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	<title>Franz Ruff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T19:20:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2023-12-02T16:31:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Ruff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1906]] in [[Straubing]]; † [[1979]] in [[Prien am Chiemsee]]) war ein deutscher [[Architekt]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1971-016-31, Albert Speer, Adolf Hitler, Architekt Ruff.jpg|mini|[[Adolf Hitler]] mit den Architekten [[Albert Speer|Speer]] (links) und Franz Ruff vor Zeichnungen und Modellen des Nürnberger Parteitagsgeländes, 1934]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Ruff wurde 1906 als Sohn des Architekten [[Ludwig Ruff]] in Straubing geboren. Er wurde ebenfalls Architekt und arbeitete von Beginn seiner Tätigkeit in [[Nürnberg]] vorwiegend für die [[Nationalsozialisten]]. 1934 übernahm er auch die Lehrtätigkeit seines Vaters an der [[Akademie der Bildenden Künste Nürnberg|Staatsschule für angewandte Kunst]] in Nürnberg, bis zum Untergang des &amp;#039;Dritten Reichs&amp;#039; 1945. Ruff gehört neben [[Albert Speer]], [[Paul Ludwig Troost]] und seinem Vater Ludwig Ruff zu den bekanntesten [[Architektur in der Zeit des Nationalsozialismus|Architekten des &amp;#039;Dritten Reichs&amp;#039;]], die mit typischen Repräsentationsbauten betraut waren und insofern als stilbildend für diese Periode gelten. Ruff stand 1944 in der [[Gottbegnadeten-Liste]] des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ruff, Franz&amp;#039;&amp;#039;. In: Theodor Kellenter: &amp;#039;&amp;#039;Die Gottbegnadeten : Hitlers Liste unersetzbarer Künstler&amp;#039;&amp;#039;. Kiel: Arndt, 2020, ISBN 978-3-88741-290-6, S. 171&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Nationalsozialismus wurde Ruff im Rahmen eines Entnazifizierungsverfahrens als Mitläufer eingestuft. In der Folge war er weiter als Architekt tätig, konnte aber nach 1945 nicht an seine Karriere in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kongresshalle Reichsparteitagsgelaende.jpg|mini|[[Kongresshalle (Nürnberg)|Kongresshalle]], 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nürnberg - ehem. Südkaserne - 15 08 00.jpg|miniatur|Südkaserne (von der Frankenstraße)]]&lt;br /&gt;
Nach kleineren Projekten wie dem Hitlerhaus (auch &amp;#039;Braunes Haus&amp;#039;) 1932 in Nürnberg übernahm er nach dem Tod seines Vaters 1934 das Großprojekt der nie fertiggestellten [[Kongresshalle (Nürnberg)|Kongresshalle Nürnberg]] auf dem [[Reichsparteitagsgelände]]. 1935–1937 betreute er die Erweiterung und den Umbau des [[Hotel Deutscher Hof (Nürnberg)|Deutschen Hofs]], des Hotels, das Hitlers ständiges Quartier in Nürnberg war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935/1937 entwarf er das &amp;#039;&amp;#039;Gauhaus Franken&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv Koblenz, NS 1, 726&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Woditsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;. DOM publischeres, Berlin 2021, ISBN 978-3-86922-276-9, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt;, den Amtssitz des [[Der Stürmer|Stürmer]]-Herausgebers und Gauleiters für [[Franken (Region)|Franken]] [[Julius Streicher]], heute genutzt von den [[Nürnberger Nachrichten]]. Ruff ließ auch den auf dem Hauptmarkt auf Veranlassung von Streicher 1934 abgebrochenen barocken [[Neptunbrunnen (Nürnberg)|Neptunbrunnen]] vor dem Gauhaus aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein größtes Projekt war von 1937 bis 1939 die später so genannte [[SS-Kaserne (Nürnberg)|SS-Kaserne]] (seinerzeit eigentlich bezeichnet als SS-Unterkunft), in der sich heute das [[Bundesamt für Migration und Flüchtlinge]] befindet&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Gebäude – viele Namen.&amp;#039;&amp;#039; Nürnberg 2000, ISBN 3-9805881-6-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Plänen von Ruff entstand 1937 bis 1942 für Julius Streicher der &amp;#039;&amp;#039;[[Pleikershof]]&amp;#039;&amp;#039; bei [[Cadolzburg]], ein achsensymmetrischer Dreiseithof monumentalen Ausmaßes im [[Heimatschutzstil]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflegeinformationen&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|1863-7590}}, Nr. 148 (vom März 2011), S. 40–42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Winfried Nerdinger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bauen im Nationalsozialismus. Bayern 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; München 1993.&lt;br /&gt;
* Thomas Heyden: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Ruff (1978–1934). Des Führers zweiter Baumeister.&amp;#039;&amp;#039; In: Beer, Heyden, Koch, Liedtke, Nerdinger, Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Bauen in Nürnberg 1933–1945. Architektur und Bauformen im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Nürnberg 1995.&lt;br /&gt;
* Museen der Stadt Nürnberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Faszination und Gewalt. Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.&amp;#039;&amp;#039; Nürnberg 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122082729|VIAF=79460237}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruff, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ruff, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Straubing]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prien am Chiemsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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