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	<title>Dolly-Zoom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T20:26:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dolly-Zoom&amp;diff=82985&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bildarbeiter: /* Filmgeschichte */</title>
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		<updated>2025-11-26T19:09:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmgeschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Contra-zoom aka dolly zoom animation 2.gif|mini|Dolly Out, Zoom In bei der Wegfahrt bzw. Dolly In, Zoom Out bei der Zufahrt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Kameraansicht der Dolly Zoom&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Plan von Dolly Zoom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DollyZoomTest.ogv|mini|Computergenerierte Simulation eines Dolly Zooms]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dolly-[[Zoom (Film)|Zoom]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Travelling-Zoom&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Vertigo-Effekt&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein Filmeffekt, der sich eine [[optische Täuschung]] zunutze macht. Technisch besteht er aus einer bestimmten Kombination von Kamerafahrt und [[Brennweite]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;nänderung. Bekannt wurde der Effekt durch [[Alfred Hitchcock|Alfred Hitchcocks]] Film &amp;#039;&amp;#039;[[Vertigo – Aus dem Reich der Toten]]&amp;#039;&amp;#039; (1958), um [[Höhenangst]] auszudrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Beim Dolly-Zoom [[Kamerafahrt|fährt]] die Kamera typischerweise auf Schienen ([[Dolly (Kamerawagen)|Dolly]]) vom [[Fokus|fokussierten]] Objekt (z. B. dem Schauspieler) weg oder auf es zu. Durch die Kamerafahrt vom Protagonisten weg würde dieser immer kleiner erscheinen. Der Dolly-Zoom-Effekt kompensiert das, indem während der Fahrt die Brennweite verändert wird (Zoom). Dadurch erscheint das Objekt immer gleich groß, während sich der Raum drumherum scheinbar verkrümmt. Der Betrachter empfindet das als unnatürlich und sog-artig. Der Hintergrund scheint ihm entgegenzukommen, wenn die Kamera sich von der Szene entfernt (sog. &amp;#039;&amp;#039;Dolly Out&amp;#039;&amp;#039;, siehe nebenstehende Grafik). Umgekehrt wird bei einem &amp;#039;&amp;#039;Dolly In&amp;#039;&amp;#039; der Raum scheinbar gestreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Objekt immer gleich groß und scharf erscheinen zu lassen, ist am [[Filmset|Set]] hohe Präzision gefordert. Dolly-Zooms werden meist lange geprobt und können seit den 1990er Jahren programmiert werden. Die Kamera fährt dann einen vorgegebenen Weg ab und zieht dabei Zoom und Schärfenebene entsprechend automatisiert nach. Manche Fotodrohnen haben den Dolly-Zoom-Effekt in ihren Apps eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dolly-Zoom lässt sich nicht in der [[Postproduktion]] erzeugen. Digital lässt sich zwar eine Näherung durch gradielles Strecken bzw. Stauchen in zwei Dimensionen erreichen, jedoch nur auf einer Ebene (also ohne die Verschiebung gegen den Vorder- bzw. Hintergrund).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der  Effekt wurde erstmals in [[Alfred Hitchcock]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Ich kämpfe um dich]]&amp;#039;&amp;#039; (1945) eingesetzt. Als Erfinder gilt [[Irmin Roberts]], der später auch für die Dreharbeiten zu &amp;#039;&amp;#039;Vertigo&amp;#039;&amp;#039; als Kameramann (Bildregisseur) der [[Second Unit|2nd Unit]] verpflichtet worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|nm0731173|Irmin Roberts}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Steven Spielberg]] verwendete den Dolly-Zoom in seinem Ozeanthriller &amp;#039;&amp;#039;[[Der weiße Hai]]&amp;#039;&amp;#039;. Hier findet die Schockreaktion des Protagonisten seine Entsprechung in der Kameraarbeit, als Hauptdarsteller [[Roy Scheider]] Zeuge wird, wie ein Hai einen kleinen Jungen tötet. In der Spielberg-Produktion &amp;#039;&amp;#039;[[Poltergeist (1982)|Poltergeist]]&amp;#039;&amp;#039; von 1982 wird  ein Dolly zoom &amp;#039;&amp;#039;out&amp;#039;&amp;#039; verwandt: Hier entsteht der Eindruck, ein Korridor würde sich verlängern, wobei er übergangslos in eine Kamerafahrt bis zum Ende des Korridors mündet, die eine Darstellerin verfolgt, wie sie hineinrennt. Einerseits verleiht dieser Abschluss der Einstellung eine besondere Dynamik, andererseits wird dadurch der Dolly-Zoom als Trickaufnahme ‚enttarnt‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere bekannte Beispiele sind [[François Truffaut]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Fahrenheit 451 (1966)|Fahrenheit 451]]&amp;#039;&amp;#039; (1966), [[Claude Chabrol]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die untreue Frau]]&amp;#039;&amp;#039; (1968), [[Brian De Palma|Brian De Palmas]] [[Schwarzer Engel (1976)|Schwarzer Engel]] (1976), das [[Thriller (Musikvideo)|Musikvideo zu Michael Jacksons Song &amp;#039;&amp;#039;Thriller&amp;#039;&amp;#039;]] (1983) von [[John Landis]] und [[Paul Schrader (Regisseur)|Paul Schraders]] &amp;#039;&amp;#039;[[Mishima – Ein Leben in vier Kapiteln]]&amp;#039;&amp;#039; (1985). Mittlerweile ist der Dolly-Zoom in Filmproduktionen weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anton Fuxjäger: {{Webarchiv |url=http://www.hdm-stuttgart.de/festschrift/Grusstexte/Fuxjaeger/GrusstextFuxjaeger.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Dolly ≠ Zoom, ergo Dolly-Zoom. Zur Technik und Semantik eines speziellen filmischen Effekts&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20110914093252}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Zoom (Film)]]&lt;br /&gt;
* [[Zoptic]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Optische Täuschung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmgestaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alfred Hitchcock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bildarbeiter</name></author>
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