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	<title>Engelbergtunnel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Engelbergtunnel&amp;diff=172720&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Linus Pogo: /* Brand 2026 */ Teileröffnung Weströhre</title>
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		<updated>2026-03-21T11:29:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Brand 2026: &lt;/span&gt; Teileröffnung Weströhre&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Tunnel&lt;br /&gt;
| Name                = {{RSIGN|DE|A|81}} Engelbergtunnel&lt;br /&gt;
| Bild                = Leonberg Engelbergtunnel 20060608.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext            = Nordportal des Engelbergbasistunnels (Juni 2006)&lt;br /&gt;
| Nutzung             = [[Autobahntunnel]]&lt;br /&gt;
| Verkehrsverbindung  = [[Bundesautobahn 81]]&lt;br /&gt;
| Ort                 = [[Engelberg (Leonberg)|Engelberg]] bei [[Leonberg]]&lt;br /&gt;
| Länge               = 2530&lt;br /&gt;
| Verkehr             = 110.000&amp;lt;!--&amp;lt;ref name=&amp;quot;tiefbau&amp;quot; /&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Röhren              = 2&lt;br /&gt;
| Fahrstreifen        = 3+1&lt;br /&gt;
| Querschnitt         = &lt;br /&gt;
| Überdeckung         = &lt;br /&gt;
| Bauherr             = &lt;br /&gt;
| Baukosten           = &lt;br /&gt;
| Baubeginn           = 25. Juli 1995&lt;br /&gt;
| Fertigstellung      = 12. August 1999&lt;br /&gt;
| Planer              = &lt;br /&gt;
| Betreiber           = &lt;br /&gt;
| Maut                = &lt;br /&gt;
| Freigabe            = &lt;br /&gt;
| Schließung          = &lt;br /&gt;
| Karte               = &lt;br /&gt;
| Kartentitel         = &lt;br /&gt;
| Kartenbeschreibung  = &lt;br /&gt;
| Positionskarte      = &lt;br /&gt;
| Portal1-long        = 9.016251&lt;br /&gt;
| Portal1-lat         = 48.78623&lt;br /&gt;
| Portal1-region      = DE-BW&lt;br /&gt;
| Portal1-Name        = Südportal&lt;br /&gt;
| Portal1-elevation   = &lt;br /&gt;
| Portal2-long        = 9.038175&lt;br /&gt;
| Portal2-lat         = 48.803447&lt;br /&gt;
| Portal2-region      = DE-BW&lt;br /&gt;
| Portal2-Name        = Nordportal&lt;br /&gt;
| Portal2-elevation   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Engelbergtunnel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden die [[Autobahntunnel]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alter Engelbergtunnel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und sein Nachfolgebauwerk, der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Engelbergbasistunnel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet. Beide Tunnel der [[Bundesautobahn 81|Autobahn 81]] liegen bei [[Leonberg]] in der [[Region Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Engelbergbasistunnel&amp;#039;&amp;#039; unterquert im Zuge der Bundesautobahn 81 [[Stuttgart]]–[[Heilbronn]] östlich von Leonberg den [[Engelberg (Leonberg)|Engelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alter Engelbergtunnel ==&lt;br /&gt;
Der erste Engelbergtunnel wurde am 5.&amp;amp;nbsp;November 1938 nach einer Bauzeit von drei Jahren dem Verkehr übergeben. Er war Teil der [[Reichsautobahn]]-Strecke 39.&lt;br /&gt;
Mit einer Länge von 318&amp;amp;nbsp;Meter und zwei Röhren&amp;lt;ref name=&amp;quot;lkz-200711&amp;quot;&amp;gt;[[Leonberger Kreiszeitung]] vom 7., 10. und 16. November 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; war er, nach dem 60&amp;amp;nbsp;Meter langen [[Nasenfelstunnel]] (Freigabe 30. Oktober 1937; heute [[Bundesautobahn 8|A 8]]), der zweite Autobahntunnel Deutschlands. Die beiden Röhren endeten an der Nordseite an einer gemeinsamen Portalwand, auf der Südseite mit jeweils eigenen Portalen. Die maximale Überdeckung der Röhren betrug 40 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://fgut.wordpress.com/bauwerke/wk2/werkluftschutz/betriebsverlagerungen/leonberg-engelbergtunnel/ |titel=Leonberg Engelbergtunnel |werk=Forschungsgruppe Untertage e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2010-12-26 |sprache=de-DE |abruf=2024-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente er im Rahmen der [[U-Verlagerung]] ab 1944 als Fabrik der [[Messerschmitt AG]]. Etwa 3000 aus dem [[KZ Natzweiler-Struthof]] im Elsass ins [[KZ-Außenlager Leonberg]] herangeführte [[KZ-Häftling]]e, von denen im Laufe der [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] 374 starben, montierten hier in zwölf- bis achtzehnstündigen Schichten Flugzeugtragflächen für die [[Me 262]]. Zu diesem Zweck wurde eine Zwischendecke eingezogen, um die Produktionsfläche auf 11.000&amp;amp;nbsp;m² zu vergrößern. Kurz vor Kriegsende wurden die Maschinen demontiert und die Röhren schließlich am 15. April 1945 gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1946 bis 1950 wurde die erste Röhre wiederhergestellt, 1960/1961 die zweite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Durchfahrt des Tunnels (Oströhre von Süd nach Nord) ist in einem Vorspann der Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Spedition Marcus]]&amp;#039;&amp;#039; von 1968 zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube |id=_cLKkEm_2W8 |titel=Spedition Marcus TV Serie, BRD 1968 |time=36 |abruf=2025-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Inbetriebnahme des Nachfolgebauwerks wurde die Oströhre vollständig mit Abraum des Tunnelneubaus verfüllt. Die Weströhre des alten Tunnels blieb zunächst erhalten, der Bund übertrug sie der Stadt Leonberg, die sich die Option auf eine [[Umgehungsstraße]] durch den Tunnel offen halten wollte; diese wurde jedoch nie realisiert. Das westliche Südportal bezog man später in eine Gedenkstätte für das Konzentrationslager ein, alle anderen Portale bedeckte man mit Erdreich. Der alte Autobahnabschnitt wurde renaturiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im Oktober 2004 vom [[Regierungsbezirk Stuttgart|Regierungspräsidium Stuttgart]] Zweifel an der Standsicherheit des Tunnelgewölbes geäußert wurden, öffnete man im Mai 2006 beide Röhren zur Begutachtung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rpbw20060503&amp;quot;&amp;gt;Pressemitteilung des [[Regierungspräsidium Stuttgart|Regierungspräsidiums Stuttgart]] vom 3.&amp;amp;nbsp;Mai 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da Fachleute den beiden Tunneln mangelnde Standsicherheit bescheinigten, begann man am 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 2007 mit den Arbeiten zur fast vollständigen Verfüllung und Verpressung des alten Tunnelbauwerks. Ein rund 20&amp;amp;nbsp;m langes Teilstück der Weströhre am Südportal wurde als Teil der Gedenkstätte erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lkz-20061124&amp;quot;&amp;gt;Leonberger Kreiszeitung vom 24. November 2006: {{Webarchiv |url=http://www.agenda21-leonberg.de/Stadtentwicklung/stadt_will.htm |text=Stadt will die alten Tunnels doch schließen |wayback=20130224035016}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kosten hierfür waren auf rund eine Million Euro angesetzt und die Arbeiten wurden im Frühjahr 2008 beendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stuttgarter Nachrichten]] vom 5. Oktober 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Engelbergtunnel 2005.jpg|Westliches Südportal des alten Engelbergtunnels und KZ-Mahnmal (Juli 2005)&lt;br /&gt;
 Leonberg Engelbergtunnel Ostroehre 20071007.jpg|Provisorisch geöffnete Ost-Röhre im Oktober 2007&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen von [[Stadtbahn Stuttgart#Strecke von Gerlingen oder Ditzingen nach Leonberg (U6/U13/U16-West)|Planung für eine Stadtbahnstrecke von Ditzingen nach Leonberg]] wurde 2021 in einer Trassenvariante im Fall einer ausreichenden Standfestigkeit eine Freilegung und einen Ausbau der Weströhre für die Stadtbahn vorgeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Tritschler, Patrick Wernhardt, Moritz Biechele |Titel=Potenzialuntersuchung zur Anbindung von Sindelfingen und Leonberg an das Stuttgarter Stadtbahn-Netz und zur Verlängerung der Schönbuchbahn nach Vaihingen |Verlag=Verkehrswissenschaftliches Institut |Ort=Stuttgart |Datum=2021-04 |Seiten=27 |Online=https://service.lrabb.de/bi/getfile.asp?id=43847&amp;amp;type=do#page=27 |Format=PDF |KBytes=7131 |Abruf=2025-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engelbergbasistunnel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Engelbergtunnel Südportal 03.jpg|links|mini|Engelbergbasistunnel, Südportal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Tunnel mit je zwei Fahrstreifen (ohne Standspur) war seit längerem ein Hindernis insbesondere für den Schwerlastverkehr, während die A&amp;amp;nbsp;81 nördlich des Engelbergs bis Heilbronn schon dreispurig mit Randstreifen ausgebaut war. Das Problem war nicht nur die Zweispurigkeit im Tunnel, sondern auch die Steigung der zweispurigen Zufahrtsrampen. Auf den Rampen mit Steigungen bis zu 6&amp;amp;nbsp;Prozent erreichte der Schwerlastverkehr nur geringe Geschwindigkeiten, sodass für Personenwagen meist nur die Überholspur zur Verfügung stand. Sowohl die Rampen, als auch die Tunnelröhren hatten keine Standspur. Bei einer Verkehrsbelastung von 83.000 Kraftfahrzeugen innerhalb von 24&amp;amp;nbsp;Stunden, in Spitzenzeiten bis zu 120.000, waren Staus alltäglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tiefbau&amp;quot;&amp;gt;Der Engelbergbasistunnel und der Umbau des Autobahndreiecks Leonberg, &amp;#039;&amp;#039;Tiefbau&amp;#039;&amp;#039; 10/1998 ({{Webarchiv |url=http://www.baumaschine.de/fachzeitschriften/baumaschinen/bauportal_dateien/1998/heft10/a692_699.pdf/at_download/file |text=PDF |wayback=20140108174446}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Pläne, den Verkehrsfluss zu verbessern, stammten aus den 1970er Jahren. Zunächst wurde erwogen, die vorhandenen Tunnelröhren aufzuweiten oder durch eine dritte Röhre zu ergänzen. Angesichts der Nachteile (starke Steigung der Rampen, Autobahn zerschneidet die Stadt) fand man eine neue Lösung: Der &amp;#039;&amp;#039;Engelbergbasistunnel&amp;#039;&amp;#039; liegt etwa 60&amp;amp;nbsp;Meter unter dem alten Tunnel, seine Zufahrten sind praktisch ebenerdig. Die Steigung vom Nord- zum Südportal beträgt nur noch 0,9 %. Jede der beiden Tunnelröhren enthält drei Fahrstreifen und eine Standspur mit reduzierter Breite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tiefbau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauvorhaben wurde 1975 in den Bedarfsplan für [[Bundesfernstraßen]] aufgenommen. Ein 1&amp;amp;nbsp;km langer [[Stollen (Bergbau)|Sondierstollen]] gab 1977/78 Aufschluss über geologische Eigenheiten und mögliche Probleme beim Bau. Dabei wurde unter anderem [[Bergwasser]] mit hohem [[Sulfat]]gehalt festgestellt, das Beton angreifen kann. Außerdem zeigte sich, dass der Engelberg auch quellfähige Mineralien wie [[Anhydrit]] aufweist. 1981 wurde eine 20&amp;amp;nbsp;Zentimeter dicke Schicht aus [[Spritzbeton]] zerstört, nachdem Oberflächenwasser in eine nicht ordnungsgemäß verschlossene Erkundungsbohrung eingedrungen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tiefbau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Engelbergtunnel Nordportal 20.jpg|mini|Entlüftung am Nordportal]]&lt;br /&gt;
Am 25. Juli 1995&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.structurae.de/structures/data/index.cfm?id=s0000673.&amp;lt;/ref&amp;gt; begann der Bau des &amp;#039;&amp;#039;Engelbergbasistunnels&amp;#039;&amp;#039;. Der Tunneldurchschlag der Oströhre erfolgte am 4.&amp;amp;nbsp;Juli 1997, der Weströhre am 15.&amp;amp;nbsp;September 1997.&lt;br /&gt;
Am 11.&amp;amp;nbsp;September 1998 wurde die Oströhre für den Verkehr freigegeben. Zunächst wurde der gesamte Verkehr beider Fahrtrichtungen durch diese Tunnelröhre geleitet, bis am 12.&amp;amp;nbsp;August 1999 mit der Freigabe der Weströhre der Normalbetrieb aufgenommen wurde. Beide Tunnelröhren sind jeweils 2530&amp;amp;nbsp;m lang. [[Tunnelsender]] bewirken, dass man Radio und Mobilfunk auch im Tunnel empfangen kann. Mit Rücksicht auf die Bebauung an der Südseite des Engelbergs werden die Abgase aus dem Tunnel in der Nähe des Nordportals abgeblasen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tiefbau&amp;quot; /&amp;gt; Im gleichen Zeitraum wurde das [[Autobahndreieck Leonberg]] umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt ursprünglich geplanten 604&amp;amp;nbsp;Millionen [[Deutsche Mark|DM]] kostete der Bau 850&amp;amp;nbsp;Millionen DM (Preisstand 1999, heutiger Gegenwert: {{Inflation|DE|850|1999}} Millionen [[Euro]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landtag von Baden-Württemberg |Titel=Antrag der Abg. Claus Schmiedel u. a. SPD und Stellungnahme des Ministeriums für Umwelt und Verkehr: Die Engelberg-Finanzierung und ihre Folgen. Drucksache 12 / 4315 |Datum=1999-08-09 |Online=https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP12/Drucksachen/4000/12_4315_D.pdf |Format=PDF |KBytes=36}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrkosten sind unter anderem auf eine verstärkte Armierung der Tunnelwände zurückzuführen, um dem aufquellenden Anhydrit zu begegnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.millionensanierung-als-gruss-an-stuttgart-21.2ba825ba-f4ba-41c0-830b-95e6137f3e00.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Millionensanierung als Gruß an Stuttgart 21.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20170920115225}} Stuttgarter Nachrichten vom 21. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Projekt wurde privat durch ein Baukonsortium finanziert, das die Forderungen nach Fertigstellung an ein Bankenkonsortium abtrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Birgit Klein |url=https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.10-jahre-engelbergtunnel-eine-stadt-atmet-auf.ab556aff-928d-44fd-a36d-463a7fbe6d75.html |titel=10 Jahre Engelbergtunnel: Eine Stadt atmet auf |werk=StN.de ([[Stuttgarter Nachrichten]]) |datum=2009-09-09 |sprache=de |abruf=2021-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Land [[Baden-Württemberg]] zahlte in 15 Jahresraten bis zum Jahr 2014 die Baukosten sowie die sich am [[EURIBOR]] orientierenden Zinsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Inklusive Zinsen rechnete das Land Baden-Württemberg mit Kosten in Höhe von 1,24&amp;amp;nbsp;Milliarden DM (Preisstand 1999, heutiger Gegenwert: {{Inflation|DE|1240|1999}} Millionen Euro).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die hohen Kosten für dieses Finanzierungsmodell und die daraus resultierenden Einschränkungen für andere Bauvorhaben haben viel Kritik hervorgerufen. Der damalige Bundesverkehrsminister [[Matthias Wissmann]] argumentierte hingegen, dass die öffentliche Hand das Projekt nicht hätte finanzieren können und sich die Bauzeit von acht auf fünf Jahre verkürzt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Norbert F. Pötzl]], [[Wolfram Bickerich]] |url=http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-8775752.html |titel=Ich habe eine Vision |werk=[[Der Spiegel]] |datum=1997-09-01 |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130510063205/http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-8775752.html |archiv-datum=2013-05-10 |abruf=2011-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tunnel wurde 2016 von etwa 110.000 Fahrzeugen pro Tag befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sanierungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Engelbergtunnel Nordportal 21.jpg|mini|Klappelement für den Einbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2024-09-08 Engelbergtunnel IMG 1127.jpg|mini|Baustelle im September 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geologischen Gegebenheiten, insbesondere die Quellung des [[Anhydrit]]s, belasten die Struktur des Tunnels stark, so dass seit Freigabe der beiden Röhren 1999 der Tunnel bis 2010 bereits drei Mal saniert werden musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stn-engelbergtunnel&amp;quot;&amp;gt;[https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.engelbergtunnel-zwei-roehren-ein-fass-ohne-boden-page1.790198e0-2ea5-4b3d-8ca1-14d08a9f3692.html &amp;#039;&amp;#039;Engelbergtunnel: Zwei Röhren, ein Fass ohne Boden&amp;#039;&amp;#039;]. In: Stuttgarter Nachrichten vom 8. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2006 und 2008 erfolgten Reparaturen für eine Million Euro.&lt;br /&gt;
2010 wurden auf einer Länge von 130&amp;amp;nbsp;m (Oströhre) bzw. 150&amp;amp;nbsp;m (Weströhre) Betonplatten von den Tunnelwänden gelöst und damit der Druck durch aufquellendes Gestein verringert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swp-2016-10-20&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auf einer Länge von rund 200&amp;amp;nbsp;m Risse und Deformationen in der Tunnelwand festgestellt wurden, ist von 2018 bis 2023&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Seiten/pressemitteilung.aspx?rid=1052 |titel=RP Stuttgart Pressemitteilung |werk=rp.baden-wuerttemberg.de |abruf=2016-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Sanierung im Umfang von 110&amp;amp;nbsp;Millionen Euro erfolgt. Dabei sollen alle Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Nachts und am Wochenende waren Sperrungen von Fahrstreifen geplant.&amp;lt;!-- ref name=&amp;quot;lkz-2016-12-09&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philipp Schneider |Titel=(Titel nicht bekannt) |Sammelwerk=[[Ludwigsburger Kreiszeitung]] |Datum=2016-12-09 |Seiten=16}}&amp;lt;/ref --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf 450&amp;amp;nbsp;Meter Länge wurde Calciumsulfat festgestellt und 175&amp;amp;nbsp;m davon gelten als gefährdet. In diesem Bereich wurde die Fahrbahnplatte verstärkt sowie ein Stahlgerippe in Wände und Decke eingezogen und mit Beton ausgegossen worden.&lt;br /&gt;
Die Arbeiten sollen rund um die Uhr laufen und vom Bund finanziert werden. Die 20&amp;amp;nbsp;Millionen Euro teuren Vorbereitungen für die Sanierung begannen im Sommer 2016.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swp-2016-10-20&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Georg Frank |Titel=Risse in den Röhren |Sammelwerk=[[Schwäbische Post]] |Datum=2016-10-20 |Seiten=6 |Online=http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Risse-in-den-Roehren-307580.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bauarbeiten in den Tunnelröhren sollen von April 2021 bis 2025{{Zukunft|2025}} laufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Leonberger Kreiszeitung Germany |url=https://www.leonberger-kreiszeitung.de/inhalt.sanierung-engelbergtunnel-am-montag-geht-es-endlich-los.dec37e80-b94b-4ff3-a7fa-b02cd3836591.html |titel=Sanierung Engelbergtunnel: Heute geht es endlich los – Leonberger Kreiszeitung |sprache=de |abruf=2021-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gründe für die Verzögerung um ein Jahr sind die [[Corona-Pandemie]] und mangelhafte Qualität bei knapp 30&amp;amp;nbsp;Prozent der maßangefertigten Stahlträger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stuttgarter Zeitung, Stuttgart Germany |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.a-81-wird-zum-nadeloehr-baustelle-engelbergtunnel-jetzt-wird-s-eng.9a6d6831-5760-4ef4-9709-8afea13780d3.html |titel=A 81 wird zum Nadelöhr: Baustelle Engelbergtunnel: Jetzt wird’s eng |sprache=de |abruf=2021-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Brandschutzgründen befindet sich seit Beginn der Sanierungsarbeiten ein Thermoscanner vor den Einfahrten zur Weströhre, den alle [[Gefahrgut]]transporte passieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brand 2026 ===&lt;br /&gt;
Am 3. März 2026 brannte ein LKW-Anhänger in der bereits sanierten Weströhre im Bereich des Nordportals aus, woraufhin der Tunnel gesperrt werden musste. Beim Brand wurden die Tunneltechnik und Teile der Betondecke zerstört. Die Oströhre Richtung Heilbronn konnte am Folgetag wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der Verkehr Richtung Karlsruhe/München musste danach für mehrere Wochen großräumig umgeleitet werden, da in der Oströhre aufgrund der laufenden Sanierung nur zwei Fahrspuren zur Verfügung standen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=S. W. R. Aktuell |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/engelbergtunnel-a81-feuer-sperrung-100.html |titel=Sperrung auf unbestimmte Zeit: Brand in Engelbergtunnel hat erhebliche Folgen für die Menschen |datum=2026-03-04 |sprache=de |abruf=2026-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 19. März ist die Weströhre wieder einspurig befahrbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stuttgarter Zeitung |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.engelbergtunnel-bei-leonberg-vollsperrung-beendet-eine-spur-der-a81-richtung-karlsruhe-jetzt-wieder-offen.b4ac21f0-fe12-4c8f-8227-f0184a9e0a12.html |titel=Engelbergtunnel bei Leonberg: Vollsperrung beendet – Eine Spur der A81 Richtung Karlsruhe jetzt wieder offen |sprache=de |abruf=2026-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;KZ-Dokumentationsstätte im alten Engelbergtunnel Leonberg. Eine Ausstellung.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg e.&amp;amp;nbsp;V., Holger Korsten und [[Eberhard Röhm]], Leonberg 2010, ISBN 978-3-00-032802-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das KZ Natzweiler-Struthof in den Vogesen und seine Außenlager in Baden, Württemberg und Hohenzollern. Eine Handreichung zum Besuch der Gedenkstätten&amp;#039;&amp;#039; (incl. CD-ROM mit weiteren Bildern, Dokumenten, Texten und Unterrichtsvorschlägen). Hrsg. von der [[Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg]] in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten in Baden-Württemberg. Erarb. von Eva Bernhardt, aktualis. von Sibylle Thelen, Torsten Liebig. Red.: Eberhard Röhm, Konrad Pflug. 2., aktualisierte Aufl., LpB, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-945414-10-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kz-gedenkstaette-leonberg.de/ KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßentunnel in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Böblingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Leonberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesautobahn 81]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabrikationsstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitslager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Linus Pogo</name></author>
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