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	<title>Franz Fraas - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Franz Christian Jakob Fraas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Januar]] [[1802]] in [[Weinsberg]]; † [[8. Dezember]] [[1877]] in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]) war von 1845 bis 1853 [[Schultheiß|Stadtschultheiß]] der Stadt Weinsberg und 1849/50 [[Mitglieder der Württembergischen Landstände 1849 bis 1851|Mitglied dreier außerordentlicher württembergischer Landtage]], die die württembergische Verfassung von 1819 revidieren bzw. durch eine neue Verfassung ersetzen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Fraas war der Sohn eines [[Notar]]s und [[Rechnungsprüfung|Rechnungsprobators]] in Weinsberg. 1823 bis 1826 studierte er [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]]. Wegen „burschenschaftlicher Umtriebe“ – er war seit 1823 Mitglied der [[Burschenschaft Germania Tübingen|Burschenschaft Germania]] – wurde gegen ihn ermittelt. Nach dem Studium wurde Fraas in seiner Heimatstadt Weinsberg [[Rechtskonsulent]]. Bei einer öffentlichen Versammlung vor dem Weinsberger Rathaus trug er 1833 eine &amp;#039;&amp;#039;Aufforderung an die Teutschen und Protestation gegen die Bundestagsbeschlüsse an Seine Majestät den König&amp;#039;&amp;#039; vor, was eine Verurteilung zu einer Geldstrafe nach sich zog. Er ist im &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Buch&amp;#039;&amp;#039; der Frankfurter [[Bundeszentralbehörde]] (Eintrag Nr. 440) festgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2025-02 |url=https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/07a5846c-c764-45ef-8b34-c2665552df3e/ |text=Das Schwarze Buch |archivebot=2025-02-12 08:56:54 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039; digitalisiert im [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844 kandidierte Fraas im Weinsberger Wahlkreis erstmals für die [[Württembergische Landstände|württembergische Kammer der Abgeordneten]], unterlag aber dem Ludwigsburger Oberamtsrichter [[Karl Friedrich von Heyd|Karl Friedrich Heyd]]. Bei der nach dem Tod des Weinsberger Stadtschultheißen [[Heinrich Pfaff (Politiker)|Heinrich Pfaff]] erforderlichen Neuwahl eines Stadtschultheißen am 9. Dezember 1845 kandidierte Fraas und gewann mit großer Mehrheit. Die Regierung des [[Neckarkreis]]es bestätigte seine Wahl erst im März 1846; am 11. März 1846 trat er sein Amt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutsche Revolution 1848/49|Revolutionsjahr 1848]] bemühte sich Fraas erfolglos um eine Kandidatur bei der Wahl zur [[Frankfurter Nationalversammlung]] am 26. April. Kandidat und später Abgeordneter des Wahlkreises Backnang (7. Wahlkreis im Neckarkreis) in Frankfurt wurde stattdessen [[Ferdinand Nägele]]; Fraas erhielt, obwohl er nicht offiziell kandidierte, dennoch einige Stimmen. Der bekannte Weinsberger Dichter [[Justinus Kerner]] unterstützte Nägeles Kandidatur, da er auch „Männer aus dem Volke“ im Frankfurter Parlament vertreten sehen wollte und nicht nur „gelehrte Herren“. Kerners Angriffe auf die Beamteneliten während des Wahlkampfes hatten ein gespanntes Verhältnis Fraas’ zur Familie Kerner zur Folge. Einen Monat später, am 25. Mai 1848, kandidierte Fraas erneut im Weinsberger Wahlkreis für die württembergische Kammer der Abgeordneten, unterlag aber auch bei dieser Wahl Ferdinand Nägele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im September 1848 gegen Justinus Kerners Sohn [[Theobald Kerner]] wegen einer aufrührerischen Rede bei einer Volksversammlung in Heilbronn Haftbefehl erlassen wurde, floh dieser nach [[Straßburg]]. Die Behörden ließen ihn [[steckbrief]]lich suchen und ordneten die (später wieder aufgehobene) Beschlagnahmung seines Vermögens an. Die Erhebung der notwendigen Daten für den Steckbrief und die Aufnahme des Vermögens der Familie Kerner führte Stadtschultheiß Fraas persönlich durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl zur Verfassungsrevidierenden Landesversammlung Württembergs im Jahr 1849, nur ein Jahr nach der regulären Wahl zur Kammer der Abgeordneten, kandidierte Fraas wiederum im Weinsberger Wahlkreis. Nach einem erbitterten Wahlkampf konnte er sich erst im zweiten Wahlgang am 10. September gegen den Kandidaten der Demokraten durchsetzen, den aus Straßburg zurückgekehrten Theobald Kerner. Auch die beiden Wahlen zur Verfassungsberatenden Landesversammlung im Jahr 1850 gewann Fraas; bei der regulären Abgeordnetenkammerwahl 1851 unterlag er dann dem [[Löwenstein]]er Stadtschultheißen [[Karl Friedrich Troll]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einleitung einer gerichtlichen Untersuchung in Vermögenssachen musste Fraas 1853 von seinem Amt als Stadtschultheiß zurücktreten. Im November 1853 schiffte er sich in [[Le Havre]] in die [[Vereinigte Staaten|USA]] ein und wurde danach steckbrieflich gesucht; die [[Gant (Recht)|Vergantung]] seiner Güter fand in Abwesenheit statt. Sein weiterer Lebensweg ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3170166042|Seite=217–218}}&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Ludwig Immanuel Dillenius]]: &amp;#039;&amp;#039;[[s:Weinsberg, vormals freie Reichs-, jetzt württemb. Oberamtsstadt. Chronik derselben|Weinsberg, vormals freie Reichs-, jetzt württemb. Oberamtsstadt. Chronik derselben]]&amp;#039;&amp;#039;. Nitzschke, Stuttgart 1860, S. 236–254&lt;br /&gt;
* Ulrich Maier: &amp;#039;&amp;#039;„Wer Freiheit liebt…“ Theobald Kerner, Dichter, Zeitkritiker und Demokrat.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Stadt Weinsberg. Verlag Nachrichtenblatt der Stadt Weinsberg, Weinsberg 1992, ISBN 3-9802689-5-0, S. 30–31, 41, 51–52&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 2: &amp;#039;&amp;#039;F–H.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0809-X, S. 58–59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2020-12-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fraas, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg, Zweite Kammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Weinsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weinsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1802]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fraas, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fraas, Karl Franz Christian Jakob&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Stadtschultheiß der Stadt Weinsberg, Mitglied dreier außerordentlicher württembergischer Landtage&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Januar 1802&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weinsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Dezember 1877&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vereinigte Staaten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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