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	<title>Fedajin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:38:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fedajin&amp;diff=301459&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Abkürzung korrigiert</title>
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		<updated>2024-07-14T09:42:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Fidā&amp;#039;ī|Zur gleichnamigen palästinensischen Nationalhymne siehe [[Fidā&amp;#039;ī (Hymne)]].}}&lt;br /&gt;
{{Neutralität}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Arabische Sprache|arabische]] Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fedajin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{arS|الفدائي&amp;amp;lrm;|w=al-fidāʾī|b=der sich Opfernde}}, Plural {{ar|الفدائيون&amp;amp;lrm;|w=al-fidāʾiyyūn}} bzw. {{ar|الفدائيين&amp;amp;lrm;|w=al-fidāʾiyyīn}}) bezeichnet grundsätzlich Angehörige [[Waffe|bewaffneter]] [[Religion|religiöser]] oder [[Politik|politischer]] Gruppierungen, die, nach ihrer Selbstdefinition, &amp;#039;&amp;#039;bereit sind, ihr Leben füreinander oder ihre Sache zu opfern&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[The Encyclopaedia of Islam. New Edition]] s.&amp;amp;nbsp;v. FIDĀʾĪ&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort wurde in seiner ursprünglichen Form von den [[Assassinen]] geprägt, welche bei ihren Mordanschlägen den eigenen Tod meist billigend in Kauf nahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahost nach 1948 ==&lt;br /&gt;
Während und nach dem [[Palästinakrieg|ersten israelisch-arabischen Krieg]] 1948/49 waren viele arabische Einwohner Palästinas in die Nachbarländer geflohen beziehungsweise dorthin vertrieben worden. Schätzungen ihrer Zahl belaufen sich auf rund 750.000 bis 800.000.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Morris407415&amp;quot;&amp;gt;[[Benny Morris]]: &amp;#039;&amp;#039;1948 – A History of the First Arab-Israeli War.&amp;#039;&amp;#039; New Haven 2008, S. 407–415, S. 77, S.&amp;amp;nbsp;159&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rashid Khalidi: &amp;#039;&amp;#039;The Palestinians and 1948: the underlying causes of failure.&amp;#039;&amp;#039; In: Eugene L. Rodan, Avi Shlaim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The War for Palestine.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Cambridge 2007, S.&amp;amp;nbsp;12&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;picaudou&amp;quot;&amp;gt;Nadine Picaudou: &amp;#039;&amp;#039;The Historiography of the 1948 Wars.&amp;#039;&amp;#039; In: Jacques Semelin: &amp;#039;&amp;#039;Online Encyclopedia of Mass Violence.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S.&amp;amp;nbsp;2–14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bruce Hoffman: &amp;#039;&amp;#039;Terrorismus – der unerklärte Krieg: neue Gefahren politischer Gewalt.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt 2006, ISBN 3-10-033010-2, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zumeist wurden Zivilisten von arabischen Truppen aufgefordert, ihre Wohnorte zu verlassen; eine Minderheit wurde von israelischen Truppen vertrieben. Die Mehrheit flüchtete aus Angst vor dem Krieg.&amp;lt;ref&amp;gt;Benny Morris: &amp;#039;&amp;#039;The Birth of the Palestinian Refugee Problem Revisited.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Cambridge 2004, S.&amp;amp;nbsp;89&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die arabischen Flüchtlinge lebten in [[Flüchtlingslager]]n in [[Jordanien]], [[Syrien]], dem [[Libanon]] und [[Ägypten]] (vor allem im [[Gazastreifen#Unter ägyptischer Kontrolle 1948–1967|Gazastreifen]]). Es fanden sich kleine Gruppen zusammen, die sich unter den Flüchtlingen in den Lagern versteckten und terroristische Anschläge jenseits der Grenze Israels verübten. Ägypten bildete diese „Fedajin“ aus und bewaffnete sie. Erst ab 1953 schlug Israel mit Vergeltungsakten zurück. 1956 waren die Fedajin in der [[Suezkrise]] für Israel ein Grund, um die [[Sinai-Halbinsel]] zu besetzen und ihre Stützpunkte in Ägypten auszuschalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruce Hoffman: &amp;#039;&amp;#039;Terrorismus – der unerklärte Krieg: neue Gefahren politischer Gewalt.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt 2006, ISBN 3-10-033010-2, S. 113 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge entstanden mehrere palästinensische Fedajin-Organisationen mit unterschiedlichen ideologischen Schwerpunkten und einem unterschiedlichen Maß an Unabhängigkeit von den Gastländern, in denen sie ihre Stützpunkte unterhielten. Die bekannteste darunter war die 1959 unter der Führung [[Yassir Arafat]]s gegründete [[Fatah]], eine der Mitgliedsgruppen der 1964 gegründeten [[Palästinensische Befreiungsorganisation|Palästinensischen Befreiungsorganisation]] (PLO).&amp;lt;ref&amp;gt;David Schiller: &amp;#039;&amp;#039;A Battlegroup Divided: The Palestinian Fedayeen.&amp;#039;&amp;#039; In: David C. Rapaport (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Inside Terrorist Organizations.&amp;#039;&amp;#039; Frank Cass, London 2001, S. 90–108, hier: S. 94ff. (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Sechstagekrieg]] 1967 begannen die Fedajin, Israel auch außerhalb des [[Naher Osten|Nahen Ostens]] zu bekämpfen. Die palästinensischen Terroristen wurden von vielen linken Gruppen im Westen als Vorkämpfer der internationalen [[Weltrevolution]] angesehen und entsprechend idealisiert. Die große Zahl freiwilliger Kämpfer wurde schon bald nicht nur für Israel, sondern auch für die arabischen Nationalstaaten eine Bedrohung, in denen sich die PLO niederließ. Während des [[Schwarzer September (Aufstand)|Schwarzen Septembers]] 1970 wurde die PLO aus Jordanien vertrieben, worauf viele der Fedajin in den Libanon gingen. Dort beeinflussten sie das labile Kräftegleichgewicht des multiethnischen Landes und wurden teils als maßgeblicher Faktor beim Ausbruch des [[Libanesischer Bürgerkrieg|libanesischen Bürgerkriegs]] gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Damir-Geilsdorf (2004): [http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Islam/damir2.html &amp;#039;&amp;#039;Krieg im Namen des Islam?&amp;#039;&amp;#039;] Aushandlungen und Transformationen religiöser Konzepte am Beispiel der islamischen „Märtyreraktionen“ im Palästinakonflikt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Irak ==&lt;br /&gt;
Daneben nannte auch [[Saddam Hussein]] seine [[Leibgarde]]n Fedajin (siehe auch: [[Saddam-Fedajin]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Iran ==&lt;br /&gt;
Die [[Fedajin-e Islam]], eine [[iran]]ische Organisation, waren seit ihrer Gründung im Jahre 1948 durch Ayatollah [[Abol-Ghasem Kaschani]] in verschiedene Attentate verwickelt, so z.&amp;amp;nbsp;B. gegen Premierminister [[Ali Razmara]] und Premierminister [[Hossein Ala]]. Während der [[Islamische Revolution|islamischen Revolution]] wurde diese „inoffizielle“ Organisation zeitweise von Ayatollah [[Sadegh Khalkali]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Mahmud Darwisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Gedächtnis für das Vergessen.&amp;#039;&amp;#039; Lenos, Basel 1990, ISBN 3-85787-316-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palästinensische Befreiungsorganisation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[he:פדאיון]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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