener Teilchenstrahlen entscheidende [[magnetische Flussdichte]] &amp;lt;math&amp;gt;B&amp;lt;/math&amp;gt; im Luftspalt ergibt sich bei konstantem Querschnitt des magnetischen Weges (Joch + Luftspalt) annähernd zu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;B = {\mu_0}{\mu_r}\cdot \frac{I\cdot n}{{\mu_r}{l_1}+{l_2}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;{\mu_0}&amp;lt;/math&amp;gt; – [[Magnetische Feldkonstante]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;{\mu_r}&amp;lt;/math&amp;gt; – [[Permeabilitätszahl]] des Jochmaterials&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;I&amp;lt;/math&amp;gt; – [[elektrischer Strom]] durch die Spule&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt; – Windungszahl der Spule&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;{l_1}&amp;lt;/math&amp;gt; – Luftspalt des Joches&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;{l_2}&amp;lt;/math&amp;gt; – Eisenweg des Joches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ist erkennbar, dass&lt;br /&gt;
* das Joch möglichst kompakt aufgebaut sein muss (kurze Eisenweglänge)&lt;br /&gt;
* die Permeabilitätszahl des Jochmaterials möglichst hoch sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennbar ist auch der große Einfluss des Luftspaltes. Der Luftspalt kann nicht beliebig klein gemacht werden, da er i.&amp;amp;nbsp;A. das Vakuumrohr für den Teilchenstrahl aufnehmen muss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die (mit dem Quadrat des elektrischen Stromes zunehmende) Verlustwärme erfordert oft [[Wasserkühlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Wickelquerschnitt des Joches möglichst effektiv zu füllen, damit der Eisenweg möglichst kurz bleiben kann, werden statt runder Drähte oft Kupferbänder oder rechteckige Leiter eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ablenkwinkel eines Strahles geladener Teilchen ist proportional der Flussdichte und auch der Länge des durchflogenen Feldes – ein Grund, dass solche Magnete oft viele Tonnen wiegen und die Luftspalte riesige Kräfte entwickeln, die abgefangen werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ablenkmagnet]]&lt;br /&gt;
* [[Ablenksystem]]&lt;br /&gt;
* [[Quadrupolmagnet]]&lt;br /&gt;
* [[Dipol (Physik)|Dipol]]&lt;br /&gt;
* [[Multipol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst Stöcker]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Physik.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Verlag Harry Deutsch, Frankfurt am Main, 2000, ISBN 3-8171-1628-4&lt;br /&gt;
* Richard P. Feynman, Robert B. Leighton, Matthew Sands: &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen über Physik.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Oldenbourg Verlag, München Wien, 2001, ISBN 3-486-25589-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beschleunigerphysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magnetismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OS</name></author>
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