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	<title>Dussnang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T07:26:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dussnang&amp;diff=922166&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: + Persönlichkeiten</title>
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		<updated>2025-12-31T12:45:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Persönlichkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Dussnang&lt;br /&gt;
| BILD = Dussnang TG.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Dussnang Wappen.jpg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-TG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Münchwilen|Münchwilen]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Fischingen TG|Fischingen]]&lt;br /&gt;
| PLZ = 8374&lt;br /&gt;
| BFS = 4727&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 4.86&lt;br /&gt;
| QUELLE-FLÄCHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Areal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 547&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 1970&amp;lt;!-- ganze Ortsgemeinde, damit Einwohnerdichte korrekt berechnet wird --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE = {{HLS|3167|Dussnang|Autor=[[Gregor Spuhler]]}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.4315&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.9630&lt;br /&gt;
| HÖHE = 593&lt;br /&gt;
| WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dussnang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (schweizerdeutsch: Tusslig [ˈtʊslɪg]) ist eine [[Ortschaft]] und eine ehemalige [[Ortsgemeinde (Schweiz)|Ortsgemeinde]] in der [[Politische Gemeinde|politischen Gemeinde]] [[Fischingen TG|Fischingen]] im [[Bezirk Münchwilen]] des [[Kanton Thurgau|Kantons Thurgau]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 [[Gemeindefusionen in der Schweiz|fusionierte]] Dussnang mit den Ortsgemeinden [[Au TG|Au]], Fischingen, [[Oberwangen TG|Oberwangen]] und [[Tannegg]] und der [[Munizipalgemeinde (Kanton Thurgau)|Munizipalgemeinde]] Fischingen zur [[Einheitsgemeinde#Kanton Thurgau|Einheitsgemeinde]] Fischingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: In Weiss ein rotes achtspeichiges [[Rad (Heraldik)|Rad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt im oberen [[Murg (Thur)|Murgtal]], am niederschlagsreichen und stark bewaldeten Nordfuss des [[Hörnli (Berg)|Hörnli]]. Dussnang bildet mit Oberwangen und Vogelsang das Zentrum der politischen Gemeinde Fischingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dussnang01.JPG|mini|links|x220px|Reformierte Kreuzkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Dussnang, Oberwangen aus 800 m-Inlandflüge-LBS MH01-002677.tif|mini|links|Dussnang im Jahr 1920]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Dussnang 1971.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1972]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dussnang02.JPG|mini|Burgruine Tannegg, um 1240 erbaut]]&lt;br /&gt;
Dussnang wird als &amp;#039;&amp;#039;Tuzzinwang&amp;#039;&amp;#039; 754 erstmals in der [[Henauer Urkunde]] des Rothpaldus an das Kloster St. Gallen erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stiftsarchiv St. Gallen|StiASG]], Urk. Bremen 7. [https://www.e-chartae.ch/de/charters/view/353 Online auf e-chartae], abgerufen am 25. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; 996 bis 999 wurden Güter, Kirche und [[Zehnt]]en dem bischöflich-konstanzischen [[Kloster Petershausen|Eigenkloster Petershausen]] bei [[Konstanz]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Dussnang waren im 13. Jahrhundert Ministralen der [[Toggenburger]], die im Dienste der [[Fürstabtei St. Gallen]] standen. Um 1240 wurde durch den Konstanzer Bischof [[Heinrich von Tanne]] (von 1233 bis 1248 im Amt) die [[Ruine Tannegg|Burg Tannegg]] errichtet. Die Burg und eine kleine Stadtanlage wurden als Machtzentrum des Konstanzer Bischofs im Hinterthurgau gebaut. Das Städtchen wurde 1407 durch die Appenzeller zerstört. Der Hauptturm der Festung stand bis 1837. Dann wurde er abgetragen und die Steine beim Brückenbau verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Niedere Gerichtsbarkeit|Niedergerichtsbarkeit]] über das Dorf gehörte dem [[Bistum Konstanz]], das im Besitze des nach der Burg Tannegg benannten [[Amt Tannegg|Amtes Tannegg]] war. Dieses wurde im Jahre 1693 gesamthaft an das Kloster Fischingen verkauft. Die Gerichtsbarkeit des Tanneggeramtes existierte bis 1798. Im 18. Jahrhundert hiess Dussnang noch &amp;#039;&amp;#039;Tusslingen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1244 inkorporierte das [[Kloster Fischingen]] die vermutlich seit dem Frühmittelalter bestehende Dussnanger Pfarrei. Die im 11./12. Jahrhundert erbaute Kirche wurde 1523 erweitert und dem [[Heilig-Kreuz-Kirche|Heiligen Kreuz]] geweiht. 1529 entstand eine reformierte Kirchgemeinde, zu der ab 1544/50 auch [[Bichelsee]] gehörte. Von 1542 bis zur Erhebung der 1890 auf private Initiative erstellten Marienkirche zur katholischen Pfarrkirche im Jahr 1900 galten [[Konfessionelle Parität|paritätische]] Verhältnisse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am niederschlagsreichen Nordhang des Hörnli dominierte bis ins 20. Jahrhundert die Landwirtschaft, wobei im 19. Jahrhundert Heimweberei und -stickerei die Existenz sicherten. Frühe bäuerliche Selbsthilfemassnahmen führten 1886 zur Gründung einer landwirtschaftlichen und 1895 zu einer Viehzucht-Genossenschaft. Im 19. Jahrhundert gab es in Dussnang lediglich 14 Häuser. Erst mit der Gründung des [[Kneipp-Medizin|Kneipp-Kurhauses]] im Jahr 1890 fand eine grössere Entwicklung statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung von Dussnang&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! 1850 || 1900 || 1970  || 2010 || 2018&lt;br /&gt;
!2019&lt;br /&gt;
!2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsgemeinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 342 || 504 || 547 ||&lt;br /&gt;
|2783&lt;br /&gt;
|2792&lt;br /&gt;
|2951&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Siedlungen der Ortsgemeinde Tannegg gehören heute zur Ortschaft Dussnang&amp;lt;/ref&amp;gt; ||colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| || 673&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;ohne Aussenhöfe&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1273&lt;br /&gt;
|1280&lt;br /&gt;
|1367&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;Quelle&amp;lt;/small&amp;gt; ||colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistik2012&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Orte TG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.tg.ch/public/upload/assets/95507/2020_Ortschaftenverzeichnis.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Ortschaften- und ihre Wohnbevölkerung. Ausgabe 2020.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Webseite der &amp;#039;&amp;#039;Dienststelle für Statistik&amp;#039;&amp;#039; des Kantons Thurgau (Excel-Tabelle; 89KB), abgerufen am 5. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.tg.ch/themen-und-daten/raum-verkehr-und-umwelt/flaechen-raumgliederungen/ortschaftenverzeichnis.html/9817 |titel=Wohnbevölkerung nach Politischen Gemeinden und Ortschaften 2023 |hrsg=Kanton Thurgau, Dienststelle für Statistik, Frauenfeld |datum=2024 |abruf=2024-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Von den insgesamt 1367 Einwohnern der Ortschaft Dussnang am 31. Dezember 2023 waren 136 bzw. 9,9 % ausländische Staatsbürger. 499 (36,5 %) waren römisch-katholisch und 354 (25,9 %) evangelisch-reformiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 20. Jahrhundert sicherte hauptsächlich die Landwirtschaft die Existenz der Bevölkerung. Im 19. Jahrhundert kamen Heimweberei und -stickerei dazu. 1886 wurde eine landwirtschaftliche und 1895 eine Viehzucht-Genossenschaft gegründet. Das 1891 eröffnete [[Kneipp-Medizin|Kneipp]]-Kurhaus wurde 1974 bis 1982 umfassend modernisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienkirche Dussnang 2.jpg|mini|x230px|Die katholische Marien&amp;amp;shy;kirche war erster Beton-Kirchenbau der Schweiz.]]&lt;br /&gt;
Die Burgruine Tannegg befindet sich auf 725 m ü.&amp;amp;nbsp;M. auf dem östlichen Tanneggergrat. Die Reste der Burg (s.&amp;amp;nbsp;o.) wurden 1997 archäologisch erforscht und restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im 11./12. Jahrhundert erbaute Kreuzkirche wurde 1523 erweitert und dem [[Heiliges Kreuz|Heiligen Kreuz]] geweiht. Die ursprünglich katholische Kirche wurde ab 1542 paritätisch benutzt. Seit dem Bau der katholischen Marienkirche im Jahr 1890 wird sie nur noch von der evangelischen Kirchgemeinde genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dussnang Reformierte Kirche.jpg|Reformierte Kreuzkirche&lt;br /&gt;
Reformiertes Pfarrhaus Dussnang.jpg|Denkmalgeschütztes Reformiertes Pfarrhaus&lt;br /&gt;
Kneipp-hof Park.jpg|Blick vom Park auf das Kurhaus&lt;br /&gt;
Dussnang, Thurgau, Switzerland-LCCN2001703258.jpg|Dussnang auf einer Postkarte um 1900&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Annemarie Buchholz-Kaiser]] (1939–2014), Psychologin und Psychotherapeutin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dussnang}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fischingen.ch/xml_1/internet/de/intro.cfm Offizielle Website der Gemeinde Fischingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Areal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Webarchiv |url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/01.Document.141528.pdf-- |text=Schweizerische Arealstatistik. Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. |wayback=20160412110509 |format=PDF}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistik2012&amp;quot;&amp;gt;{{Orte TG 2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orte TG&amp;quot;&amp;gt;{{Orte TG 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Münchwilen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Thurgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischingen TG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 754]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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