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	<title>Eidetik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:03:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eidetik&amp;diff=68477&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-11-22T03:25:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eidetik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|prefix=nein|εἶδος|eîdos|de=Ansehen, Gestalt}}, Bild) ist die Wissenschaft des Gesehenen. Der Begriff ist abgeleitet von [[Eidos]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;wörterbuch&amp;quot; &amp;gt;[[Georgi Schischkoff]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; 22. Aufl. Kröner, Stuttgart 1991, Lemma Eidetik.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Philosophie ===&lt;br /&gt;
In der Philosophie, insbesondere in der [[Phänomenologie]] seit [[Edmund Husserl]], ist Eidetik &amp;#039;&amp;#039;Denklehre&amp;#039;&amp;#039;: Die Lehre vom begrifflich allgemeinen [[Wesen (Philosophie)|Wesen]], von den idealen Bedeutungen als eine anschaubare Gegebenheit. Zur phänomenologischen Methode gehört ebenfalls die [[eidetische Reduktion]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;wörterbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Psychologie ===&lt;br /&gt;
Die psychologische Lehre der Eidetik begründete [[Viktor Urbantschitsch]] (1847–1921), Professor für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde an der [[Universität Wien]], mit seiner Veröffentlichung im Jahre 1907. Diese Grundlage wurde weiterentwickelt von [[Oswald Kroh]] (1887–1955) um die Fähigkeit, das Gesehene bildhaft-anschaulich wieder vor sich zu sehen als &amp;#039;&amp;#039;Anschauungsbilder&amp;#039;&amp;#039;; sie sind bei Jugendlichen eine normale Erscheinung; erhalten bleiben sie selten, vorwiegend bei künstlerischen Naturen. Sie wurde 1927 untersucht von [[Erich Rudolf Jaensch]] (1883–1940).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Hehlmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Psychologie.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Alfred Kröner, Stuttgart 1965, Lemma Eidetik.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Psychologie]] bezeichnet Eidetik eine spezielle Qualität des Vorstellungsvermögens. Die Vorstellungen eines Eidetikers können so realistisch wie [[Wahrnehmung]]en sein, wobei er – im Gegensatz zum halluzinativen Erlebnis – weiß, dass seine Vorstellungen keine Wahrnehmungen sind. [[Differentialdiagnose|Differentialdiagnostisch]] sollten eidetische [[Vorstellung]]en von [[Halluzination]]en abgegrenzt werden: Eine Wahrnehmung ohne eine äußere Wahrnehmungsquelle wäre demnach eine Halluzination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck [[Fotografisches Gedächtnis#Eidetisches Gedächtnis|eidetisches Gedächtnis]] wird fälschlicherweise oft für ein [[Synonym]] für das [[Fotografisches Gedächtnis|fotografische Gedächtnis]] gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spektrum.de/magazin/menschen-mit-fotografischem-gedaechtnis-gibt-es-nicht/1534855 |titel=Gute Frage: Gibt es ein fotografisches Gedächtnis? |sprache=de |abruf=2025-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Eidetische Reduktion]]&lt;br /&gt;
* [[Eidetisches Gedächtnis]]&lt;br /&gt;
* [[Highly Superior Autobiographical Memory]]&lt;br /&gt;
* [[Synästhesie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfram Brüne: &amp;#039;&amp;#039;Eidetische Phänomene und ihre willkürliche Beeinflußbarkeit.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--sic!--&amp;gt;. Henn, Ratingen 1965.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Hehlmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Psychologie.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Alfred Kröner, Stuttgart 1965.&lt;br /&gt;
* Viktor Urbantschitsch: &amp;#039;&amp;#039;Über subjektive optische Anschauungsbilder&amp;#039;&amp;#039;. Deuticke, Leipzig 1907.&lt;br /&gt;
* [[Werner Traxel]]: &amp;#039;&amp;#039;Kritische Untersuchungen zur Eidetik.&amp;#039;&amp;#039; Habil.-Schrift d. Philos. Fakultät Marburg 1959. (auch: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für die gesamte Psychologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 114, 1962, S. 143–172)&lt;br /&gt;
* Yoshimitso Kato: &amp;#039;&amp;#039;Zur Definition des eidetischen Anschauungsbildes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the Faculty of Letters, The University of Tokyo, Aesthestics.&amp;#039;&amp;#039; Band 19, 1994, S. 75–91 ([https://repository.dl.itc.u-tokyo.ac.jp/record/40495/files/jt019007.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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