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	<title>Emil Schlee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_Schlee&amp;diff=348554&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Auszeichnungen */</title>
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		<updated>2025-11-07T14:28:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auszeichnungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Schlee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Oktober]] [[1922]] in [[Schwerin]]; † [[26. Februar]] [[2009]] in [[Schwentinental]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]], [[Die Republikaner|REP]]) und [[Historiker]] sowie Vorsitzender der [[Landsmannschaft Mecklenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Emil Schlee wurde als Sohn von Sophie Schlee, geborener Harms, und des Gendarmerie-Polizeioffiziers Emil Schlee in [[Mecklenburg-Schwerin]] geboren. Nach dem Abitur an einer Schule in Rostock im Jahr 1940 war er Soldat im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von 1940 bis 1944. Als Offizier wurde er an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] eingesetzt und mehrfach verwundet. Von 1944 bis 1949 war er in sowjetischer [[Kriegsgefangenschaft]]. 1950 begann er ein Studium der Kulturwissenschaften (Erdkunde, Geschichte, Germanistik, Politik, Leibesübungen) an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main]] und legte 1952 das Sportlehrerexamen ab. Nach dem Staatsexamen 1957 war er von 1957 bis 1959 Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Frankfurt, danach bis 1966 im höheren Schuldienst in [[Frankfurt am Main]]. 1960 legte er das Assessorexamen (Pädagogische Prüfung) ab und war danach als Gymnasiallehrer in Frankfurt und in [[Offenbach am Main]] im Schuldienst tätig. 1963 wurde er Studienrat, 1965 Oberstudienrat. Von 1961 bis 1966 studierte er neben dem Schuldienst an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz|Universität Mainz]] Pädagogik, Geschichte, Soziologie, Anthropologie und Politik. Von 1963 bis 1966 war er Fachleiter Politik und Sport am Studien-Seminar Offenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1961 wurde er [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] der [[Reserve (Bundeswehr)|Reserve]] der [[Bundeswehr]]. Als [[Reserveoffizier]] war er im [[Führungsstab der Bundeswehr]] für [[Innere Führung]] in Koblenz tätig. Er war von 1963 bis 1967 Mitglied im Beirat für Fragen der Inneren Führung beim [[Bundesministerium der Verteidigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 begann er seine Hochschultätigkeit an der Universität Mainz als Dozent und wurde dort 1967 Professor. Er war dort stellvertretender Direktor und Leiter der Sporthistorisch-Soziologischen Abteilung am Staatlichen Hochschul-Institut für Leibeserziehung, ab 1973 Senator. 1974 nahm er einen Lehrauftrag an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlee engagierte sich lange Jahre in den [[Vertriebenenverband|Vertriebenenverbänden]]. So war er ab 1975 Vorsitzender der [[Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung#Geschichte|Union der Vertriebenen und Flüchtlinge]] (UdVF) in Schleswig-Holstein und 1980 Vizepräsident vom [[Bund der Mitteldeutschen]] (BMD). In der [[Landsmannschaft Mecklenburg]] wirkte Schlee als zweiter stellvertretender Bundesvorsitzender (von 1972 bis 1978), Vorsitzender des Landesverbandes Schleswig-Holstein (von 1978 bis 1981) und Bundesvorsitzender und -sprecher (von 1981 bis 1986). Zusammen mit Ulf Kretschmann und [[Fritz von Randow]] gehörte er zu den führenden Personen des „Traditionsverbands [[Lützower Jäger]] von 1813“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vaterländische Gesinnung aus Blut und Eisen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.antifainfoblatt.de/artikel/die-bundesstiftung-%C2%BBotto-von-bismarck%C2%AB-0 Die Bundesstiftung »Otto-von-Bismarck«]&amp;#039;&amp;#039;, [[Antifaschistisches Infoblatt]] 40, 3/1997, 16. November 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1986 bis zu seinem Tod war Schlee Ehrenmitglied der Landsmannschaft Mecklenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 wurde er stellvertretender Vorsitzender der Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlee publizierte in Sammelbänden und Aufsätzen vorwiegend über geschichtliche und politische Themen, zwischen 1955 und 1985 verfasster er etwa 85 Schriften über Geographie, Pädagogik, Politik und Militärpolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Schlee war evangelisch, ab 1952 verheiratet mit Helga Schlee, geborener Schlegel, und lebte in [[Raisdorf|Raisdorf-Reuterkoppel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1967 trat Emil Schlee in die CDU ein. Er war ab 1969 Vorsitzender des Landessportbeirates der CDU Hessen, stellvertretender Bundesvorsitzender des CDU-Bundesfachausschusses Sport und stellvertretender Bezirksvorsitzender des Bezirks Hessen Süd der CDU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlee war von 1968 bis 1974 [[Kreistag]]smitglied. Von 1969 bis 1971 war er Vorsitzender der Gemeindevertretung von [[Ober-Roden]]. Von 1972 bis 1974 gehörte er der Gemeindevertretung von [[Heubach (Odenwald)]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. Dezember 1970 bis zum 1. Oktober 1974 saß er für die CDU im [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtag]]. Ab 1974 war er Ministerialrat und Sportreferent im Kultusministerium von Schleswig-Holstein. Von 1979 bis 1985 war er im dortigen Sozialministerieum Landesbeauftragter für Vertriebene und Flüchtlinge. 1984 trat er aus der CDU aus und schloss sich der Bürgergruppe [[Patrioten für Deutschland]] des Amerikaners [[Lyndon LaRouche]] an. Zusammen mit [[Helga Zepp-LaRouche]] gründete er das Wahlbündnis Patrioten für Deutschland (vgl. [[Bürgerrechtsbewegung Solidarität]]). 1987 schloss er sich der Partei [[Die Republikaner]] (REP) an und wurde Vorsitzender des Landesverbands Schleswig-Holstein. 1989 wurde er für die REP ins [[Europäisches Parlament|Europäische Parlament]] gewählt und gehörte der [[Technische Fraktion der Europäischen Rechten|Technischen Fraktion der Europäischen Rechten]] an. 1992 verließ er die REP, blieb aber bis zum Ende der Legislaturperiode 1994 Mitglied des Europäischen Parlaments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schrieb am 1. April 1992 an den damaligen [[Doktor]]anden am [[Max-Planck-Institut für Festkörperforschung]] [[Germar Rudolf]], der im Rahmen eines Gerichtsstreites von der Verteidigung des [[Generalmajor]]s [[Otto Ernst Remer]] mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt worden war und das bekannte [[Rudolf-Gutachten]] (vgl. [[Holocaustleugnung]]) verfasst hatte, folgende Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In Ruhe habe ich Ihre Studie gelesen! Es macht Hoffnung wahrzunehmen, daß ein Vertreter der jüngeren Generation unvoreingenommen, mit wissenschaftlicher Gründlichkeit, erkennbar großer Fachkenntnis und entsprechender Forscherneugier sich mutig auf den Weg macht, in einer weltweit umstrittenen Frage der Sache auf den Grund zu gehen! Klar und eindeutig das Ergebnis! Wahre Sachverhalte lassen sich auf Dauer nicht unterdrücken! Ich wünsche Ihrer Arbeit, daß sie den Durchbruch schafft!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 war er Mitbegründer und 1. Vorsitzender der konservativen Kleinpartei [[Aufbruch 94 – Deutscher Freier Wählerbund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 erhielt Schlee das Eiserne Kreuz I, das Sturmabzeichen und das Goldene Verwundetenabzeichen, 1962 das Goldene Sportabzeichen. 1982/1983 bekam er die Goldene Ehrennadel der Landsmannschaften  Mecklenburg, Pommern, Westpreußen und Schlesien sowie des Bundes der Vertriebenen. Im Mai 1983 wurde Schlee mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse, [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]], ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder des 3. Europäischen Parlamentes]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der deutschen Abgeordneten und Beobachter zum EU-Parlament (1989–1994)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Gerd Jaschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Republikaner“. Profile einer Rechtsaußen-Partei.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Dietz, Bonn 1993, ISBN 3-8012-0156-2, S. 81.&lt;br /&gt;
* {{Kirschner Hessen-Parlament |Seite=52}}&lt;br /&gt;
* {{Hessen-Parlament 1946–1986 |Seite=374}}&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 331.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebensdaten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Mecklenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 4/1979 (Juli/August), Nr. 428, S. 33 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlee, Emil.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1078.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121213587}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|335862918}}&lt;br /&gt;
* {{MdEP|1069}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=121213587|titel=Schlee, Emil|datum=2019-10-21}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=121213587|Titel=Prof. Emil Schlee|Datum=2023-11-28|Abruf=2024-07-31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121213587|LCCN=n/85/357531|VIAF=8236883}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schlee, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:REP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schlee, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU, REP), MdL, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Oktober 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwerin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Februar 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwentinental]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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