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	<title>Effelter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Effelter&amp;diff=936423&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geographie */ fix ldbv</title>
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		<updated>2025-12-21T11:20:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie: &lt;/span&gt; fix ldbv&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wilhelmsthal&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/21/22/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/25/04/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 571&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.00&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 244&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2015&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;gek&amp;quot;&amp;gt;[http://www.wilhelmsthal.net/gek/WI_Bericht_171004_fin_ohne_Anhang.pdf#page=62 Gemeindeentwicklungskonzept Wilhelmsthal, 19. Oktober 2017, S. 62.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 96352&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09260&lt;br /&gt;
| Bild                   = Effelter-Dorfteich.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Dorfteich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Effelter-St-Peter-Paul-03.jpg|mini|[[St. Petrus und Paulus (Effelter)|St. Petrus und Paulus]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Effelter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] von [[Wilhelmsthal]] und eine [[Gemarkung]] im [[Oberfranken|oberfränkischen]] [[Landkreis Kronach]] in [[Bayern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=09996430770 |objekt=Gemeinde Wilhelmsthal |abruf=2023-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] Effelter liegt im [[Naturpark Frankenwald]] auf einem Bergsattel. Zu den Seiten des Bergsattels erstrecken sich die Täler der [[Grümpel]] im Osten und des [[Dober (Kremnitz)|Dober]] und der [[Kremnitz (Kronach)|Kremnitz]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effelter ist ein typisches [[Angerdorf|Quellangerdorf]] in Sattellage mit [[Waldhufendorf|Waldhufenflur]] und einem elliptischen Dorfgrundriss. Die ehemals einheitlich verschieferten, meist eingeschossigen [[Wohnstallhaus|Wohnstallbauten]] des 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gruppieren sich mit ihrer Giebelfront zum elliptisch angelegten Dorfanger und der dortigen, im Erscheinungsbild von 1809 erhaltenen, Kirche. Von ihnen ausgehend verlaufen Flurstreifen (sogenannte Hufen) parallel bis zur Gemarkungsgrenze. Von den ursprünglich an den Enden des Dorfangers angeordneten zwei Quellmulden besteht noch die östliche. Westlich unterhalb des Dorfes schließen sich um den Mühlaltn-Teich einige Anwesen neueren Baudatums an. Im Tal der Dober unterhalb des Dorfes liegt die [[Effeltermühle]]. Die [[Liste der Staatsstraßen in Oberfranken#St 2200|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2200]] führt nach [[Tschirn]] (fünf Kilometer nordöstlich) bzw. nach [[Lahm (Wilhelmsthal)|Lahm]] (drei Kilometer südwestlich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/8GshV |titel=Topographische Karte 1:25.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2023-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[ Effelter] im [[BayernAtlas]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Entfernungsangaben gemessen, jeweils [[Luftlinie]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung Effelter besteht aus drei Gemarkungsteilen und hat eine Gesamtfläche von 14,3857&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geolytics.de/gemarkungen/091581 Gemarkung Effelter] auf geolytics.de, abgerufen am 3. Dezember 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Gebiet der Gemeinde Wilhelmsthal liegt der &amp;#039;&amp;#039;Gemarkungsteil 2&amp;#039;&amp;#039;, auf Gemeindegebiet von [[Steinwiesen]] der &amp;#039;&amp;#039;Gemarkungsteil 1&amp;#039;&amp;#039;. Der &amp;#039;&amp;#039;Gemarkungsteil 0&amp;#039;&amp;#039; ist deckungsgleich mit dem [[Gemeindefreies Gebiet Birnbaum|gemeindefreien Gebiet Birnbaum]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ldbv.bayern.de/service/publikationen/arbeitshilfen.html |titel=Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis |hrsg=Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung |werk=ldbv.bayern.de |datum=2025-04-17 |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname geht zurück auf die althochdeutsche Wortwurzel &amp;#039;&amp;#039;apholtra&amp;#039;&amp;#039; und weist auf Apfelbaumpflanzungen hin. Wegen dieser Namensherleitung feiern die Effelter im zweijährlichen Turnus jeweils Anfang September das Apfelfest und küren eine Apfelkönigin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Besiedelung des Frankenwaldes ([[Nortwald]]) durch [[Rodungssiedlung]]en begann auf Geheiß der Bamberger Bischöfe Mitte des 12. Jahrhunderts. Es wird davon ausgegangen, dass die Ortsgründung zwischen 1187 und 1210 erfolgte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löffler&amp;quot; details=&amp;quot;S. 36&amp;quot; /&amp;gt; Effelter wurde 1223 erstmals in einer Stiftungsurkunde des Herzogs [[Otto VII. (Meranien)|Otto VII. von Meranien]] für das [[Kloster Banz]] als „Effelteren“ erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.infranken.de/veranstaltungen/ankuendigungen/sommerkirchweih-in-effelter-art-3564942 &amp;#039;&amp;#039;Sommerkirchweih in Effelter.&amp;#039;&amp;#039; In: infranken.de, 24. Juli 2018]&amp;lt;/ref&amp;gt; Effelter kam dann in der Zeit zwischen 1325 und 1348 in den Besitz des [[Kloster Langheim|Klosters Langheim]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löffler&amp;quot; details=&amp;quot;S. 40&amp;quot; /&amp;gt; Es gehörte ursprünglich zum so genannten [[Allod|Eigen]] Teuschnitz. Dieses ging 1388 in das Eigentum des [[Hochstift Bamberg|Hochstifts Bamberg]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1507 wohnten 22 Hausbesitzer und ein [[Schultheiß]] in dem Dorf, das 15{{Bruch|1|2}} Güter hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löffler&amp;quot; details=&amp;quot;S. 36&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1620 gab es 15{{Bruch|1|2}} Güter mit 35 Besitzern, drei Häuser der Gemeinde, zwei Schneidmühlen und ein Hirtenhaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löffler&amp;quot; details=&amp;quot;S. 44&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Effelter mit der Effeltermühle 40 Anwesen (1 Gut, 1 Dreiviertelgut, 1 Fünfachtelgut, 20 halbe Güter, 8 Viertelgüter, 1 Achtelgut, 5 [[Tropfhaus|Tropfhäuser]], 1 Mahl- und Schneidmühle). Das [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]] übte das bambergische [[Centamt Kronach]] aus. Die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] hatte das [[Vogteiamt Kronach]] inne, die [[Grundherrschaft]] über alle Anwesen das [[Kastenamt Kronach]]. Neben den Anwesen gab es 1 Kirche, 1 Schulhaus, 1 Gemeindeschmiede und 2 Viertelgüter, die zu der Zeit unbewohnt waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Demattio&amp;quot; details=&amp;quot;S. 468&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Infolge der [[Säkularisation]] kam der Ort 1803 zu Bayern. Am 2. Juli 1807 zerstörte ein Großbrand 60 Gebäude. Darunter waren auch die Kirche und die Schule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löffler&amp;quot; details=&amp;quot;S. 48&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Gemeindeedikt#Erstes Gemeindeedikt|Ersten Gemeindeedikt]] wurde Effelter dem 1808 gebildeten [[Steuerdistrikt]] [[Birnbaum (Steinwiesen)|Birnbaum]] zugewiesen. Mit dem [[Zweites Gemeindeedikt|Zweiten Gemeindeedikt]] entstand 1818 die [[Ruralgemeinde]] Effelter, zu der Effeltermühle gehörte. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Landgericht Teuschnitz]] zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Rothenkirchen]] (1919 in Finanzamt Rothenkirchen umbenannt). 1837 wurde Effelter dem [[Landgericht Nordhalben]] zugewiesen. Von 1862 bis 1880 und von 1888 bis 1931 gehörte Effelter zum [[Bezirksamt Teuschnitz]], von 1880 bis 1888 und ab 1931 zum [[Bezirksamt Kronach]] (ab 1939 Landkreis Kronach). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Nordhalben (1879 in das [[Amtsgericht Nordhalben]] umgewandelt), seit 1929 ist das [[Amtsgericht Kronach]] zuständig. Die Finanzverwaltung übernahm 1929 das Finanzamt Kronach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Demattio&amp;quot; details=&amp;quot;S. 579&amp;quot; /&amp;gt; Die Gemeinde hatte 1885 eine Fläche von 14,387&amp;amp;nbsp;km²,&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot; /&amp;gt; die sich vor 1904 auf 6,316&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot; /&amp;gt; und vor 1964 auf 6,001&amp;amp;nbsp;km² verringerte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt; 1888 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1978 wurde Effelter im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] in die Gemeinde Wilhelmsthal eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=690f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim 13. Bundeswettbewerb &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Dorf hat Zukunft|Unser Dorf soll schöner werden]]&amp;#039;&amp;#039; wurde 1985 Effelter Sieger auf Kreisebene.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löffler&amp;quot; details=&amp;quot;S. 50&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 2000 feierte Effelter 777 Jahre Erstnennung mit zahlreichen Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
Die katholische [[Filialkirche]] [[St. Petrus und Paulus (Effelter)|St. Peter und Paul]] befindet sich im Zentrum des Dorfes, vom historisch gewachsenen Friedhof umgeben. Sie wurde um 1400 ursprünglich als zweiachsige [[Chorturmkirche]] unter dem Patronat von [[Jakobus der Ältere|St. Jakobus]] errichtet. Das [[Kirchweihfest]] wird am Sonntag nach Jakobus gefeiert. Die [[Sakristei]] entstand im 16./17. Jahrhundert. 1486 wurde die Kirchengemeinde Effelter erstmals urkundlich erwähnt. 1809 erhielt das Gotteshaus nach einem Großbrand mit einer Langhausverlängerung um eine Fensterachse und mit einem [[Walmdach]] seine heutige Gestalt. Es bekam die [[barock]]e Inneneinrichtung von der [[Profanierung|entweihten]] St. Martinskirche in Kronach. Zur Ausstattung gehört eine Muttergottesstatue mit Kind und Strahlenkranz aus dem 15. Jahrhundert. Von 2007 bis 2009 erfolgte eine Generalsanierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Baudenkmäler in Wilhelmsthal#Effelter|Liste der Baudenkmäler in Effelter]] sind insgesamt zwölf [[Baudenkmal|Baudenkmäler]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Effelter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top; white-space:nowrap;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner !! Häuser&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; name=&amp;quot;Häuser&amp;quot; /&amp;gt; !! Quelle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 || 338      ||                             || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 || 329      ||                             || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || 322      ||                             || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 || 317      ||                             || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1864&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 || 315      ||                             || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867|SEITE = 150}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 315      || 54                         || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirchdorf Effelter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|&amp;lt;small&amp;gt;einschließlich [[Effeltermühle]]&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
98 % der Einwohner sind katholisch und Mitglieder der Filialkirchengemeinde [[St. Petrus und Paulus (Effelter)|St. Peter und Paul]].&lt;br /&gt;
Diese gehört zur fast 700 Jahre alten Pfarrei [[St. Ägidius (Lahm)|St. Ägidius]] im Nachbarort Lahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Forstwirtschaft und Flößerei ===&lt;br /&gt;
Die Forstwirtschaft bildete lange neben der Landwirtschaft das wirtschaftliche Rückgrat des Ortes. Im Zusammenhang mit der Forstwirtschaft wurde von den Dorfbewohnern lange auch die [[Flößerei]] betrieben.&lt;br /&gt;
Die im Winter geschlagenen Langhölzer wurden mit dem Schmelzwasser in Richtung [[Main]] geflößt, wo sie zu Flößen zusammengebaut und teilweise bis in die Niederlande geflößt wurden.&lt;br /&gt;
Der Flößerei haben die Effelterer ihren Necknamen „Effeltere Katznflüeße“ (Effelterer Katzenflößer) zu verdanken. Nach einer Anekdote sollen Effelterer Flößer einst eine Katze vor dem Ersaufen gerettet haben und am Floß festgebunden haben, so dass das Tier die gesamte Floßreise mitmachen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bioenergiedorf ===&lt;br /&gt;
Effelter ist ein [[Bioenergiedorf]]. Die zentrale Energieversorgung besteht zum einen aus einer [[Biogasanlage]] mit einem angeschlossenen [[Blockheizkraftwerk]] mit zweimal 65 kW elektrischer Leistung und zum anderen aus einem zentralen Heizwerk mit einer [[Holzhackschnitzel]]heizung mit 500 kW [[Wärmeleistung (Heiztechnik)|Wärmeleistung]]. Das erzeugte Warmwasser wird über ein knapp 2500 Meter langes Nahwärmenetz an die Haushalte verteilt. Etwa 60 % der Haushalte und alle öffentlichen Gebäude waren 2017 angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bioenergiedorf.fnr.de/fileadmin/bioenergiedorf/dateien/doerfer/bed_8.pdf bioenergiedorf.fnr.de Effelter]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusätzlich gibt es im Ort dezentrale [[Photovoltaik]]anlagen auf einzelnen Gebäudedächern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nachhaltige Energieversorgungskonzept Effelters wurde mehrfach ausgezeichnet, so mit dem Preis Bioenergiedörfer 2010 des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bioenergie-doerfer.de/wettbewerb-2010/sieger-2010/ |text=Internetseiten des Bundeswettbewerbs Bioenergiedörfer |wayback=20130817192213}}, abgerufen am 5. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um die Umwelt|Bayerischen Staatsmedaille für Verdienste um die Umwelt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stmuv.bayern.de/ministerium/auszeichnungen/verdienst_umwelt/detailansicht.htm?tid=19841 Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit], abgerufen am 5. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schule ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1674 errichtete die Gemeinde ein Schulhaus in der Nähe der Kirche. Unterricht fand in den Wintermonaten statt. Am 2. Juli 1807 wurde das Gebäude durch einen Brand, wie große Teile des Dorfes, zerstört. Im Jahr 1808 war das einstöckige Schulhaus wiederaufgebaut. Neben dem Schulzimmer hatte es eine Lehrerwohnung. 24 Jungen und 26 Mädchen besuchten 1884 die Werktagsschule und  9 Jungen sowie 14 Mädchen die [[Sonntagsschule]]. Im Jahr 1890 ließ die Gemeinde das Gebäude um ein Geschoss aufstocken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löffler&amp;quot; details=&amp;quot;S. 89&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Oktober 1950 wurde der [[Grundstein]] für ein neues Schulhaus westlich der Kirche gelegt, das 1957 eingeweiht wurde und 172.000 DM kostete. 1955 zählte die Gemeinde 21 Schulkinder. In dem Schulhausneubau waren zwei große Schulsäle mit Lehrerzimmer, eine Schulküche, ein Werkraum, Lehrmittelräume und eine Lehrerwohnung untergebracht. Neben den acht Klassen der Volksschule, jeweils vier in einem Raum, wurden auch landwirtschaftliche Berufsschüler unterrichtet. Im Jahr 1969 wurde Effelter mit [[Lahm (Wilhelmsthal)|Lahm]] und [[Hesselbach (Wilhelmsthal)|Hesselbach]] zum Schulverband vereinigt, zwei Jahre später folgte zusätzlich mit Wilhelmsthal, [[Steinberg (Wilhelmsthal)|Steinberg]] und [[Friesen (Kronach)|Friesen]] der Schulverband Kronachtal. Während dieser Zeit hatten zwei Klassen Unterricht in Effelter. Nach der Eröffnung des Kronacher Schulzentrums wurde das Schulhaus 1980 geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löffler&amp;quot; details=&amp;quot;S. 88&amp;quot; /&amp;gt; Die Grundschüler besuchten die Kronachtalschule in Wilhelmsthal. Seit 2013 ist die Grundschule Wilhelmsthal in einem Neubau untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schulhaus von 1957 wurde 2020 abgebrochen und durch ein Dorfgemeinschaftshaus ersetzt. Beim alten, denkmalgeschützten Schulhaus aus dem 19. Jahrhundert wurde das Obergeschoss wieder entfernt und dort ein Jugendzentrum eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Ortschaft ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Ehrlicher (Wirtschaftswissenschaftler)|Werner Ehrlicher]], Wirtschaftswissenschaftler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Breuer Landkreis Kronach|SEITE=36|SEITE_BIS=38}}&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Band=1 |Sp=693}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3769696980}} &amp;lt;!--Demattio--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3929364085|Spalten=97–99}} &amp;lt;!--Knopf--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Klemens Löffler: &amp;#039;&amp;#039;Effelter im Frankenwald – Geschichte und Volkskultur.&amp;#039;&amp;#039; Carl Link Druck, Kronach 1985.&lt;br /&gt;
* {{Stumpf Bayern 2. Teil 1853 |SEITE=619}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID= ODB_S00041171 |objekt= Effelter |abruf=2021-09-11}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae |Name=Effelter |Gemeinde=Wilhelmsthal |Landkreis=Kronach |Regierungsbezirk=Oberfranken |Bundesland=Bayern |Abruf=2020-09-07}}&lt;br /&gt;
* [http://bioenergiedorf-effelter.de/der-ort-effelter/ein-wenig-geschichte/ bioenergiedorf-effelter.de: Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV1&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953 |SEITE=157}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV2&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953 |SEITE=147}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1864&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1864 |SPALTE=954}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875 |SPALTE=1127}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885 |SPALTE=1013}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900 |SPALTE=1127}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925 |SPALTE=1164}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950 |SPALTE=935}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961 |SPALTE=687}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970 |SEITE=158}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Demattio&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3769696980}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löffler&amp;quot;&amp;gt;Klemens Löffler: &amp;#039;&amp;#039;Effelter im Frankenwald – Geschichte und Volkskultur.&amp;#039;&amp;#039; Carl Link Druck, Kronach 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 wurden diese als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Wilhelmsthal}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4218883-0|VIAF=244611806}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wilhelmsthal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kronach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Kronach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bioenergiedorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1223]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Kronach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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